LIVIVO: Neue Herausforderungen an das ZB MED-Suchportal für Lebenswissenschaften

Christoph POLEY: LIVIVO: Neue Herausforderungen an das ZB MED-Suchportal für Lebenswissenschaften

Zusammenfassung: Die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) hat als Anbieterin von Suchportalen in den Lebenswissenschaften eine lange Tradition. Mit LIVIVO steht seit 2015 ein neues Produkt zur Verfügung, das erstmals das gesamte Fächerspektrum von ZB MED abdeckt: Medizin, Gesundheit, Ernährungs-, Umwelt- und Agrarwissenschaften.
In der Anfangsphase von LIVIVO stand der Aufbau eines modernen Fachportals mit einer neuen Suchmaschine im Vordergrund, das die Funktionalitäten der Vorgängerportale miteinander vereinigt. Dabei wurde eine neue Weboberfläche entwickelt, die sich durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit und ein responsives Webdesign auszeichnet.
Das große Potential für die Entwicklung von LIVIVO liegt im Bereitstellen von Suchdiensten basierend auf den mehr als 55 Millionen Metadatensätzen. Aktuelle Arbeiten von ZB MED beschäftigen sich nun damit, automatische Schnittstellen für Suchservices anzubieten. Gleichzeitig wird mit dem Aufbau des ZB MED-Knowledge-Environment eine unverzichtbare Datenbasis für Forschungsarbeiten an ZB MED geschaffen.
Dieser Aufsatz wird auf die aktuellen Herausforderungen eines wissenschaftlichen Portals am Beispiel von LIVIVO eingehen, Lösungsansätze skizzieren und davon ausgehend die Entwicklungslinien vorzeichnen.

Schlüsselwörter: Medizin, Gesundheit, Ernährung, Umwelt, Agrar, Lebenswissenschaften, LIVIVO, MEDPILOT, GREENPILOT, ZB MED, Recherche, Forschung, Herausforderungen, Knowledge Environment, SRU, Z39:50, Schnittstellen

Einrichtung eines Eltern-Kind-Bereichs in der Bereichsbibliothek Medizin der SUB Göttingen

Dagmar HÄRTER: Einrichtung eines Eltern-Kind-Bereichs in der Bereichsbibliothek Medizin der SUB Göttingen

Zusammenfassung: Trotz einiger bereits bestehender Angebote und Maßnahmen für die Kinderbetreuung in der Universitätsmedizin war es Studierenden mit Kind bisher nicht unkompliziert möglich, die Bibliothek im Beisein ihrer Kinder zu nutzen. Dies war der Auslöser, ungenutzte Büroflächen in einem Großprojekt zu einem Eltern-Kind-Bereich umzubauen.

Schlüsselwörter: Bereichsbibliothek Medizin der SUB Göttingen, Kinderbetreuung, Eltern-Kind-Bereich, Leuchturmprojekt an Medizinbibliotheken 2016

„e-Day“ in Bern: Ein ganztägiger Event zur Bewerbung von e-Ressourcen

Stefan GROSJEAN: „e-Day“ in Bern: Ein ganztägiger Event zur Bewerbung von e-Ressourcen

Zusammenfassung: Das Problem kennen viele wissenschaftliche Bibliotheken: Ein wachsender Anteil der Bestände liegt mittlerweile in Form von e-Books, e-Journals und anderen elektronischen Ressourcen vor. Leider ist aber die Nutzung dieser neuen Formate vielerorts noch hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Ein Grund dafür ist sicher, dass dieses Angebot beim Publikum schlicht noch zu wenig bekannt ist. Genau hier soll der „e-Day“ ansetzen. Mit einem attraktiven, ganztägigen Programm zu Semesterbeginn werden die e-Ressourcen in der Bibliothek „sichtbar“ gemacht.

Schlüsselwörter: Werbung, elektronische Ressourcen, e-Books, e-Journals, Informationskompetenz, Ausbildung, Medizinstudenten

„Besuch und Buch“: Soziale Bibliotheksarbeit der Stadtbibliothek Graz nach dem Vorbild der „Medienboten“ (Hamburg) im Blickfeld der Gerontologie

Petra BURKERT: „Besuch und Buch“: Soziale Bibliotheksarbeit der Stadtbibliothek Graz nach dem Vorbild der „Medienboten“ (Hamburg) im Blickfeld der Gerontologie

Zusammenfassung: 2013 startete die Stadtbibliothek Graz ein Projekt, das in Österreich zurzeit einzigartig ist: Freiwillig engagierte Bücherboten besuchen regelmäßig alte und mobilitätseingeschränkte Menschen in ihrem Wohnumfeld. Vorbild waren „Die Medienboten“, ein sozio-kulturelles Projekt der Bücherhallen Hamburg. Die Autorin, Bibliothekarin und Gerontologin in Graz, hat im Rahmen ihrer Masterarbeit das Projekt „Besuch&Buch“ untersucht und beschreibt, warum soziale Bibliotheksarbeit – bedingt durch den demografischen Wandel – aktueller ist denn je.

Schlüsselwörter: soziale Bibliotheksarbeit, demografischer Wandel, alternde Gesellschaft, Gerontologie, Stadtbibliothek Graz, Bücherhallen Hamburg, AGMB-Jahrestagung 2016

ZB MED – Open-Access-Publikationsspezialist für die Lebenswissenschaften

Ursula ARNING und Robin ROTHE: ZB MED – Open-Access-Publikationsspezialist für die Lebenswissenschaften

Zusammenfassung: PUBLISSO, das Open-Access-Publikationsportal von ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften gestaltet aktiv den digitalen Wandel durch Förderung einer freien und transparenten Wissenschaftskultur mit. Dabei wird die Veröffentlichung von Zeitschriftenartikeln, von Beiträgen zu (Lehr-)Büchern bis hin zu Forschungsdaten beratend begleitet und durch Peer Review wissenschaftlich abgesichert. Durch die Vergabe eines persistenten Identifikators sind die Publikationen langfristig auffindbar und zitierbar. Zusätzlich werden aber auch neue Spielarten wie die Aufbereitung der Publikationen für Text- und Data-Mining-Analysen zukunftsweisend angeboten.

Schlüsselwörter: digitaler Wandel, Repositorium, Nachnutzbarkeit, Open Access, Open Science, Publizieren

PUBLISSO: Das Open-Access-Publikationsportal für die Lebenswissenschaften

Ursula ARNING, Birte LINDSTÄDT und Jasmin SCHMITZ: PUBLISSO: Das Open-Access-Publikationsportal für die Lebenswissenschaften

Zusammenfassung: Der Beitrag erläutert die Gründe für den Aufbau des ZB MED Publikationsportals PUBLISSO und stellt die Ziele, das Konzept und die einzelnen Services vor. Im Mittelpunkt steht dabei, den Open-Access-Gedanken zu verbreiten, dazu zu beraten und entsprechende Publikationsmöglichkeiten für alle Publikationsarten von Textpublikationen bis zu Forschungsdaten zur Verfügung zu stellen.

Schlüsselwörter: ZB MED, PUBLISSO, Open Access, Forschungsdaten