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	<title>medinfo &#187; Staat</title>
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	<description>Informationen aus Medizin, Bibliothek und Fachpresse</description>
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		<title>Frankreich startet Jagd auf PDF-Piraten</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 13:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[PARIS/HAMBURG* Frankreich macht Ernst: Das Nachbarland will als erstes europäisches Land ein Gesetz einführen, das die Verwarnung von Internet-Piraten durch die Internet-Anbieter (Provider) legitimiert. PDF-Datendiebe sollen sogar aus dem Netz „ausgesperrt“ werden. Aus Sicht des deutschen Verlagswesens und von Urheberrechtsschützern schlüpft Frankreich damit in die Vorreiter-Rolle. Der Gesetzesentwurf, den der französische Ministerrat am 18. Juni [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>PARIS/HAMBURG* Frankreich macht Ernst: Das Nachbarland will als erstes europäisches Land ein Gesetz einführen, das die Verwarnung von Internet-Piraten durch die Internet-Anbieter (Provider) legitimiert. <strong>PDF-Datendiebe sollen sogar aus dem Netz „ausgesperrt“ werden. Aus Sicht des deutschen Verlagswesens und von Urheberrechtsschützern schlüpft Frankreich damit in die Vorreiter-Rolle.</strong> Der Gesetzesentwurf, den der französische Ministerrat am 18. Juni zur Bekämpfung der „gewöhnlichen“, also nicht gewerbsmäßigen Internet-Piraterie vorgelegt hat, sieht eine Drei-Punkte-Regelung vor:</p>
<ol>
<li>&#8220;Kleinen Piraten“, die gelegentlich illegal verbreitete wissenschaftliche Artikel, Protokolle, Dissertationen oder generell PDFs aus dem Internet herunterladen oder sich gegenseitig zumailen, soll zunächst in einer <strong>persönlichen E-Mail-Warnung</strong> nahe gelegt werden, dass sie ihre urheberrechtsverletzenden Aktivitäten unterlassen sollen.</p>
<li>Im Wiederholungsfall innerhalb von sechs Monaten nach Erhalt der Warn-Mail soll der Provider das <strong>Internetvertragsverhältnis für einen Monat suspendieren</strong>.
<li>Bei einer weiteren Urheberrechtsverletzung innerhalb eines halben Jahres soll das <strong>Vertragsverhältnis gekündigt</strong> werden. Außerdem sieht der französische Ministerrat vor, den Abschluss eines neuen Vertrages bei einem anderen Internet-Anbieter mit einem „zeitlichen Verbot“ zu belegen.
</ol>
<p>Um den Datenpiraten das Handwerk zu legen, will Frankreich die Internet-Anbieter mit einer legalen <strong>Software ausstatten, die automatisch alle PDF-Downloads und -Mails erfasst</strong> – und Betrüger konsequent ausfiltert. Mit dem Verfahren will die französische Regierung im Kampf gegen kleinere Internet-Piraten ihre Strafverfolger entlasten, die – wie viele Generalstaatsanwaltschaften in Deutschland – vor der Flut an Strafanzeigen seitens der Urheberrechteinhaber kapitulieren.</p>
<p>Der in Frankreich vom Gesetzgeber in die Wege geleiteten und von dortigen Datenschützern heftig kritisierten Sanktions-Methode liegt eine Vereinbarung zwischen dem Staat, den Internetverprovidern und den Verlagsvertretern zugrunde. Sie wurde am 23. November 2007 im Elysée-Palast unterzeichnet – auch von Staatspräsident Nicolas Sarkozy. „Wenn sich niemand an das Gesetz hält, dann muss man es ändern“, rechtfertigte Sarkozy damals das Engagement, eine <strong>erzieherische Maßnahme im Kampf gegen PDF-Datenräuber</strong> zu legitimieren. Denn, so der Präsident: <strong>„Das bis ins Unendliche reichende Kopieren und Verbreiten von PDF-Dateien hat das Verlagsgeschäft in den vergangenen fünf Jahren in den allmählichen Ruin getrieben. Mit der Entwicklung von elektronischen Zeitschriften droht dem wissenschaftlichen Verlagswesen das gleiche Schicksal wie der Musik.“ </strong></p>
<p>&#8211;<br />
aus den <a href="http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/exklusiv/wirtschaft/art1545,326336">Ruhr-Nachrichten</a><br />
* anstelle von &#8220;Film- oder MusikIndustrie&#8221; wurde &#8220;Verlag&#8221; eingesetzt</em> <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

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</ul>

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		<title>NIH Victory: Was bringt es mit sich?</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 08:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Open Access]]></category>
		<category><![CDATA[NIH]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus Peter Suber:

Open access to publicly-funded research starts to become the norm (Glyn Moody)
All fulltext derived from NIH work will be available on PubMed (Peter Murray-Rust)
Text-mining (by journal-eating-robot OSCAR) will, in itself, uncover new science (Peter Murray-Rust)
It will also have a knock-on effect around the world (Glyn Moody)

Und wer hat uns dabei am Meisten geholfen?
I&#8217;d [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus <a href="http://www.earlham.edu/~peters/fos/2007/12/more-on-nih-victory_27.html">Peter Suber</a>:</p>
<ul>
<li>Open access to publicly-funded research starts to become the norm (<a href="http://opendotdotdot.blogspot.com/2007/12/open-accesss-big-win.html">Glyn Moody</a>)</li>
<li>All fulltext derived from NIH work will be available on PubMed (<a href="http://wwmm.ch.cam.ac.uk/blogs/murrayrust/?p=887">Peter Murray-Rust</a>)</li>
<li>Text-mining (by journal-eating-robot <a href="http://wwmm.ch.cam.ac.uk/wikis/wwmm/index.php/Oscar3">OSCAR</a>) will, in itself, uncover new science (<a href="http://wwmm.ch.cam.ac.uk/blogs/murrayrust/?p=887">Peter Murray-Rust</a>)</li>
<li>It will also have a knock-on effect around the world (<a href="http://opendotdotdot.blogspot.com/2007/12/open-accesss-big-win.html">Glyn Moody</a>)</li>
</ul>
<p>Und wer hat uns dabei am Meisten geholfen?</p>
<blockquote><p>I&#8217;d also like to thank <strong>the biomedical publishing industry</strong>. This could never have happened without the transformation of a cottage industry into short-sighted publicly traded corporations dedicated to maximizing near term revenue. Publishers pushed journal subscription and archive access prices to stratospheric levels, knowing their subscribers had no real options. It was <strong>a great short term strategy</strong>&#8230; (<a href="http://jfaughnan.blogspot.com/2007/12/happy-solstice-quiet-revolution-in.html">John Gordon</a>)</p></blockquote>

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</ul>

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		<title>NIH Victory: Großer Erfolg für Open Access!</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Dec 2007 09:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[President Bush has signed into law the Consolidated Appropriations Act of 2007 (H.R. 2764), which includes a provision directing the National Institutes of Health (NIH) to provide the public with open online access to findings from its funded research. This is the first time the U.S. government has mandated public access to research funded by [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>President Bush has signed into law the Consolidated Appropriations Act of 2007 (H.R. 2764), which includes a provision directing the National Institutes of Health (NIH) to provide the public with open online access to findings from its funded research. This is the first time the U.S. government has mandated public access to research funded by a major agency.</p></blockquote>
<p>Das ist nun Gesetz in den Staaten (Fettdruck durch mich):</p>
<blockquote><p>The Director of the National Institutes of Health shall <strong>require</strong> that all investigators funded by the NIH submit or have submitted for them to the National Library of Medicine&#8217;s PubMed Central an electronic version of their final, peer-reviewed manuscripts upon acceptance for publication to be made publicly available <strong>no later than 12 months</strong> after the official date of publication: Provided, That the NIH shall implement the public access policy in a manner consistent with copyright law.</p></blockquote>
<p>via <a href="http://www.earlham.edu/~peters/fos/2007/12/more-on-nih-victory.html">Peter Suber</a> (sein <a href="http://www.earlham.edu/~peters/fos/2007/12/oa-mandate-at-nih-now-law.html">Dank an Santa Claus</a>) und <a href="http://www.google.de/blogsearch?hl=de&#038;q=nih+victory&#038;btnG=Blogs+durchsuchen&#038;lr=">anderen Blogs</a> (<a href="http://archiv.twoday.net/stories/4563460/">Archivalia auch auf Zack</a>), die diesen grossen Erfolg zu Recht feiern.</p>
<p>Laut <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/12/20/AR2007122002115.html?wpisrc=newsletter&#038;wpisrc=newsletter&#038;wpisrc=newsletter">Washington Post</a> braucht die NIH nun ein halbes Jahr, um das Gesetz umzusetzen. </p>
<p><strong>Anmerkung:</strong> Nichts ist umsonst. Was kostet uns dieser Sieg? <em>Because it cuts spending to the levels President Bush requested, and gives him $70 billion for the war in Iraq and Afghanistan, he is expected to sign it. </em> [<a href="http://www.earlham.edu/~peters/fos/2007/12/congress-sends-revised-spending-bill.html">Peter Suber</a>] </p>

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		<title>Phönix-LiveStream zum Urheberrechtsgesetz 5. Juli 2007</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/07/05/2160</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jul 2007 13:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Copyright]]></category>
		<category><![CDATA[Staat]]></category>

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		<description><![CDATA[LiveStream zur Bundestagsdebatte, morgen heute ab 8:15 (das Urheberrecht wird ab 16 Uhr erwartet).
Nachtrag: Gerade (16:40 Uhr) spricht Otto Riesenhuber zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands: &#8220;Bei Private Equity geht es manchmal blutig zu, wie wir alle wissen, gell?&#8221; Bei einem Rundschwenk zähle ich gerade mal 50-70 anwesende Abgeordnete &#8211; es ist erschütternd. Dafür werde ich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.phoenix.de/tv_programm/2007/07/05/1/1.1.a.htm#">LiveStream</a> zur <a href="http://www.phoenix.de/vor_ort/2007/07/05/0/137766.1.htm">Bundestagsdebatte</a>, <strike>morgen</strike> heute ab 8:15 (das Urheberrecht wird ab 16 Uhr erwartet).</p>
<p><strong>Nachtrag: </strong>Gerade (16:40 Uhr) spricht Otto Riesenhuber zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands: &#8220;Bei Private Equity geht es manchmal blutig zu, wie wir alle wissen, gell?&#8221; Bei einem Rundschwenk zähle ich gerade mal 50-70 anwesende Abgeordnete &#8211; es ist erschütternd. Dafür werde ich nicht bis ultimo vor dem Fernseher bzw. Livestream ausharren.</p>
<p><strong>Nachtrag 2: </strong>Teilweise ist der Selbstdarstellungsdrang der Politiker ja unglaublich! Ich beantrage für jeden ein Blog, wo er sich austoben kann.</p>
<p><strong>Nachtrag 3: </strong>Jetzt (16:55 Uhr) spricht gerade Jörg Tauss, der auf seiner Homepage <a href="http://www.tauss.de/presse/presse_2007/20070704_urheberrecht/">vehement für einen 3. Korb</a> eintritt. </p>
<p><strong>Nachtrag 4:</strong> Jetzt (17:05 Uhr) kommt das Urheberrecht! </p>
<ul>
<li><a href="http://www.brigitte-zypries.de/">Brigitte Zypries</a> (SPD): sinngemäß: &#8220;Auch wenn es im organisierten Wissenschaftsbetrieb vergessen wurde: Es geht um geistiges Eigentum, das verfassungsrechtlich geschützt ist&#8221; (Applaus)</p>
<li><a href="http://www.leutheusser-schnarrenberger.de/">Leutheuser-Schnarrenberger</a> (FDP): sinngemäß: &#8220;Wir haben einen fairen Ausgleich gefunden. Das UrhG wird uns in dieser Legislaturperiode nicht in Ruhe lassen. Eine Bagetellklausel würde dem schleichenden Verlust des Ansehens von geistigem Eigentum Vorschub leisten. Der Ausgleich zwischen den Bibliotheken an Universitäten, die am liebsten mit einem Buch hundertausende Studenten mit Informationen versorgen möchten, und den kleinen Verlagen, die davon leben müssen. Und es ging um den Kopienversand, das eine Grundlage geschaffen wird, dass es unter bestimmten Voraussetzungen einen elektonischen Kopienversand von Bibliotheken geben darf.&#8221;
<li><a href="http://www.guenter-krings.de/">Günther Krings</a> (CDU): sinngemäß: &#8220;Auf Dauer geht kein Weg an DRM vorbei. Falls das Ganze nicht funktionieren soll, dann muß der Bundestag wieder selber die Verwertungshöhen festlegen. Bagatellklausel ist die Kapitulation des Rechtsstaates. Die heutige verworrene Rechtslage muß in einem nächsten Korb klarer gemacht werden. Einige Professoren &#8211; das habe ich mit Bedauern zur Kenntnis genommen &#8211; haben mit dem UrhG nichts am Hut. Dieser Mentalität müssen wir Einhalt gebieten. Wissenschaftsfreundliches UrhG heißt nichts anderes als wissenschaftsverlagsfreudliches UrhG. Sonst droht eine schleichende Verstaatlichung der Wissenschaftsverlage.&#8221;
<li><a href="http://www.petra-sitte.de/">Petra Sitte</a> (Die Linken): sinngemäß: &#8220;2. Korb leistet keinen Ausgleich. Das wirtschaftliche Ungleichgewicht der Vertragspartner wird zu einer Schlechterstellung der Urheber führen. Unibibliotheken wurden vernetzt, so dass sie von jedem Arbeitsplatz in der Uni zugreifbar waren. Genau diese Investitionen wurden zunichts gemacht. Künftig müssen die Wissenschaftler und Studenten wieder in die Bibliothek wackeln &#8211; das ist ein Unding! Der Entwurf hinkt selbst der EU hinterher, die Open Access empfiehlt. Kopienversand: Hier kommt es zu einer Verteuerung des Wissenzugangs durch die wirtschaftliche Vereinbarung zwischen den Verhandlungspartner. Die Privatkopie ist nicht durchsetzungsfest im Sinne des Verbrauchers geregelt.&#8221;
<li><a href="http://www.bundestag.de/mdb/bio/M/montaje0.html">Jerzy Montag</a> (Die Grünen): sinngemäß: &#8220;Open Content: Zum erstenmal hat der Urheber ein einfaches Nutzungsrecht behalten. Durch das vom Parlament erstrittene Widerspruchsrecht vor der Publikation wird ihre Position gegenüber den Verwertern gestärkt. Warum eigentlich nur ein Leseplatz pro Exemplar? Warum eigentlich nicht genausoviele wie Bedarf? Mit angemessener Vergütung. Eine Methode der Zukunft in der Bildungslandschaft wird so begrenzt. Das Eigentumsrecht muß sich Schranken zugunsten von Bildung, Forschung und Wissenschaft gefallen lassen, diese Schranken müssen zukunftsgerichtet sein. Ökonomisch angemessene Aspekte für Studenten wurden nicht implementiert, nur die wirtschaftlichen Aspekte der Verlage wurden berücksichtigt.&#8221; (Das war der letzte Redner, hier unterbrach mich leider ein Anruf, siehe auch das <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,492612-5,00.html">Interview im Spiegel</a>)
</ul>
<p><strong>Nachtrag 5:</strong> <a href="http://blog.verweisungsform.de/2007-07-06/post-modernes-urheberrecht/">Tobi@Verweisungsform</a> verlinkt auf das gesamte Sitzungsprotokoll und Ausschnitte in inetbib (via Karl Dietz).</p>

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		<title>An der MLA teilnehmen?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2007 09:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<category><![CDATA[MLA]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich denke ja immer mal wieder dran, an der größten (und wichtigsten?) Konferenz für Medizinbibliothekare teilzunehmen, dem MLA-Kongreß in den USA. Man könnte dort z.B. einige Blogger treffen. Aber es gibt ja auch noch die deutsche Konferenz der AGMB und die europäische der EAHIL und dann alle vier Jahre die ICML. Und irgendwann ist auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke ja immer mal wieder dran, an der größten (und wichtigsten?) Konferenz für Medizinbibliothekare teilzunehmen, dem <a href="http://www.mlanet.org">MLA</a>-Kongreß in den USA. Man könnte dort z.B. einige Blogger treffen. Aber es gibt ja auch noch die deutsche Konferenz der <a href="http://www.agmb.de">AGMB</a> und die europäische der <a href="http://www.eahil.net">EAHIL</a> und dann alle vier Jahre die <a href="http://www.icml2009.com/">ICML</a>. Und irgendwann ist auch Schluß mit dem Reisekostenetat. </p>
<p>Die neue <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,491234,00.html">EU-Vereinbarung mit den USA</a> hat mir nun die Entscheidung leichter gemacht: Ein Transatlantikflug genügt und meine persönlichen Daten (inkl. Kreditkartennummer?) werden 15 Jahre lang von den USA gespeichert. <strong>15 Jahre lang</strong> &#8211; das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Hier an der Uni machen die sich schon in die Hose, wenn sie Verbindungsdaten länger als 2 Tage speichern sollen &#8211; was u.a. die Personalisierung von <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2006/02/22/1148">mißbräuchlichen Downloads</a> verhindert.</p>

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		<title>Doping, Fingerabdrücke und der Google/Feedburner-Deal</title>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2007 09:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie unten dargestellt, kauft jetzt die Suchmaschine der Gemischtwarenladen Google wahrscheinlich den RSS-Anbieter Feedburner. Was mich besonders daran fasziniert (und eine gewisse Koinzidenz darstellt zu den Doping-Geständnissen und den gestern vom Bundestag beschlossenen digitalen Fingerabdrücken): 
Nach meinem letzten Vortrag wurde heiß über die Gefahr der Personalisierung zahlreicher Internetaktivitäten via Google diskutiert. Übereinstimmung herrschte darüber, dass, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie unten dargestellt, kauft jetzt <strike>die Suchmaschine</strike> der Gemischtwarenladen <a href="http://www.google.de/intl/en/about.html">Google</a> wahrscheinlich den RSS-Anbieter <a href="http://www.Feedburner.com">Feedburner</a>. Was mich besonders daran fasziniert (und eine gewisse Koinzidenz darstellt zu den <a href="http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,484826,00.html">Doping-Geständnissen</a> und den gestern vom Bundestag beschlossenen <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/90202">digitalen Fingerabdrücken</a>): </p>
<p>Nach meinem letzten <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/05/09/2051">Vortrag</a> wurde heiß über die Gefahr der Personalisierung zahlreicher Internetaktivitäten via Google diskutiert. Übereinstimmung herrschte darüber, dass, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,485046,00.html">was Google weiß</a>, über kurz oder lang auch die US-Regierung weiß. Mehrere Teilnehmer plädierten deshalb für eine Aufteilung der individuellen Internet-Aktivitäten nach dem Motto: Suchen bei Google, Blog bei Yahoo!, Bookmarks bei Connotea, Fotos bei Slide, RSS-Feeds bei Feedburner &#8211; oops, erwischt: Das geht nun nicht mehr&#8230; Die Zentralisierung bei den Webdiensten verhindert diese &#8211; jetzt nur noch als naiv zu bezeichnende Idee &#8211; der Anonymisierung durch Aufteilung. Und auch die Bundesregierung bzw. die Medien signalisieren uns heute deutlich: Was du auch machst, wie lange es auch her ist: Du bist nicht mehr anonym in der Masse, dein <a href="http://www.tagesschau.de/thema/0,1186,OID6212054_REF_NAV_BAB,00.html">Alltag wird überwacht</a>. </p>
<p>&#8211;</p>
<p>According to wellknown blogger <a href="http://www.techcrunch.com/2007/05/23/100-million-payday-for-feedburner-this-deal-is-confirmed/">Michael Arrington</a>, this deal is confirmed even if the exponent themselves doesn&#8217;t announce something til now.</p>
<blockquote><p>Andy Beard goes on at length about the good and bad points for WebProNews. Though &#8220;not a huge number,&#8221; Google would also acquire Feedburner&#8217;s 422,000 + publishers and their subscribers. Whatever Google&#8217;s motivation, the acquisition would fit right in with the recent Silicon Valley zeitgeist – it&#8217;s been an acquisition frenzy lately, especially from Google and Microsoft. (<a href="http://www.webpronews.com/topnews/2007/05/23/google-feedburner-deal-confirmed">Jason Lee Miller</a>)</p></blockquote>

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