Philips stiftet Lehrstuhl: ‚body area networks‘ für ‚personal health care‘

Philips arbeitet an tragbarer, intelligenter Medizintechnik für den Endverbraucher („personal health care“) und hat deshalb einen Lehrstuhl für Medizinische Informationstechnik am Institut für Biomedizinische Technologien in Aachen gestiftet. Ziel dieser Forschungsaktivitäten ist es, Geräte zur Messung und Auswertung von EKG, Blutdruck, Sauerstoffsättigung oder Blutzuckerkonzentration, aber auch Körper- und Gehirnaktivität zu miniaturisieren und sie in Gebrauchsgegenstände wie beispielsweise Ringe, Armbänder, Uhren oder textile Strukturen wie Hemden, Unterwäsche und andere Kleidungsstücke bis hin zu Schuhsohlen zu integrieren. Durch Kopplung verschiedener Geräte werden sich zukünftig am Körper befindliche Kommunikationsnetze aufbauen lassen (so genannte „body area networks“). :rotate: Eine weitgehende Automatisierung vor Ort wird schließlich dazu führen, dass die Geräte unbemerkt und auch vom medizinischen Laien im häuslichen Umfeld verwendet werden können. (Nehme mal an, das ist der Smart Dust ist, von denen V.-H.Winterer gesprochen hat, und der für die Bibliothek von Morgen wichtig sein könnte – Stichwort Virtueller Bibliothekar der Cyberneurosphäre) Im idw

PubMed on Tap

PubMed on Tap is an application for PDAs that retrieves MEDLINE® citations directly from the PDA through a wireless connection to the Internet. PubMed on Tap features include several PubMed search limits, a history of previous queries, the ability to email citations or save them to the Memo Pad, a clustered results option, and link-out to full-text Web sites. Jetzt auch mit Diskussionsforum und Version für Pocket-PC. Zuerst gesehen auf Pocket PC Thoughts.

In omnibus rebus rete … In allem ist das Netz

Dr. V.-H. Winterer – ein Namen, den man sich merken muß. Auf der 7. InetBib-Tagung, 14. November 2003 in Frankfurt am Main (ok, schon etwas länger her…) präsentierte er einen genialen Vortrag In omnibus rebus rete … In allem ist das Netz über die Chancen von Mobile und Ubiquitous Computing für das Bibliothekswesen. Zitat: Informationstechnologie wird im menschlichen Umfeld verteilt, anstatt sie auf einem Desktop zu bündeln. Du gehst nicht zur Information [Bibliothek], sondern die Information [Bibliothek] kommt zu Dir!

Diskussionsforen für Medizinstudenten

Die bekannte Medizinstudentenplattform Medi-Learn bietet seit dem 10. Juni Diskussionsforen für diverse Unistädte an. Medi-Learn hat für jede der bundesdeutschen Studienorte ein separates Lokalforum eingerichtet, in dem Ihr Studenten aus Euren Städten virtuell treffen, mit ihnen über die ‚Lokalpolitik‘ diskutieren oder Euch über Freizeitaktivitäten austauschen könnt. In einzelnen Threads werden z.B. „nützliche Adressen und Kontakte“ oder „Wichtige URLs“ gesammelt. In Anbetracht der kurzen Zeit waren teilweise schon recht viele Meldungen zu lesen (nur nicht im Münster-Forum :-(). Hier demnächst vielleicht auch Gutes/Schlechtes über Bibliotheken? Die Idee erinnert mich an die Via Medici-Plattform des Thieme-Verlags, dessen Foren zwar nicht lokalspezifisch sind, der dafür aber zu jedem Studienort eigene Infoseiten durch Lokalredakteure erstellen läßt. Diese publizieren auch gerne mal was über neue Bibliotheksdienstleistungen.

Heidelberger Kongress „Die Zukunft der Medizin“

Von den 20-30 Vorträgen auf dem Kongreß Die Zukunft der Medizin – Das neue Bild des Menschen am 6.-7.Juli im Heidelberger Kongresszentrum beschäftigt sich immerhin 1 (!) mit einer bibliotheksrelevanten Fragestellung: Leben informierte Menschen gesünder und länger? Generell haben informierte Menschen heute durch die Vielzahl der Medien, die sie zur Verfügung haben, einen relativ hohen Kenntnisstand über Krankheiten und Therapien. Das stimmt mich nachdenklich. Wer gilt in diesem Sinne schon als „informiert“? 10% – 5% – 1% der Bevölkerung? „Informiert“ heißt doch nicht, dass ich die Apothekenrundschau gelesen habe, oder?