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PARIS/HAMBURG* Frankreich macht Ernst: Das Nachbarland will als erstes europäisches Land ein Gesetz einführen, das die Verwarnung von Internet-Piraten durch die Internet-Anbieter (Provider) legitimiert. PDF-Datendiebe sollen sogar aus dem Netz „ausgesperrt“ werden. Aus Sicht des deutschen Verlagswesens und von Urheberrechtsschützern schlüpft Frankreich damit in die Vorreiter-Rolle. Der Gesetzesentwurf, den der französische Ministerrat am 18. Juni [...]

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Subito hat jetzt auch einen GALS-Lizenzvertrag für die Blackwell-Zeitschriften. Nach einer kleinen Stichprobe können diese offensichtlich elektronisch bestellt und geliefert werden. Die nicht digitalisierten Jahrgänge werden als nur per Fax und Post lieferbar angezeigt, obwohl hier eine elektronische Lieferung nach dem Urheberrecht erlaubt wäre. Vielleicht liegt’s daran, dass die EZBppv noch keine Einträge zu Blackwell [...]

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Hier geht es zwar um die europäische Asylpolitik, aber das Statement läßt sich nahtlos auch auf’s Urheberrecht übertragen:
Hier [in der EU] setzen sich mit unschöner Regelmäßigkeit die jeweils niedrigsten Standards durch, wobei die deutschen Regierungen verschiedener Couleur nicht selten erst in Brüssel Lobbyarbeit für restriktive Regelungen gemacht haben, um dann anschließend im nationalen Recht Verschärfungen [...]

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IOP Publishing bei EZBppv

Nach Vittorio Klostermann, Verlag neue Wirtschaftsbriefe, Thieme und Elsevier hat nun mit IOP Publishing der fünfte Verlag seine Bestände bei der EZBppv nachgewiesen. Es sind zur Zeit 64 Titel. Der Gesamtbestand der ppv-Titel erhöht sich damit auf 2937. Dies ist keine Erbsenzählerei, sondern diese Titel können nun - abhängig vom Jahrgang - ganz legal per [...]

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Für den Kopienversand per Email muß subito nach Verlegerwillen zum ersten Mal Digital Rights Management-Techniken zur Verhütung einer Weiternutzung der Artikel-Scans einsetzen (Infos: Vortrag von Braun-Gorgon, subito-AGB, subito-Info über DRM). Dabei werden die von der Lieferbibliothek eingescannten Artikel nicht - wie bisher - direkt per Email zum Kunden geschickt, sondern zur Verschlüsselung auf einen subito-Server [...]

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Gestern kam eine Heise Online-Meldung zur Online-Fernleihe via Subito nur noch mit digitalen Fesseln mit Zitaten von Harald Müller, der bereits 2004 bei der AGMB einen Vortrag zu dem Thema gehalten hatte.
Der Lieferdienst habe sich mit seiner falschen Auslegung der Urheberrechtsnovelle “über den Tisch ziehen lassen” von den Verlagen und deren Lobby, dem Börsenverein des [...]

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Librarians Acting as Copyright Managers

Aus gegebenem Anlaß der Hinweis in liblicense auf einen Artikel in SLA Information Outlook, January 2008 (noch nicht online, nur für Mitglieder): “Librarians Without Lawyers - Librarians Acting as Copyright Managers”.

Educators, librarians, archivists and other information professionals are involved in daily activities which must be undertaken within the confines of copyright law. With the [...]

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Habe als Antwort auf Andreas’ Kommentar mal einen neuen Post aufgemacht, weil es einen wirklich interessanten Punkt berührt:
Wer hier “Mißbrauch” schreibt, braucht Downloads gar nicht erst anzubieten. Die Texte stehen bereit, sie können konsumiert werden. Wenn jemand drei Jahrgänge Zeitschriften durchblättert, kommt auch nicht die Lesesaalaufsicht mit einem Verlagsvertreter und einem Wachtmeister daher und fordert [...]

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Zur Zeit kann in subito offenbar nicht bestellt werden. Sucht man nach gängigen Titel wie z.B. Lancet oder Abdominal Imaging weisen fast alle Bibliotheken ihren Bestand als nicht bestellbar aus. Bibliotheken, bei denen z.Zt. noch Bestellungen angenommen werden, sind (zumindest): TIB Hannover, ZBW Kiel, UB Mannheim. Alle anderen haben wohl schon die Schotten dicht gemacht, [...]

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Bundesrat winkt den 2. Korb des Urheberrechts durch

Prof. Kuhlen und das Urheberrechtsbündnis sind nicht zufrieden damit und meinen, dass das Urheberrecht sich als Regulierungsinstrument, zumindest für Bildung und Wissenschaft, zunehmend ungeeignet erweist.
Je restriktiver das Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft wird, umso eher werden immer mehr Wissenschaftler überzeugt sein, dass andere Modelle der Produktion, Distribution und Nutzung von Wissen und Information erforderlich sein [...]

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In einem Brief mit Datum 22. August erklärt Uwe Rosemann, der Direktor der TIB Hannover, seinen Fernleihkunden die Strategie der Bibliothek angesichts des neuen Urheberrechts:
Die Hauptstrategie der TIB wird daher der Erwerb von Lizenzen für die elektronische Lieferung sein. Wo dies nicht sofort gelingt, wird die TIB auf digitale Faxlieferungen - und, wenn gewünscht, auf [...]

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Der Gerechtigkeit einen Korb geben

Wer gerade seine Wunden in Bezug auf das neue Urheberrecht leckt, mag sich an Der Gerechtigkeit einen Korb geben von Marcus Hammerschmitt ergötzen. [via Archivalia] Eine Labsal in dunkler Zeit …
Deutlicher auf die Verwerterinteressen zugeschnittene Rechtsvorschriften kann man sich kaum vorstellen, es sei denn, man sieht sich den Unfug an, den sich der Bundestag im [...]

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BMBF schließt Thomas-Referat Fachinformation

Zieht sich das BMBF aus der Förderung der Wissenschaftsinformation zurück? Ein Bericht im Information - Wissenschaft & Praxis (58(1):4-5, 2007) scheint dies zu belegen. Das Referat Fachinformation unter Frau Dr. Christine Thomas wurde aufgelöst aber von den anderen fünf Referaten auch nicht vollwertig integriert (Unterabt. 52 im Organigramm). Nach dem etwas hilflosen Protest des BMBF [...]

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Während man über die Bibliothek 2.0 nachdenkt, wird einem die Bibliothek 1.0 unter den Füßen weggezogen…
Eric Steinhauer kommentiert und verlinkt das Urteil. Die TIB-Presseerklärung:
Der Versand von kopierten Artikeln aus wissenschaftlichen Fachzeitschriften per E-Mail verstößt gegen geltendes Recht - das ist die Kernaussage des gestern vom Oberlandesgericht München verkündeten Urteils. Vorbehaltlich der Revision durch subito [...]

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Urheberrecht in der Kritik der Wissenschaft

Danke, netbib / OS
Im Heise-Ticker erschien soeben ein ausführlicher Bericht zur Kritik von Wissenschaftlern an der UrhG-Novelle.

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Zu dem gemeinsamen Formulierungsvorschlag von DBV und Börsenverein zum Urheberrecht §52b, §53a schreibt Erich Steinhauer zutreffend:
Die vorgeschlagenen Regelungen zu §§ 52b, 53a UrhG-E sind sicher zielführend, sofern man die Aufrechterhaltung des Status quo auf Bibliotheksseite (Lieferfähigkeit) und Verlagsseite (Umsatz) ins Auge faßt. Es bleibt abzuwarten, ob die Vorschläge Gesetz werden.
Wer nun wieder munkelt, alles [...]

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In der Stellungnahme der DBV-Verhandlungsgruppe zu Reaktionen auf die gemeinsame Stellungnahme von Börsenverein und DBV wird nichts Neues bekannt, aber mal endlich Tacheles gesprochen.
Die STM-Verlage hatten sich über zwei Jahrzehnte daran gewöhnt, exorbitante Preissteigerungen bei den Bibliotheken durchsetzen zu können. [...] um die hohen, von den Shareholdern erwarteten Gewinne zu sichern, [...] kämpfen insbesondere die [...]

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