Christoph BRUCH, Anja LENGENFELDER: Unterstützung des Grünen Weges zu Open Access an der Max-Planck-Gesellschaft
Zusammenfassung: Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) unterstützt gleichrangig den Goldenen und den Grünen Weg zu Open Access praktisch und politisch nachhaltig.
Im Kontext des Grünen Wegs betreibt sie mit eDoc ein zentrales institutionelles Repositorium für die MPG. Die gleichnamige Software hierzu ist eine Eigenentwicklung. [...]

Birgit SCHMIDT, Karin ILG-HARTBECKE: Open Access am Standort D – erweiterte Perspektiven für die Wissenschaft
Zusammenfassung: Mit der zunehmenden Umsetzung der Open-Access-Idee entstehen in der deutschen wie der internationalen Forschungslandschaft neue Modelle der wissenschaftlichen Informationsversorgung und der Wissenschaftskommunikation. So betreiben inzwischen über die Hälfte der forschungsorientierten deutschen Universitäten ein institutionelles Repositorium. Open-Access-Repositorien bieten damit perspektivisch eine [...]

Skeptical review of Anderson’s Free

July 3, 2009 | Comments Off

Freibier schlägt alles – oder etwa doch nicht? Ich kaufe bei Amazon auch immer 2 Bücher… [via Peter Suber]

Kostenvorteile nun auch in zwei weiteren Ländern: UK und Dänemark. [via Peter Suber]

Cancellations and OA, the flip side

July 3, 2009 | Comments Off

Jonathan Eisen, Another reason to publish as Open Access – libraries hurting big time financially and they will be cancelling many subscriptions, The Tree of Life, June 27, 2009. [via Peter Suber]

Open Access ist für Bibliotheken preiswerter: http://www.earlham.edu/~peters/fos/2009/06/realistic-futures-in-which-universities.html Jetzt wird sich die FAZ entschuldigen müssen…

Zu den Kosten für toll access journals kommen noch ca. 700$ an Autorengebühren pro Artikel für pages charges, oa charges ua. http://www.earlham.edu/~peters/fos/2009/06/comparing-author-side-fees-at-oa-and-ta.html

Peter Suber verweist in Elsevier lobbying UK universities to derail OA archiving auf einen Artikel von Zoë Corbyn, Publisher ‘threat’ to open access, Times Higher Education, June 18, 2009.

An internet posting earlier this month alerted repository managers to Elsevier’s move. “Rumours are spreading that Elsevier staff are approaching UK vice-chancellors and persuading them to [...]

A further argument against Jochum: Gavin Baker zitiert aus dem Manifest des World Social Forum (Belem, Brazil, January 27-February 1, 2009):

Humankind is suffering from an unprecedented campaign of privatization and commodification of the most basic elements of life: nature, culture, human work and knowledge itself. In countless arenas, businesses are claiming [...]

Uwe Jochum, Was “Open Access” kostet: Eine Bitte an den Steuerzahler, genau hinzuschauen. FAZ Mi 17. Juni 2009, Nr. 137, S. N 5 in Natur u. Wissenschaft (nicht online).
Seit August 2007 ist klar, dass “Open Access”, die Einstellung aller wissenschaftlichen Texte auf Internet-Plattformen, das wissenschaftliche Publizieren nicht billiger macht. Denn damals kündigten die Kline Science [...]

Answering the fear about killing journals

June 9, 2009 | Comments Off

Stuart Shieber, The death of scholarly journals? The Occasional Pamphlet, June 8, 2009, über die Auswirkungen des Harvad Mandats. Er entkräftet die Befürchtungen der Verleger mit verschiedenen Szenarios und endet:
A final word: What is the alternative to this open-access policy or similar steps to improve access? The status quo involves hyperinflation, squeezing library budgets, [...]

Amsterdam closes its OA journal fund

May 26, 2009 | Comments Off

Die Univ Amsterdam shut down its Open Access Fund. Und warum? Wir wissen es bereits, denn es betrifft uns ja auch:
The UvA’s Open Access was active from 2007- May 2009. Due to a precarious financial situation the UvA has decided that the OA fund will not be extended after 2009….
via Peter Suber

… und nicht nur das, diese Art der Budgetierung von APCs wird immer verbreiteter. [via Peter Suber]

Gavin Baker (in Peter Suber’s Bog) hat eine sehr schöne Übersicht über den vielzitierten und -gebloggten Elsevierfall zusammengestellt, am besten gefällt mir das Zitat von Peter Murray-Rust, dem netten und streitbaren Open Access-Chemieprofessor:
… So – as many have noted – here is a commercial company which has campaigned to rubbish Open Access as “junk science” [...]

Muß ich noch nachmelden: Vom 11. bis 13. November 2008 fand ja in Düsseldorf die international ausgerichtete Nachfolgekonferenz zur “Berlin 1″ – Konferenz statt: Berlin 6. Auf der Satellitenkonferenz der ZB MED habe ich den folgenden Vortrag Open Access in der medizinischen Literaturversorgung gehalten (bei Slideshare mehr recht als schlecht dargestellt, dafür aber mit [...]

**in Bearbeitung**
Ich versuche gerade Klarheit über die verschiedenen Formen von Open Access zu bekommen. Meines Erachtens gibt es drei Arten:

Libre OA: Wirklich frei und ganz frei, Public Domain oder ein Copyright, das nach der Bethesda-Definition auch Verwertungen wie Übersetzungen oder Text-Mining erlaubt. (Beispiel: BioMed Central, Springer Open Choice, Hochschulschriftenserver, etc)
Gratis OA: Frei verfügbar, aber das [...]

Textmining und Gratis vs libre OA

May 3, 2009 | Comments Off

Peter Suber über OA Journale, die gratis aber kein libre OA (für Textmining) anbieten.

Cornell study based on false assumptions

April 29, 2009 | Comments Off

100% Open Access is less expansive than 100% Toll Access. Peter Suber reagiert ungehalten auf die ständigen Zitate der Cornell-Studie (Report of the CUL Task Force on Open Access Publishing), die schon längst überholt sei, da

die meisten OA-Journale keine Publikationsgebühr erheben
wenn doch, 45% der Gebühren von den Förderinstitutionen (wie DFG) bezahlt würden

Siehe auch [...]

The days of journals behind paywalls is over

April 29, 2009 | Comments Off

Peter Suber (ich arbeite gerade meine RSS-Feeds ab) weist auf einen interessanten tropenmedizinischen Fall hin (Copyright Battle Looms for Docs Who ‘Grew Up Google’), wo es die bearbeitende – junge – Ärztin nicht verstehen konnte, dass die Bauern in Nicaragua keinen Zugriff auf ihren Forschungsbericht hatten. Die Google-Generation hat kein Verständnis mehr für Toll Access:
The [...]

Während Nature noch die Correspondence eines belgischen Wissenschaftlers aufführt, die von der Überlegenheit des Toll Access über den Open Access in der Rezession faselt (mein leicht angenervter Kommentar ist in der Pipeline mittlerweile online), werden immer neue Informationen darüber bekannt, dass viele Verleger dieses Jahr ihre Preissteigerungen bei Null oder aber nur wenig darüber halten [...]

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