Faculty of 1000 Medicine

Gerade einen Brief bekommen, in dem BioMed Central ankündigt, nach der Faculty of 1000 Biology nun auch eine Faculty of 1000 Medicine anzubieten. Der Launch ist für „early 2005“ angekündigt. Wie von der Biologen-Fakultät bekannt, sollen auch hier die most important papers within medicine und insbesondere die Top 10 key papers in particular fields ausgesucht werden. Es gibt 18 subject areas mit je 7-22 Untergliederungen, für die je zwei Wissenschaftler verantwortlich sind. Insgesamt arbeiten also ca. 240 Experten für dieses neue Tool: „Faculty of 240“ klingt aber nicht so schön! Unter den Key Contributors sind zahlreiche Deutsche von Magdeburg bis München, darunter Prof. G.Breithardt aus Münster(!) und zwei vom „Chest Hospital Heckeshorn“(?) (aha, Google erläutert: Berlin-Zehlendorf, 190 Publikationen in PubMed).

PS: All BioMed Central Open Access journals address the LOCKSS (Lots of Copies Keep Stuff Safe) concept through permanent archiving arrangements with PubMed Central, at the University of Potsdam in Germany, at INIST in France and in e-Depot, the National Library of the Netherlands‘ digital archive. [via Open Access News]

BMJ’s hybrid model of open access

Kamran Abbasi, A hybrid for open access, BMJ, October 9, 2004. BMJ unterscheidet nun zwischen Research Articles (ganz frei) und Value Added Content (news, ads, reviews: erste Woche frei, dann erst wieder nach einem Jahr). All this leads us to what we have begun calling the ‚hybrid model‘ of scientific publishing, where authors might pay for peer review and publication of original research while libraries– or readers– pay for the value added content. [via Open Access News]

Bibliothek der Zukunft?

Bibliothek der Zukunft
So könnte die Bibliothek der Zukunft aussehen: Wie der Spiegel berichtet, sind Callcenter im Kommen. Zitat*:

Insbesondere bei großen Universitäten ist das Callcenter oft die einzige Chance für den Benutzer, einen persönlichen Kontakt zur Bibliothek aufzunehmen. Der Eindruck, den der Anrufer von dem Telefonat hat, bestimmt seine Meinung über die Bibliothek ganz wesentlich. [Telefonieren ist Profi-Sache]: Auch deshalb gehen immer mehr Bibliotheken dazu über, die Kontaktarbeit Spezialisten zu überlassen. Der Telefon-Profi versteht es auch, ungehaltene Benutzer mit stoischer Freundlichkeit zu beruhigen. Dazu kommt der Faktor Kosten. Die relativ teuren Fachreferenten in der Bibliotheksleitung oder den Fachbereichsbibliotheken sollen nicht durch ständiges Telefonläuten bei ihrer Arbeit unterbrochen werden.

* Die Begriffe „Unternehmen“, „Betrieb“, „Kunde“ und „Mitarbeiter“ wurden durch „Universität“, „Bibliothek“, „Benutzer“ und „Fachreferent“ ersetzt.

Open Access per Gesetz?

Wie OpenSPF meldet gibt es nunmehr konkrete Bestrebungen, das Urheberrecht um eine regelrechte „Anbietungspflicht von Beschäftigten an Hochschulen bezüglich Dienstpublikationen“ zu ergänzen. Die Initiative kommt in diesem Fall vom Land Baden-Württemberg. [Begründung vom 16.03.04] Kommentar: Es geht nur um die Abgabe nicht-reviewter Manuskripte. Dies scheint mir eine Lösung zweiter Wahl zu sein.
Nachtrag: Wie OpenSPF meldet, wird sich das Bundesjustizministerium am 20. Oktober mit diesem Vorschlag Baden-Würtembergs beschäftigen.

… to organize the world’s information

Von wem stammt folgender Satz? Our mission is to organize the world’s information and make it universally accessible and useful. Klingt wie aus dem Katechismus des Bibliothekswesens. Ist es aber nicht, sondern von Google Print. We’re trying to index every book there is, and make it searchable for our users. [via Reuters] Habe bei Google gesucht, aber die Beta-Suche noch nicht gefunden. Komisch – Freitag klappte auch noch pediatrics site:google.com inurl:isbn – jetzt nicht mehr. [zuerst gesehen in Open Access News]