Wissenspodcast zu digitalen Zukunftsthemen

Das Hasso-Plattner-Institut startet in diesem Jahr mit einer Podcast-Serie zu digitalen Zukunftsthemen.

Auszug aus der Pressemitteilung: Das Thema Datendiebstahl dominiert einmal mehr die Schlagzeilen. Doch wie können wir unsere persönlichen Daten im Internet bestmöglich schützen? Wie wollen wir in Zukunft lernen und wie funktioniert eine Blockchain? Was verbirgt sich hinter Künstlicher Intelligenz und was ist der beste Umgang mit Hetze in den Sozialen Medien?

Fundiertes Wissen über die digitale Welt, anschaulich und verständlich erklärt – das bietet von heute an der Wissenspodcast „Neuland“ mit Experten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) unter: https://podcast.hpi.de, bei iTunes, Spotify und Deezer.

LernRaum in der UB Leipzig (GMS MBI 2018/3)

Claudia WÖCKEL: LernRaum in der UB Leipzig

Zusammenfassung: Die Bibliothek Medizin/Naturwissenschaften der UB Leipzig orientiert sich mit Dienstleistungen, Schulungsangeboten und Raumgestaltung an den Anforderungen der Lernenden, die die Bibliotheksräume nutzen. Im Speziellen richtet sich das Konzept an Medizin- und MINT-Studierende mit ihren jeweiligen Bedürfnissen. Das Poster stellt die Anforderungen, resultierenden Ausstattungen und Schulungen sowie einen Vernetzungsworkshop für Uni-Angehörige dar.
Schlüsselwörter: Lernraum, Medizin, MINT, Schulungskonzepte, Raumausstattung, Vernetzung

Basler Medizinstudierende werden „medical information professionals“: med.info.pro als Blended-Learning-Lerneinheit zur medizinischen Informationsrecherche

Michael WILDE und Monika WECHSLER: Basler Medizinstudierende werden „medical information professionals“: med.info.pro als Blended-Learning-Lerneinheit zur medizinischen Informationsrecherche

Zusammenfassung: Das Konzept der neuen Lerneinheit mit dem Namen med.info.pro wurde gemeinsam von der Medizinischen Fakultät sowie der Universitätsbibliothek Medizin der Universität Basel entwickelt. Durch Interviews mit Ärzten und Wissenschaftlern ermittelten wir im Vorfeld Lücken in unserem bestehenden Schulungsangebot. Auch bei der Durchführung arbeiteten ein Arzt und eine Informationsspezialistin Hand in Hand. Über die enge Verzahnung zwischen Bibliothek, Fakultät und Fachleuten sollten möglichst praxis- und kundenorientierte Inhalte gewährleistet werden.
Während unsere bisherigen Schulungen für Medizinstudierende reine Präsenzveranstaltungen waren, bei denen grosser Wert auf Interaktivität und Übungen gelegt wurde, setzten wir beim neuen Angebot auf ein Blended-Learning-Format, also die Kombination von Präsenz- und elektronischem Teil. Einerseits stellt dieses Format eine nachhaltige Lernform dar, andererseits hat der elektronische Teil den Vorteil, dass er dem Zeitbedarf der Nutzer entgegenkommt und von einem erweiterten Teilnehmerkreis nachgenutzt werden kann.
med.info.pro besteht aus der elektronischen Komponente Webinar, die die Kursinhalte vermittelt, sowie einer Präsenzveranstaltung für die Leistungskontrolle. Letztere nannten wir „Searchaton“, was den spielerischen Charakter der Veranstaltung hervorheben soll. Das im Webinar Gelernte wird in einem Wettbewerb – unter Zeitdruck und und von einer Jury bewertet – umgesetzt.

Schlüsselwörter: Informationskompetenz, PubMed, Recherchetechnik, Medizinstudium, Blended Learning, Webinar, medizinische Fallvignette, Standards, Lernziele

APC-Verwaltung im institutionellen Repositorium

Alexander WAGNER: APC-Verwaltung im institutionellen Repositorium

Zusammenfassung: Die Verwaltung von Publikationsgebühren stellt viele Hochschulen und Forschungseinrichtungen vor große Herausforderungen. Durch die deutliche Zunahme von Publikationen, die im Bereich Gold Open Access über Article Processing Charges finanziert werden, besteht die Notwendigkeit eines Systems, um diese zu organisieren. Neben der reinen Verwaltung der Gebühren sollte ein weiteres Ziel in der Erhöhung der Sichtbarkeit sowohl der Publikationen als auch der Forschung an den eigenen Einrichtungen bestehen. Es ist daher naheliegend, dass insbesondere die Publikationen, für die größtenteils nicht unbeträchtliche Mittel aufgewendet werden, auch an der Institution selbst nachgewiesen und zugänglich gemacht werden. Letzteres geschieht in der Regel über das institutionelle Repositorium. In einigen Fällen (wie z.B. bei den JOIN²-Projektpartnern) stellen diese Repositorien gleichzeitig die für das Berichtswesen maßgebliche Publikationsdatenbank oder Hochschulbibliografie dar. Da diese Systeme bereits bibliografische Daten auf Artikelebene präzise abbilden, liegt es nahe, auch die Gebührenzahlungen direkt dort aufzunehmen. Dies erspart Doppelerfassungen, verhindert Inkonsistenzen und verbessert die Vollständigkeit. Gleichzeitig ermöglicht der Einsatz von Repositoriumssoftware die Nachnutzung der Daten über standardisierte Schnittstellen. So können via OAI-PMH Publikationsgebühren offen bereitgestellt und beispielsweise von OpenAPC automatisiert und stets aktuell geharvestet werden, was zu einer Verbesserung der Markttransparenz beiträgt. Zu diesen Schlüssen kamen etwa zeitgleich die Universitätsbibliothek Regensburg und das JOIN²-Projekt. Wir stellen die jeweiligen Lösungen basierend auf EPrints in Regensburg und INVENIO für JOIN² vor und beschreiben die automatisierte Datenlieferung an OpenAPC.
Schlüsselwörter: APC-Verwaltung, institutionelles Repositorium

Der Kerndatensatz Forschung: Aufbau, Anwendung und die Rolle der Bibliothek (GMS MBI 2018/3)

Christoph Thiedig: Der Kerndatensatz Forschung: Aufbau, Anwendung und die Rolle der Bibliothek

Zusammenfassung: Mit den Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Spezifikation und Einführung eines „Kerndatensatz Forschung“ ist ein Prozess der Standardisierung von Forschungsinformationen im deutschen Wissenschaftssystem angestoßen worden. Der Beitrag gibt eine Einführung in den Kerndatensatz Forschung, geht auf den Entwicklungsprozess des Standards und seinen Hintergrund ein, beschreibt überblicksartig Struktur und Inhalte der Spezifikation und betrachtet vertiefend die Inhalte und Erfassungsanforderungen des Kerndatensatz-Bereichs „Publikationen“. Weiterhin widmet sich der Artikel dem derzeitigen Prozess der Implementierung des Kerndatensatz Forschung und beschreibt in diesem Zusammenhang Aufgaben und Unterstützungsangebote des Helpdesks. Abschließend thematisiert er die Rolle bibliothekarischer Expertise für die Umsetzung und Weiterentwicklung des Standards im Kontext aktueller Entwicklungen in der deutschen Forschungsinformationslandschaft.
Schlüsselwörter: Kerndatensatz Forschung, Standard, Forschungsinformationen, Forschungsinformationssysteme, Informationsinfrastruktur, Forschungsberichterstattung, Helpdesk