ZB MED ermöglich Fernzugriff auf E-Books, -Journals und Datenbank

Anne Lerch, ZB MED.

Wie bei vielen Bibliotheken gilt fürdie Erwerbung bei ZB MED: e-preferred. Um aber unserem Auftrag derüberregionalen Literaturversorgung gerecht zu werden, erwerben wir seit dreiJahren lebenswissenschaftliche elektronische Fachliteratur auch für denüberregionalen Fernzugriff, den Remote Access.

Dieser Service steht allen registrierten ZB MED-Nutzerinnen und Nutzern frei, deren Wohnort in Deutschland liegt. Für die Fernzugriff-Nutzung kann ein „virtueller“ Bibliotheksausweis kostenfrei online beantragt werden. Ein Besuch an unserem Standort Köln ist für die Fernzugriff-Anmeldung nicht notwendig! Der Remote Access per EZProxy ist sehr einfach und selbsterklärend; zum Einloggen müssen lediglich Bibliotheksausweis-Nummer und Passwort eingegeben werden.

Wir erweitern unser Portfolio kontinuierlich. Zuletzt haben wir beispielsweise die Fernzugriff-Lizenz für Access Medicine (inkl. eHarrison) für 2019 verlängert. Außerdem im Angebot:

E-Book-Sammlungen

  • Access Medicine (McGraw-Hill) inkl. eHarrison
  • eBook Collection (EBSCOhost), 1995-2006
  • Karger (1890-2019)
  • ProQuest EbookCentral (aktuelle Titel verschiedener Verlage)
  • 2016 LWW Classic Book Collection (Ovid)

E-Journals

  • APS Journal Legacy Content (1898-1997)
  • Endocrine Legacy (1917-2003)
  • Journal of Clinical Oncology Legacy Archive (1983-1998)
  • Karger Journals Archiv (1998-2016)
  • Oxford Journals Digital Archive (1849- nicht der aktuelle Jahrgang)
  • Sage Journals Online Deep Backfile (1879-2016)

Datenbank

  • CAB Abstracts Archive (1910-1989)

Mehr Infos gibt es auf unsererWebsite unter „Fernzugriff“ https://www.zbmed.de/recherchieren/e-books-und-e-journals/. Wenn Sie darüber hinaus Fragen haben, erreichenSie uns unter fernzugriff@zbmed.de oder 0221478-5685. Gerne stellen wir Ihnen auch Informationsmaterial für IhreBibliotheks-Nutzerinnen und -Nutzer zur Verfügung.

Urheberrecht: Wem gehören unsere Gesetze?

In Deutschland treten Gesetze in Kraft, wenn Sie im Bundesgesetzblatt (BGBl.) veröffentlicht sind.  Herausgeber des Bundesgesetzblattes ist der Bundesanzeiger Verlag, der zur Dumont-Gruppe gehört. Gesetze können von den Bürgern kostenfrei gelesen, aber nicht durchsucht, ausgedruckt oder abgespeichert werden. Wer die Gesetzestexte nutzen möchte, muss dem Verlag eine Gebühr bezahlen. Das möchte die Open Knowledge Foundation jetzt mit einer Aktion kritisieren und ändern. Sie veröffentlicht auf den Webseiten https://offenegesetze.de/ alle Bundesgesetzblätter zum freien Download und riskiert damit einen Rechtsstreit mit dem Verlag.

Onlineportal GERiT: German Research Institutions

Zusammen mit der DFG hat der Deutsche Akademische Dienst und die Hochschulrektorenkonferenz das Onlineportal GERiT ins Netz gestellt.

GERiT soll für Studierende und Forschende aus dem In- und Ausland als Informationsportal über die 25.000 deutschen Forschingseinrichtungen dienen. Hier können Informationen zu den Forschungseinrichtungen, Profil, Stellenangebote, einrichtungs- und fachspezifische Promotionsordnungen sowie Verweise auf DFG-geförderte Projekte gefunden werden.

GERiT – German Research Institutions

 

Mit der digitalen Diagnose zum Termin beim Facharzt – die AppDoc macht’s möglich

Mitarbeiter der Hautklinik am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) entwickelten in Zusammenarbeit mit der Universitäts-Hautklinik in Essen ein App, mit der eine digitale Diagnose bei verdächtigen Hautflecken erstellt werden kann:

https://idw-online.de/de/news706447

So können Hautfachärzte Patienten – zunächst ohne persönlichen Kontakt – befunden und eine erste Einschätzung geben, wie gefährlich die veränderten Flecken auf der Haut tatsächlich sind.

Schon wieder einen (nicht) erwischt – Was gibt’s Neues bei der Literatursuche im Wilden Westen?

Ich möchte Fachartikel finden, wie es coole Cowboys tun, nur eben im Internet: Ein Klick – ein Treffer! Vor längerer Zeit habe ich hier schon mal über die vergeblichen Versuche geschrieben, Literaturwünsche meiner Kunden einfach in eine Suchmaschine zu kopieren und direkt zum gesuchten Artikel geführt zu werden. Google, PubMed und Co. waren damals nur zum Teil erfolgreich, doch inzwischen ist ja alles besser, wir haben Artificial Intelligence und Machine Learning und selbstfahrende Kutschen im Wilden Westen, da sollten doch so ein paar Metadaten kein Problem sein … Oder doch?