subito demnächst nur noch per Brieftaube?

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat im Namen auch der Stichting STM, dem internationalen Verband der Verleger im Bereich Science, Technology und Medizin, dem Dokumentenlieferdienst subito eine Abmahnung geschickt. subito soll sich verpflichten, Artikel per E-Mail, Post oder Fax nicht mehr anzubieten. Dies gilt für Interessenten im In- oder Ausland. Aus dem Heise-Ticker Jetzt versteh‘ ich gar nichts mehr. Laut dem VG Wort-Vertrag ist doch die analoge Lieferung ausdrücklich erlaubt worden! Nur die digitale Kopie wurde ausgeschlossen, wogegen subito postwendend die Schiedsstelle des Deutschen Patentamtes angerufen hatte.

Unterstütze deine Bibliothek mit dem Amazon Honor System

Nun bietet auch Amazon ein Spendensystem an, mit dem man Webangebote finanziell unterstützen kann. Waren Anbieter wie paypal vielleicht zu klein und zu unbekannt dürfte alleine der Name und der große Kundenstamm (29 Mio.) dem Amazon Honor System zu einer großen Reichweite verhelfen – und vielleicht auch demnächst auf der ein oder anderen Bibliotheksseite auftauchen. Zuerst gesehen habe ich dieses Spendenaufruf-System auf der Cites&Insight-Seite des bekannten Bibliotheksberaters Walt Crawford. Leider bietet Amazon dieses Tool vorerst nur für amerikanische Spendensammler an 🙁

The Future is Wireless

Moataz Bhatti schreibt in einem lesenswerten, wenn mir auch zu euphemistischen Artikel, dass in Zukunft Smart Phones vieles von dem können (und erledigen) werden, was man nun mit PCs macht. Interessant sein Hinweis auf die dann erst richtig explodierende Informationsflut – Neue Aufgabenfelder für Bibliothekare! … while smartphone usage will increase for activities like email, news, enterprise solutions, and even media (screens on these smartphones will be larger than today’s and will have really high resolution). Smartphones in everyone’s hands will also potentially mean more mob logs (exactly what the world needs. More people bringing their unwanted opinions to public light) […] If you think the world is sinking in a meaningless heap of data now, wait a few years and you’ll see what it’s like to drown. Zuerst gesehen auf OS news Ganz anders dagegen Junjiro Hara, Redakteur der führenden japanischen Tageszeitung Asahi Shimbun: Die Dinge in Japan werden sich nicht zum Besseren entwickeln, wenn nicht alle mit dem Bloggen anfangen. Spiegel Online: Bloggen macht süchtig

WiFi comes to hospitals

United Press International berichtet über ein Chicagoer Krankenhaus, das auf RFIDs und WIFI setzt. „If you look at healthcare, one of the things they are doing now is trying to use wireless for tracking patients and people.“ Hospitals today are using wireless networking technology for an array of applications, from pharmacies to operating rooms, to WiFi-enabled lab tests, taken by technicians at a patient’s bedside and relayed to a central database in the hospital. „This is called point-of-care testing. That enables efficiency. They’re cutting footsteps out of the work day, and saving time and money on labor.“ Zuerst gesehen auf Wireless-Doc

Mit dem PDA am Krankenbett

Aus einer Pressemitteilung des IDW: Seit Anfang des Jahres bietet die Zweigbibliothek Medizin der Universitäts- und Landesbibliothek Münster einen neuen Service an, der das Erscheinungsbild von Ärztinnen und Ärzten in den Uni-Kliniken nachhaltig verändern könnte. In Zukunft könne man sie nicht mehr nur am traditionellen Stethoskop erkennen, sondern ebenso an einem kleinen Handheld-Computer, dem so genannten PDA (Personal Digital Assistant). Das Spektrum der bereitgestellten Informationen reicht von Nachschlagewerken über Arzneimittelverzeichnisse und -interaktionen, Kodierungen bis hin zu Fachzeitschriften und Wissensdatenbanken.
Dass „das Angebot ständig weiter ausgebaut werden soll“ kann wohl nur eine Übertreibung des Marketings sein, das nichts von den Geburtswehen eines jeden neuen Bibliotheksservices weiß 😉