Diskussionsforen für Medizinstudenten

Die bekannte Medizinstudentenplattform Medi-Learn bietet seit dem 10. Juni Diskussionsforen für diverse Unistädte an. Medi-Learn hat für jede der bundesdeutschen Studienorte ein separates Lokalforum eingerichtet, in dem Ihr Studenten aus Euren Städten virtuell treffen, mit ihnen über die ‚Lokalpolitik‘ diskutieren oder Euch über Freizeitaktivitäten austauschen könnt. In einzelnen Threads werden z.B. „nützliche Adressen und Kontakte“ oder „Wichtige URLs“ gesammelt. In Anbetracht der kurzen Zeit waren teilweise schon recht viele Meldungen zu lesen (nur nicht im Münster-Forum :-(). Hier demnächst vielleicht auch Gutes/Schlechtes über Bibliotheken? Die Idee erinnert mich an die Via Medici-Plattform des Thieme-Verlags, dessen Foren zwar nicht lokalspezifisch sind, der dafür aber zu jedem Studienort eigene Infoseiten durch Lokalredakteure erstellen läßt. Diese publizieren auch gerne mal was über neue Bibliotheksdienstleistungen.

Heidelberger Kongress „Die Zukunft der Medizin“

Von den 20-30 Vorträgen auf dem Kongreß Die Zukunft der Medizin – Das neue Bild des Menschen am 6.-7.Juli im Heidelberger Kongresszentrum beschäftigt sich immerhin 1 (!) mit einer bibliotheksrelevanten Fragestellung: Leben informierte Menschen gesünder und länger? Generell haben informierte Menschen heute durch die Vielzahl der Medien, die sie zur Verfügung haben, einen relativ hohen Kenntnisstand über Krankheiten und Therapien. Das stimmt mich nachdenklich. Wer gilt in diesem Sinne schon als „informiert“? 10% – 5% – 1% der Bevölkerung? „Informiert“ heißt doch nicht, dass ich die Apothekenrundschau gelesen habe, oder?

subito demnächst nur noch per Brieftaube?

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat im Namen auch der Stichting STM, dem internationalen Verband der Verleger im Bereich Science, Technology und Medizin, dem Dokumentenlieferdienst subito eine Abmahnung geschickt. subito soll sich verpflichten, Artikel per E-Mail, Post oder Fax nicht mehr anzubieten. Dies gilt für Interessenten im In- oder Ausland. Aus dem Heise-Ticker Jetzt versteh‘ ich gar nichts mehr. Laut dem VG Wort-Vertrag ist doch die analoge Lieferung ausdrücklich erlaubt worden! Nur die digitale Kopie wurde ausgeschlossen, wogegen subito postwendend die Schiedsstelle des Deutschen Patentamtes angerufen hatte.

Unterstütze deine Bibliothek mit dem Amazon Honor System

Nun bietet auch Amazon ein Spendensystem an, mit dem man Webangebote finanziell unterstützen kann. Waren Anbieter wie paypal vielleicht zu klein und zu unbekannt dürfte alleine der Name und der große Kundenstamm (29 Mio.) dem Amazon Honor System zu einer großen Reichweite verhelfen – und vielleicht auch demnächst auf der ein oder anderen Bibliotheksseite auftauchen. Zuerst gesehen habe ich dieses Spendenaufruf-System auf der Cites&Insight-Seite des bekannten Bibliotheksberaters Walt Crawford. Leider bietet Amazon dieses Tool vorerst nur für amerikanische Spendensammler an 🙁