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	<title>medinfo &#187; Refs</title>
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	<description>Informationen aus Medizin, Bibliothek und Fachpresse</description>
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		<title>Vergleich: Prüfungsfragen als Apps für iPhone/iPad</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2011/02/10/3872</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 14:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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auf Tabelle klicken zum Vergrößern
Da Bibliotheken &#8220;mediscript&#8221; leider nicht mehr ausleihen können, beschäftigt man sich zwangsläufig mit anderen Alternativen (bevor im Sommer(?) die Hammerlösung &#8220;Mediscript-Examen online&#8221; kommt). Die Appsologie (mit smarten Apps bei Apple schnell Geld verdienen) ermöglicht es, dass auch kleine Firmen auf dem Anbietermarkt der Prüfungs-Anwendungen mitmischen. Wie sich jedoch bei einem Vergleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/pruefungsapps.jpg"><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/pruefungsapps-s.jpg" alt="pruefungsapps-s" title="pruefungsapps-s" width="453" height="122" class="alignnone size-full wp-image-3873" /></a><br />
<em>auf Tabelle klicken zum Vergrößern</em></p>
<p>Da <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2010/01/22/3605">Bibliotheken &#8220;mediscript&#8221; leider nicht mehr ausleihen können</a>, beschäftigt man sich zwangsläufig mit anderen Alternativen (bevor im Sommer(?) die Hammerlösung &#8220;Mediscript-Examen online&#8221; kommt). Die Appsologie (mit smarten Apps bei Apple schnell Geld verdienen) ermöglicht es, dass auch kleine Firmen auf dem Anbietermarkt der Prüfungs-Anwendungen mitmischen. Wie sich jedoch bei einem Vergleich zeigt, ist der Platzhirsch Elsevier mit MediScript sowohl was Umfang als auch Ausführung angeht, nicht zu schlagen. Leider sind die Preise dann auch entsprechend: Will man alle Fachgebiete haben, sind 63% mehr als bei <a href="http://www.elsevier.de/mediscript">CD und DVD</a> fällig. Diese enthält zudem auch noch wesentlich mehr Fragen (was bereits zu ärgerlichen Kommentaren im iTunes-Store geführt hat), aber vielleicht fügt Elsevier ja kostenlos die neuen Fragen semesterweise hinzu (wie bei der physischen Version), zumal man weniger Fragen pro Fach anbieten kann als die Konkurrenz. </p>
<p>Wohl kein Zufall, dass Elsevier als Newbie sich genau in der Mitte des vorgefundenen Preisspektrums niedergelassen hat: 3 Cent pro Frage zeugt von gutem Studium des Marktes. Elsevier sollte dringend noch nachbessern: Zum einen müßte man &#8211; wie beim Prometheus &#8211; <strong>alle</strong> Fragenpakete auf einmal kaufen können. Dann sollte dies &#8211; wie beim Prometheus &#8211; mit einem deutlichen Rabatt verbunden sein. Zum Schluß wünsche ich mir mehr Fragen (fürs gleiche Geld natürlich).</p>
<p>Auch wenn die Konkurrenzprodukte nicht alle Fachgebiete abdecken, lohnt sich ein Blick über den Zaun: In den einzelnen Fachgebieten zeigen diese durchaus eine gute Performance.</p>
<p>Mein Ranking:</p>
<ol>
<li><a href="http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/php/ipad/apps-id.php?id=257">Mediscript</a> (ausgereiftes Design, gute Umsetzung, am wenigsten Fragen pro Fachgebiet, insgesamt zu teuer)</li>
<li><a href="http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/php/ipad/apps-id.php?id=215">Medi-App Innere</a> und <a href="http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/php/ipad/apps-id.php?id=216">Medi-App Ortho</a> (liebevolle Umsetzung, zu wenig Fragen, zu teuer)</li>
<li><a href="http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/php/ipad/apps-id.php?id=214">PROMETHEUS &#8211; LernKarten der Anatomie</a> (keine MC Fragen, Quiz- und Fragenmodus)</li>
<li><a href="http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/php/ipad/apps-id.php?id=238">iÄAppO Biochemie/Molekularbiologie</a> und <a href="http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/php/ipad/apps-id.php?id=239">iÄAppO Chemie</a> (die meisten Fragen pro Fach, separater Lern- und Testmodus, mit Kommentaren wäre dies Rang 2!)</li>
<li><a href="http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/php/ipad/apps-id.php?id=258">Anatomie</a> und <a href="http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/php/ipad/apps-id.php?id=259">Physiologie</a> (preiswert, aber wenig Fragen und Design unterirdisch)</li>
</ol>
<p>Die beiden iPad-Produkte haben übrigens auch iPhone-Versionen im Angebot: Man muß sich aber für eine Version entscheiden, da es keine Möglichkeit gibt, Testergebnisse und gelernte Fragen auszutauschen. Sicherungskopien bietet keine der Apps an, da bietet jedes Tank-Programm mehr Support.</p>

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		<title>Jahresendzeitstimmung mit Grübeln über Section requests</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 13:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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Foto: Primal Pictures, Courtesy Ovid Deutschland
Zur Zeit raufe ich mir mal wieder die Haare. Ja, es ist Endzeitstimmung! Jahresendzeitstimmung, um genau zu sein. Es steht mal wieder der Jahresbericht an. Der will geschrieben und mit allerhand für den Bibliothekar nützlichen, für den Nutzer spannenden und für den Unterhaltsträger herzergreifenden Sachen gefüllt werden. Das schreibt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/head.jpg" alt="head" title="head" width="246" height="246" class="alignnone size-full wp-image-3853" /><br />
<em>Foto: Primal Pictures, Courtesy Ovid Deutschland</em></p>
<p>Zur Zeit raufe ich mir mal wieder die Haare. Ja, es ist Endzeitstimmung! Jahresendzeitstimmung, um genau zu sein. Es steht mal wieder der Jahresbericht an. Der will geschrieben und mit allerhand für den Bibliothekar nützlichen, für den Nutzer spannenden und für den Unterhaltsträger herzergreifenden Sachen gefüllt werden. Das schreibt sich nicht von selbst. Vor allem die Statistiken nicht!! Wie jedes Jahr könnte man sich natürlich wieder mit Fug und Recht herrlich darüber aufregen, dass Mitte Januar die allermeisten Zeitschriftenverlage noch keine Zugriffsdaten für den Dezember vorliegen haben (müssen die alle noch aufwendig geschönt werden oder wieso dauert das immer so lange??). Geschweige denn für den November. Ja, wieviele Millionen soll ich denen denn noch in den Rachen pumpen, damit die das mal ordentlich gemacht kriegen, hä? Eine rühmliche Ausnahme der ganzen Jahresendhektik respektive Statistikvergötzung stellt die ehrenwerte AAAS dar, die für ihr Flagschiffblättchen mit Namen &#8220;Science&#8221; gerade die Statistik für November 2007 fertiggestellt hat. <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber darum geht es heute nicht, nicht dass ich mich über solche Lappalien noch aufregen würde nach einem gestandenen Berufsleben von 18 Jahren, auf das ich zurückblicken (labber, labber) , jedenfalls geht es heute wiedermal um Statistiken, was sonst, aber um die der E-Books. Laut <a href="http://www.projectcounter.org/r2/Appendix_G_Definitions_2.5.doc">Counter Schema 2</a> werden im standardisierten Book Report 2 die &#8220;Number of Successful Section Requests by Month and Title&#8221; gezählt. Und hier liegt nun der Hase im Pfeffer begraben: </p>
<blockquote><p>The flexibility of the schema is achieved through the use of several self-defining elements. </p></blockquote>
<p>Und hiervon scheinen die Section Requests ein besonders gelungenes Beispiel zu sein, erlaubt es doch dem Verlag, seine Zugriffszahlen durch &#8220;freie Definition der Sektionen&#8221; in die Höhe zu jubeln und damit ein ordentliches Benchmarking, wie es der geneigte Bibliothekar am Jahresende gerne erstellen würde, zu hintertreiben. Es ist bekannt, dass der eine Verlag das Lesen (Sprich Herunterladen) eines ganzen Kapitel von 50 Seiten als eine Section Request zählt, der andere das Lesen von 2 Seiten. Irgendwie erscheint mir deshalb dieses ganze Counter-Standardisierung-Blabla als pure Augenwischerei, sorry den hier anwesenden Counter-Beiratsmitgliedern.</p>
<p>Oder sehe ich das falsch? Ist doch alles wunderbar miteinander vergleichbar? Wenn ich die ganze Zeit &#8211; unterm Schreibtisch hockend &#8211; die entsprechenden Fach-Diskussionen verpasst haben sollte, bitte ich mir das JETZT mitzuteilen.</p>
<p><strong>Nachtrag: </strong>Es gibt doch <del datetime="2011-01-13T14:31:30+00:00">Hoffnung</del> Standards! Nach dem <a href="http://www.projectcounter.org/documents/COUNTER_compliance_stepwise_guide.pdf">a step-by-step Guide for &#8211; Project COUNTER</a> gilt: </p>
<blockquote><p>A Section is a subdivision of a book or reference work (eg a chapter or encyclopaedia entry), which is the next organizational level down from the complete title. </p></blockquote>
<p>Ok, ok, &#8230;. hmmm, &#8230;. dann heißt das wohl, &#8230;. hmmm, &#8230; dass die ganzen schönen &#8220;Counter-compliant&#8221; Statistiken der Buchverlage nicht das Papier wert sind, auf dem ich sie ausdrucke? Da sie alles mögliche zählen, nur keine Kapitelzugriffe?? Mir geht ein Licht auf: Könnten diese ganzen tollen Zugriffszahlen nicht lediglich auch dadurch entstehen, dass bei den neuen Flash-Portalen die 30 Vorwärts-Klicks innerhalb eines Kapitels nicht als ein Zugriff, sondern als 30 gezählt werden? (Verlag: Grummel, grummel, böswillige Unterstellung &#8230;.) </p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Fühle mich nach einer kurzen Umfrage unter einigen Lehrbuchverlagen voll bestätigt: Es ist was faul im Staate Countercompliance@GermanysTopMonomacher</p>

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		<title>&#8220;Bibliothekslatein&#8221; oder Umberto Eco 2.0</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 08:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Jeder, der einige Zeit in einer Bibliothek gearbeitet hat, kennt die Sprüche, Vorurteile oder Regeln, die von Bibliothekarsgeneration zu Generation weitergegeben werden. Einige sind seit grauer Vorzeit unverändert, andere habe eine Anpassung an moderne Kommunikationsmethoden erfahren&#8230;
1.
Der Bibliothekar muß den Benutzer als dumm betrachten, informationsinkompetent, RSS-unwissend, ein Nichtstuer (andernfalls säße er an der Arbeit) und YouTube-Süchtiger.
2.
Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.trialog.ch/deutsch/praxishilfen/eco.pdf"><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/lachs.jpg" alt="lachs" title="lachs" width="188" height="198" class="alignnone size-full wp-image-3758" /></a></p>
<p>Jeder, der einige Zeit in einer Bibliothek gearbeitet hat, kennt die Sprüche, Vorurteile oder Regeln, die von Bibliothekarsgeneration zu Generation weitergegeben werden. Einige sind seit grauer Vorzeit unverändert, andere habe eine Anpassung an moderne Kommunikationsmethoden erfahren&#8230;</p>
<p>1.<br />
Der Bibliothekar muß den Benutzer als dumm betrachten, informationsinkompetent, RSS-unwissend, ein Nichtstuer (andernfalls säße er an der Arbeit) und YouTube-Süchtiger.</p>
<p>2.<br />
Es muß sehr viel Sorgfalt darauf verwandt werden, den Online-Katalog der Bücher möglichst schwer benutzbar zu machen, und ihn von Nutzer-Annotationen freizuhalten. Nach Möglichkeit sollte die Oberfläche immer genau dann eine totale Revision erfahren, wenn man sich gerade an die kryptische Bedienung gewöhnt hat. Der Katalog sollte das genaue Gegenteil von Amazon sein und einen Ausdruck oder Download so gut wie unmöglich machen.</li>
<p>3.<br />
Die Schlagworte müssen vom Bibliothekar in einer aufwendigen Gremienarbeit bestimmt werden, die alle innovativen Kräfte im Lande bindet. Weder dürfen die Leser Schlagwörter vergeben noch die Bücher einen Hinweis auf die Schlagworte tragen, unter denen sie aufgeführt werden sollen. Die Schlagwortsuche im Online-Katalog muß so versteckt und ineffizient sein, dass keiner sie je benutzen wird. Das System der Schlagwörter sollte alle paar Jahre wechseln, so dass es nicht einen, sondern mehrere Schlagwortkataloge gibt, die man durchsuchen muß. Ein Browsen nach Fachgebieten ist gänzlich zu verhindern.</li>
<p>4.<br />
Es sollte möglichst überhaupt nicht möglich sein, Online-Bücher zu lesen, geschweige denn <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2010/04/15/3676">auszudrucken</a> oder zu zitieren. Falls es von Rechts wegen doch eine Download-Option gibt, muß der Weg weit und der Zugang beschwerlich sein, und die Zahl der Kopien begrenzt auf höchstens zwei bis drei Seiten.</li>
<p>5.<br />
Das Ausleihverfahren für E-Books muß <a href="http://boingboing.net/2010/03/02/audiobook-drm-versus.html">abschreckend</a> sein.</li>
<p>6.<br />
Die Auskunft muß im Web 2.0 unerreichbar sein. Die Kontaktaufnahme per Twitter, Skype oder StudiVZ wird mit einem Ausleihverbot nicht unter 3 Monaten bestraft.</li>
<p>7.<br />
Es darf möglichst keine Ruheräume, Gruppenarbeitsräume, Handyzonen oder Lounges geben: Ruheräume laden zu Bibliothekssex ein und sollten deshalb prinzipiell unbequemes Mobiliar haben bzw. von allen Seiten einsehbar sein; Gruppenarbeitsräume sind gefährliches Terrain, da dort der selbstbestimmte Benutzer sein lautstarkes Unwesen treibt; Handys sind der leibhaftige Gottseibeiuns und Lounges eine Anbiederung an die lernfaulen, undisziplinierten und arbeitsscheuen Millenials.</li>
<p>8.<br />
Onlinebücher müssen an nur einem Bibliotheks-PC verfügbar sein, so daß der Benutzer sein Leben in zwei Teile aufspalten muß, einen für das Schlangestehen vor diesem einen PC und einen für die übrigen E-Books zu Hause. Die Bibliothek muss das kreuzweise Lesen von gedruckten und Online-Büchern erschweren, da es zum Schielen führt.</li>
<p>9.<br />
Das ganze Personal darf bei der Ausbildung das Wort Web 2.0 nie gehört, geschweige denn schon mal getwittert haben. Am besten leiden sie an irgendwelchen Gebrechen der Innovationsfreude, denn es ist Aufgabe jeder öffentlichen Institution, Digital Naives und Ludditen Arbeitsmöglichkeiten zu bieten (untersucht wird zur Zeit die Ausweitung dieses Prinzips auf die IT-Abteilungen). Der ideale Bibliothekar darf vor allem nicht bloggen, sollte keinesfalls Ahnung von konvergierenden Technologien haben und muß Instant Messaging für ein neues Fertiggericht halten, damit mehr Zeit vergeht zwischen der Benutzeranfrage im Web 2.0 und der Beantwortung über den korrekten Auskunftsweg in der Bibliothek 0.5.</li>
<p>&#8211;</p>
<p>Gestern wies nun der <a href="http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/15.07.2010-16.05/b/die-kleine-anfrage-wie-kommt-es-dass-migranten-mitunter-in-der-muttersprache-kopfrechnen.html">Leonardo-Newsletter</a> auf die zugrundeliegenden hirnanatomischen und &#8211; funktionellen Strukturen hin, die solche Sprüche manifestieren und festigen. Es handelt sich nicht um Vorurteile, sondern um <strong>hoch überlerntes Wissen</strong>!</p>
<blockquote><p>Bei einer Umfrage unter zweisprachigen Studenten in Texas stellte sich heraus, dass die meisten in der Sprache kopfrechnen, die auch ihr Mathelehrer in der Grundschule gesprochen hat. Damals haben sich zwischen Sprach-und Rechenzentrum wichtige Verbindungen geknüpft. <strong>Oft wiederholte Sätze wie, „Fünf mal fünf ist 25“ oder „sieben plus fünf ist 12“ müssen seitdem nicht mehr „gerechnet“ werden, sondern sind einfach da</strong>. Experten nennen solche Vernetzungen „hoch überlernt“. </p></blockquote>
<p>Also können wir uns bei der alltäglichen Bbliotheksarbeit beruhigt zurücklehnen und dem &#8220;Einfach-Dasein&#8221; unseres Gehirns in völliger Ruhe zusehen, wie es in Stein gemeißelte Merksätze meditativ repitiert. Manch einer würde für solch einen Moment des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Satori">Satori</a> 500 Euro für einen Wochenendkurs hinblättern, aber wir Bibliothekare sind eben einfach da &#8211; im Hier und Jetzt &#8230;</p>
<p><em>Foto: Amazon.de</em></p>

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</ul>

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		</item>
		<item>
		<title>Knappe Mehrheit für gedruckte Lehrbücher</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 07:09:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Manchmal erreichen mich die wichtigen Informationen etwas langsamer. Aber besser spät als nie: Nur noch die Hälfte der Studenten hat eine klare Präferenz für gedruckte Lehrbücher teilt uns Leo Matschkal in einer Umfragestudie an bayrischen wissenschaftlichen Bibliotheken mit (s. oben, Diagramm 25, dunkelblaue Balken).
Und 36,6 % der Teilnehmer aus den Universitäten könnten auf das gedruckte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/bsb.jpg" alt="bsb" title="bsb" width="211" height="426" class="alignnone size-full wp-image-3691" /></p>
<p>Manchmal erreichen mich die wichtigen Informationen etwas langsamer. Aber besser spät als nie: <strong>Nur noch die Hälfte der Studenten hat eine klare Präferenz für gedruckte Lehrbücher </strong>teilt uns Leo Matschkal in einer <a href="http://www.b-i-t-online.de/archiv/2009-04-idx.html">Umfragestudie an bayrischen wissenschaftlichen Bibliotheken</a> mit (s. oben, Diagramm 25, dunkelblaue Balken).</p>
<blockquote><p>Und 36,6 % der Teilnehmer aus den Universitäten könnten auf das gedruckte Lehrbuch verzichten (Diagramm 27), wenn das entsprechende E-Book verfügbar wäre.</p></blockquote>
<p>Den Meinungen, das gedruckte Lehrbuch würde weiterhin bei den den Studenten die uneingeschränkte Priorität haben, muss also eine klare Absage erteilt werden: Alle Studien zeigen, dass 20-40% der Studenten statt mit dem gedruckten mit dem E-Book lernen, so haben 2/3 der STM-Studenten bereits deutsche E-Lehrbücher genutzt (Diag. 34). Diagramm 38 zeigt, dass nur noch 53% der STM-Studenten Lehrbücher lieber in gedruckter Form benutzen, 22% elektronisch und 25%(!) haben keine Präferenz.</p>
<p>Dabei werden <strong>Mehrwerte </strong>wie Interaktivität und Personalisierungsfunktionen, wie sie immer wieder von Verlagen (zur Rechtfertigung von <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/12/04/2884">Preisen</a> oder <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2010/04/15/3676">DRM</a>) angeführt werden, durchgängig als <strong>nicht notwendig</strong> betrachtet &#8211; wie auch <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2009/04/30/3158">unsere</a> und <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2010/03/05/3658">andere</a> Umfragen zeigten.</p>
<p><a href="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/fach4332.png"><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/fach4332-460x271.png" alt="fach4332" title="fach4332" width="460" height="271" class="alignnone size-medium wp-image-3694" /></a><br />
<strong></p>
<blockquote><p>An der Spitze standen die Eigenschaften &#8220;jederzeit verfügbar&#8221;, Zugriff von zu Hause, Download komplett / in Teilen sowie die Ausdruckmöglichkeit.</p></blockquote>
<p></strong></p>
<p>PS: Mannheim macht zur Zeit eine <a href="http://www.umm.uni-heidelberg.de/apps/bibl/mwbnews/?p=1317">Umfrage mit ähnlichen Fragen</a>. Nur schade, dass die Frage nach dem Format (Flash oder PDF) fehlt, und die wichtige Frage nach den Exportmöglichkeiten so global gestellt ist, dass man aus ihr keine gezielten Aussagen wird ableiten können.</p>

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		<title>Thieme stellt e-Books um: Flash statt PDF</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 10:48:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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Foto: Photocase.com
Angenommen Sie kaufen den Herold als Mobipocket-Buch und nach drei Monaten gibt ihr PDA den Geist auf. Angenommen Sie kaufen George Orwells 1984 und nach drei Monaten gibt es keinen Zugang zu  mehr, weil Amazon was mit dem Copyright verpeilt hat. Angenommen Sie lizenzieren für die Uni einen Zugang auf PDF-Onlinebücher und nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/0259a1-355x300.jpg" alt="_0259a" title="_0259a" width="355" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-3683" /><br />
<em>Foto: Photocase.com</em></p>
<p>Angenommen Sie kaufen den Herold als Mobipocket-Buch und nach drei Monaten gibt ihr PDA den Geist auf. Angenommen Sie kaufen <a href="http://www.e-recht24.de/news/urheberrecht/1276.html">George Orwells 1984</a> und nach drei Monaten gibt es keinen Zugang zu  mehr, weil Amazon was mit dem Copyright verpeilt hat. Angenommen Sie lizenzieren für die Uni einen Zugang auf PDF-Onlinebücher und nach drei Monaten sagt Thieme: &#8220;Tut mir leid, aber wir stellen jetzt auf Flash um.&#8221; In allen diesen Fällen ist die weitere Nutzung nicht mehr so möglich, wie zum Zeitpunkt des Kaufs gedacht. </p>
<p>Die inhärenten Eigenschaften der digitalen Medienform machen aus einem Besitzwerb, der sich über Jahrtausende in unser Bewußtsein eingeschleift und unsere Kultur geprägt hat, immer mehr einen Besitz-auf-Probe, ein nur geliehenes Habe-Vergnügen, jederzeit bedroht durch die lizenzierte lange Leine, einer Art Remote Control in den Händen der großen und kleinen Anbieter, die es ihnen erlaubt, E-Books zu löschen, <a href="http://www.nature.com/nature/journal/v414/n6862/full/414382a0.html">Artikel zu entfernen</a>, Formate umzustellen, usw. ohne dass der Lizenznehmer einschreiten könnte. Ob diese mal hierhin, mal dorthin zappen, je nachdem wie es ihnen ihr Kassenstand oder ihre Aktionäre oder sonstwas opportun erscheinen lassen, hängt nicht alleine von deren Größe ab. Global Player können sich dies sicherlich eher leisten, aber es hängt auch von der Marke ab &#8211; siehe die Preise, die <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/07/10/2673">Nature</a> und <a href="http://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/2404">NEJM</a> ganz unverblümt verlangen.</p>
<p>Dumm, wer &#8211; wie ich &#8211; immer an die schöne neue Onlinewelt geglaubt hatte: Dass diese Probleme mit sich bringt, an die vorher keiner gedacht hat, und die es mit einem Print-Buch nie gegeben hätte, war doch naheliegend, oder?</p>
<p>Die ersten beiden Fälle ist man ja (nur) persönlich betroffen, bei Thieme sieht es aber anders aus: Hier steht man mit zigtausend Euro bei dreitausend Studenten im Wort. Aus IHREN Studienbeiträgen wurden die Thieme-Bücher gekauft, IHNEN hat man versichert, dass sie PDFs bekommen würden, mit den man auch offline oder am iPhone/iPad arbeiten kann. Das soll jetzt nicht mehr möglich sein? (Der Download einzelner Seiten als PDF zählt für mich nicht als PDF-Nutzung, dazu ist es zu kompliziert und langsam &#8211; noch komplizierter als die bisherige Nutzung der in zig PDFs <a href="http://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/335">atomisierten</a> Thieme-Bücher). </p>
<p>Was gibt es für Nachteile? (Fällt Ihnen noch was ein?)</p>
<p>- keine offline-Nutzung<br />
- keine offene Plattform wie PDF<br />
- keine Verlinkung und Einbettung in Lehr- und Lernsystemen möglich<br />
- kopieren und drucken nur sehr eingeschränkt möglich<br />
- keine iPhone/iPad-Nutzung</p>
<p>Hinzu kommen rechtliche Bedenken: Wurde man vor dem Vertragsabschluß auf diesen Fall hingewiesen? Wenn ich ein Auto mit 4 Rädern kaufe, dann nehme ich doch nicht hin, dass man mir nach  einiger Zeit zwei Räder ab- oder anmontiert, mit dem Argument, es wäre eine Verbesserung? Was sagen die Juristen dazu? Gekauft wie gesehen? Gibt es in einem solchen Fall ein Sonderkündigungsrecht?</p>
<p>Ich habe schon früher über meine <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2010/03/05/3658">Bedenken bzgl. von Flash</a> berichtet. Solange die Flash-Technik nur wegen der Angst der Verlage vor dem Untergrundkopieren benutzt wird, kann daraus &#8211; wie bei DRM &#8211; nichts Gutes und Zukunftsweisendes entstehen. Ich glaube auch nicht, dass dies den Bedürfnissen von Nutzern und Bibliotheken entgegenkommt (siehe <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2010/03/05/3658">HighWire-Umfrage</a>), aber ich lasse mich in beiden Fällen gerne eines besseren belehren. </p>
<p>Generell gilt, was ich im letzten <a href="http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/medinfo/2010/1_dfg.pdf">med</a> geschrieben habe:</p>
<blockquote><p>Heutzutage bestehen Onlinebücher im akademischen Bereich meist aus PDF-Dateien, während sich im Consumer-Bereich eine Vielzahl DRM-geschützter Formate tummeln, die hauptsächlich dazu dienen, die Profite der Autoren und Verlage zu schützen. Die oft inkompatiblen und proprietären Formate behindern massiv den freien (bestimmungsgemäßen?) Gebrauch der Texte: Offline-Nutzung &#8211; unmöglich! Cut&#038;Paste? Vergiß es! Lesen auf dem Smartphone? Dann bezahl nochmal! Kopierschutz-Maßnahmen zur Verhinderung unerlaubter Weitergabe behindern und verhindern in der Regel die Nutzung von E-Books, während die Leser die Inhalte ausdrucken, kopieren und mit (Gleichgesinnten) teilen wollen. Zusätzliche Features &#8211; mit denen die Verlage DRM-Maßnahmen oder höhere Preise gerne begründen &#8211; werden nicht benötigt: Online-Bücher sollen gefälligst leicht und einfach zu nutzen sein. Mehrwerte sind zwar ok, aber nicht wenn es die Zugänglichkeit einschränkt oder den Preis erhöht. Während sich zukunftsweisende Formate (wie ePub) und Geschäftsmodelle (Open Access, Online preiswerter als Print) langsam beginnen durchzusetzen, steuern Anbieter wie Elsevier, Apple und neuerdings leider auch Thieme in die genau entgegengesetzte Richtung: Vermeidung, Verhinderung, Verteuerung. </p></blockquote>
<p>Wie gesagt, Thieme macht sich mit der Abkehr von PDF unter Wissenschaftlern und Studenten garantiert keine Freunde (von Bibliothekaren ganz zu schweigen). Gerade in der Wissenschaft zählt das einfache (Mit)Teilen von Texten immer mehr zu den Notwendigkeiten. Was für ein Aufschrei würde durch diese Gemeinde gehen, wenn &#8211; angenommen &#8211; auch die Zeitschriftenartikel eines Tages mal DRM-geschützt würden! Und doch müßte genau dieses laut Argumentation der Verlage eigentlich der nächste logische Schritt sein: auch hier gibt es illegale Kopien und Kannibalismus. Aber das traut man sich dann doch nicht und dazu ist das Zeitschriftengeschäft doch nicht so von Einnahmeausfällen bedroht wie das Lehrbuchgeschäft. (Aber wie stellen sich Verlage den Übergang ins digitale Zeitalter überhaupt vor? Schmerzfrei, ohne vorübergehenden Umsatzrückgang, ohne sich durch intelligente, <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2010/02/23/3650">faszinierende</a> Angebote zu profilieren &#8211; das wird sicher nicht gehen. Die Frage ist nur, ob Verlage ihre Ziele mit den Bibliotheken oder <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2010/01/29/3619">ohne sie</a> erreichen wollen. Oder ist die Frage vielmehr, wie Bibliotheken verhindern können, dass aus der Lehrbuchtroika Elsevier &#8211; Thieme &#8211; Springer ein kostentreibender Zwei- oder Einspänner wird?)</p>
<p>Bitte um Kommentare!</p>

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		<title>The Naked Truth: Wie Elsevier Werbung macht auf Kosten von Bibliotheken</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 08:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Die nackte Wahrheit über die Liebe von Studenten zu StudentConsult:
In all seriousness – you must register all books with student consult and spread the love!
The Naked Truth, (c) Elsevier
&#8230; hier kommt&#8217;s knüppeldick:

The Naked Truth (c) by Elsevier. 
Zum Piepen! (ebenso wie die Werbung durch eine nackte Comicärztin, notdürftig verhüllt durch einen Bücherstapel.)
Was hört man zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/nt1-407x300.jpg" alt="nt" title="nt" width="407" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-3632" /></p>
<p>Die nackte Wahrheit über die Liebe von Studenten zu StudentConsult:</p>
<blockquote><p>In all seriousness – you must register all books with student consult and spread the love!</p></blockquote>
<p><em><a href="http://www.medicaltextbooksrevealed.com/blog/2009/03/spread-the-student-consult-love/">The Naked Truth, (c) Elsevier</a></em></p>
<p>&#8230; hier kommt&#8217;s knüppeldick:</p>
<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/sc31-369x300.jpg" alt="sc3" title="sc3" width="369" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-3625" /></p>
<p><em><a href="http://www.medicaltextbooksrevealed.com/blog/category/studentconsult/">The Naked Truth (c) by Elsevier</a></em>. </p>
<p>Zum Piepen! (ebenso wie die Werbung durch eine nackte Comicärztin, notdürftig verhüllt durch einen Bücherstapel.)</p>
<p>Was hört man zur Zeit noch von diesem Verlag?</p>
<ol>
<li><a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2009/06/19/3334">Elsevier betreibt aktives Lobbying gegen Open Access</a> (das machen auch andere, aber keiner <a href="http://www.earlham.edu/~peters/fos/2008/06/elsevier-first-quarter-lobbying-budget.html">gibt so</a> viel <a href="http://oalibrarian.blogspot.com/2007/09/open-access-news-substitute.html">Geld dafür</a> aus wie Elsevier)</li>
<li>Elsevier&#8217;s deutschsprachige Lehrbücher kommen mit proprietärer Software, DRM-geschützt, nur im Netz benutzbar und eigentlich zu teuer für Bibliotheken (Dass hier trotzdem etliche Medizinbibliotheken zugelangt haben, ist für mich nicht nachvollziehbar. Das Einzige, was man damit erreicht, ist die Konsilidierung eines überteuerten DRM-Geschäftsmodells am Markt: Herzlichen Glückwunsch!).</li>
<li><a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/02/07/2491">Das Geschäftsmodell StudentConsult / eLibrary wirbt mit bibliotheks-inkompatiblen Inhalten</a></li>
<li><a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2010/01/22/3605">Bibliotheken können ab sofort “mediscript” nicht mehr ausleihen</a>.</li>
</ol>
<p>Summa Summarum: Elsevier scheint massiv dran zu arbeiten, dass Jay Recht behält mit seinem Spruch: &#8220;my library never has a book i want, one that i know&#8221; &#8230; Dazu passt das Gerücht(?) von einer neuen Elsevier-Strategie &#8220;Beyond The Library&#8221;, die unter Umgehung der Bibliothek Inhalte direkt an den Kunden verkaufen soll&#8230; Elsevier: Ein Bösewicht? Nein, nur ein Verlag, der vorprescht und Technik und Marktmacht konsequent nutzt. Werden andere folgen? Wird es das Bild der physischen Bibliothek als Lehrbuchsammlung &#8211; zu der wir de facto <ins datetime="2010-02-11T16:02:32+00:00">bereits geworden sind</ins> &#8211; ändern? Spannende Fragen, spannende Entwicklung.</p>

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		<title>What we achieved by promoting our E-Books</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 11:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[The promotion of English-language books proves to be a special challenge in German libraries, as these titles are used much less frequently than their German counterparts. Due to some lucky lotto winnings (or something quite similiar   ), in 2008 we were able to purchase some hundreds Elsevier eBooks in diverse medical subject areas. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The promotion of English-language books proves to be a special challenge in German libraries, as these titles are used much less frequently than their German counterparts. Due to some lucky lotto winnings (or something quite similiar <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ), in 2008 we were able to purchase some hundreds Elsevier eBooks in diverse medical subject areas. To promote these new titles to our English-avoiding (<a href="http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/obsto/text/vortraege/leipzig2007/leipzig-web.pdf">Page 9</a>) clients,  since December 2008 <a href="http://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/tag/elsevierbuchpaket">each week</a> we featured one of these titles <a href="http://libraryconnect.elsevier.com/lcn/0703/lcn070309.html">via our library’s blog</a>. </p>
<p>Most interesting is the evaluation of our promotional engagement: Did it have any effect on usage? What&#8217;s with the not-promoted books? In general, usage stats revealed heavy usage of the promoted book titles in contrast to ones we’ve not promoted. As one would think, this increased usage started shortly after posting the respective blog entries. </p>
<p><a href="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/werbung3.gif"><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/werbung3-407x300.gif" alt="werbung3" title="werbung3" width="407" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-3615" /></a></p>
<p><strong>Red line</strong> = Promoted books. Average of usage 39 books, each with a prominent book review in the library blog. Usage was counted in months after promotional event (book review).<br />
<strong>Blue line</strong> = Non-promoted books. Average of usage of 290 books without any book review, but with <a href="http://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/1153">a single mentioning</a> of the fact of accessibility (=general promotion).</p>
<p>In this period, all 329 books were used 5.118 times. That&#8217;s about 15,6 per book or 1,2 requests per month per book. <em>1st conclusion:</em>  In comparison, our German titles were used on average 100 times a month, that are 2 orders of magnitude more.<br />
The 290 non-promoted books were used 3.721 times or 1,0 times per month. The 39 promoted books were used 2.197 times or 4,3 times per month. Beginning with promotion, the respective books showed an explosion of usage. It led to an overall fourfold increase in usage, and to a twentyfold increase above non-promoted base line (s.a.) in the promotional month. <em>2nd conclusion: </em>Book reviews by blog entries is highly successful for increasing awareness and usage by faculty.<br />
<em>3rd conclusion: </em>In contrast, a single promotion of the Sciencedirect portal and the publishing of a <a href="http://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/1153">master book list</a> led only to an doubling or tripling of the average usage base line of 1,0 per month (blue line).<br />
<em>4th conclusion: </em>The increased usage of promoted titles didn&#8217;t last forever, instead it vanished three months after the promotional event, both with book reviews or general promotion.</p>
<p>Potential bias: From the overall collection (1995-2009), only recently published books (2007-2009) were selected for book review. Massive downloading by single users may led to erroneous swings (e.g. blue line month &#8216;9&#8242;, red line month &#8216;10&#8242;), especially with overall low usage counts.</p>

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		<title>Kluft zwischen Wissenschaftlern und Bibliothekaren überbrückbar?</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2010/01/25/3608</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 13:32:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[
jenny126007 photobucket
Der Beitrag von Martin im Nature Network mit dem leicht provokativen Titel Scientists and librarians: friend or foe? ist sehr lesenswert. Ihr könnt dort oder hier kommentieren.
Hier eine Zusammenfassung meines Kommentars dort:
&#8220;I can’t imagine that a librarian thinks of himself as a foe for faculty. Usually they try to be friends and helpful. But [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/hand-2-448x300.jpg" alt="hand (2)" title="hand (2)" width="448" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-3610" /><br />
<em>jenny126007 photobucket</em></p>
<p>Der Beitrag von Martin im Nature Network mit dem leicht provokativen Titel <strong><a href="http://network.nature.com/people/mfenner/blog/2010/01/24/scientists-and-librarians-friend-or-foe">Scientists and librarians: friend or foe?</a></strong> ist sehr lesenswert. Ihr könnt dort oder hier kommentieren.</p>
<p>Hier eine Zusammenfassung meines Kommentars dort:</p>
<p>&#8220;I can’t imagine that a librarian thinks of himself as a foe for faculty. Usually they try to be friends and helpful. But I can imagine that faculty may regard some librarians not supporting them enough or not appropriate and perceive their acting as hostile. Maybe we need to know more from each other to gain a better understanding. Librarians need to perform continuous information needs assessments to gain a far better knowledge what their customers really need. And physicians and researcher need to invite librarians to their journal clubs and team sessions to get an better understanding what they are capable of and to correct their expectations accordingly.</p>
<p>An example: Usually, in German medical libraries, there is only one subject librarian with a scientifical background. He (or she) acts as a library manager, which includs not only acquisition decisions and subject classification and journal package negotiations, but also staff development, budget accounting, and administrative and organizational issues of every kind: The medical library is a little university library in itself. Not surprisingly, there’s not much time left for new projects, modern technology, “reinventing things” or just learning enough RefWorks or Yammer or BenchPress to be of substantial help for users. </p>
<p>Or lets take a look at the offerings: We promote our specific knowledge like free beer to the faculty (take a look at the House Calls), but they never ever asked for courses on Impact Factors, EBM, or even PubMed. Maybe they already know everything what they need to know or the access to literature is to easy to be taught any more… I don’t know. Certainly there’s a gap and we try to close it by chat or house calls, but I’m not that much convinced we will succeed. I would like to be proven wrong …</p>
<p>I forget the most important thing <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  We have far too few physicians such as Martin which look beyond their horizon. His demanding interest in libraries will for sure make us better anyway…&#8221;</p>

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		<title>Bibliotheken können &#8220;mediscript&#8221; nicht mehr ausleihen</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 11:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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mediscript &#8211; die &#8220;optimale Prüfungsvorbereitung&#8221; für das Physikum und Hammerexamen &#8211; wird nicht mehr von Bibliotheken angeboten werden können. Das liegt zum einen daran, dass die Buchversion wegfällt oder schon länger wegfallen ist. Nun können auch die (neuen) DVDs nicht mehr verliehen werden, da sie nur noch für einen PC freischaltbar sind. Dies fängt an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/CoverHE1009.jpg" alt="CoverHE1009" title="CoverHE1009" width="186" height="163" class="alignnone size-full wp-image-3606" /></p>
<p><a href="http://www.elsevier.de/mediscript">mediscript</a> &#8211; die &#8220;optimale Prüfungsvorbereitung&#8221; für das Physikum und Hammerexamen &#8211; wird nicht mehr von Bibliotheken angeboten werden können. Das liegt zum einen daran, dass die Buchversion wegfällt oder schon länger wegfallen ist. Nun können auch die (neuen) DVDs nicht mehr verliehen werden, da sie nur noch für einen PC freischaltbar sind. Dies fängt an mit dem Hammerexamen, Verkaufsstart 28.1.10.</p>
<p>In einer Stellungnahme von Elsevier wird deutlich, dass &#8211; wenn wundert&#8217;s &#8211; der Verlag das unerlaubte Kopieren und Weitergeben der CD innerhalb der eng vernetzten Studenten nicht länger hinnehmen wollte. Der CD-Kopierschutz war dazu offensichtlich nicht verläßlich genug bzw. führte zu Abstürzen. So hat man sich dazu entschlossen, die neue DVD mit einem Onlineschlüssel an einen und nur einen PC zu binden.</p>
<blockquote><p>Leider können wir keine Bibliotheksversion ohne Freischaltcode anbieten, das Programm wäre dann frei verfügbar und ohne Einschränkung von einem Rechner auf den nächsten kopierbar. Diese Lösung betrifft vorerst nur die aktuelle Hammerexamen DVD (inkl. Examen 10/09), für künftige Programmversionen (Physikum und Hammerexamen) entwickeln wir parallel institutionelle Lösungen. In Abwägung der Vorteile für den Einzelnutzer gegen die Möglichkeit der Ausleihe haben wir uns bei der aktuellen Ausgabe für die deutlich verbesserte Programmqualität entschieden.</p></blockquote>
<p>Die institutionellen Lösungen, die hier angesprochen werden, beziehen sich offensichtlich auf Pläne Elseviers, nach Thieme und Springer auch ein Onlineportal für medizinische Prüfungen aufzubauen. </p>
<p><strong>Kommentar:</strong><br />
Aus der Sicht des Verlags ist die Entscheidung nur allzu verständlich, da man hofft, die durchs Kopieren verloren gegangenen Einnahmen wieder zu bekommen. Die leidige Restriktion, nur auf einem Rechner arbeiten zu können, ist jedoch kontraproduktiv. Werden Studenten zu Konkurrenzprodukten wechseln wie der Schwarzen Reihe oder zu Portalen? Zudem ist zu berücksichtigen, dass die Einnahmen durch Bibliothekskäufe wegfallen sowie die mit der Ausleihe einhergehende Produktbewerbung. </p>
<p>Aus der Sicht von Bibliotheken ist höchst bedauerlich, das nun eine wichtige Ressource der Lehrbuchsammlung nicht mehr angeboten werden kann. Studenten können generell nicht mehr die Erwartung hegen, sich alle gängigen Werke auch in der Bibliothek ausleihen zu können, müssen also selber wieder tiefer in ihre Tasche greifen und werden vielleicht stärker auf Bibliotheken einwirken, Portallösungen einzukaufen. </p>
<p>Elsevier hatte bereits mit dem StudentConsult-Modell bibliotheks-inkompatible Mehrwerte eingeführt. Auch die E-Lehrbuch-Lösung von Elsevier verzichtet zugunsten von Inhaltssicherung auf offene Formate (PDF). Sollte sich dieses Geschäftsmodell bewähren, könnten andere Verlage auch auf den Gedanken kommen, durch DRM-Massnahmen und softwaretechnische Abschottungen ihren Kundenkreis zu binden bzw. zu erweitern. Ob dabei <em>bewußt </em>Bibliotheken umgangen werden, um dies zu erreichen, entzieht sich meiner Kenntnis, wird aber in Kauf genommen. Wie sieht die Zukunft aus? Bin gespannt auf Ihre Kommentare. </p>

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		<title>Wiley-Blackwell läutet neue Profitmaximierungsrunde ein</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 11:14:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publikationswesen]]></category>
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		<description><![CDATA[
Jetzt drucken die doch tatsächlich zwei Seiten auf eine Seite. Starten erstmal mit 10 Titeln, aber der Einspareffekt ist zu verlockend, um nein zu sagen: Wiley-Blackwell Adopts Condense and Rotate Printing Process for Select Journals.
Es wird mit Einsparungen von 40% gerechnet, die natürlich sofort an die Leser weitergegeben werden.  
In meinen Augen ist die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/fondo-385x300.jpg" alt="fondo" title="fondo" width="385" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-3599" /></p>
<p>Jetzt drucken die doch tatsächlich zwei Seiten auf eine Seite. Starten erstmal mit 10 Titeln, aber der Einspareffekt ist zu verlockend, um nein zu sagen: <a href="http://www.library.yale.edu/~llicense/ListArchives/1001/msg00007.html">Wiley-Blackwell Adopts Condense and Rotate Printing Process for Select Journals</a>.</p>
<p>Es wird mit Einsparungen von 40% gerechnet, die natürlich sofort an die Leser weitergegeben werden. <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>In meinen Augen ist die Scientific Publishing Industry eine der intelligentesten Industriezweige überhaupt. Als zum ersten Mal der Gedanke an Electronic Journals aufkam, dachte jeder an die Preisersparnis, die damit verbunden sein mußte, wenn Print wegfällt. Arnould deKemp bezifferte die einmal auf 35%. Aber in der ganzen Übergangsphase der letzten 12 Jahre haben es die Verleger geschafft, den Preis nicht abfallen zu lassen &#8211; Congratulation! Zuerst mußte man eine zusätzliche e-Fee bezahlen, dann kamen die FTE-Erhöhungen, die an Nutzung orientierten Preise &#8211; nun fällt auch noch Print komplett weg, doch der Preis bleibt derselbe, egal welche Einsparungen auch immer damit auf Verlegerseite damit erzielt werden können in Punkto Druck, Distribution etc. </p>
<p>Stetige Profite von 30% und mehr &#8211; auch in der Krise &#8211; können nur als märchenhaft bezeichnet werden: Dahinter steckt immer ein kluger Kopf! </p>

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</ul>

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		<title>Lernstress + Lange Öffnungszeiten = Library Dance Parties</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 10:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibliotheken]]></category>
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		<category><![CDATA[Flashmob]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Library Journal warnt uns dankenswerterweise vor einer neuen sozialen Bewegung (buchstäblich!) in Bibliotheken: As Finals Approach, Students De-Stress at Library Dance Parties. Hier ein ganz besonders nettes Event: Um die Ruhe in der Bibliothek nicht zu stören, macht man halt einfach eine &#8220;silent dance party&#8221;: &#8230; students gathering at an appointed time and place, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Library Journal warnt uns dankenswerterweise vor einer neuen sozialen Bewegung (buchstäblich!) in Bibliotheken: <a href="http://www.libraryjournal.com/article/CA6711077.html">As Finals Approach, Students De-Stress at Library Dance Parties</a>. Hier ein ganz besonders nettes Event: Um die Ruhe in der Bibliothek nicht zu stören, macht man halt einfach eine &#8220;silent dance party&#8221;: &#8230; students gathering at an appointed time and place, dancing with headphones and listening to music synchronized to a starting signal &#8230;</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/rKhDmAAiE0E&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/rKhDmAAiE0E&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Hintergrund ist der immense Stress gerade in den Examenswochen (s.a. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=cdfmO8iurCE">JMU East Campus Library Flashmob</a>). Durch die &#8211; jetzt möglich gewordene &#8211; nächtelange Lernerei in der Bibliothek staut sich da wohl etwas auf, dass einfach nur raus muß! Die Studis sind nicht doof, suchen sich ein Ventil und verabreden sich in StudiVZ oder Facebook zu Flashmobs. Wo? Natürlich in der Bibliothek, da macht es am meisten Spass. Endlich kann man mal all das tun, was einem die sturen Bibliothekianer immer verbieten: Laut sein, Schwitzen, unkorrekt anziehen, Singen, Musi, Unsinn, Gruppengetöse, Auf dem Tisch tanzen, Zusammenrottungen aller Art. Ich bin so etwas zwiegespalten zwischen &#8220;Na denn, viel Spaß!&#8221; und &#8220;Um Gottes Willen, wenn da mal ein Geländer nachgibt und die Massenpanik ausbricht.&#8221;</p>
<p>Aus den Kommentaren wird deutlich, dass die Bibliothek als repressive Organisation empfunden wird, deren &#8220;Regeln&#8221; man als Beschränkung empfindet. Das ganze &#8220;Sich-Benehmen-Müssen&#8221; wird als zusätzlicher Stress zum Prüfungsstress wahrgenommen. Vermutlich wissen die Flashmobber aber genau, dass es ohne diese Regeln nicht geht, dass sie ohne diese Regeln nicht Lernen könnten (aber Lernen ist ja auch verhaßt <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ), trotzdem (oder gerade deswegen) wendet sich der Frust, die wochenlange Kontrolle des Überichs, zum Schluß ins Gegenteil. Ist das typisch amerikanisch?</p>
<p>Dass die Welle auch nach Deutschland überschwappt, war nur eine Zeitfrage, erste Raver machten Party in der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3QgZNBII4Dg">FH Kempten Bibliothek</a>, leider nicht ganz so leise wie oben&#8230;, oder <a href="http://blog.17vier.de/?p=2019">in Greifswald</a>. Hier in Münster sind wir jedenfalls ganz relaxt: Angesichts unserer westfälischen Mentalität kann solch ein Unfug hier NIE passieren! <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Allerdings die <a href="http://www.charite.de/bibliothek/">Berliner</a> könnten uns auch mal über die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=4TYyeHfm4_M">Flashmobs</a> bei sich im Hause informieren, warum muß man so ein Juwel immer erst auf YouTube finden??</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=4TYyeHfm4_M"><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/charite.jpg" alt="charite" title="charite" width="482" height="310" class="alignnone size-full wp-image-3578" /></a></p>
<p>PS: Neben Flashmobs engagiert sich die überaus rührige <a href="http://www.fsi-charite.de/">Charité-Fachschaft</a> auch bei <a href="http://www.fsi-charite.de/portal//viewtopic.php?t=7196">Besetzung</a> eben dieser Bibliothek:</p>
<blockquote><p>Während des gesamten Wochenendes wird die Bibliothek geöffnet bleiben. Ihr seid dort gerne willkommen um gemütlich beisammen zu sein, zu diskutieren, lernen oder einfach nur die Aussicht zu genießen. Auch nachts könnt ihr in der Bibliothek bleiben, bringt einfach einen Schlafsack und eine Isomatte mit. Wir versuchen euch auch abends immer ein spannendes Rahmenprogramm zu bieten! </p></blockquote>
<p>Das ist doch nix Besonderes, das läuft bei uns immer&#8230;</p>
<p>PS: Wen&#8217;s interessiert, in obigem Fachschaftsforum ist auch die Ankündigung der Bibliothek zu finden, ab 2010 1/2 Mio. Euro einsparen zu müssen. Die nachfolgende Diskussion (Öffnungszeiten vs. Neue Bücher) ist ganz interessant. Gottseidank haben wir noch Studienbeiträge, aber das kann jedem passieren.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Alumni und Bibliotheksressourcen: Remote access zum Schockpreis</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2009/12/03/3559</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 15:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publikationswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Refs]]></category>
		<category><![CDATA[Alumni]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Lizenzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitschrift]]></category>

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		<description><![CDATA[
Anläßlich einer entsprechenden Dekanatsanfrage (man will ja was tun für diese neu entdeckte und heftig beworbene Klientel) haben wir mal bei verschiedenen Verlagen um Alumni-Angebote gebeten und waren doch baff erstaunt über die Antworten (if any). Als erstes hat mich gewundert, dass viele Zeitschriften nicht über sowas nachgedacht haben und kein entsprechendes Geschäftsmodell haben. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/MedAlum-Logo-Web.jpg" alt="MedAlum-Logo-Web" title="MedAlum-Logo-Web" width="301" height="147" class="alignnone size-full wp-image-3561" /></p>
<p>Anläßlich einer entsprechenden Dekanatsanfrage (man will ja <a href="http://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/2020">was tun</a> für diese neu entdeckte und heftig beworbene Klientel) haben wir mal bei verschiedenen Verlagen um Alumni-Angebote gebeten und waren doch baff erstaunt über die Antworten (if any). Als erstes hat mich gewundert, dass viele Zeitschriften nicht über sowas nachgedacht haben und kein entsprechendes Geschäftsmodell haben. Und auch unter (deutschen) Bibliotheken waren Präzedenzfälle nicht zu finden, wie mir Agenturen zuverlässig berichteten. Anfragen ja, aber keine Umsetzung. </p>
<p>Wie dem auch sei, nach hartnäckigem Bohren (&#8221;wollen Sie keine Datenbank kaufen, da sind Alumni-Optionen kein Problem&#8221;) bekamen wir genügend Angebote ins Haus, um auf unseren Komplettbestand hochrechnen zu können. Was meinen Sie, wieviel man zusätzlich auf den Tisch legen muß, um die drei Alumni-Downloads am Tag befriedigen zu können? (Mehr sind es nicht, siehe <a href="http://scholarlykitchen.sspnet.org/2009/12/01/a-library-card-under-the-christmas-tree/">A Library Card Under the Christmas Tree</a>) Im Dekanat wurde es anderntags auf einmal sehr still, als ich die Zahlen vorstellte: Man muß tatsächlich (mindestens) <strong>noch einmal diesselbe Summe </strong>drauflegen, die man bereits für Zeitschriften ausgibt. Es würden also &#8211; bei unserem Zeitschriftenetat von 600.000€ &#8211; zusätzliche Kosten in Höhe von 800.000 &#8211; 1.000.000 € anfallen. <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_eek.gif' alt=':shock:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich finde das Angebot nicht, aber ein gutes Beispiel ist das American Journal of Physiology, für dessen Alumni-Version APS 3.000 USD haben wollte.</p>

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		<title>Google-Suche über Medizinbibliotheken</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2009/08/06/3412</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 08:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[AGMB]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Refs]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[RSS]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin mal die Liste der (Hochschul)Medizinbibliotheken in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgegangen, die bei der AGMB aufliegt. Etliche Links sind veraltet und führen in die Irre. Nur der Link der UB Marburg ist veraltet und führt nicht in die Irre (außer, dass es erkennbar eine Seite mit gestrigem Layout ist und Ralf Brugbauer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin mal die <a href="http://www.agmb.de/papoopro/index.php?menuid=30">Liste der (Hochschul)Medizinbibliotheken in Deutschland, Österreich und der Schweiz</a> durchgegangen, die bei der <a href="http://www.agmb.de">AGMB</a> aufliegt. Etliche Links sind veraltet und führen in die Irre. <del datetime="2010-02-25T08:54:56+00:00">Nur der Link der UB Marburg ist veraltet und führt <em>nicht</em> in die Irre (außer, dass es erkennbar eine Seite mit gestrigem Layout ist und Ralf Brugbauer noch als Chef benennt (!) ).</del> Anhand dieser Liste habe ich mal eine <a href="http://www.google.com/coop/cse?cx=014589859402842539715%3Ak4pnbxrm0ru">benutzerdefinierte Google-Suche</a> über alle großen Medizinibibliotheken bzw. Unibibliotheken an Standorten mit Medizinfakultät erstellt:</p>
<form action="http://www.google.com/cse" id="cse-search-box">
<div>
<input type="hidden" name="cx" value="014589859402842539715:k4pnbxrm0ru" />
<input type="hidden" name="ie" value="ISO-8859-1" />
<input type="text" name="q" size="31" />
<input type="submit" name="sa" value="Suche" />
  </div>
</form>
<p><script type="text/javascript" src="http://www.google.com/jsapi"></script><br />
<script type="text/javascript">google.load("elements", "1", {packages: "transliteration"});</script><br />
<script type="text/javascript" src="http://www.google.com/coop/cse/t13n?form=cse-search-box&#038;t13n_langs=de"></script><br />
<script type="text/javascript" src="http://www.google.com/coop/cse/brand?form=cse-search-box&#038;lang=de"></script></p>
<p>Diese Suche können Sie direkt über <a href="http://www.google.com/coop/cse?cx=014589859402842539715%3Ak4pnbxrm0ru">http://www.google.com/coop/cse?cx=014589859402842539715%3Ak4pnbxrm0ru</a> aufrufen. </p>
<p>Die von Google durchsuchten Webseiten finden Sie im folgenden, es fehlen natürlich die Bibliotheken, die auch nicht in der <a href="http://www.agmb.de/papoopro/index.php?menuid=30">AGMB-Liste</a> stehen. Wo die Informationen mir nicht ausreichend erschienen (insb. auf Fachinfo-Seiten), habe ich nicht nur die Webseite selber und nachgeordnete Seiten sondern auch alle übergeordneten Verweise in die Google-Suche mit aufgenommen. Sie erkennen das an der Angabe &#8220;verknüpfte Seiten extrahieren&#8221;.</p>
<p><a href="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/google-cse-liste1.jpg"><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/google-cse-liste1-300x153.jpg" alt="google-cse-liste1" title="google-cse-liste1" width="300" height="153" class="alignnone size-medium wp-image-3415" /></a><br />
<a href="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/google-cse-liste2.jpg"><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/google-cse-liste2-300x178.jpg" alt="google-cse-liste2" title="google-cse-liste2" width="300" height="178" class="alignnone size-medium wp-image-3416" /></a></p>
<p><font color=red><strong>Bitte melden, wenn Ihre große Fachinfoseite / Bibliothek fehlt!</strong></font> Von den <a href="http://www.thieme.de/viamedici/studienort/karte.html">bekannten Standorten</a> (43) fehlen etliche, z.B. <del datetime="2009-08-11T16:06:58+00:00">Göttingen, Rostock, Greifswald, Kiel, Lübeck, Salzburg, Bern, Halle, Bonn, Witten, Würzburg, Erlangen, Regensburg</del>. Habe jetzt die meisten selbst ergänzt, da sich doch keiner meldete. </p>
<p><strong>RSS &#8211; Gefundene fachspezifische Newsfeeds</strong></p>
<p><a href="http://feed43.com/charite.xml">http://feed43.com/charite.xml</a> (thx feed43)<br />
<a href="http://www.ub.uni-freiburg.de/index.php?id=846&#038;type=100">http://www.ub.uni-freiburg.de/index.php?id=846&#038;type=100</a><br />
<a href="http://www.ub.uni-mainz.de/3563.php">http://www.ub.uni-mainz.de/3563.php</a>p<br />
<a href="http://www.ma.uni-heidelberg.de/apps/bibl/mwbnews/?feed=rss2">http://www.ma.uni-heidelberg.de/apps/bibl/mwbnews/?feed=rss2</a><br />
<a href="http://www.meduni-graz.at/bmed/aktuellesrss.xml">http://www.meduni-graz.at/bmed/aktuellesrss.xml</a><br />
<a href="http://ub.meduniwien.ac.at/blog/?feed=rss2">http://ub.meduniwien.ac.at/blog/?feed=rss2</a><br />
<a href="http://www.hbz.uzh.ch/index2.php?option=com_rss&#038;no_html=1">http://www.hbz.uzh.ch/index2.php?option=com_rss&#038;no_html=1</a><br />
<a href="http://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/feed/">http://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/feed/</a><br />
(mit den Twitter-Meldungen: <a href="http://twitter.com/statuses/user_timeline/31135522.rss">http://twitter.com/statuses/user_timeline/31135522.rss</a>)<br />
<a href="http://mhhbibliothek.wordpress.com/feed/">http://mhhbibliothek.wordpress.com/feed/</a>(thx Martin)<br />
<a href="http://www.zbmed.de/index.php?id=126&#038;type=100">http://www.zbmed.de/index.php?id=126&#038;type=100</a> (neu 11.2.10)<br />
<a href="http://www.uni-due.de/ub/medizin.rss">http://www.uni-due.de/ub/medizin.rss</a> (neu 16.3.2010)</p>
<p>Diese Feeds werden mit <a href="http://www.google.de/reader/shared/user%2F10834370393121020729%2Flabel%2FMed%20Bibs?hl=de">Google Reader</a> gemergt (<a href="http://app.feed.informer.com/digest3/457B0SZ9YC.rss">Feedinformer</a>  wirft die Daten immer wieder durcheinander) und für die Blog-Sidebar in html ausgegeben.</p>
<p><strong><font color=red>Bitte melden, falls Sie Ihren Feed vermissen!</font></strong></p>

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</ul>

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		<title>Twittern auf Deutsch: Schier unmöglich</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 06:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Refs]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[
In Tweeting in English and German: Motivationsfördermaßnahmisierungen macht sich Mark Rabnett, seines Zeichens &#8220;Pharmacy and Pharmacology Librarian&#8221; der Health Sciences Libraries of the University of Manitoba, lustig über Sorgen um die deutschen Twitterer, denn &#8220;For German clientele Twitter must be a tight fit indeed&#8221;.
German is heavily inflected, expansive and loquacious and likes to swing its [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umanitoba.ca/student/admissions/video/"><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/winnipeg.jpg" alt="winnipeg" title="winnipeg" width="359" height="186" class="alignnone size-full wp-image-3386" /></a></p>
<p>In <a href='http://gossypiboma.wordpress.com/2009/07/18/tweeting-in-english-and-german/'>Tweeting in English and German: Motivationsfördermaßnahmisierungen</a> macht sich Mark Rabnett, seines Zeichens &#8220;Pharmacy and Pharmacology Librarian&#8221; der <a href="http://umanitoba.ca/libraries/health/">Health Sciences Libraries</a> of the <a href="http://umanitoba.ca/">University of Manitoba</a>, <del datetime="2009-07-20T06:32:46+00:00">lustig über</del> Sorgen um die deutschen Twitterer, denn &#8220;For German clientele Twitter must be a tight fit indeed&#8221;.</p>
<blockquote><p>German is heavily inflected, expansive and loquacious and likes to swing its weight around. <strong>How then can this brawny linguistic Siegfried be squeezed into Twitter’s tight corsets?</strong> Twitter is El Greco to German’s Rubens. Twitter is Jack Sprat and German is his wife. Twitter is gossamer and lace; German is horns and hides. Twitter tweets the Minute Waltz; German bellows Tristan. But these mismatches don’t deter many Valkyries from slipping into ballet slippers. Let’s take a closer look at how bulky German verbosity does blogging lite.</p>
<p>&#8230; in the language of modern day Saxony (or Salzburg or Zürich), where Twitter updates are called <strong>Befindlichkeitsmeldungen</strong>, the monosyllabic roots it shares with its near relative have evolved differently. The lengthy word combinations of modern German give little trouble to German speakers, but we anglophones invariably find them confusing and threatening, like coiled barbed wire or algebra. As Mark Twain said, <strong>some German words are so long they have a perspective</strong>. When you are reading even a simple news story in Der Spiegel, massive alphabet clusters streak across your vision like tracer fire. In a recent post from one of my favourite medical library blogs, medinfo, I encountered the daunting word Motivationsfördermaßnahmisierungen, which means something like “efforts at motivation-promoting measures.” Try adding a few words of that heft to Twitter’s modest text box and you’re headed for <strong>serious Twitter malfunction.</strong></p></blockquote>
<p>Ja, lieber Mark, da hast du ja deinen weisen Finger in eine schwärende Wunde gelegt. Reicht es nicht, dass wir selber unter unserer Sprache leiden müssen? Müssen sich jetzt auch noch die Kanadier über uns lustig machen? Ach was, die Kanadier &#8211; die Winnipeger! Wir leiden ja selber weißgott genug unter den deutschen Wortungetümen und Komposita, die nicht nur jedweden Schlagwortkatalog mit der Zeit verschleimbeuteln (daran haben wir uns inzwischen ja gewöhnt) sondern nun auch noch &#8211; seriously &#8211; den Aufbruch in die Moderne behindern (Twitter malfunctions!). </p>
<p>Aber es kommt noch dicker, Mark legt noch eine Schippe drauf:</p>
<blockquote><p>In most cases German requires an inordinate amount of space to express itself. This makes for somewhat terse Twitter communications. Take this modest, housekeeping tweet from a medical library in Münster, the Zweigbibliothek Medizin der Universitäts- und Landesbibliothek Münster:</p>
<blockquote><p>Die Dachdeckerarbeiten sind abgeschlossen, das Zeitschriftenmagazin ist wieder zugänglich.</p></blockquote>
<p>An awful lot of clotted letters to make two points: that roof work has ended and that library patrons once again have access to a journals storage room.</p></blockquote>
<p>Was mich aber unsäglich freut (und &#8216;meinen Tag macht&#8217;): Vor meinem geistigen Auge sehe ich einen kanadischen Bibliothekar, der sich abmüht in seinen riesigen deutschen Wörterbüchern den Begriff &#8220;Motivationsfördermaßnahmisierungen&#8221; zu finden. hahaha!! Reingelegt!! Mark, Motivationsfördermaßnahmisierungen gibt es gar nicht, ätsch!! Deutsche Bibliothekare sind nämlich (im Gegensatz vielleicht zu Winnipeger oder Manitobaer Bücherwürmern) schon von Haus aus so dermassen motiviert, dass sie weder gefördert noch gemaßnahmt werden müssen, ha! </p>

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		<title>BMBF-Förderprogramm für Bibliothekare: Was machen Sie als erstes, wenn Sie morgens ins Büro kommen?</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2009/07/10/3375</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 08:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Refs]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliometrie]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Reihe Förderung von Sachen, die es längst gibt, will das souverän geleitete BMBF nicht nur eine Bibliometrie-Datenbank gründen und solchermassen der deutschen Forschung zu neuen Höhenflügen verhelfen, sondern auch dem Bibliothekswesen neue Impulse vermitteln. Dazu soll in einer dreijährigen Studie die individuelle Charakterstruktur von Bibliothekaren erforscht werden, um kustomisierte und optimisierte Motivationsfördermaßnahmisierungen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Reihe <em>Förderung von Sachen, die es längst gibt</em>, will das souverän geleitete <a href="http://www.BMBF.de">BMBF</a> nicht nur eine <a href="http://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/1619">Bibliometrie-Datenbank</a> gründen und solchermassen der deutschen Forschung zu neuen Höhenflügen verhelfen, sondern auch dem Bibliothekswesen neue Impulse vermitteln. Dazu soll in einer dreijährigen Studie die individuelle Charakterstruktur von Bibliothekaren erforscht werden, um kustomisierte und optimisierte Motivationsfördermaßnahmisierungen zu entwickeln. Sämtliche bekannte deutschen Beamtenpsycho- und Angestelltenöko-Institute (oder andersrum) und Personalvertretungen sitzen mit im Förderungs<del datetime="2009-07-10T07:34:52+00:00">topf</del>-Boot, so dass nix schiefgehen kann.</p>
<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/bib-ohne-grenzen2.jpg" alt="" title="bib-ohne-grenzen" class="alignnone size-thumbnail wp-image-3376" /></p>
<p>Als erste Maßnahme wurde medinfo <del datetime="2009-07-10T07:34:52+00:00">bestochen</del> beauftragt, eine repräsentative Umfrage über das frühmorgendliche Sozialverhalten deutscher Bibliothekare durchzuführen. Nach einigen <del datetime="2009-07-10T08:15:57+00:00">finanziellen Streitereien</del> ethischen Bedenken haben wir uns entschlossen, unseren wenn auch kleinen Anteil an der Steigerung der Gesamtarbeitsleistung der deutschen Bevölkerung zu erbringen und die rechts oben eingeblendete Umfrage zu starten. Bitte antworten Sie zahlreich, jede Antwort spült 50 Euro <del datetime="2009-07-10T07:34:52+00:00">in meine Tasche </del>auf das Konto der Bibliothekare ohne (Motivations)Grenzen. </p>

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</ul>

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		</item>
		<item>
		<title>Cogitus interruptus &#8211; Chronische Zerstreuung</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2009/06/03/3282</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 01:56:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaturhinweise]]></category>
		<category><![CDATA[Refs]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Heidi Stieger gebührt das Verdienst uns im &#8211; mittlerweile mehrautorigen &#8211; infobib Blog auf den wunderbaren Text von Eduard Kaeser in der NZZ aufmerksam gemacht zu haben: Cogitus interruptus: Googeln, Bloggen und Twittern (Fettdruck durch mich):
Die Menschen des Web-Zeitalters halten das Leben ohne ständige Mehrfachbeschäftigung nicht mehr aus. Die Folge davon ist eine neue Zivilisationskrankheit: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://infobib.de/blog/2009/06/02/chronische-zerstreuung/">Heidi Stieger</a> gebührt das Verdienst uns im &#8211; mittlerweile mehrautorigen &#8211; <a href="http://infobib.de/blog">infobib Blog</a> auf den wunderbaren Text von Eduard Kaeser in der NZZ aufmerksam gemacht zu haben: <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/cogitus_interruptus_1.2647562.html">Cogitus interruptus: Googeln, Bloggen und Twittern</a> (Fettdruck durch mich):</p>
<blockquote><p>Die Menschen des Web-Zeitalters halten das Leben ohne ständige Mehrfachbeschäftigung nicht mehr aus. Die Folge davon ist eine <strong>neue Zivilisationskrankheit: die chronische Zerstreuung</strong>. Dagegen hilft nur eines – wir müssen eine Kultur der Aufmerksamkeit entwickeln. </p></blockquote>
<p>Kaeser trifft den wunden Punkt der ganzen Herumgetwitter- und gebloggerei, der &#8220;Nebenwirkungen&#8221; der schönen neuen Welt, der Fallstricke für die Multitasking-unfähigen Menschlein, fast auf den Punkt genau und liefert uns bei der Gelegenheit so en passent einer der schönsten weil treffendsten Beschreibung der neuzeitlichen Arbeitsrealität anhand eines eigenen Erfahrungsberichtes:</p>
<blockquote><p>Multitasking. Kaum sind wir im Netz, regt sich die Versuchung, genau das nicht zu tun, was man sich eigentlich zu tun vorgenommen hat. <strong>Wir browsen, bloggen, chatten, googeln, simsen, twittern, zatooen wie die Gehetzten.</strong> Ich erlebte das neulich ironischerweise beim Verfassen dieses Textes. Ich tat, was zig Millionen von Desktop-Arbeitern heute tun. Ich googelte nach einem kleinen Artikel zum Thema Multitasking, entdeckte dabei drei weitere einschlägige Artikel, die mich interessierten. Während des Ausdruckens checkte ich en passant meine E-Mails, schaute kurz in die Website der «New York Book Reviews» und blieb an einem Essay von Amartya Sen hängen, über ein völlig anderes Thema. Die laufende Jazzsendung auf DRS 2 stellte gleichzeitig einen interessanten italienischen Pianisten vor, der mir so gut gefiel, dass ich bei i-Tunes nachschaute, diverse Stücke von ihm fand, sie sofort kaufte und herunterlud und auf eine CD brannte. Statt am Text weiterzuarbeiten, begann ich die Musik zu hören, nicht ohne mich zugleich auf der Homepage des Pianisten über dessen Biografie und Diskografie zu informieren. <strong>Ehe ich michs versah, war meine Hauptaufmerksamkeit auf zwei oder drei Nebenspuren verzettelt. Ich fand nicht mehr zur Konzentration auf die ursprüngliche Arbeit zurück.</strong> «Cogitus interruptus» nenne ich das für mich. Dagegen kenne ich zwei Mittel: Sex oder Joggen. Sie fügen mich wieder zusammen.</p></blockquote>
<p>Körperliche Betätigung ist in der Tat ein aprobates Mittel gegen die geistige Verzettelung und mag in der Kombination Sex/Joggen wohl tatsächlich den Mindcomputer auf Null, in den Ausgangszustand zu versetzen, sozusagen physisch zu rebooten (und BTW der immanenten Gefahr von Herzrythmusstörungen vorzubeugen). Aber hier sehe ich auch eine &#8211; klitzekleine &#8211; Ungenauigkeit in der Argumentation Kaesers, der vielleicht unbeleckt von irgendwelchen Meditation/Kontemplationsgeschichtchen ist: Jeder, der seinen Siddartha oder Magister Ludus kennt, dürfte da noch mindestens eine andere Möglichkeit anbieten können, wie man dem ungewünschten Zustand nicht rehabilitativ sondern ursächlich abhilft: Eben sich auf der eigentlichen Ebene des Miß-Geschehens &#8211; dem Geistigen &#8211; zu behelfen und der geistigen Verzettelung die Versammlung/Konzentration auf geistige Inhalte (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kontemplation">siehe Kontemplation bei Wikipedia</a>) gegenüberzustellen. Kaeser spricht in diesem Punkt lediglich &#8211; und wie mir scheint unpräzise &#8211; von Aufmerksamkeit. Der Aufmerksamkeit fehlt mir aber der entscheidende Faktor, um sich den Zerstreuungen zu entziehen: Die Willenskraft. Konzentration ist Aufmerksamkeit + Willenskraft.</p>
<p>Ich habe noch ein wichtiges Argument gegen die Kaeserischen Thesen: Mir ist es doch tatsächlich gelungen, seinen ziemlich langen Text in einem Stück &#8211; ohne Unterbrechung und Ablenkungen &#8211; zu lesen! Das spricht auch für ihn aber noch mehr für das Gerät, auf dem ich den Text las: Den iPhone. Durch die Singularität der Anwendungen und geöffneten Fenster (nicht 10 wie auf dem PC, sondern immer nur eins) schafft der iPhone <ins datetime="2009-06-10T15:35:04+00:00">(so ähnlich wie das gedruckte Buch)</ins> ein <a href="http://jeffmueller.net/2009/05/01/the-iphones-distraction-free-interface/">Distraction-Free Interface</a> (offline), einen ablenkungsfreien Raum. (<a href="http://exacteditions.blogspot.com/2009/05/why-iphone-is-better-reading.html">Exact Editions</a> hauen in die gleiche Kerbe)</p>
<p>Aber zurück zu Kaeser, der mit allem ziemlich richtig liegt, auch mit folgendem:</p>
<blockquote><p>Die Psyche verkraftet offensichtlich die Datenflut schlecht. Wer im Büro jede dritte Minute einem Unterbruch ausgesetzt ist und auf dem Computerbildschirm acht Fenster geöffnet hat, riskiert, abgelenkt, kribblig, impulsiv und ruhelos zu werden, und – auf lange Sicht – Leistung abzubauen, in ironischer Verkehrung dessen, was uns die neuen Technologien eigentlich verheissen haben. <strong>Wir werden zu Kommunikations-Spastikern</strong>. Hallowell prägte einen neuen Begriff für dieses Zwangsverhalten: «Frazzing», Kürzel für «frantic multitasking» (also die «rasende» Form von Multitasking).</p></blockquote>
<blockquote><p>Gleichzeitig mit gleicher Konzentration zwei verschiedene Dinge zu tun, sagt der Münch- ner Gehirnforscher Ernst Pöppel, sei physiologisch nicht möglich: «Was geschieht, ist eigentlich eher etwas Negatives: Ich schalte sehr schnell zwischen verschiedenen Kontexten hin und her, konzentriere mich also drei Sekunden lang auf einen Sprachfetzen, drei Sekunden auf das Fernsehen, drei auf den Computer. Das kann ich endogen tatsächlich steuern. <strong>Aber der Effekt ist, dass es zu einer Art schizoidem Denken kommt, mit dem nichts mehr verbunden ist.</strong> Es gibt dann keine Nachhaltigkeit der Repräsentation mehr, keine Nachhaltigkeit der Informationsverarbeitung.»
</p></blockquote>
<p>Und hier möchte ich etwas einwerfen bzw. den Gedanken fortführen: Es gibt in der Twitter- und Facebookwelt ja nicht nur schizoides Denken, sondern &#8211; was viel schwerer wiegt &#8211; schizoide Persönlichkeiten! Auf Twitter habe ich jetzt drei, nein vier Accounts (zur Sicherheit), auf Facebook zwei, mein MySpace-Account ruht im Moment, dann habe ich noch einen auf Xing, einen im Nature Network, die Zahl der Blogs, die ich schreibe, habe ich aus den Augen verloren irgendwas zweistelliges, und letztens wurde ich vorwurfsvoll gefragt, wieso ich noch nicht bei LinkedIn sei. T.Scott hat in seinem Posting <a href="http://tscott.typepad.com/tsp/2007/02/trying_to_be_co.html">&#8220;Trying To Be Complete&#8221;</a> mal wunderbar beschrieben, wieso er nicht &#8220;schizoid&#8221; sein mag:</p>
<blockquote><p>In my own case, there simply isn&#8217;t a separation, and it has been that way for a long time, [...]  All of us have many, many aspects to our selves &#8212; Lynn teases me about &#8220;responsible guy&#8221; and &#8220;night guy,&#8221; (as Frisse once famously said of Lynn, &#8220;the woman has whole cities inside her&#8221;) &#8212; but the boundaries are porous, and in the world in which we now live, impossible to maintain.   You are fooling yourself if you think you can. [...] I&#8217;m no longer looking for &#8220;balance&#8221; because that still seems to imply managing two poles.  I don&#8217;t have a &#8220;personal&#8221; or &#8220;professional&#8221; side.  I strive to be complete.</p></blockquote>
<p>Aber wieder zurück zu Kaeser, der uns an die eigene Nase und Zerstreuungslust packt:</p>
<blockquote><p>Wir sind es, die uns sozusagen über die Geräte gegen uns selbst richten. Reflektierte Zeitgenossen wie etwa der englische Journalist Andrew Sullivan – ein bekennender Blogger – sehen das durchaus ein: «<strong>Wenn es darauf ankommt, mich hinzusetzen und ein mehrseitiges Druckprodukt oder, Gott bewahre, ein Buch zu lesen, klemmt mein Geist einen Augenblick lang. Nach der Lektüre eines Abschnitts bin ich reif für einen neuen Link. Aber die Prosa vor meiner Nase streckt sich dahin. Ein paar Abschnitte weiter, und ich greife zum Laptop. Es verhält sich nicht so, dass ich nicht Zeit fände zum wirklichen Lesen, zum mussevollen Aufnehmen von Argumenten oder Geschichten. Vielmehr ist mein Geist so konditioniert, dass er sich dagegen sträubt.</strong>»</p></blockquote>
<p>Ok, guter Punkt, trifft sicherlich zu. Aber das ist nichts Neues, das kennen wir schon vom Fernsehen. Immer schnellere Schnitte, dazu wird gezappt (das sollen angeblich nur Männer machen), das sich die Balken biegen. Statt einem Film werden drei geguckt, sonst hat man das Gefühl, was verpasst zu haben. Und wir haben uns angepasst &#8211; MTV-Geschwindigkeit ist jetzt die Norm, ein alter Truffaut-Film (letztens wieder &#8220;Sie küssten und sie schlugen ihn&#8221; &#8211; ein seltener Genuß!) zwingt zu Geduld und Willensstärke &#8211; oder einer Fernbedienung mit Zeitschloss.</p>
<p>Alles in allem spricht Kaeser mir aus der Seele und formuliert das elegant, was sich bei mir an Gedanken so in der letzten Jahren angesammelt hatte und nur deswegen keine Niederschrift fand, weil ich <del datetime="2009-06-03T08:52:13+00:00">mich immer so schnell ablenken lasse</del> halt nun mal kein Philosoph bin. <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

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		<title>Elsevier-MSD-Fake-Journal: Du könntest in einem Käseblättchen landen&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 09:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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Bei dieser ganzen Elsevier-MSD-Fake-Journal-Hype* (zuletzt von David Gorski sehr gut aufgedröselt: Threats to science-based medicine: Big pharma pays a publisher to produce a fake journal) stellte sich mir heute morgen die Frage, wie finden die Autoren das eigentlich? Machen vielleicht eine gute klinische Studie über Vioxx oder was auch immer, geben korrekt an, dass sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/msd.jpg" alt="" title="msd" width="279" height="39" class="alignnone size-full wp-image-3191" /></p>
<p>Bei dieser ganzen <a href="http://www.elsevier.com">Elsevier</a>-<a href="http://www.msd.com">MSD</a>-Fake-Journal-Hype* (zuletzt von David Gorski sehr gut aufgedröselt: <a href="http://www.sciencebasedmedicine.org/?p=477">Threats to science-based medicine: Big pharma pays a publisher to produce a fake journal</a>) stellte sich mir heute morgen die Frage, wie finden die Autoren das eigentlich? Machen vielleicht eine gute klinische Studie über Vioxx oder was auch immer, geben korrekt an, dass sie von MSD gesponsert wurden, reichen den Artikel bei Lancet ein, nur um sich dann nach erfolgter Publikation auch noch in so einem Australasian-Käseblättchen wiederverwertet zu finden?! Die überlegen sich doch dreimal, ob sie demnächst dem Verlag noch das Copyright für <del datetime="2009-05-11T09:30:56+00:00">solche Marketing-Aktionen</del> alles abtreten &#8230; </p>
<blockquote><p>Of course, they must have been reprints of articles that appeared in other Elsevier journals! Otherwise, Elsevier wouldn’t have had the rights to publish them! It’s not necessarily the quality of the reprinted articles that’s an issue. It’s their packaging in a pseudojournal that’s nothing more than an advertising vehicle for Merck without any disclosure that that’s what the purpose of the journal was! </p></blockquote>
<p>Andrerseits, zwingen nicht gerade die hohen Pay-Access-Walls gerade niedergelassene Ärzte (siehe auch <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/05/23/2072">Wie finde ich Open Access Artikel in Medizin?</a>) zu diesen Publikationen zu greifen, weil sie als einzige frei verfügbar sind?</p>
<p>Und, die wichtigste Frage: Müssen wir jetzt unsere Wissenschaftler nicht warnen? &#8220;Paß auf! Wenn du in einer Elsevier-Zeitschrift publizierst, könntest du in einem Käseblättchen landen&#8230;&#8221;</p>
<p>* Diesmal ist Elsevier erwischt worden, das nächste Mal ist es Wiley oder Springer&#8230; Die ganze Branche hatte vor Jahren das <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2005/11/15/901">Sponsored Publishing</a> als erfolgversprechendes Geschäftsmodell gefeiert und mischt da fleissig mit. Noch eine Info BTW: 1/2 bis 3/4 aller klinischen Studien sollen von der Pharmaindustrie gesponsert sein: <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2005/05/17/523">Medical Journals = Pharma Marketing Tool</a>.</p>

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		<title>Fragen lohnt: Preissteigerungen dieses Jahr individuell aushandeln!</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 11:44:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Während Nature noch die Correspondence eines belgischen Wissenschaftlers aufführt, die von der Überlegenheit des Toll Access über den Open Access in der Rezession faselt (mein leicht angenervter Kommentar ist in der Pipeline mittlerweile online), werden immer neue Informationen darüber bekannt, dass viele Verleger dieses Jahr ihre Preissteigerungen bei Null oder aber nur wenig darüber halten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während Nature noch die Correspondence eines belgischen Wissenschaftlers aufführt, die von der <a href="http://blogs.nature.com/nautilus/2009/04/effect_of_recession_on_publish.html">Überlegenheit des Toll Access über den Open Access</a> in der Rezession faselt (mein <ins datetime="2009-04-29T15:23:26+00:00">leicht</ins> angenervter Kommentar ist <del datetime="2009-04-29T15:22:51+00:00">in der Pipeline</del> mittlerweile <a href="http://blogs.nature.com/nautilus/2009/04/effect_of_recession_on_publish.html#comment-98294">online</a>), werden immer neue Informationen darüber bekannt, dass viele Verleger dieses Jahr ihre Preissteigerungen bei Null oder aber nur wenig darüber halten werden. Oft möchten sie das aber nicht an die große Glocke hängen (obwohl sie dann sicherlich mehrere Steine bei mir im Brett hätten) &#8211; sinkende <del datetime="2009-04-28T11:43:36+00:00">Gewinne</del> Preise machen sich ja auch nicht wirklich gut für börsennotierte Unternehmen, das verstehen wir ja alle. Demgegenüber gibt es aber durchaus die Möglichkeit, individuell Preisnachlässe auszuhandeln: OUP hatte das ja schon angekündigt, und auch ich höre diese Botschaft zur Zeit aus vielen Richtungen &#8211; Fragen lohnt sich also und je mehr fragen, desto eher werden wir gehört! </p>

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		<title>Derk Haank: Springer in turbulenten Zeiten</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 12:56:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Springer in turbulenten Zeiten: Ein Interview mit Derk Haank als Pressemeldung auf der Springer-Seite enthält nichts Neues: Springer sucht einen (dritten) Investor, d.h. Teilverkauf, um als nötige Vorbereitung auf einen Börsengang die Verschuldung weiter abzubauen, da das mit dem jetzigen Cashflow nicht möglich ist. Zwischen den Zeilen bestätigt Haank (wie andere Verleger) die Zuversicht der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Springer in turbulenten Zeiten: Ein Interview mit Derk Haank als <a href="http://www.springer-sbm.com/index.php?id=291&#038;backPID=132&#038;L=1&#038;tx_tnc_news=5718&#038;cHash=2cb1ed7832">Pressemeldung</a> auf der <a href="http://www.springer-sbm.com/">Springer-Seite</a> enthält nichts Neues: Springer sucht einen (dritten) Investor, d.h. Teilverkauf, um als nötige Vorbereitung auf einen Börsengang die Verschuldung weiter abzubauen, da das mit dem jetzigen Cashflow nicht möglich ist. Zwischen den Zeilen bestätigt Haank (wie andere Verleger) die Zuversicht der Zeitschriftenindustrie in die Stabilität der Cashcow &#8220;Bibliothek&#8221;. </p>
<blockquote><p>Unser Portfolio ist sehr robust, und wir werden im STM-Bereich auch weiterhin Wachstum verzeichnen. Selbst im vergangenen Oktober, als die Krise bereits in vollem Gange war – zumindest in den Finanzmärkten – ist uns noch eine relativ kleine, aber sehr wichtige Übernahme gelungen: BioMed Central. Die Tatsache, dass diese Übernahme zügig und zu einem guten Preis abgewickelt werden konnte, wirft ein gutes Licht auf Springer, das Management, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Investoren.<br />
Natürlich mag die Zukunft selbst in unserem Markt nicht ganz einfach sein, aber der STM-Markt ist weitaus weniger anfällig als viele andere Märkte.
</p></blockquote>
<p>Folgendes Statement wird die US-Bibliotheken freuen, die zur Zeit weitaus stärker unter der Krise und tiefen Etateinschnitten leiden wie wir:</p>
<blockquote><p>Doch die Aufwertung des Dollars kommt uns sehr zugute, da wir 40 Prozent unserer Umsätze in den USA erwirtschaften.</p></blockquote>
<p>Fazit: Springer steht &#8211; wie andere Verlage &#8211; unter dem Druck, Gewinne erzielen zu müssen. Nur wer wächst, bleibt an der Spitze. Steigende Abopreise treffen auf sinkende Bibliotheksetats. Als Konsequenz könnte der Teufelskreis aus Abbestellungen und steigenden Preisen angeheizt werden. Was in der Normalität über Jahre irgendwie funktionierte &#8211; man wurschtelte sich halt irgendwie durch, alle zehn Jahre wurde der Etat erhöht, &#8211; könnte in der gegenwärtigen Krise zu einer ernsten Destabilisierung des Gesamtsystems (des so genannten Scholarly-Industrial-Complex) führen. Es träte der gegenteilige Effekt für die Konzerne auf.  </p>

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		<title>Offline ist der neue Lifestyle</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 09:58:52 +0000</pubDate>
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Aus der ZEIT: Die Welt am Draht: Offline ist der neue Lifestyle
Das Perfide: &#8220;Viele merken gar nicht, wie die ständige Vernetzung ihre Wahrnehmung schleichend verändert, die Konzentration untergräbt und aus zunächst beruflicher Notwendigkeit ein neuer Zwang erwächst.&#8221; &#8230; Mitarbeiter mit Internetanschluss vertrödeln im Schnitt eine Stunde allein für die eigenen E-Mails&#8230; Jeder vierte berufliche Nutzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/smartdog.gif" alt="" title="smartdog" width="282" height="282" class="alignleft size-full wp-image-3134" /><br />
Aus der ZEIT: <a href="http://www.zeit.de/online/2009/11/internet-verweigerung">Die Welt am Draht: Offline ist der neue Lifestyle</a></p>
<blockquote><p>Das Perfide: &#8220;Viele merken gar nicht, wie die ständige Vernetzung ihre Wahrnehmung schleichend verändert, die Konzentration untergräbt und aus zunächst beruflicher Notwendigkeit ein neuer Zwang erwächst.&#8221; &#8230; Mitarbeiter mit Internetanschluss vertrödeln im Schnitt eine Stunde allein für die eigenen E-Mails&#8230; Jeder vierte berufliche Nutzer schaut laut einer Bitkom-Befragung permanent auf seinen Posteingang. 24 Stunden auf E-Mail-Empfang sind fünf Prozent aller Nutzer.</p></blockquote>
<p>Ok, und was bedeutet das für mich? Ich habe mir angewöhnt, an arbeitsreichen Tagen oder kurz vor Deadlines erstmal bis Mittags nicht in meine Emails reinzugucken. Twitter ist ganz tabu und wird tagelang im Dienst nicht aufgerufen, dann schon eher abends auf dem iPhone mal schnell nebenher abgearbeitet, ebenso wie die Liste der 200 neuen RSS-Nachrichten täglich. Wichtig ist, dass man dabei nicht in das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iwan_Petrowitsch_Pawlow">pawlowsche Muster</a> &#8220;Arbeitshektik&#8221; verfällt, sondern einen nachdienstlichen Ruhepuls von 50 anstrebt, <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  &#8211; egal ob 400 neue Nachrichten anstehen oder keine (Sage mir, welcher dieser beiden Extreme dir mehr Stress macht, und ich sage dir, wonach du süchtig bist&#8230;). </p>
<p>Noch ist diese Post in die Kategorie &#8220;<a href="http://medinfo.netbib.de/archives/category/fun">Fun</a>&#8221; eingeordnet, aber es könnte schon bald ein ernstes Thema für &#8220;<a href="http://medinfo.netbib.de/archives/tag/privatsphare">Privatsphäre</a>&#8221; werden&#8230;</p>

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		<title>Wie entwickelt sich der Markt für Lehrbücher? Lehren aus den USA</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 03:09:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Decan Butler: Technology: The textbook of the future (Nature News 1.4.2009, Premium Content) stellt die Frage wie elektronische Lehrbücher das Lernen und den Mia. Dollarmarkt der Lehrbücher verändern. Er sieht drei Variablen, die über die zukünftige Ausrichtung entscheiden:

The resulting proliferation of new models is being shaped by the interplay of at least three forces: new [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Decan Butler: <a href="http://www.nature.com/news/2009/090401/full/458568a.html?s=news_rss">Technology: The textbook of the future</a> (Nature News 1.4.2009, Premium Content) stellt die Frage wie elektronische Lehrbücher das Lernen und den Mia. Dollarmarkt der Lehrbücher verändern. Er sieht drei Variablen, die über die zukünftige Ausrichtung entscheiden:</p>
<blockquote><p>
The resulting proliferation of new models is being shaped by the interplay of at least three forces: new e-readers and displays for viewing and interacting with the e-textbook content; new business and licensing models for delivering quality content at prices students and universities can afford; and new concepts for the content itself, and for how it is created.</p></blockquote>
<p><strong>1. E-Reader: </strong>Da gibt&#8217;s noch nichts Vernünftiges (Amazon&#8217;s Kindle, Sony&#8217;s eBook), <em>But manufacturers promise that big screen, colour e-readers are on the way within a year or two. If so, this will be the tipping point at which e-textbooks take off</em>. And: <em>The student laptop will prove a potent competitor</em> (Joe Esposito), weil es ihn im Gegensatz zu all dem, was heute angeboten wird (s.o.) auch in 5 Jahren noch gibt. Außerdem mag es eine Art <em>of convergent evolution among e-readers, laptops, portable music players and smart phones</em> geben mit dem Resultat, dass die Unterschiede zusehends verschwinden: <em>Everyone is racing to be the ultimate multi-function device</em>, sagt der Chef von Stanza. </p>
<p><strong>2. Geschäftsmodelle.</strong> An diesem Punkt überfällt für gewöhnlich die meisten Verlage eine gehörige Portion <del datetime="2009-04-04T07:25:26+00:00">Angst</del> Risikounlust:</p>
<blockquote><p>Just as the Internet brought dramatic change to the music industry, which relied on selling content on a physical medium, such as the CD, better devices could similarly disrupt the textbook industry. So it is not surprising that textbook publishers&#8217; embrace of e-textbooks is reminiscent of two scorpions mating. Like the music industry, textbook publishers have been reluctant to put content online because of concerns about <strong>piracy</strong>, and the risk that it might <strong>undermine sales</strong> [Kannibalismus] of their traditional print editions. If they are now willing to do so, it is largely because such concerns have been offset by the realization that e-textbooks may give them a way to cut into the largest threat to their profits: the huge market for <strong>second-hand textbooks</strong>.</p></blockquote>
<p>Butler zitiert dann <a href="http://www.coursesmart.com/">CourseSmart</a>, einen Zusammenschluß von fünf großen Lehrbuchverlagen, die angeblich 85% des weltweiten Markts ausmachen, mit einem interessanten Geschäftsmodell (das bisher ohne Parallele in Deutschland ist bis auf vielleicht <a href="http://www.StudentConsult.com">StudentConsult</a> von Elsevier, die deutlich experimentierfreudiger sind als Springer oder Thieme, was Geschäftsmodelle angeht):</p>
<blockquote><p>CourseSmart sells its e-textbooks at about half the price of its print versions, and so far has made more than 5,800 e-textbooks available at its website, or about one-third of the world&#8217;s most popular textbooks. Students who buy the books are constrained by digital rights management. The copy they buy usually &#8216;expires&#8217; after their course has ended, after which it no longer accessible. CourseSmart&#8217;s digital rights management also forbids students from moving a book downloaded on one computer to another device, limits printing to 10 pages at a time, and allows the whole book to be printed only once.</p></blockquote>
<p>Witzigerweise hat CourseSmart großen Zulauf; nach einer Studie von <a href="http://www.nwmissouri.edu/">Northwest Missouri State University, Maryville, Missouri</a> (NWMSU) liegt das aber nicht am Format (das e-Book bevorzugen &#8211; wie in <a href="http://www.refworks.com/refshare?site=028661130655600000/RWWS1AA537174/bibliography&#038;rn=1169">unserer Studie</a> &#8211; nur 25%), sondern an den niedrigeren Preisen.</p>
<p>Und jetzt wird es interessant, denn diesen Wunsch von Hegarty (University of Texas at Austin) sehen wir in Deutschland durch aktive Bibliotheken und Studiengebühren bereits verwirklicht: <em>Universities, or consortia of universities, should step in and use their bulk-purchasing clout to force down prices by negotiating site licences to e-textbooks, just as many do for online versions of scientific journals. E-textbooks procured this way could be made free at the point of use to all on campus, or for flat fees included in tuition fees</em> (Hegarty)</p>
<p>Ein weiteres interessantes (und aus dem Rahmen fallendes) Lizenzmodell ist das <a href="http://www.jiscebooksproject.org/">UK National E-books Observatory project</a> des JISC. <em>The project has licensed from publishers 36 e-textbooks in business and management, medicine, media studies and engineering from September 2007 to August 2009 at a cost of £600,000, and made them available free to all UK universities.</em> Oha. Das klingt erstmal nach einem absoluten Hammerpreis, aber liegt in derselben Größenordnung, die man hierzulande für e-Lehrbücher berappen muß. </p>
<p>Das disruptivste Geschäftsmodell ist es jedoch, <em>to attract greater use by giving the e-textbooks away for free.</em> Hier kommt Open Access ins Spiel, das aber ein bisschen an der Komplexität der Sache scheitert, da die Erstellung eines gut durchdachten Lehrbuches Konzeption und Koordination verlangt &#8211; etwas, das Geld kostet, und eher nicht durch Wikipedia-Puzzles geleistet werden kann. </p>
<p>Dasselbe stimmt für Web2.0-Ideen, an denen auch Verlage wie Elsevier arbeiten. Im Wiser-Wiki probt man zur Zeit die gemeinschaftliche Verbesserung eines bekannten Elsevier-Textbuchs. Vielleicht ist die Zukunft von Lehrbüchern auch in dieser eher interaktiven Richtung zu finden, schließlich liest ja niemand ein Lehrbuch von der ersten bis zur letzten Seite durch, sonst klaubt sich gezielt die Brocken heraus, die er zum Bestehen der Prüfung braucht. Jede &#8220;höhere Schwarmintelligenz&#8221;, die dieses Ziel wie auch immer beschleunigen oder abkürzen könnte, würde hier sicher viel Zulauf finden. </p>
<p><strong>3. Neue Inhalte.</strong><br />
Hier hat Butler leider am wenigsten zu bieten, außer der Vorhersage, dass man nichts vorhersagen kann. Klute von NWMSU sagt:</p>
<blockquote><p>E-textbooks as we currently know them will look drastically different five years from now</p></blockquote>
<p>Da möchten wir doch lieber schließen mit dem Motto von Flat World Knowledge, einer NY-Firma, die elektronische Lehrbücher erstellt und frei verteilt: <em>Cheap prices are the most effective digital rights management</em>.</p>

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		<title>Neue Preisgestaltung bei subito</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 07:22:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gestern habe ich natürlich als erstes einige Testbestellungen in subito vorgenommen. Die Preisgestaltung hat neue Höhen der Komplexität erklommen (Ein Lob den Programmieren in Berlin und den Kunden, die das noch verstehen), aber das ist noch gar nichts im Vergleich zu dem, was uns in der zweiten Vertragsstufe bevorsteht (Punkt 4). In Zukunft wird man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich natürlich als erstes einige Testbestellungen in subito vorgenommen. Die Preisgestaltung hat neue Höhen der Komplexität erklommen (Ein Lob den Programmieren in Berlin und den Kunden, die das noch verstehen), aber das ist noch gar nichts im Vergleich zu dem, was uns in der zweiten Vertragsstufe bevorsteht (Punkt 4). In Zukunft wird man erst wissen, wieviel es kostet, wenn man Zeitschrift und Jahrgang eingegeben hat. Aber jeder Nutzer internationaler Docudel-Systeme kennt das &#8211; die langjährigen fixen (und niedrigen!) subito-Preise waren im Rückblick schon ein besonderer Luxus.</p>
<ol>
<li>Fax+Post kosten Wissenschaftler und Bibliotheken (Nutzergruppe 1B) nunmehr 7,50€ statt 6,50€. Ein Aufschlag um 15%. <a href="http://www.subito-doc.de/index.php?pid=PreiseDEDE">Studenten kommen mit 6,50€ aus</a>.</li>
<li>Es gibt wieder DRM-freie PDFs per Email, wenn weder Vertrag noch ein ppv-Verlagsangebot besteht. Die Kosten betragen 6,00€ (Nutzergruppe 1B). <a href="http://www.subito-doc.de/index.php?pid=PreiseDEDE">Studenten kommen mit 5,00€ aus</a></li>
<li>Ausnahme für die Nutzergruppe 1B: Man bestellt in <a href="http://www.subito-doc.de/index.php?pid=PreiseATDE">Österreich</a>/<a href="http://www.subito-doc.de/index.php?pid=PreiseCHDE">Schweiz</a>, dann kostet es jeweils 1 Euro weniger: Post/Fax also 6,50€, Email (nur CH) 5,00€. </li>
<li>DRM-Emails kosten wie bisher 7,75€, aber das wird sich schnell ändern, denn die ersten 18 Monate (<a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/01/31/2488">Konvergenzzeit</a>) sind bald um: Ab 4. August wird der Bestell-CAP von 10 Artikeln pro Uni pro Zeitschrift bei Thieme greifen, ab 19. September 2009 bei Wiley, ab 8. Oktober bei Springer, ab 22. November bei Elsevier. </li>
<li>Beispiel: Bis zum 4.Februar 2010 wird es bei Thieme 8,25€ kosten, dann 8,75€, 9,25€ und spätestens ab dem 4.2.2012 9,75€. Dies gilt aber nur für die ersten 10 Artikel (Bestell-CAP).</li>
<li>Wie der CAP umgesetzt werden wird (wenn überhaupt?) ist noch unbekannt. Ich schätze mal, dass subito die Bestellungen zählt und ab der 11. auf das Journal XY dem 1A- oder 1B-Kunden höflich mitteilt, dass er sich nun an die Bibliothek <del datetime="2009-04-02T07:26:33+00:00">seines Vertrauens</del> seiner Hochschule zu wenden habe. Hier bitte ich um sachdienliche Hinweise, damit die Bibliotheken am 4.August nicht wie der Ochs vorm Berg stehen.</li>
</ol>

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</ul>

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		<title>Ergebnis: Wo geht&#8217;s f&#252;r Bibliotheken in den n&#228;chsten Jahren lang</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 12:56:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Abstimmung: Wo geht&#8217;s lang? (Wo sollte es lang gehen?) ist abgeschlossen. Sie stand (aufgrund meiner Faulheit) mit 3 Monaten seit 23.12.2008 ziemlich lange im Blog. Es gab 77 Antworten von 64 Personen auf die Frage: What should I do next? In den n&#228;chsten 5 Jahren sind also Ihrer Meinung nach die wichtigsten Themen f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/12/23/2953">Abstimmung: Wo geht&#8217;s lang? (Wo sollte es lang gehen?)</a> ist abgeschlossen. Sie stand (aufgrund meiner Faulheit) mit 3 Monaten seit 23.12.2008 ziemlich lange im Blog. Es gab 77 Antworten von 64 Personen auf die Frage: What should I do next? In den n&#228;chsten 5 Jahren sind also Ihrer Meinung nach die wichtigsten Themen f&#252;r Medizinbibliotheken, die Gebiete mit den gr&#246;&#223;ten Ver&#228;nderungen, unsere wichtigsten Handlungsfelder die folgenden:<br/><br/>
<ol>
<li>Klinische Informationssysteme (28%, 18 Stimmen)<br/>
<li>Open Access vs. Abos (20%, 13 Stimmen)<br/>
<li>Literatur analysieren, EBM produzieren (16%, 10 Stimmen)<br/>
<li>5-Sterne Lernumgebung f&#252;r Studenten (14%, 9 Stimmen)<br/>
<li>Open Libraries (13%, 8 Stimmen)<br/>
<li>Mobile Services (11%, 7 Stimmen)<br/>
<li>Offensive Benutzerarbeit, Hausbesuche (6%, 4 Stimmen)<br/>
<li>Finanzkrise -> Etat- u. Personalverlust (6%, 4 Stimmen)<br/>
<li> Bibliotheksfusionen (6%, 4 Stimmen)<\ol><br/>(Mehrfachnennungen m&#246;glich, deshalb Summe > 100%)<br/><br/>Nachtrag: Mit EHR-Systemen f&#252;r iPhone k&#246;nnten 1 und 6 zusammenflie&#223;en. </p>

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</ul>

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		<title>ICOLC: Finanzkrise verbietet weitere Preissteigerungen</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2009/03/27/3035</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 11:18:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Budgets sind momentan so lau (dank Weltwirtschaftskrise II et al), dass die Verlage &#8211; man glaubt es kaum &#8211; anfangen sich preisliche Selbstbeschränkungen aufzuerlegen, allen vorneweg Taylor&#038;Francis mit seinem 1,2,3-Modell; und Bibliotheken in Amerika gar null Preissteigerungen fordern, wie die INTERNATIONAL COALITION OF LIBRARY CONSORTIA (ICOLC) mit ihrem Statement on the Global Economic Crisis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Budgets sind momentan so lau (dank Weltwirtschaftskrise II et al), dass die Verlage &#8211; man glaubt es kaum &#8211; anfangen sich preisliche Selbstbeschränkungen aufzuerlegen, allen vorneweg Taylor&#038;Francis mit seinem 1,2,3-Modell; und Bibliotheken in Amerika gar null Preissteigerungen fordern, wie die INTERNATIONAL COALITION OF LIBRARY CONSORTIA (ICOLC) mit ihrem <a href="http://www.library.yale.edu/consortia/icolc-econcrisis-0109.htm">Statement on the Global Economic Crisis and Its Impact on Consortial Licenses</a>. Letzteres ist ein Must Read für alle Bibliotheken mit Lizenzverträgen:</p>
<ul>
<li>We expect significant and widespread cuts in budget levels for libraries and consortia:  reductions unlike the sporadic or regional episodes experienced from year to year, with real and permanent reductions to base budgets.  It may not be uncommon for library and consortia budgets to decline by double digits year over year.</li>
<li>Putting price first will help all parties, because budget pressures will drive decisions in a way never seen before.</li>
<li>it will be years before budgets climb back toward pre-crisis levels.</li>
<li>Even increases at inflation levels will not be supportable by many groups and libraries.</li>
<li>Multi-year contracts will be possible only with clear opt-out and/or reduction clauses. </li>
<li>The current situation may in the long term serve as a catalyst that challenges publishers, scholars and libraries to create a system that will more efficiently produce and disseminate the growing output of global scholarship. (i.e. Open Access)</li>
</ul>
<p>Alles zusammen genommen müßten Verlage jetzt eigentlich nervös und bereit zu unvorstellbaren Zugeständnissen werden, was auch in Ansätzen schon spürbar ist. Die große Flatter kriegen wir alle aber erst dann (und das ist meine Voraussage), wenn die Schuldenberge so richtig anfangen die Inflation anzuheizen. Dann wird die WWK II wirklich einen durchschlagenden Effekt haben und manch einer wird sich die goldenen Zeiten zurückwünschen, wo die Zeitschriften jedes Jahr nur um 10% beschnitten wurden. Diskussion erwünscht!</p>

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		<title>Elsevier und die Vietnam-Connection: Ein neues Geschäftsmodell</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 08:14:58 +0000</pubDate>
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Elsevier feiert unter dem Titel Elsevier And Thieme Publishers Secure Victory Against International Digital Pirates einen Sieg gegen Copyright-Piraten. [via EAHIL Journal] Soweit sogut. Könnte man weiterblättern, wenn da nicht Details wären, die einen stutzig machen. Der Bösewicht kam aus Vietnam und bot Professoren Zeitschriften an. Keine Info, was für Titel, in welcher Form und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/nigeria-198x300.jpg" alt="" title="nigeria" width="198" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-3033" /></p>
<p>Elsevier feiert unter dem Titel <a href="http://www.elsevier.com/wps/find/authored_newsitem.cws_home/companynews05_01068">Elsevier And Thieme Publishers Secure Victory Against International Digital Pirates</a> einen Sieg gegen Copyright-Piraten. [via <a href="http://www.eahil.net/journal/journal_2009_vol5_n1.pdf#page=46">EAHIL Journal</a>] Soweit sogut. Könnte man weiterblättern, wenn da nicht Details wären, die einen stutzig machen. Der Bösewicht kam aus Vietnam und bot Professoren Zeitschriften an. Keine Info, was für Titel, in welcher Form und zu welchem Preis, aber ich vermute mal, dass es Abonnements waren und dass sie preiswerter waren als bei Elsevier. Der Pressebericht gibt sich hier sehr zugeknöpft. Als erstes denkt man natürlich an PDFs, die lassen sich in Vietnam als <a href="http://www.who.int/hinari/eligibility/en/">HINARI-Band 1-Land</a>  leicht beschaffen. Verschickung per Email &#8211; einfacher geht&#8217;s nicht. Aber so war es nicht, denn der Copyright Infringer hat einen Gehilfen bei der Post gehabt. Oha, Post? Dann hat er also Zeitschriftenhefte verschickt! Ok, hier gibt es offensichtlich eine Gewinnspanne, da die Preise die Herstellungskosten bei weiten übertreffen. Aber wie hat der Gauner es bewerkstelligt? Hat er die PDFs ausgedruckt oder Zeitschriftenhefte kopiert, anschliessend noch gebunden? Das Geschäftsmodell ist  &#8211; hat man es einmal vor Augen &#8211; wirklich sehr naheliegend und man wundert sich, dass man als Bibliothek noch keine entsprechenden Angebote von der Nigeria-Connection bekommen hat. Aber die fangen wohl erst mit Summen jenseits der Millionen an.  </p>
<p>Was bezweckt Elsevier mit diesem News-Item? </p>
<blockquote><p>The apprehension, confession, and fining of the infringer represents a substantial victory for academic publishers in the on-going fight against <strong>global digital copyright infringemen</strong>t&#8230; This victory also reflects the long-term commitment of Elsevier and Thieme Publishers to <strong>aggressively identify and stop all forms of piracy</strong> wherever and whenever it occurs. (Fettdruck durch mich)</p></blockquote>
<p><em>Global digital copyright infringement?</em> Hat uns Elsevier hier was verschwiegen? Existiert etwa eine geheime weltweite Kopier- und Binde-Industrie, die fleissig an den Profiten der Verleger knabbert? Oder sind etwa die Wissenschaftler gemeint, die Verlags-PDFs als preprints verschicken und auf ihre Homepage stellen? Oder Bibliotheken, die Privat-Abos ins Regal stellen? Und ich Naivling dachte immer, der Feind Nr.1 der Verlage ist der Student, der E-Books kopiert und weitergibt. Die Botschaft der News ist auf jeden Fall sonnenklar: Pass auf und leg dich ja nicht mit uns an!</p>

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		<title>The Future of Reading</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 14:48:19 +0000</pubDate>
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Was macht ein Mobiltelefon so erfolgreich? Man hat es immer dabei. Auch ein Buch kann man immer dabei haben. Mit ein Grund, warum der iPhone als Kombination aus Mobiltelefon und Buch so unschlagbar ist, was &#8220;Trapped in the USA&#8221; nun dazu bewogen hat in The Future of Reading ein Hochlied auf diesen Informationsknecht zu singen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/iphone-300x118.png" alt="" title="iphone" width="300" height="118" class="alignnone size-medium wp-image-2985" /></p>
<p>Was macht ein Mobiltelefon so erfolgreich? Man hat es immer dabei. Auch ein Buch kann man immer dabei haben. Mit ein Grund, warum der <a href="http://www.apple.com/de/iphone/">iPhone</a> als Kombination aus Mobiltelefon und Buch so unschlagbar ist, was &#8220;Trapped in the USA&#8221; nun dazu bewogen hat in <a href="http://boscoh.com/books/the-future-of-reading">The Future of Reading</a> ein Hochlied auf diesen Informationsknecht zu singen. Diesem Chor will ich nun gerne beitreten. Seit ich einen iPhone benutze, habe ich alle meine PDAs weggeschmissen. Kinderkram &#8211; immer <a href="http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/medinfo/2005/56_pda.pdf">an der Grenze zum richtig Praktischen</a>, aber nie wirklich praktisch. Der iPhone hingegen ist nicht nur absolut praktisch, sondern es macht auch noch Spaß ihn zu benutzen. Aber das ist nur die Basis, sozusagen eine notwendige Grundvoraussetzung. Auf dieser soliden Basis bietet der iPhone neben den üblichen Organizerfunktionen einfach alles, was man braucht, um wirklich uptodate zu sein: Telefon, Internet, Email, SMS, GPS, Kamera, Audio- und Videoplayer, Podcasts. Alles andere läßt sich über den <a href="http://www.apple.com/de/iphone/appstore/">App Store</a> unkompliziert (und oft kostenlos) nachrüsten: RSS-Reader, Chat (u.a. Skype), Google Tools (Highlight ist die Spracherkennung), Fahrpläne des ÖPNV und der DB/SBB, Web2.0-Anwendungen (z.B. Facebook, Blog schreiben), GPS-Tracker, Telefonbuch, Tank-Buch, Körperfett-Buch, Genealogie, Musikerkennung (<a href="http://www.apple.com/de/iphone/appstore/content/freetop2musik.html">Shazam</a>!) und und und. Spiele gibt es auch en mass wie z.B. <a href="http://www.appstoreapps.com/2008/08/03/labyrinth-le/">Labyrinth LE</a>, mit dem man die Bewegungssensoren des iPhone so wunderbar demonstrieren kann.</p>
<p>Doch kehren wir zurück zum bibliothekarisch Wertvollen und Relevanten. Und hier stehen neuerdings Studenten in meinem Büro, die mit ihrem iPhone oder iPod Touch auf unsere <a href="http://www.ulb.uni-muenster.de/exec/ZBMed/ebooks.php">Online-Lehrbücher</a> zugreifen wollen. The Future of Reading ist im &#8220;allzeit bereit&#8221; begründet. Dank iPhone und Konsorten kann ich die Bibliothek tatsächlich in der Westentasche mitnehmen und jederzeit lesen. Dank des genialen Safari-Browsers zur Bibliothekshomepage gesurft, auf das E-Book geklickt, den iPhone um 90 Grad gekippt und &#8211; voila! &#8211; hunderte Bücher stehen mir in guter Lesequalität zur Verfügung. Mit Programmen wie <a href="http://www.iphoneblog.de/2008/09/10/air-sharing/">Air Sharing</a> lassen sich Inhalte auch auf&#8217;s iPhone kopieren und so offline nutzen. 16GB Speicherplatz reichen für 5.000 Musikstücke oder 30 Kinofilme oder eben auch für 3.000 Online-Bücher. </p>
<p>Wie stellen wir uns hier auf? Wir mussten gerade unser <a href="http://www.egms.de/en/journals/mbi/2008-8/mbi000113.shtml">ambitioniertes PDA-Projekt</a> sang- und klanglos <a href="http://www.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/1080">einstellen</a> &#8211; nicht aus Mangel an Nachfrage, sondern aus Mangel an Anbietern: Rote Liste, Herold, Arzneimittelpocket, UpToDate, DDInnere &#8211; Alle schielen mit Macht auf den Endnutzerarzt, statt Bibliotheks- gibt es nur Einzellizenzen. So beschleicht mich die leise Ahnung, dass es woanders lang geht: Nicht mehr das Angebot (bzw. das Verschenken) von Programmen zur Installation auf dem Benutzer-PDA &#8211; das machen wir ja auch mit Büchern nicht. Sondern den Zugang zu unseren &#8220;normalen&#8221; Onlineangeboten iPhone-tauglich gestalten. Da man mit der Datenflatrate sowieso immer online ist, verwischen die Unterschiede zwischen Online- und Offline-Angeboten immer mehr. Gibt&#8217;s kein Funkloch und ist der Zugang halbwegs vernünftig, dann ist das Online-Telefonbuch genauso schnell wie eine Offline-Telefonliste. Nach dem großen <a href="http://www.med.yale.edu/library/m/">Vorbild aus Yale</a> basteln wir deshalb gerade an einer speziell zugeschnittenen Homepage für den iPhone (und alle anderen Smartphones). </p>
<p>Und viele Anbieter (wie z.B. UpToDate oder PubMed) bieten ebenfalls eigene Webseiten, CSS und Skripte für &#8220;kleine&#8221; Bildschirme an &#8211; und heute verlautbarte, dass endlich auch <a href="http://www.macnews.de/news/114112.html">Flash folgen soll</a>. Die Faszination bzw. das Bedürfnis, alles dabei zu haben, immer seine kleine Wissensmaschine (<a href="http://www.cni.org/pub/LITA/Think/Morgan.html">Eric Lease Morgan&#8217;s &#8220;Mister D&#8221;</a>) befragen zu können, ist so groß, dass demnächst jederman mit so einem Dingelchen rumlaufen wird, und erwarten wird, dass er damit nicht nur in Kontakt mit seiner Bibliothek sondern auch in Kontakt mit ihrem Wissen treten kann. Bücher, Musik, Videos, Datenbanken, Auskunft. Sprechen, Hören, Sehen, Lesen, Suchen, Schreiben, Chatten. Wir sollten uns rechtzeitig darauf einstellen und passende Angebote vorhalten.</p>

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		<title>Beer-Review statt Peer-Review: Der Elsevier/El-Naschie-Fall</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 08:15:48 +0000</pubDate>
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(c) Daniel Mojon
Die vereinigte Blogosphäre (und auch ZEITungen) hatten sich ja letztlich köstlich über Elsevier amüsiert. Da wollte ich nicht auch noch in die Kerbe hauen, zumal ich etwas spät dran war. Aber heute fiel mir obiger Cartoon in die Hände, der die ganze Geschichte trefflich charakterisiert.
Also, was war los? Geht es gegen Open Access, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/beer-review.jpg"><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/beer-review-s.jpg" alt="" title="beer-review"/></a><br />
<em>(c) <a href="http://www.amazon.de/Mojons-Manual-Medicine-Cartoon-Clinical/dp/3540685596">Daniel Mojon</a></em></p>
<p>Die vereinigte Blogosphäre (und auch <a href="http://www.zeit.de/2009/03/N-El-Naschie">ZEIT</a>ungen) hatten sich ja letztlich köstlich über <a href="http://www.elsevier.com">Elsevier</a> amüsiert. Da wollte ich nicht auch noch in die Kerbe hauen, zumal ich etwas spät dran war. Aber heute fiel mir obiger Cartoon in die Hände, der die ganze Geschichte trefflich charakterisiert.<br />
Also, was war los? Geht es gegen Open Access, ist Elsevier immer schnell mit dem Vorwurf bei der Hand: &#8220;Die machen kein ordentliches Peer-Review und veröffentlichen nur minderwertige Forschung.&#8221; Nun stellte sich heraus, dass die Elsevier-Zeitschrift <a href="http://www.elsevier.com/wps/find/journaldescription.cws_home/967/description#description">Chaos, Solitons and Fractals</a> (mit einem respektablen Impact von 3,025, aber das ist eine andere Geschichte) über Jahre wohl gänzlich ohne Peer-Review auskam, da der Herausgeber identisch mit dem fleissigsten Autor war. <a href="http://www.el-naschie.net/el-naschie-physicist.asp?site=256&#038;lang=">El-Naschie</a>, so heißt der smarte Knabe, ist nun zurückgetreten worden als Herausgeber. Begrenzung eines Schadens, der noch lange nachwirken wird, und der kompletten Zunft einen Bärendienst erwiesen hat.<br />
Da fällt mir die <a href="http://npg.nature.com">Nature Publishing Group</a> ein. Vielleicht ist deren Modell, alles inhäusig zu editieren, doch besser als das blosse Vertrauen auf die Wissenschaftler, so nach dem Motto: Ihr macht das Wissenschaftliche, wir das Geschäftliche. [Danke an Lothar und Betty für den Hinweis]</p>

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		<title>Wer sorgt für die Knowlegde Translation?</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 10:39:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In dem Artikel Es ist Wissensmarkt &#8211; und keiner geht hin beleuchtet der jedem AGMB-Mitglied bekannte Cochrane-Papst Dr. Gerd Antes in der FAZ Wunsch und Wirklichkeit der Wissengewinnung. Er beklagt den know-do-gap &#8211; die &#8220;oft sehr großen Lücken oder Barrieren zwischen vorhandenem, überprüfbarem Wissen und tatsächlichem Tun von Ärzten und Patienten&#8221;. Er weist aber darauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem Artikel <a href="http://www.faz.net/d/ts/link.aspx?key=nwl_sc&#038;lnk=http%3A%2F%2Fwww%2Efaz%2Enet%2Fs%2FRub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF%2FDoc%7EEF891EBC45B5D4B1BACE5C88D96216F68%7EATpl%7EEcommon%7EScontent%2Ehtml">Es ist Wissensmarkt &#8211; und keiner geht hin</a> beleuchtet der jedem AGMB-Mitglied bekannte <a href="http://www.cochrane.de">Cochrane</a>-Papst <a href="http://www.imbi.uni-freiburg.de/biom/index.php?showEmployee=gant">Dr. Gerd Antes</a> in der FAZ Wunsch und Wirklichkeit der Wissengewinnung. Er beklagt den <strong>know-do-gap</strong> &#8211; die &#8220;oft sehr großen Lücken oder Barrieren zwischen vorhandenem, überprüfbarem Wissen und tatsächlichem Tun von Ärzten und Patienten&#8221;. Er weist aber darauf hin, dass Deutschland auf dem Gebiet der <strong>Knowlegde Translation</strong> leider keine Rolle spielt. Kanada, Australien, Großbritannien, Neuseeland, die Niederlande und die skandinavischen Länder haben dagegen &#8220;dieses Anliegen bereits auf ihre Agenda genommen, und zwar sowohl auf der Seite der Wissensgenerierung wie auch der systematischen Wissensnutzung.&#8221; </p>
<blockquote><p>Wenn man entsprechenden Studien glauben darf, können oder wollen 80 Prozent der deutschen Ärzteschaft in der beruflichen Routine nichts in englischer Sprache lesen&#8230; [Die] anderen 20 Prozent [...] werden von ihren Organisationen und Verbänden weitgehend im Stich gelassen. Bei den deutschen politischen Instanzen und Organisationen ist eine erstaunliche Ignoranz und weitverbreitetes Desinteresse gegenüber diesen Entwicklungen festzustellen, die dazu führen, dass selbst etliche Universitätskliniken sowie der größte Teil der Ärzteschaft keinen Zugang zu den relevanten Wissensquellen hat.*</p></blockquote>
<p>Mit &#8220;relevanten Wissensquellen&#8221; meint Antes wohl vor allem die &#8211; <a href="http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/wiki/CochraneLibrary">nicht nur von ihm</a> &#8211; als Krone der evidenz-basierten Medizin angesehene <a href="http://cochrane.de/de/browse.htm">Cochrane Library</a>, die tatsächlich nicht von allen Universitätsklinika Deutschland lizenziert wird. Aber hier beißt sich die Katze in den Schwanz: Deren Kosten mögen zwar mit &#8220;ein bis zwei Euro pro Arzt beziehungsweise ein Cent pro Einwohner&#8221; ja wohl mehr als lächerlich sein, stellen aber de facto mit ihrem Abonnementspreis von bis zu mehreren tausend Euro eine deutliche Hemmschwelle für klamme Kliniketats dar (Bibliothekare haben auch nicht vergessen, dass der von der Cochrane Collaboration forcierte <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2005/07/28/688">Wechsel zum Wiley-Konzern</a> mit einer Verdreifachung des Preises verbunden war). Demgegenüber ist die Nutzung mit wenigen hundert Zugriffen pro Jahr äußerst bescheiden &#8211; bzw. um in der Antes&#8217;schen Terminologie zu bleiben &#8211; beschämend. So sehr man als Bibliothek vor Ort auch diese EBM-Datenbank als unverzichtbar Quelle abonniert und bewirbt.</p>
<p>Wer allerdings Ressourcen nach Vollständigkeit, Kosten/Benutzungsfaktor und Integration mit <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2005/05/31/562">Kliniksystemen</a> und elektronischen Bibliotheken bewertet, sollte neben der Cochrane Library an die konkurrierenden &#8220;Großkonzern&#8221;-Systeme <a href="http://www.UpToDate.com">UpToDate</a> (<a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/09/08/2762">WoltersKluwer</a>) oder <a href="http://www.firstconsult.com">FirstConsult</a> (<a href="http://www.Elsevier.com">Elsevier</a>) denken &#8211; auch diese weisen Kosten/Benutzungsraten von +- 2 Euro / Zugriff auf.</p>
<p>* <a href="http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,598997-2,00.html">Fast gleichzeitig</a> wird dieser Umstand auch im deutschen Sport angeprangert: <em>SPIEGEL ONLINE: Die Wissenschaft erreicht den Sport nicht? Mester: An vielen Stellen nicht. Zum einen gibt es eine Sprachbarriere. Fast alle Veröffentlichungen sind auf Englisch. Zum anderen eine Wissenschaftsbarriere. Die Texte erscheinen in sehr speziellen wissenschaftlichen Magazinen, die in Deutschland in der Praxis kaum gelesen werden. </em></p>

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		<title>Open Access &#8211; Open Libraries: Paradigmenwechsel steht bevor</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/12/16/2933</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 13:54:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter Suber weist uns auf einen Essay von Thomas Krichel zu &#8220;Open Libraries&#8221; hin: From Open Source to Open Libraries, ASIS&#038;T Bulletin, December 2008 / January 2009.  
&#8230;This contribution&#8230;outlines a number of direct correlations between the functions of libraries and the characteristics of OSS [open source software], and by extension, how the principles of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Suber weist uns auf einen Essay von Thomas Krichel zu &#8220;Open Libraries&#8221; hin: <a href="http://www.asis.org/Bulletin/Dec-08/DecJan09_Krichel.html">From Open Source to Open Libraries</a>, ASIS&#038;T Bulletin, December 2008 / January 2009.  </p>
<blockquote><p>&#8230;This contribution&#8230;outlines a number of direct correlations between the functions of libraries and the characteristics of OSS [open source software], and by extension, how the principles of OSS can be applied to the <strong>distribution of “open libraries” as a future direction for librarianship</strong>&#8230;.I want to look at what can be learned from the OSS software to understand the changing nature of libraries&#8230;.</p>
<p>Libraries traditionally have been working with non-free information. They have argued that resources should be pooled to purchase access to such information for community members. <strong>Their promotion of free information has been hypocritical.</strong> They have advocated free access to information as long as it requires paying libraries to provide it. The most important trend libraries are facing is the increase of free access information resources. Nowhere is this more obvious than on the web. More and more serious information is being made available for free on websites&#8230;.</p>
<p>Generally, we see societies <strong>moving from an economy of information to an economy of attention</strong>. In the economy of information, information is rare and attention is plentiful. In the economy of attention, it is the opposite&#8230;.So far the library sector is stuck in the economy-of-information track. It will wither if it does not get out of there.</p>
<p>Libraries have the opportunity to participate in the creation of open libraries that provide structured information on behalf of community members for free reuse by others, which can be a value-added business model for them. Building open libraries requires <strong>technical skill</strong> current librarians generally don’t have. It requires a <strong>business sense</strong> they have problems perceiving. And it requires a <strong>change in purpose</strong> that they are slow to accept. Therefore, I am not optimistic about the future of the formal library sector. But, of course, open libraries that are modeled after the open source movement are here to stay. [Fettdruck durch mich]</p></blockquote>
<p>Ok&#8230; Also da ist zunächst der Paradigmenwechsel: Heutzutage gibt es Information wie Sand am Meer und Aufmerksamkeit gibt&#8217;s wenig. Das klingt logisch. Früher war es wohl andersrum, aber das muss  ganz viel früher, vor meiner Zeit gewesen sein&#8230; Seitdem ich denken kann (ok, seitdem ich Informationen suche <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  d.h. seit Anfang der Achtziger ), sind die Informationen immer auf mich eingeflutet. Ist dies heute schlimmer? Für mich persönlich ist es besser geworden, da ich mich nun nicht mehr (als hilfsloser Biologe) in den 500 Bänden der Biological Abstracts verliere, sondern irgendwie leidlich informationskompetent geworden bin&#8230; Andere mögen sich überwältigter fühlen. Aber gehen wir mal der Einfachheit davon aus, dass Krichel Recht hat. Hat er auch Recht damit, dass Bibliotheken bigott in punkto Open Access sind? Die Antwort ist hier in der Tat ein bisschen zwiespältig: Nein: Wir unterstützen OA tatkräftig, da es uns hauptsächlich auf &#8220;Access&#8221; ankommt und OA ein wichtiger Teil davon ist. Nein: Wir müssen nicht alles kaufen, um es uns einzuverleiben und anbieten zu können. Ja: Es besteht allerdings gerade deswegen eine gewisse Abneigung oder Resentiment gegen OA. Es kann nicht &#8220;gekauft&#8221; werden und passt deshalb erstmal nicht so recht in die bestehenden Strukturen. Und Ja: Es könnte uns sogar eines Tages überflüssig machen.</p>
<p>Geht die Entwicklung in Richtung &#8220;Offene Bibliotheken&#8221;, wie Krichel es sieht (und fordert)? Es wäre natürlich schön, wenn alles (frei oder kostenpflichtig) unter einem Dach namens &#8220;Open Library&#8221; zur Verfügung stehen würde. Tatsache ist jedoch, dass es dieses Dach längst gibt, es heißt nur anders: Google. Machen wir uns doch nichts vor: Unsere Benutzer suchen längst in Google und nicht mehr im Opac. Und wenn sie zu uns kommen, dann durch eine Google-Suche &#8211; die Referrer zeigen es. Google bringt die freien und kostenpflichtigen Ressourcen zusammen, und ich glaube nicht, dass wir es besser können als Google. Das Einzige, was uns noch als Alleinstellungsmerkmal geblieben ist (bis auf die Beherbergung der Studis), ist das Angebot kostenpflichtiger Ressourcen. Aber auch das bröckelt. 2/3 aller Zeitschriften haben offene Archive, die DFG archiviert/abonniert, was das Zeug hält, und Google scannt nun auch Journals &#8211; der Anfang vom Ende? </p>
<p>Krichel traut uns nicht zu, wirklich &#8220;Offene Bibliotheken&#8221; zu werden: Wir sind nicht technophil genug, reden von Benutzern statt Kunden und haben zu langfristige Ziele. Hmmm. Ad 1: Wie oben schon gesagt können wir auf dem Gebiet der technischen Lösungen nicht mit Google und Co. konkurrieren. Sorry, aber alles was ich derzeit an bibliothekarischen Metasuchirgendwasdingern sehe, ist allenfalls zweite Wahl. Aber ist es überhaupt nötig? Kann man solche Metaportale nicht auch ganz gut bei den Bibliotheksanbietern, sei es Ovid oder Ebsco, einkaufen? Ad 2: Unser größter Pfund, mit dem wir wuchern können, ist die (geographische und kulturelle) Nähe zu unseren Kunden. Aus Marketingsicht ist die enge Kundenbindung ein unschätzbarer Vorteil und Garant unserer Zukunftsfähigkeit. Und &#8220;Sinn für Kundenbindung&#8221; ist Business Sense par excellence. Hier können wir sicher noch besser werden, aber die Voraussetzungen sind ideal: Bibliotheken arbeiten vor Ort, sind nahe am Benutzer und verfügen mit den Fachreferenten über kompetente und schlagkräftige Experten &#8211; perfekt geeignet für die Vernetzung mit dem Fachbereich. Ad 3: Sind wir wirklich so sturr, was die Änderung unserer Ziele angeht? Da bin ich natürlich betriebsblind, obwohl ich gerne auch hier den Stab für die Bibliotheken in den Ring werfe. Ich würde auch ungerne einer &#8220;Änderung unserer Ziele&#8221; das Wort reden, da ich &#8211; wie T.Scott &#8211; eigentlich der Meinung bin, dass unsere Ziele immer ganz gut waren und auch heute noch gut genug: Angebot des bestangepassten, wirtschaftlich vertretbaren Spektrums an Zeitschriften, Büchern und Sonstigen. Ob Kauf oder Lizenzierung, ob Abo oder einzelner Artikel, ob kostenpflichtig oder frei: Bibliotheken zeichnen sich dadurch aus, dass sie es besorgen können (und manchmal sogar findbar machen). </p>
<p>Kommen wir zum Schluß:< Krichel widerspricht sich ein bisschen: Gerade <strong>da</strong> die Aufmerksamkeitsspanne bei ausreichenden Informationen sinkt, sollte es ja eben <strong>kein</strong> Access-Problem sein, sondern eines der Informationskompetenz. Bibliotheken sind ja faktischer Teil der Openness-Bewegung, auch wenn wir &#8211; gottseidank &#8211; noch genug Euros haben, um den (auf mittlere Sicht noch essenziellen) kostenpflichtigen Teil der wissenschaftlichen Kommunikation für unsere Benutzer kaufen zu können. Es macht ökonomisch auch wenig Sinn, wenn jetzt jede Bibliothek losläuft und eine OA-Zeitschrift gründet. Das hilft nicht und macht uns nicht mehr zum Teil von Openness. Wir sollten aber über OA Bescheid wissen, Alternativen anbieten und Lobbying machen. Das könnte mehr bringen als leere Repositories.<br />
<strong><br />
Nachtrag:</strong> Siehe dazu auch den LJ-Artikel über Google&#8217;s Buchscanningprojekt: <a href="http://www.libraryjournal.com/article/CA6618842.html">Google deal or rip-off?</a> und die Diskussion in <a href="http://www.library.yale.edu/~llicense/ListArchives/0812/msg00064.html">liblicense-l</a>, insbesondere Sandy Thatcher&#8217;s Antwort (Penn State University Press):</p>
<blockquote><p>Libraries have the option of undertaking all the digitizing of books themselves, with the concomitant costs and legal risks, but everyone realizes that this would be a monumental task taking many, many years, probably decades. Google is offering a quick solution on a scale not even a consortium of libraries can undertake in today&#8217;s constrained economic climate&#8230;</p></blockquote>

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		<title>Letter von Nature to dear colleagues</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 09:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nature]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschriftenkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Brief von Nature Managing Director Steven Inchoombe vom September war sicher bei Ihnen allen im Briefkasten. Jeder Absatz triefte vor Arroganz und Selbstgefälligigkeit. Jede Klientel wurde bedient: Für Wissenschaftler: Wir fördern die wissenschaftliche Kommunikation mehr als alles andere! Nature is not just a publisher, but a partner of the scientific community.(!) Für Ethiker und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Brief von Nature Managing Director <a href="http://www.researchinformation.info/features/feature.php?feature_id=176">Steven Inchoombe</a> vom September war sicher bei Ihnen allen im Briefkasten. Jeder Absatz triefte vor Arroganz und Selbstgefälligigkeit. Jede Klientel wurde bedient: Für Wissenschaftler: Wir fördern die wissenschaftliche Kommunikation mehr als alles andere! <em>Nature is not just a publisher, but a partner of the scientific community.</em>(!) Für Ethiker und Bibliometriker: Wir sind natürlich gegen Impact Faktoren und für alternative Verfahren, den Wert eines Artikels zu messen, aber die Bibliothekare benutzen ja den IF um Zeitschriften zu sortieren (sic!) und außerdem haben unsere Zeitschriften ja auch ein paar wirklich schöne IFs, da wollen wir also nicht zuviel über den IF meckern. Für Bibliothekare: Diese Leute sind ein integraler Bestandteil unserer Dienstleistungen für Wissenschaftler und deshalb sind wir heute mal so sozial, Nature nur um 7% pro Jahr teurer zu machen (aber nur für 3 Jahre, danach geht&#8217;s wieder ab!). Nach einem Preissprung von 40% ist es ja taktisch nicht unklug, die Melkkühe mal ein bisschen verschnaufen zu lassen. Und ganz nebenher wird in diversen Editorials die Konkurrenz á la PLoS herunter gemacht.</p>
<p><a href="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/naturebranded.png"><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/naturebranded-300x156.png" alt="" title="naturebranded" width="300" height="156" class="alignnone size-medium wp-image-2911" /></a></p>
<p>Eine Verschnaufpause ist es aber nicht wirklich, denn es werden laufend neue Zeitschriften auf den Markt geschmissen (s.o.), allerdings wieder ganz uneigennützig und nur aus sozialen Gründen: Nature Policy is to &#8220;<em>only launch new journal titles where we will add genuine value to the literature.</em>&#8221;</p>
<p>Steven lädt alle dazu ein, ihm Kommentare unter <a href="mailto:exec@nature.com">exec@nature.com</a> zu schreiben &#8211; na denn los!</p>

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		<title>Open Access, Ölindustrie und Obama</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 16:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Peter Suber setzt in seinem letzten SOAN Newsletter (die Passage über die Auswirkungen der Finanzkrise auf das Publikationswesen ist äußerst lesenswert) Hoffnung in die Tatsache, das Obama auch einmal Professor war und deshalb besser als Ölindustrielle (er meint wohl Cheney) verstehen würden, was Open Access ist. Naja, wenn ich da an unsere Verhältnisse denke, überkommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Suber setzt in seinem letzten <a href="http://www.earlham.edu/~peters/fos/newsletter/12-02-08.htm">SOAN Newsletter</a> (die Passage über die Auswirkungen der Finanzkrise auf das Publikationswesen ist äußerst lesenswert) Hoffnung in die Tatsache, das Obama auch einmal Professor war und deshalb besser als Ölindustrielle (er meint wohl Cheney) verstehen würden, was Open Access ist. Naja, wenn ich da an unsere Verhältnisse denke, überkommt mich begründeter Zweifel: Welche Stellung hatte Zypries nochmal in der Ölindustrie, bevor sie sich als Justizministerin dazu überreden ließ, die berechtigten wirtschaftlichen Interessen konventioneller Verleger zu vertreten?</p>
<blockquote><p>I don&#8217;t want to put too much weight on the fact that Obama was a professor and publishing scholar, teaching constitutional law at the University of Chicago Law School from 1992 to 2004.  We know too well that not all faculty are well-informed about OA.  But academics understand much better than oil industry executives that <strong>the economic interests of conventional publishers differ from the economic interests of researchers</strong> and research institutions.  Obama and his appointees are much less likely than Bush and his appointees to mistake the interests of science publishers for the interests of science, and much more likely to promote the interests of science.
</p></blockquote>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Suber bringt es auf den Punkt. Es geht um ökonomische Interessen, auf beiden Seiten. Bei den Verlagen sowieso, aber auch bei Wissenschaftlern ist es bekannt, dass sie zuerst an ihre Karriere denken (und nicht daran, in möglichst preiswerten Journalen zu publizieren oder Open Access oder sonstwas). </p>
<blockquote><p>Today only a minority of publishing researchers has an accurate understanding of OA.  We&#8217;re up against myths and misinformation from publishers.  We&#8217;re also up against misunderstandings from excited newcomers.  We&#8217;re up against a culture of university research in which researchers who are unfamiliar with OA are preoccupied with their research, overworked, uncritically focused on the publishing incentives created by their promotion and tenure committees, <strong>and grateful to sign just about any contract a journal puts in front of them</strong>.</p></blockquote>
<p>Dieses ganze Gerede von &#8220;<a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/12/05/2882">Wir sind Partner der Wissenschaft</a>&#8221; geht mir langsam sowas von auf den Keks! Wer in Nature-Zeitschriften publiziert, weiß, dass nur reiche Universitäten seine Artikel kaufen können. Wenn Nature eine neue Zeitschrift gründet, dann nicht nur in &#8220;brachliegenden&#8221; Fachgebieten, wie <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/12/05/2882">Inchoombe</a> suggeriert, sondern um auf fremden Gebieten zu wildern, um Geld zu machen und um in direkter Konkurrenz den anderen Blättern ihre Autoren abzujagen. </p>

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		<title>e-Books: Aufspaltung des Marktes in Hits und Ladenhüter</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 12:51:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
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		<description><![CDATA[Geschäftsmodelle für e-Books gibt es ja wie Sand am Meer. Es ist zur Zeit so ähnlich wie im seeligen ARD-Frühschoppen (4 Journalisten aus 5 Ländern): Es gibt mehr Geschäftsmodelle als Anbieter. Ein bekannter deutscher Verlag (Elsevier Deutschland) kommt nun mit einem ganz besonderen Modell auf den Markt: Die offenkundige Aufspaltung des Marktes in Bibliotheken (die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschäftsmodelle für e-Books gibt es ja wie Sand am Meer. Es ist zur Zeit so ähnlich wie im seeligen ARD-Frühschoppen (4 Journalisten aus 5 Ländern): Es gibt mehr Geschäftsmodelle als Anbieter. Ein bekannter deutscher Verlag (Elsevier Deutschland) kommt nun mit einem ganz besonderen Modell auf den Markt: Die offenkundige Aufspaltung des Marktes in Bibliotheken (die kriegen die unbeliebten Monos) und Studenten (die kriegen die beliebten Lehrbücher). Der Verlag verfolgt ja damit &#8211; auch wenn er einen anderen Ansatz verfolgt &#8211; ähnlich wie Thieme das Ziel, zusätzliche Märkte zu erschliessen ohne die bestehenden zu gefährden. Würde ich ja auch so machen. Mir stellt sich nun aber die Frage, ob es taktisch klug ist, diese Marktpolitik bzw. diesen Versuch einer solchen durch den Kauf eines unbeliebten Mono-Pakets zu unterstützen, auch wenn dies kurzfristig die Literaturversorgung auf dem Campus verbessern würde? </p>
<table size=80% border=1 cellspacing=1 cellpadding=4>
<tr>
<th>Verlag
<th align=center>Modell
<th align=center>Bündelung
<th align=center>Inhalte
<th align=center>Preis pro Buch
<th align=center>Kosten pro Nutzung</p>
<tr>
<td>Elsevier Deutschland
<td align=center>Kauf
<td align=center>Jahrespaket
<td align=center>kaum Lehrbücher
<td align=center>ca. 110€
<td align=center> 1,00 &#8211; 2,00€ (geschätzt)</p>
<tr>
<td>Springer
<td align=center>Kauf
<td align=center>Jahrespaket, Subject Collections
<td align=center>alles
<td align=center>ca. <del datetime="2008-12-23T10:18:04+00:00">100€</del> <font color=red>175€</font>
<td align=center>ca. 0,40 (Lehrb.) &#8211; 1,00€ (Monos)</p>
<tr>
<td>Thieme
<td align=center>Lizenz, Titel werden aktualisiert
<td align=center>einzeln auswählbar
<td align=center>meist Lehrbücher
<td align=center>ca. 300€ pro Jahr
<td align=center>ca. 0,40-0,60€</p>
<tr>
<td>Thieme
<td align=center>Kauf
<td align=center>426 Titel in 14 Fachpaketen (Internisten, Anästhesie, Orthopädie, &#8230;)
<td align=center>Monos, keine Lehrbücher
<td align=center>160€ pro Jahr (von 80€/y Allgemein- medizin bis 300€/y Urologie) = 2,2-facher Printpreis
<td align=center>&gt;1 € (geschätzt)</p>
<tr>
<td><a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2009/04/30/3158">Elsevier</a> (ehemals unbekannt)
<td align=center>Lizenz
<td align=center>24 Titel (individua- lisierbar, Verlinkung, Notizen)
<td align=center>Lehrbücher
<td align=center>ca. <del datetime="2010-07-16T05:58:59+00:00">5.500</del> <font color=red>1.000 €</font> pro Jahr für eine große Fakultät
<td align=center>1-2 € (geschätzt)</p>
<tr>
<td>UTB Uni- taschen- bücher</a>
<td align=center>nutzungs- basierte Lizenz
<td align=center>300 Titel, darunter ca. 10 biomed/psycho (nach Registrierung individua- lisierbar, Notizen, Lesezeichen), kein Download, Kopien kostenpflichtig &gt;10.000 Zeichen, Druck funktioniert zZt nicht
<td align=center>Lehrbücher
<td align=center>28 Cent pro Aufruf eines Buches
<td align=center>0,28 €</table>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Wir haben uns gegen dieses Paket entschieden. Nicht nur aus den erwähnten Gründen. Ich denke, dass nach den Anfangsjahren des e-Book-Rauschs, wo man froh war, dass überhaupt etwas angeboten wurde, nun eine Zeit folgt, in der wieder sorgfältiger ausgewählt werden kann (und muß). Das Angebot von Elsevier Deutschland gehört auch deshalb nicht zu den &#8220;Must-haves&#8221;, weil die Bücher in Science Direct schlecht erschlossen sind und im großen Angebot untergehen. Es gibt kein vernünftiges dediziertes Portal, wie Elsevier es für die StudentConsult-Bücher so liebevoll aufgebaut hat. Auch dies ein Hinweis darauf, wo die Prioritäten liegen. </p>
<p><strong>Nachtrag 8.4.09: </strong>Nun bietet Thieme auch seine Monographien an &#8211; als Kauf. Und Elsevier bietet seine Lehrbücher an &#8211; als Lizenz. So wird munter weiter experimentiert&#8230;</p>
<p><strong>Nachtrag Juli 2010:</strong> Elsevier hat die Preise im Konsortium deutlich reduziert und liegt damit bei 1-2 Euro pro Zugriff.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Abstimmung: Thieme examen online</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/12/02/2869</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 15:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Refs]]></category>
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		<description><![CDATA[
Eine neue Generation von Verlagsangebot verspricht Thiemes examen online, eine web-basierte Lernumgebung mit 7.000 Prüfungsfragen der Schwarzen Reihe zur Vorklinik. Obwohl schon seit gefühlten 12 Monaten darauf hingewiesen wird, man solle bei seiner Bibliothek um einen institutionellen Zugang betteln, landete das daraufhin erbetene Angebot erst vorletzte Woche in meinem Postfach. Aufgrund der darin genannten Preisvorstellungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/vorklinikbutton.gif" alt="" title="vorklinikbutton" width="190" height="47" class="alignnone size-full wp-image-2873" /></p>
<p>Eine neue Generation von Verlagsangebot verspricht <a href="http://www.examenonline.de/ueber-examen-online.html">Thiemes examen online</a>, eine web-basierte Lernumgebung mit 7.000 Prüfungsfragen der Schwarzen Reihe zur Vorklinik. Obwohl schon seit gefühlten 12 Monaten <a href="http://www.examenonline.de/zugangsoptionen.html">darauf hingewiesen wird</a>, man solle bei seiner Bibliothek um einen institutionellen Zugang betteln, landete das daraufhin erbetene Angebot erst vorletzte Woche in meinem Postfach. Aufgrund der darin genannten Preisvorstellungen lag es dort auch erstmal gut&#8230; Doch jetzt interessiert mich: Was halten Sie von diesem Angebot? Soll sich die Bibliothek hier tummeln und die <a href="http://www.thieme.de/examenonline/examenonline_dyn.php">Lizenzgebühr</a> von 19,95 (3 Monate) bzw. 39,95 Euro (12 Monate) übernehmen? Es gibt zwar einen kleinen Mengenrabatte für unsereins, aber das hält sich inkl. MwSt. doch sehr im Rahmen (20-30% je nach Lizenzzahl, aber auch nur wenn man davon ausgeht, dass jeder Student einen 12-Monatszugang braucht. Wenn ein dreimonatiger &#8211; sozusagen &#8220;zielgenauer&#8221; &#8211; Zugang für die Prüfung ausreichen sollte, dann wäre die institutionelle Lizenz weit überteuert). Es gibt eine Analogie zu dem Kauf von Lehrbüchern, aber diese sind &#8211; das kann man wohl ohne viel Rechnerei sagen &#8211; sehr viel wirtschaftlicher in Kauf und Nutzung, da es 1. nur Lizenzen sind und 2. diese nicht übertragen und mehrfach genutzt werden können. Das zweite Paket &#8220;Klinik&#8221; mit 12.000 Fragen steht schon in den Startlöchern. Beides zusammen ergibt einen Betrag in Höhe des gesamten Monoetats bei uns. Andererseits könnte man für sowas sicher gut Mittel aus Studienbeiträgen bekommen (das weiß Thieme auch, deshalb vermutlich auch das Angebot <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Siehe Abstimmung rechts.</p>

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</ul>

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		<title>Elsevier immer noch Top(verdächtig)</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 10:12:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Survey of Academic &#038; Research Library Journal Purchasing Practices ($99) der Primary Research Group (gebloggt im August)  ist nun publiziert und die Ergebnisse sind sehr interessant, vor allem Chapter Eleven: Journal Pricing. Hier wurde nach der &#8220;Librarians’ opinion of pricing policies of the following journal publisher over the past three years&#8221; gefragt. Antworten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.primaryresearch.com/200811078-Libraries--Serials-excerpt.html">Survey of Academic &#038; Research Library Journal Purchasing Practices</a> ($99) der <a href="http://www.primaryresearch.com">Primary Research Group</a> <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/08/20/2732">(gebloggt im August) </a> ist nun publiziert und die Ergebnisse sind sehr interessant, vor allem Chapter Eleven: Journal Pricing. Hier wurde nach der &#8220;Librarians’ opinion of pricing policies of the following journal publisher over the past three years&#8221; gefragt. Antworten konnte man von &#8220;Prices have not really increased in real terms.&#8221; bis &#8220;The price increases have been ridiculous and we&#8217;ve had to take action to reduce subscriptions.&#8221; Ich liebe <del datetime="2008-11-18T10:13:53+00:00">Schwarze</del> Ranglisten und habe aus den Antworten der Unibibliotheken mal eine solche gemacht:</p>
<ol>
<li>Elsevier (Heil dir im Siegerkranz!) &#8211; 69% antworten &#8220;that journal prices of this publisher increased significantly or ridiculous&#8221;</li>
<li>Wiley-Blackwell &#8211; 50%</li>
<li>Nature Publishing Group &#8211; 45%</li>
<li>Springer &#8211; 39%</li>
<li>Taylor &#038; Francis &#8211; 39%</li>
<li>American Chemical Society &#8211; 34%</li>
<li>SAGE Publications &#8211; 28%</li>
<li>Oxford University Press &#8211; 24%</li>
<li>American Medical Association &#8211; 18%</li>
<li>American Institute of Physics &#8211; 10%</li>
<li>American Physiological Society &#8211; 7%</li>
<li>IOP Publishing &#8211; 3%</li>
</ol>
<p>Elsevier hatte sich ja, wie bekannt, 2002 eine drastische Preiserhöhungs<del datetime="2008-12-17T08:50:16+00:00">abstinenz</del>reduktion verordnet, was aber interessanterweise bei den Erwerbungsabteilungen noch nicht so richtig angekommen zu sein scheint.</p>
<p>Was die <em>plan to reduce or increase the role of print editions</em> angeht (Antworten ab Seite 50), planen die allermeisten so schnell wie möglich auf e-only überzugehen, insbesondere die STM-Fachgebiete scheinen hier schon weit zu sein. Die in der Umfrage angesprochenen Probleme, dass in den digitalen Versionen Teile der Zeitschrift fehlen würden, interesssiert die Bibliotheken dagegen wenig.</p>

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		<title>Vom PDA zum iPhone: Anwendungen und Meinungen</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/09/16/2767</link>
		<comments>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/09/16/2767#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 11:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Refs]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[PDA]]></category>
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		<description><![CDATA[
In MAKING THE SWITCH: A Physician’s Experience Replacing the PalmOS with the iPhone 3G erklärt der Pädiater Eric, wie ihm der Übergang vom PDA zum iPhone bekommen ist (Fettdruck durch mich):
Many programs are clearly still missing. The most glaring absence is medical references such as 5-minute Clinical Consult or the handbooks of pediatrics. [...] For [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/allg008.jpg'><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/allg008-300x123.jpg" alt="" title="allg008" width="300" height="123" class="alignnone size-medium wp-image-2769" /></a></p>
<p>In <a href="http://palmdoc.net/?p=1737">MAKING THE SWITCH: A Physician’s Experience Replacing the PalmOS with the iPhone 3G</a> erklärt der Pädiater Eric, wie ihm der Übergang vom PDA zum iPhone bekommen ist (Fettdruck durch mich):</p>
<blockquote><p>Many programs are clearly still missing. The most glaring absence is medical references such as 5-minute Clinical Consult or the handbooks of pediatrics. [...] For medical reference, I have been going online using Safari to search sites like eMedicine. Although it is nice to have the option of going online without the need for Wi-Fi, it is unreliable. Some parts of my hospital have poor 3G (or even any cell phone) coverage, making the search slow. [Die UMTS-Abdeckung dürfte in Deutschland besser sein] Additionally, heavy use of the Internet results in very fast drainage of the iPhone battery, which is quickly drained even without online usage.</p>
<p><strong>My overall experience switching to the iPhone has been positive. </strong>I am very encouraged that more medical programs are being released (see recent releases of Mediquations and iSilo), and I look forward to the reference companies like Skyscape and Lexi-Comp releasing LOCAL applications for the iPhone. [...] The major downside to the iPhone is its poor battery life. [...] Overall, however, the advantage of being able to get online, access any reference material you want and have an all-in-one PDA/phone is one that I would not trade. My pockets are lighter and my scrubs stay up!</p>
</blockquote>
<p><strong>Meinungen von Ärzten</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://ivor-kovic.com/blog/?p=236">Why is iPhone perfect for Doctors</a></li>
<li><a href="http://palmdoc.net/?p=1672">iPod Touch &#8211; a replacement for your old PDA?</a></li>
<li><a href="http://www.engadget.com/2008/07/11/iphone-3g-review/">iPhone 3G Review</a></li>
<li><a href="http://www.emrandhipaa.com/emr-and-hipaa/2008/07/13/health-information-and-the-new-iphone/">Health Information and the New iPhone</a></li>
<li><a href="http://trismus1.wordpress.com/2008/07/12/iphone-3g-epocrates/">iPhone 3G + Epocrates</a></li>
<li><a href="http://blogs.wsj.com/health/2008/06/27/iphone-md/">iPhone &#8211; M.D.</a></li>
<li><a href="http://blog.openmedicine.ca/node/167">Why Apple&#8217;s new iPhone will be so useful for physicians</a></li>
<li><a href="http://mndoci.com/blog/2008/06/09/medicine-and-the-iphone/">Medicine and the iPhone</a></li>
</ul>
<p><strong>Medizinische Programme für das iPhone:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.adam.com/iphonesn/">A.D.A.M. Symptom Navigator</a></li>
<li><a href="http://www.medgadget.com/archives/2008/07/airstrip_to_offer_obstetrics_on_the_iphone.html">AirStrip to Offer Obstetrics on The iPhone</a></li>
<li><a href="http://support.epnet.com/knowledge_base/detail.php?id=3923">EBSCO&#8217;s DynaMed</a></li>
<li><a href="http://www.epocrates.com/products/rx/iphone.html">ePocrates</a></li>
<li><a href="http://ivor-kovic.com/blog/?p=235">Heart Monitor</a></li>
<li><a href="http://www.cube3design.com/ipharmacy/#_home">iPharmacy</a> (Arzneimitteldatenbank)</li>
<li><a href="http://Medcalc.com">Medcalc online</a></li>
<li><a href="http://www.medfileonline.com/mobile_home.cfm">medfileOnline</a> (für den Laien)</li>
<li><a href="http://palmdoc.net/?p=1836">Medical calculator from Palmdoc</a></li>
<li><a href="http://www.mediquations.com/">Mediquations</a> &#8211; ein medizinischer Rechner mit 40 Kalkulationen</li>
<li><a href="http://www.mimvista.com/iphone">Mobile MIM &#8211; Radiologische Bilder</a></li>
<li><a href="http://207.45.186.82/~mdelfs/iphone/firstaid/index/index.html">Pocket First Aid Guide</a> (für den Laien)</li>
<li><a href="http://www.modalitylearning.com/medical-students.asp">Modality Learning</a> (für Studenten, z.B. <a href="http://www.modalitylearning.com/netters-anatomy.asp">Netter’s Anatomy</a> oder <a href="http://ivor-kovic.com/blog/?p=241">Zollinger’s Atlas of Surgical Operations</a>)</li>
<li><a href="http://ivor-kovic.com/blog/?p=236">Podcasts</a> von Zeitschriften wie <a href="http://podcast.nejm.org/">NEJM</a>, <a href="http://podcast.thelancet.com/lancet.xml">Lancet</a>, <a href="http://www.nature.com/podcast/">Nature</a> oder <a href="http://podcasts.bmj.com/">BMJ</a> (über iTunes abonnieren, dann synchronisieren)</li>
<li><a href="http://www.versiontracker.com/dyn/moreinfo/iphone/204222">PubSearch</a> &#8211; eine Suchoberfläche für PubMed</li>
<li><a href="http://www.unboundmedicine.com/store/iphone">Unbound Medicine</a> (Harrison, Oxford Textbook, Medline)</li>
<li>Unbound&#8217;s <a href="http://www.unboundmedicine.com/medline/ebm/iphone?dua=iphone">Medline-Suche mit dem iPhone</a></li>
<li>&#8230;</li>
<li>Im <a href="http://www.apple.com/de/iphone/appstore/">Apple iPhone Store</a> und bei den <a href="http://www.apple.com/de/iphone/webapps/">Webanwendungen</a> gibt es mittlerweile tausende Applikationen für den iPhone und es werden täglich mehr. Alleine in der Kategorie Gesundheit finden sich heute über 140 Programme.</li>
</ul>
<p><strong>Allgemein hilfreiche Programme für den Mediziner:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.evernote.com/about/download/iphone/">Evernote for iPhone</a> – Online Speicherlösung für Notizen, Audio, PDF, etc.</li>
<li><a href="http://i-files.de/">i-Files</a> – Leseprogramm und mobile Festplatte für Dokumente</li>
<li><a href="http://www.instapaper.com/">Instapaper</a> &#8211; Webseiten markieren und später (offline) lesen</li>
<li><a href="http://www.isilo.com/">iSilo</a> &#8211; Ein (besonders bei Palm verbreiteter eBook-Reader mit vielen <a href="http://www.meistermed.com/isilodepot/isilo_depot_index_subj.htm">medizinischen Referenzen</a>, auch für den <a href="http://www.meistermed.com/iphone.htm">iPhone</a> (<a href="http://palmdoc.net/?p=1728">How-to</a>)</li>
<li><a href="http://www.lexcycle.com/">Stanza</a>, ein e-Book-Konvertierungs- und Leseprogramm (PDF, Mobipocket)</li>
<li><a href="http://iphone.iusethis.com/app/units">Units</a> – Umrechnung von Einheiten</li>
</ul>
<p>to be updated &#8230;</p>
<p>PS: In Zukunft werden Sie in medinfo häufiger vom iPhone lesen, denn ich habe mir auch eins zulegen müssen &#8211; schweren Herzens <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  , um nicht von wichtigen Entwicklungen im Millenials-Bibliothekswesen abgehängt zu werden&#8230;</p>
<p>PPS: <a href="http://www.zeit.de/online/2008/42/iphone-speicher-hack">Das iPhone speichert ein bißchen zuviel an persönlichen Infos</a></p>

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		<title>An anthropological introduction to YouTube</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 15:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<category><![CDATA[StudiVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Youtube]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten ja schon mal einen Hinweis auf den Anthropologen Michael Wesch, anläßlich seines brillianten Vortrags What does Web 2.0 mean to you?. Am 23.6.2008 in der Library of Congress erklärte er in 55 Minuten &#8211; nicht die Welt &#8211; aber YouTube. Mit vielen Videobeispielen. Witzig, rührend, kreativ, spannend.
Für manchen ist es nur schwer verständlich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten ja schon mal einen Hinweis auf den Anthropologen Michael Wesch, anläßlich seines brillianten Vortrags <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/02/13/1827">What does Web 2.0 mean to you?</a>. Am 23.6.2008 in der <a href="http://www.loc.gov">Library of Congress</a> erklärte er in 55 Minuten &#8211; nicht die Welt &#8211; aber <a href="http://www.YouTube.com">YouTube</a>. Mit vielen Videobeispielen. Witzig, rührend, kreativ, spannend.<br />
Für manchen ist es nur schwer verständlich, was den so großen Reiz, den so großen Erfolg dieses Portals ausmacht. Wesch führt es irgendwie (wenn ich es richtig verstanden habe, ich hatte keine Zeit mir alles anzuhören) auf die Auflösung eines zentralen menschlichen Problems zurück: Wie trete ich in Beziehung mit anderen ohne befangen zu sein durch die Verantwortung, die ein tiefer Kontakt mit sich bringt? (Connection without Constraints) Was Face2Face problematisch ist, klappt in YouTube wunderbar, deshalb können sich die Menschen dort öffnen und lassen sehr intime Blicke zu.<br />
Naja, ich weiß nicht: Verantwortung ist doch nichts Schlechtes &#8230; Was mir aber klar wird: Ich verstehe diese ganze Web 2.0-Geschichte vielleicht zu 5%. Heute an der Auskunftstheke stellt sich doch wirklich jemand vor mich hin und antwortet mir auf eine Umfrage, die ich vor ein paar Tagen ins <a href="http://www.StudiVZ.net">StudiVZ</a> gestellt habe. Mündlich. Face2Face! Ich fasse es nicht! Dachte immer, die Millennials machen alles online und hassen Medienbrüche?! </p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TPAO-lZ4_hU&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/TPAO-lZ4_hU&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Gratis/Libre: Trennscharfe Definitionen für Open Access</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/08/04/2716</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 09:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Open Access]]></category>
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		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Biomed Central]]></category>
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		<category><![CDATA[Springer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medinfo.netbib.de/?p=2716</guid>
		<description><![CDATA[Warum braucht man überhaupt weitere Definitionen? Man hat doch schon die Unterscheidung Green Open Access / Gold Open Access?

Green OA = Open Access-Artikel in institutionellen Archiven/Repositories (Beispiele: Cream of Science, ArchivX, PubMed Central)
Gold OA = Open Access-Artikel in Zeitschriften (Beispiele: BioMed Central, GMS Medizin &#8211; Bibliothek &#8211; Information, Springer Open Choice)

Grün/gold ist aber nur eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum braucht man überhaupt weitere Definitionen? Man hat doch schon die Unterscheidung <em>Green Open Access / Gold Open Access</em>?</p>
<ul>
<li><strong>Green OA</strong> = Open Access-Artikel in institutionellen Archiven/Repositories (Beispiele: <a href="http://www.narcis.info/index">Cream of Science</a>, <a href="http://archivx.com/">ArchivX</a>, <a href="http://www.pubmedcentral.nih.gov/">PubMed Central</a>)</li>
<li><strong>Gold OA</strong> = Open Access-Artikel in Zeitschriften (Beispiele: <a href="http://www.biomedcentral.com/browse/journals/">BioMed Central</a>, <a href="http://www.egms.de/en/journals/mbi/index.shtml">GMS Medizin &#8211; Bibliothek &#8211; Information</a>, <a href="http://www.springer.com/dal/home/open+choice">Springer Open Choice</a>)</li>
</ul>
<p>Grün/gold ist aber nur eine formale Definition (A. Wo erscheint der Artikel?), aber zusätzlich gebraucht wird eine inhaltliche Definition (B. Was kann man mit den Artikel machen?). A und B sind nicht identisch.</p>
<blockquote><p>The green/gold distinction is about venues (repositories and journals), while the gratis/libre distinction is about user rights or freedoms. </p></blockquote>
<ul>
<li><strong>Gratis OA</strong> = Artikel, die nur frei zur Verfügung stehen (removal of price barrier), aber keine Weiterverwendung erlauben (Beispiel: <a href="http://www.who.int/hinari/">HINARI</a>)</li>
<li><strong>Libre OA</strong> = Artikel, die auch <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/07/03/2658">weiterverwendet</a> werden dürfen, das heißt frei sind von unnötigen Copyright- und Lizenzbeschränkungen (removal of price barrier <em>and</em> permission barrier) (Beispiel: Repositories, <a href="http://www.biomedcentral.com/browse/journals/">BioMed Central</a>, <a href="http://www.springer.com/dal/home/open+choice">Springer Open Choice</a> (erlaubt <a href="http://www.springer.com/open+choice?SGWID=0-40359-12-161193-0">derivative works</a>)) </li>
</ul>
<p>Beides bedeutet frei, aber während gratis = &#8220;frei wie in Freibier&#8221; ist, bedeutet libre = &#8220;frei wie in Redefreiheit&#8221;. Für uns Bibliotheken ist diese Unterscheidung fast noch wichtiger als die zwischen green und gold, denn unser Blickwinkel ist allzuoft verengt auf die Preisfreiheit. Ist ein Artikel <em>gratis</em>, sind wir schon happy: Wir müssen ihn nicht kaufen und damit ist die Sache für uns erledigt. Dass der Wissenschaftler aber dann trotzdem vor einer Wand steht, interessiert uns nicht: Er kann den Artikel ja lesen! Er möchte aber vielleicht den Artikel veränden, weiternutzen, übersetzen, text-minen, in eine Datenbank packen, <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/07/03/2658">&#8220;>usw</a>. Und das darf er dann alles nicht.</p>

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</ul>

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		<title>Google Knol online</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 08:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<category><![CDATA[GoogleKnol]]></category>
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		<description><![CDATA[
Peter Suber macht auch auf das Google Knol Projekt aufmerksam, dass nun &#8211; selbstverständlich als beta &#8211; online ist. Die Voraussetzungen scheinen nicht ganz so rigide zu sein wie bei der WLCOEMH, äh MedPedia.
Google Knol ist auch schon mit 5 Knols online, darunter ein Rucksackwanderratgeber, drei medizinischen und einem Verstopften-Toilettenratgeber. Ich muß zugeben, dass der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/knol-logo.png" alt="" title="knol-logo" width="165" height="24" class="alignnone size-full wp-image-2697" /></p>
<p><a href="http://www.earlham.edu/~peters/fos/2008/07/google-launches-knol-project.html">Peter Suber</a> macht auch auf das <a href="http://knol.google.com/">Google Knol</a> Projekt aufmerksam, dass nun &#8211; selbstverständlich als beta &#8211; online ist. Die Voraussetzungen scheinen nicht ganz so rigide zu sein wie bei der <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/07/24/2695">WLCOEMH, äh MedPedia</a>.</p>
<p>Google Knol ist auch schon mit 5 Knols online, darunter ein <a href="http://knol.google.com/k/ryan-moulton/how-to-backpack/oggVvQ9h/aMOKbQ#">Rucksackwanderratgeber</a>, drei medizinischen und einem <a href="http://knol.google.com/k/the-family-handyman-magazine/toilet-clogs/24fnzmhl3vkiz/11#">Verstopften-Toilettenratgeber</a>. Ich muß zugeben, dass der letztere Knol mir am besten gefallen hat. <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Knol und MedPedia zeigen, worauf wir uns demnächst einstellen müssen: Selbsternanntes Expertenwissen und peer-reviewtes Open Access-Wissen werden die bisherige Aufgabe der Bibliothek, Informationen einzukaufen und zur Verfügung zu stellen, von zwei Seiten (quasi von oben und von unten) gründlich aushöhlen (und paßt daher gut zu den gestrigen Ausführungen <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/07/23/2234">Experts themselves</a>). Die &#8220;anderen&#8221; Informationsanbieter &#8211; Verlage, Agenturen, Datenbankanbieter &#8211; werden sich auch was Neues einfallen lassen müssen.</p>

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</ul>

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		<title>Stammzellen, Wissenschaft und Blogger-Journalismus</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 14:27:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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Prof. Schöler ist nicht nur Stammzellpapst in Deutschland sondern forscht auch noch in Münster, am dortigen Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin. Aber nicht deshalb wurde ich bei seinem Artikel in der FAZ hellhörig (Hans Schöler: Von Zensur ist nicht die Rede, FAZ 23. Juli 2008), sondern weil es um die Kommunikation in der Wissenschaft geht, ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/sb004.jpg" alt="" title="sb004" width="218" height="57" class="alignnone size-full wp-image-2694" /></p>
<p>Prof. Schöler ist nicht nur Stammzellpapst in Deutschland sondern forscht auch noch in Münster, am dortigen <a href="http://www.mpi-muenster.mpg.de/">Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin</a>. Aber nicht deshalb wurde ich bei seinem Artikel in der FAZ hellhörig (Hans Schöler: <a href="http://www.faz.net/d/ts/link.aspx?key=nwl_sc&#038;lnk=http%3A%2F%2Fwww%2Efaz%2Enet%2Fs%2FRub268AB64801534CF288DF93BB89F2D797%2FDoc%7EEF70BFABD32D54436A4C0CA795564D955%7EATpl%7EEcommon%7EScontent%2Ehtml">Von Zensur ist nicht die Rede</a>, FAZ 23. Juli 2008), sondern weil es um die <strong>Kommunikation in der Wissenschaft</strong> geht, ein Thema, dass mich schon länger interessiert und spätestens seit der Anmeldung zur Konferenz <a href="http://network.nature.com/group/sciblog2008">Science Blogging 2008</a> in London (medinfo <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/07/09/2670">berichtete</a>) ganz gepackt hat. Meine erste Frage war: Was treiben die Wissenschaftler da eigentlich genau in ihren Blogs &#8211; Ist das Wissenschaft oder Post Review oder Wissenschaft-News oder Wissenschaftsjournalismus?</p>
<p>Was ich <em>bisher </em>gesehen habe, ist <strong>keine Grundlagenforschung, wie sich das Otto Normalverbraucher vorstellt</strong>: Es werden keine Labortagebücher geführt oder Experimente vorgestellt oder Hypothesen diskutiert (außer vielleicht bei den <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/">Soziologen</a>, aber da weiß man nie, ob es ein Essay oder eine Arbeit ist <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Soweit ich jedenfalls gesehen habe, ist das die Mehrzahl &#8211; laße mich gerne korrigieren.</p>
<p>Wie dem auch sei, angesichts der bereitwillig schreibenden, bloggenden, mitteilsamen Zunft (z.B. auf <a href="http://scienceblogs.com">scienceblogs.com</a> &#8211; &#8220;an experiment in science communication&#8221;) mutet Schöler&#8217;s Forderung &#8220;für wissenschaftliche Vorträge über noch unveröffentlichte Forschungsergebnisse auch hierzulande eine Vertraulichkeitsverpflichtung einzuführen&#8221; (&#8221;nach neuen Taburäumen für die Berichterstattung&#8221; wie es die FAZ so schön anmoderierte) reichlich antiquiert an, aber er hat gute Gründe (um die es jetzt aber nicht geht).</p>
<p>Anmoderation (FAZ):<br />
<blockquote>Was aus der Wissenschaft wann an die Öffentlichkeit gelangt, gilt als geregelt. Doch die Zeiten ändern sich &#8211; die Spielregeln auch? Massenkommunikation und Open Access hier, Exklusivitätsansprüche großer Journale, Patentschutz und geistiges Eigentum dort &#8211; viele Wissenschaftler sehen sich in der Tat wachsender Konkurrenz und zunehmend widerstreitenden Interessen ausgesetzt. </p></blockquote>
<p>Was hat Schöler nun mit den Science Bloggern zu tun? </p>
<p>1. Schöler befürwortet eine Trennung in (für Journalisten und vermutlich auch für Blogger) geschlossene und offene Tagungen. Letztere bilden eine Plattform, &#8220;auf der Forscher über Befunde berichten, die bereits gründlich überprüft und in der Regel auch schon in einem Fachjournal veröffentlicht worden sind. Das hat einen großen Vorteil: Dadurch, dass Wissenschaftsmagazine wie Science oder Nature mit dem Peer-Review-System die Daten auf ihre Stichhaltigkeit untersucht haben, sind Irrtümer und Fehler vergleichsweise selten.&#8221; </p>
<p>2. Schöler befürwortet das Reden von Tacheles: &#8220;Doch dieses Hinterfragen von Daten beflügelt die Forschung und ist essentiell für die Entwicklung der Wissenschaft und des Wissenschaftlers. Zudem ergeben sich aus den Gesprächen oft ein reger, weit über die Tagung hinaus gehender fachlicher Austausch und wichtige neue Kooperationen.&#8221; Dies findet aber leider viel zu selten statt, weil man Angst hat sich zu blamieren. Und auch hier kommen wieder die Blogger ins Spiel. Sie könnten eine solche diskussionsfreudige Plattform zur Verfügung stellen. Ob sie nur <em>geschlossen</em> bloggen wollen, wage ich zu bezweifeln, aber geschlossene Foren gibt es ja genug.</p>

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		<title>&#8220;Experts themselves&#8221; &#8211; Why and how beeing useful to self-sufficient patrons</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/07/23/2234</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 13:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Folgenden finden Sie einige Gedanken und Zitate, die ich hoffentlich irgendwann einmal etwas strukturierter ausarbeiten werde&#8230;
Als Bibliothekare steht man des Öfteren vor der schwierigen Frage: &#8220;Wie kommt man an die Benutzer heran, wie locke ich sie in meine Schulungen?&#8221; Face2Face, an der Auskunftstheke oder bei Erstiveranstaltungen, ist sicherlich ein moderates Mittel, um die ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Folgenden finden Sie einige Gedanken und Zitate, die ich hoffentlich irgendwann einmal etwas strukturierter ausarbeiten werde&#8230;</p>
<p>Als Bibliothekare steht man des Öfteren vor der schwierigen Frage: &#8220;Wie kommt man an die Benutzer heran, wie locke ich sie in meine Schulungen?&#8221; Face2Face, an der Auskunftstheke oder bei Erstiveranstaltungen, ist sicherlich ein moderates Mittel, um die ersten Hemmschwellen abzubauen und sich selber bzw. die Bibliothek als modernes, offenens (weltgewandtes) Dienstleistungsunternehmen zu profilieren. Aber kommt dadurch wirklich so etwas wie eine wechselseitige Kommunikation auf, eine Interaktion? Eher nicht. Ich verstehe die Studenten durch diese Massenveranstaltungen auch nicht besser. Die Homepage wird in ähnlich &#8220;unmoderater&#8221; Weise wirken/genutzt, Telefon und Email werden ad hoc bei Fragen eingesetzt, doch &#8211; wie unsere Statistiken zeigen &#8211; eher sporadisch. Schulungen, insb. Einzelschulungen und Sprechstunden geben detailliertere Kenntnisse und Einblicke in die Infokompetenz und das Literaturverhalten von Studis, holen aber nur diejenige Minorität ab (20%), die bereit zu so etwas sind und sich und uns eingestehen können, dass sie Hilfe benötigen. </p>
<p>Im Marketing heißt es: Verwende diejenige Kommunikationsmethode, die der Nutzer bevorzugt (Email, Telefon, F2F aber auch Chat, SMS, Skype, ICQ, IM, Social Networks -> <a href="http://www.oclc.org/reports/pdfs/sharing_appendixa.pdf">Appendix A: College Students in Our Networked World</a>) und dorthin zu gehen, wo der Nutzer sich aufhält (Das heißt doch &#8220;Bringbibliothek&#8221;, oder?). Dort werden u.U. nicht mehr diejenigen Kanäle benutzt, die der Bibliothekar anbietet, sondern die der Nutzer &#8220;hip&#8221; findet (Anne Christensen: <a href="http://log.netbib.de/archives/2007/03/24/marketing-20-nur-von-hippen-aufsehern/">Marketing 2.0: Nur von hippen Aufsehern!</a>). Email ist fast schon out, verstärkt werden Messagingdienste sozialer Portale wie StudiVZ, MySpace oder Facebook benutzt. Aber wissen wir das wirklich? Eher nicht. OCLC hat letztes Jahr eine umfassende Untersuchung vorgelegt zum Kommunikationsverhalten der Millennials und wie die Bibliotheken ins Bild passen: <a href="http://www.oclc.org/reports/sharing/">Sharing, Privacy and Trust in Our Networked World</a>. (Thanks to Gerry Mc Kiernan <a href="http://onlinesocialnetworks.blogspot.com/">Friends: Social Networking Sites for Engaged Library Services</a>). Mit Kommentaren, die viel über die Wahrnehmung der Bibliothek (Library=Book) verraten, wie z.B.:</p>
<blockquote><p>There is too much things on the internet now. let the library be a library and thats that! / The role of the library is to make books and articles available.. not to connect individuals</p></blockquote>
<p>Dieser Report stellt auch wichtige Fragen, wie z.B. (Fettdruck durch mich): </p>
<blockquote><p>The percentage of Internet users that have used a library Web site has decreased. Yet why should such a decline surprise us? It is to be expected that an online population equipped with do-it-yourself discovery tools will continue to expand their reach, as well as their <strong>desire to be self-sufficient</strong>, looking for information on their own in more and more places. Now <strong>experts themselves</strong> at search and find techniques, <strong>users naturally would move away from last-generation, “expert-based” information systems and gravitate to sites designed for them and by them</strong>, sites offering self service, quick access and limited rules. No authentication needed, no ILL forms to fill out, just free content and the tools to share it or create it. </p>
<p>The more intriguing question is—what are the services and incentives that online libraries could offer users to entice them to come back or to visit more often or even devote some of their own time to help create a social library site?</p>
<p>Social networking is doing something <strong>more than advancing communications</strong> between individuals, driving commerce or speeding connectivity. It is redefining roles, <strong>muddying the waters between audience and creator</strong>, rules and relationships, trust and security, private and public. And the <strong>roles are changing</strong>, not just for a few but <strong>for everyone, and every service</strong>, on the Web. Whether one views this new social landscape as a <strong>great opportunity for improved information creation</strong> and exchange or as a messy playground to be tidied up to restore order, depends on one’s point of view.</p></blockquote>
<p>Obwohl oder gerade weil die befragten Bibliothekare und Nutzer hier zurückhaltend waren, <a href="http://www.oclc.org/reports/pdfs/sharing_part8.pdf">empfiehlt der Report</a>:<br />
<blockquote>Increasing staff engagement on social sites should be included in every library’s strategic plan.</p></blockquote>
<p>Denn es reicht nicht, einfach die Webseite mit ein paar RSS-Feeds oder Blogs aufzupeppen, da ist man wieder bei dem alten Image der Bibliothek: Bibliothek=Buch, Bibliothek=Content Provider. Und diese Provider sind ja am aussterben, wie wir oben gelernt haben. Kein Bedarf mehr.</p>
<blockquote><p>We conceived of a social library as a library of traditional services enhanced by a set of social tools—wikis, blogs, mashups and podcasts. [But] a social library will not be created by implementing a list of social software features on our current sites. The social Web is being created by opening the doors to the production of the Web, dismantling the current structures and inviting users in to create their content and establish new rules.</p></blockquote>
<p>Aber Achtung: Die Einmischung von behördlichen Aufsehernaturen wie unsereinem muss mit dem nötigen Fingerspitzengefühl und am besten nach vorherigem persönlichen Kontakt erfolgen, wie der ebenfalls sehr interessante Post des ACRL-Blogs mit dem Titel “<a href="http://acrlblog.org/2007/03/19/what-students-think-of-authority-figures-in-facebook/">What students think of authority figures in Facebook</a> aufzeigt. Eine &#8211; zarte Hoffnung auf Chancen zum Mitspielen weckende &#8211; Antwort auf die Frage, ob bibliothekarisches Engagement bei Facebook und Co. von der Zielgruppe erwünscht ist:</p>
<blockquote><p>For the most part, no. I’d much rather they stay out of it. However, I do have one professor who is known for being fairly hip. He’s on Facebook and I have no problem with this because I know he’s not going to abuse that position.</p></blockquote>
<p>Anne Christensen hat über den Blogbeitrag <a href="http://meredith.wolfwater.com/wordpress/index.php/2006/05/10/libraries-in-social-networking-software/"><br />
Libraries in Social Networking Software</a> zur grundsätzlichen Frage der bibliothekarischen Beteiligung an Netzwerken wie MySpace, Facebook von Meredith Farkas, einer der Protagonisten der <a href="http://www.sociallibraries.com/">Social Software in Libraries</a>-Bewegung folgendes <a href="http://log.netbib.de/archives/2007/03/13/communities-wo-sich-mitmachen-lohnt/">in netbib geschrieben</a>: </p>
<p><em>Fazit: Bibliotheken sollten keine Chance ungenutzt lassen, auf sich und ihre Dienste hinzuweisen &#8211; und zwar dort, wo sich die Zielgruppe eben aufhält. Und auch für die Art, wie Bibliotheken dort Präsenz zeigen sollen, gibt es Vorschläge: Nicht nur mit bloßen Links auf OPACs und Datenbanken, sondern mit möglichst interaktiven Angebote wie Wunschlisten oder Diskussionsseiten für einzelne Titel.</em> Dann zitiert sie Meredith Farkas: </p>
<blockquote><p>&#8220;I think there is a big difference between “being where our patrons are and “being USEFUL to our patrons where they are&#8221;.</p></blockquote>
<p><ins datetime="2008-07-24T09:32:30+00:00">Nachtrag: Siehe auch Lambert Heller&#8217;s <a href="http://biblionik.de/2008/07/15/ordnung-im-blog-praktiken-des-bloggens/">Neue bibliothekarische Aufgaben</a> (Spiegelpunkt 3).</ins></p>
<p>Und ein letztes Zitat zum Schluß, ebenfalls aus obigem OCLC-Report:</p>
<blockquote><p>“To continue to be vital to society, libraries must adopt new objectives. In particular, they must strive to participate with individuals in their cultural activities; passive, depersonalized service is no longer enough.” </p></blockquote>
<p>Frederick Kilgour, “Evolving, Computerizing, Personalizing,” in American Libraries, February 1972</p>
<p>Weitere Literatur:</p>
<ul>
<li>Brett A. Bumgarner: <a href="http://www.uic.edu/htbin/cgiwrap/bin/ojs/index.php/fm/article/view/2026/1897">You have been poked: Exploring the uses and gratifications of Facebook among emerging adults</a> first monday. Volume 12 Number 11 &#8211; 5 November 2007</li>
<li>Felix Knoke: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,517584,00.html">Die Fallstricke des sozialen Netzes</a>. Spiegel Online 23.11.2007. &#8220;Der Erfolg der großen sozialen Netzwerke beruht nicht zuletzt darauf, dass deren Nutzer mit Begeisterung Privates preisgeben. In einer aktuellen Studie warnt die European Network and Information Security Agency (Enisa) vor falschen Freunden und verfehlter Freizügigkeit.&#8221;</li>
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</ul>

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		<title>Neue Zeitschrift: &#8220;Nature Nature&#8221;</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/07/10/2673</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 07:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Open Access]]></category>
		<category><![CDATA[Refs]]></category>
		<category><![CDATA[Nature]]></category>
		<category><![CDATA[Plos]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschriftenkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Open Access-Experte Joe Esposito (sein Artikel Open Access 2.0: Access to Scholarly Publications Moves to a New Phase wurde gerade von T.Scott gerühmt) in liblicense-l über Decan Butler aka Nature vs. PLoS (Fettdruck durch mich):
The Nature Publishing Group has been among the most aggressive STM publishers in extending its brand to new publications. Indeed, a [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Open Access-Experte Joe Esposito (sein Artikel <a href="http://hdl.handle.net/2027/spo.3336451.0011.203">Open Access 2.0: Access to Scholarly Publications Moves to a New Phase</a> wurde gerade von T.Scott <a href="http://tscott.typepad.com/tsp/2008/06/open-access-20.html">gerühmt</a>) in <a href="http://www.library.yale.edu/~llicense/ListArchives/0807/msg00040.html">liblicense-l</a> über <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/07/06/2662">Decan Butler aka Nature vs. PLoS</a> (Fettdruck durch mich):</p>
<blockquote><p>The Nature Publishing Group has been among the <strong>most aggressive STM publishers</strong> in extending its brand to new publications. Indeed, a rival of Nature wryly remarked to me (enviously, perhaps?) that Nature had put its name onto so many publications that he was awaiting the <strong>announcement for &#8220;Nature Nature.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p>Und hier die passende Grafik dazu:</p>
<p><a href='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/nature-branded.gif'><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/nature-branded-300x183.gif" alt="" title="nature-branded" width="300" height="183" class="alignnone size-medium wp-image-2674" /></a></p>
<p>Da kann man als Wettbewerber wirklich neidisch werden und als Bibliothek durchdrehen&#8230; War Nature nicht auch derjenige Verlag, der seine kürzlichen exorbitanten Preisanstiege (40% in einem Jahr, gnädig verteilt auf 2-3 Jahre für Konsortien) mit dem Argument verteidigte, man wäre mit zu niedrigen Preisen am Markt eingestiegen und müßte diese nun nach oben anpassen, weil man sein Marktziel (sprich Profitmarge) nicht erreicht hätte? Oh, könnte ich nur mit meinem Dekan auch mal so sprechen!! Aber dafür muß man wohl 3 Jahre auf eine Sprachschule für Marketingdeutsch&#8230;</p>

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</ul>

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		<title>Für Studenten der GenY sind Bibliothekare nur Buchbeschaffer</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/07/09/2669</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 10:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Millennials]]></category>
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		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Nachgang zu dem Beitrag über Millennials, wo ich aus einer Elsevier-Studie von Brant Emery Undergrads’ research habits, motivators and attitudes: What studies tell us. zitiert hatte:
The majority reported consulting librarians but “only to retrieve books or for interlibrary loans”.
That hits me. Seriously. Muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: &#8220;Für Studenten der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Nachgang zu dem <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/05/08/2591">Beitrag über Millennials</a>, wo ich aus einer Elsevier-Studie von Brant Emery <a href="http://libraryconnect.elsevier.com/lcn/0602/lcn060206.html">Undergrads’ research habits, motivators and attitudes: What studies tell us</a>. zitiert hatte:</p>
<blockquote><p>The majority reported consulting librarians but “only to retrieve books or for interlibrary loans”.</p></blockquote>
<p>That hits me. Seriously. Muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: &#8220;Für Studenten der Generation Y (Millennials) sind Bibliothekare nur simple Buchbeschaffer.&#8221; Was ist das demütigend!! Angesichts dieses furiosen Image-Problems kann man Bibliothekaren doch nur empfehlen, gegen ihr Image zu verstossen, außergewöhnlich zu sein, zu experimentieren. Bieten wir ungewöhnliche Dienstleistungen an, nutzen wir ungewöhnliche Kommunikationskanäle, machen wir ungewöhnliche Auftritte!<br />
Als erstes würde ich die Bibliothek zu einer <a href="http://www.terkko.helsinki.fi/bmf/EAHILppt/Heather_Todd.pdf">Wohlfühl-Lernumgebung</a> (s.u.) umbauen mit einer Kaffeebar, wo man auch Infos bekommen kann (oder einer Infobar, wo man auch Kaffee bekommen kann <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/queensland000.jpg" alt="" title="queensland000" width="300" height="134" class="alignnone size-medium wp-image-2702" />&nbsp;<img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/queensland002-300x149.jpg" alt="" title="queensland002" width="300" height="149" class="alignnone size-medium wp-image-2703" />&nbsp;<img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/queensland003.jpg" alt="" title="queensland003" width="175" height="204" class="alignnone size-medium wp-image-2704" /><br />
<br /><em>Wohlfühl-Lernumgebung Brisbane Library</em></p>
<p>Auch ein <em>Library Video Contest</em> kann Wunder bewirken. Die Bibliothek der University Queensland lobte für diesen Wettbewerb 1.000 Dollar aus. Erster (Chronicles of LIBRARY MAN) und zweiter Preis (ein Monthy Python-Verschnitt) <a href="http://espace.library.uq.edu.au/collection/UQ:124187">sind online</a>. Leider noch nicht auf YouTube, sondern nur als mpeg-Stream (Firefox-Fehler, MS IE funktionierte) &#8211; aber genial!</p>

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</ul>

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		<title>Blackwell Synergy -&gt; Wiley InterScience: Schwacher Abgang</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/07/04/2661</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 11:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publikationswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Refs]]></category>
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		<category><![CDATA[Serviceunterbrechung]]></category>
		<category><![CDATA[SFX]]></category>
		<category><![CDATA[Wiley]]></category>

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		<description><![CDATA[Momentan wird in der Liste lib-license-l (und wohl auch in anderen Listen, u.a. der SFX-Liste) zwar nicht kübelweise der Spott ausgeschüttet aber einiger Unmut laut über die schlechte Transition von Blackwell zu Wiley. Die zentrale Frage ist (und die stellt sich mir auch):
It seems to me that Wiley does not care about and is not [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Momentan wird in der Liste <a href="http://www.library.yale.edu/~llicense/ListArchives/0807/threads.html">lib-license-l</a> (und wohl auch in anderen Listen, u.a. der SFX-Liste) zwar nicht kübelweise der Spott ausgeschüttet aber einiger Unmut laut über die schlechte <a href="http://www3.interscience.wiley.com/aboutus/wiley-blackwell/transition.html">Transition von Blackwell zu Wiley</a>. Die zentrale Frage ist (und die stellt sich mir auch):</p>
<blockquote><p>It seems to me that Wiley does not care about and is not afraid of its customers. Otherwise, how dare they take down a working site (Blackwell-Synergy) before they make the new site working properly? Would a company of any other business do this to their customers? (Xiaotian Chen)
</p></blockquote>
<p>In einer <a href="http://www3.interscience.wiley.com/aboutus/wiley-blackwell/blackwell_content_missing_from_WIS.xls">Excel-Tabelle</a> führt Wiley die Artikel pro Zeitschrift auf, die noch fehlen. Angesichts der riesigen Fehlzahlen wird einem ganz mulmig: Teilweise fehlen mehrere tausend Artikel pro Titel! Wieso dann hopplahopp der Umstieg übers Knie gebrochen wird, ist mir absolut schleierhaft und verstärkt mein Mißtrauen gegen zentrale digitale Artikelregister, die mit einem Fingerschnippen vom Netz genommen werden können.</p>

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		<title>EAHIL-Konferenz Helsinki 2008 &#8211; Ein Rückblick</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/07/03/2656</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 08:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[EAHIL]]></category>
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		<description><![CDATA[Mittsommer in Finland
Die EAHIL Konferenz in Helsiniki war ein voller Erfolg. Die Anzahl und Qualität der vorgestellten Bibliotheksaktivitäten und -ideen war sehr beeindruckend. Heather Todd (eine der Organisatorinnen der Weltkonferenz im nächsten Jahr) berichtete über das Refurbishment der Medizinbibliothek von Queensland und über einen &#8220;Library Video Contest&#8221; für das beste Bibliotheksvideo von Nutzern (die beiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/dsc_6233kl.jpg" alt="" title="dsc_6233kl" width="301" height="200" class="alignnone size-full wp-image-2657" /><br /><em>Mittsommer in Finland</em></p>
<p>Die <a href="https://eventnordic-fi.directo.fi/congreszon/eahil_2008/">EAHIL Konferenz in Helsiniki</a> war ein voller Erfolg. Die Anzahl und Qualität der vorgestellten Bibliotheksaktivitäten und -ideen war sehr beeindruckend. Heather Todd (eine der Organisatorinnen der <a href="http://www.icml2009.com/">Weltkonferenz im nächsten Jahr</a>) berichtete über das <a href="http://eahil2008.blogspot.com/2008/06/thursday-plenary-session.html">Refurbishment der Medizinbibliothek von Queensland</a> und über einen &#8220;Library Video Contest&#8221; für das beste Bibliotheksvideo von Nutzern (die beiden <a href="http://espace.library.uq.edu.au/collection/UQ:124187">Gewinnervideos</a> sind absolut professionell &#8211; ev. mit IE, nicht mit FireFox angucken). </p>
<p>Nachtrag: Mal nach <a href="http://www.google.de/search?q=YouTube+video+contest+library&#038;ie=utf-8&#038;oe=utf-8&#038;aq=t&#038;rls=org.mozilla:de:official&#038;client=firefox-a">Youtube Video Contest Library</a> gegooglelt.</p>
<p>Auch <a href="http://nowherenorth.wordpress.com/2008/06/28/lotta-haglund-eblip-eahil-2008/">Lotta Haglund&#8217;s</a> <strong>Promotion Video für die EBLIP 5</strong> (<a href="http://eblip5.kib.ki.se">Evidence Based Librarianship Information Practice Conference Stockholm 2009</a>) ist absolut ein Muß! Ich schrieb in EAHIL2008: This post is in itself a proof of viral marekting, as the video infects blogs after blogs.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/b-5nf2eEZPw&#038;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/b-5nf2eEZPw&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Aber das war nicht das einzige Highlight, ständig &#8211; ob in den Vorträgen oder auf dem Flur, in der Kaffeepause oder einer der vielen Business Meetings &#8211; ging es darum, wie man als Bibliothek noch besser wird, wie man bessere Zeitschriften macht und bessere Konferenzen organisiert. Kein Wunder (oder lag das an der Mittsommernacht?), dass man abends nur noch totmüde (aber irgendwie happy) ins Bett fallen konnte. Ganz happy machten mich die unglaublich liebenswerten finnischen Gastgeber, die nichts unversucht ließen, uns Finland, die Schären und Helsiniki von ihrer allerbesten Seite näherzubringen. Ein gleichzeitig stattfindendes Heavy Metal-Konzert bevölkerte die Stadt mit den schrägsten Vögeln (Sowas sieht man jedenfalls bei uns zuhause in Münster nicht alle Tage. <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) , so dass ich mir wie in New York vorkam &#8211; allerdings viel sicherer, denn Helsinki ist die zweitsicherste Stadt der Welt, wie uns die Bürgermeisterin stolz erzählte. Und das stimmt! Selbst wenn man &#8211; wie ich &#8211; in Anzug und Krawatte durch die Stadt lief, wurde man von der Jugend nicht beachtet, geschweige den angepöbelt (dieses Los traf dann eher die Fußgängerzonenmusikanten, aber das lag vielleicht auch am Musikgeschmack).</p>
<p>Lars hat in <a href="http://nowherenorth.wordpress.com/2008/06/29/afterthoughts-eahil-2008-helsinki-finland/">NowhereNorth</a> seine Erfahrungen beschrieben und Guus in <a href="http://digicmb.blogspot.com/">digiCMB</a>. Guus hat darüber hinaus zahlreiche <a href="http://digicmb.blogspot.com/2008/07/eahil2008-experience-it-will-last.html">wertvolle Networking-Tools</a> vorgestellt. Er ist auch der Kopf hinter dem <a href="http://www.netvibes.com/EAHIL2008">EAHIL2008 Netvibes Universe</a>, das einfach alles zu dieser Konferenz genial zusammenfaßt. Es gibt sogar einen <a href="http://eahil2008.blip.tv">EAHIL2008 tv channel</a> bei <a href="http://www.blip.tv">Blip-TV</a>. (Dort auch Anleitungen, wie man aus Screen-Mitschnitten Video-Anleitungen macht) Gussseidank. </p>
<p>Persönlich bin ich besonders stolz auf eine relativ alte und unspektakuläre Web2.0-Geschichte: Den <a href="http://eahil2008.blogspot.com">Konferenzblog EAHIL2008</a>, wo fast die gesamte Konferenz von insgesamt vier Bloggern mitgebloggt wurde. Eine Konferenz ohne WLAN kann/mag ich mir mittlerweile gar nicht mehr vorstellen, denn nur das erlaubt Mitbloggen-in-time. Nach der Session ist dann (vor der nächsten Session <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) alles vorüber, abgeschlossen und gebloggt &#8211; man kann sich wichtigen Dingen zuwenden wie z.B. der Kontaktpflege in der Kaffeepause. Früher mußte ich anschließend &#8211; alleine nach meinen Erinnerungen bzw. Krikelkrakelnotizen &#8211; im Hotel bloggen oder im Internetcafe, das ist nun gottseidank vorbei.</p>

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		<title>LWW-Konsortium via FAK: AHA mit sechs neuen Titeln</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/06/10/2626</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 10:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publikationswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Refs]]></category>
		<category><![CDATA[Lippincott]]></category>
		<category><![CDATA[Ovid]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschriftenkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Während es demographisch in Deutschland zur Zeit düster aussieht &#8211; Kinder sind teuer -, geht wenigstens auf einem Gebiet seit einigen Jahren die reproduktionsbiologische Post ab: Zeitschriften vermehren sich wie wild und keiner fragt danach, wer das bezahlen soll. Nein, die Frage der Aufzucht ist längst geklärt: Das machen doch immer die braven Bibliothekare! Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während es demographisch in Deutschland zur Zeit düster aussieht &#8211; Kinder sind teuer -, geht wenigstens auf <em>einem </em>Gebiet seit einigen Jahren die reproduktionsbiologische Post ab: Zeitschriften vermehren sich wie wild und keiner fragt danach, wer das bezahlen soll. Nein, die Frage der Aufzucht ist längst geklärt: Das machen doch immer die braven Bibliothekare! Die folgen bedingungslos <del datetime="2008-06-10T09:40:10+00:00">dem Diktat</del> den drängenden Wünschen ihrer Benutzer &#8211; neudeutsch auch gerne Kunden genannt &#8211; und subskribieren auf Teufel komm raus die neugeborenen Cash-Cows. </p>
<p>Wenn dann ein überaus renommierter Verlag innerhalb weniger Jahre durch Lancierung von überteuerten Offsprings sein Titel-Portfolio verzigfacht hat, dann mag das noch angehen &#8211; wenn aber derselbe Verleger dann zwei, drei Jahre später die Preise mir-nichts-dir-nichts um 40% erhöht, &#8220;weil die Ursprungspreise zu niedrig waren und der avisierte Listenpreis nicht errreicht wurde&#8221;, dann fällt mir ob solchem offen (schamlos?) propagiertem Kapitalpatriotismus einfach nur die Klappe runter: Das System ist einfach nur monopolistisch und hat überhaupt gar nichts mit sowas wie freiem Markt zu tun. Der ein oder andere Verlag nutzt diese Marktmechanismen einfach nur ganz logisch, brutal und clever zu seinen Gunsten aus. (Aber wehe, wenn die Autoren aufwachen!)</p>
<p>In Parenthese: Heute bekam ich doch tatsächlich den Anruf einer global operierenden Unternehmensberatung &#8220;mit den Schwerpunkten Strategie und Marketing&#8221;, die ein White Paper erstellen wollen, wie man den Bibliotheken über die Studiengebühren noch mehr Geld aus der Tasche ziehen kann. Zufall wahrscheinlich, das Elsevier dort Referenzkunde ist.</p>
<p><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/aha_logo.gif' alt='aha_logo.gif' /></p>
<p>Aber Spaß beiseite: Die Zeichen der Zeit erkannt hat auch die altehrwürdige <a href="http://www.americanheart.org/">American Heart Association</a>, die ihr Flagschiff <a href="http://circ.ahajournals.org/">Circulation</a> mal eben schnell <a href="http://www.ahajournals.org/circportfolio/">in sieben Titel aufspaltet</a>. Pun, ehh Profit intended.</p>
<p>Da Circulation <strong>der </strong>Apetizer unter den 96+10 LWW-Titel ist, die über das FAK-Konsortium von vielen Medizinbibliotheken lizenziert werden, müssen die sechs neuen Titel <em>Circulation: Arrhythmia and Electrophysiology</em> (1. Heft: April 2008), <em>Circulation: Heart Failure</em> (1. Heft: Mai 2008), <em>Circulation: Cardiovascular Imaging</em> (Coming in July), <em>Circulation: Cardiovascular Interventions</em> (Coming in August), <em>Circulation: Cardiovascular Quality and Outcomes</em> (Coming in September), <em>Circulation: Cardiovascular Genetics</em> (Coming in October) sofort in die 96+10-Liste rein. Jeder weiß, dass diese Titel spätestens in zwei Jahren hervorragende Impact Faktoren haben werden. Unter den 106 LWW-Titeln sind dagegen genug impaktlose, nutz(ungs)lose Marginalien, die getrost dafür ausgesondert werden können. Ovid, seid ihr flexibel? Dann her mit den neuen Journals!</p>

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		<title>Hausbesuche</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 07:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Wir fangen ja jetzt wieder an mit unseren jährlichen Runden durch die Institute und Kliniken. Lange haben wir nach einem Namen für dieses (schon recht alte) Kind gesucht. Wir dachten an Roadshow (Freiburg, Köln) oder Avon-Beraterin, haben uns jetzt aber für Hausbesuche entschieden. Das kennt der Arzt und in den Staaten heißt es ähnlich: House [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/hausbesuche-klein.gif' alt='hausbesuche-klein.gif' /></p>
<p>Wir fangen ja jetzt wieder an mit unseren jährlichen Runden durch die Institute und Kliniken. Lange haben wir nach einem Namen für dieses (schon recht alte) Kind gesucht. Wir dachten an <em>Roadshow </em>(Freiburg, Köln) oder <em>Avon-Beraterin</em>, haben uns jetzt aber für <strong>Hausbesuche </strong>entschieden. Das kennt der Arzt und in den Staaten heißt es ähnlich: House Calls. Wer unter diesem Begriff googelt, findet all&#8217; die Medizinbibliotheken, von denen wir abgekupfert haben. <a href="http://wwwneu.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/889">Unser Programm</a> ist schon recht ambitioniert, aber einer der ersten Rückrufe heute brachte mich dann doch etwas aus der Fassung: &#8220;Können Sie die Schulung auch in Englisch halten?&#8221; Die Anfrage kam aus einem neuen, aufstrebenden, molekularbiologischen Institut mit ausländischem Ordinarius und bunt gemischter Doktorandenschar. Klar, dass die es auf Englisch wollen &#8211; dumm, das ich daran nicht gedacht hatte. Aber &#8211; Why not? Die Anforderungen wachsen &#8211; wir auch.</p>
<p>Das Logo habe ich übrigens in 5 Minuten mit <a href="http://www.logoease.com">logoease.com</a> zusammengeschustert (danke an Edlef für den Tipp). Leider konnte ich es nicht abspeichern, darum mußte ich es vom Bildschirm abkopieren, deshalb das Raster. <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>

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		<title>Contemplative space for undergraduates/millennials</title>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 08:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im neuen Issue des Library Connect Newsletters von Elsevier wird die Frage nach den Millennials/Undergraduates und deren Bedürfnissen gestellt (auch ein wichtiges Thema bei uns). Auf Seite 4 werden von der Univ Florida Libraries viele Fragen gestellt und &#8220;Initial findings&#8221; präsentiert (Fettdruck durch mich):

No matter what level of resources — electronic especially — might be [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://libraryconnect.elsevier.com/lcn/0602/lcn0602.pdf">neuen Issue</a> des Library Connect Newsletters von Elsevier wird die Frage nach den Millennials/Undergraduates und deren Bedürfnissen gestellt (auch ein wichtiges Thema <a href="http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/wiki/TaskForce/">bei uns</a>). Auf Seite 4 werden von der Univ Florida Libraries viele Fragen gestellt und &#8220;Initial findings&#8221; präsentiert (Fettdruck durch mich):</p>
<ul>
<li>No matter what level of resources — electronic especially — might be accessible, undergraduates&#8217; perception is that it is not enough.</li>
<li>Undergraduates recognize that perhaps what is needed is better preparation in how to use what is already available.</li>
<li>If more material is added, it will only be used if it is digital.</li>
<li>Space within the library remains a paramount desideratum — not for checking email and not only for social interaction and coffee, but for individual “pods of peace and quiet,” for <strong>contemplative space that a student can call her or his own for at least an hour.</strong></li>
</ul>
<p>weitere Untersuchungen durch &#8220;phone and onsite interviews with undergrads in Germany, the Netherlands, the UK and the USA&#8221; zeigen (auf Seite 6):</p>
<ul>
<li>&#8230; search engines have become the primary brand Millennials associate with the Internet and are ubiquitously used by thisgeneration. But all students interviewed by Elsevier also used their university library websites or catalogs, and they didn’t feel overly positive towards Google. Though interviewees said university websites were harder to use and unintuitive, they noted Google generated too many results and required more trawling time.</li>
<li>Hence it may be inferred that learning to use the library and its resources has for most students been self-taught or gained from classmates.</li>
<li>When asked what constitutes a good source of information, students interviewed in 2006 gave the following answers, listed by popularity: 1. Recommended by friends, 2. Its reputation, 3. Prior personal experience, 4. Ease of use, 5. Provides links to other reliable sources</li>
<li>The majority reported consulting librarians but “only to retrieve books or for interlibrary loans” and did not consider them a source of recommendations for information sources. However, one admitted he’d recently consulted a librarian and had been directed to a journal that solved his problem. (Ausnahmen bestätigen die Regel <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )</li>
<li>60% (of students) preferred to do research from home. When asked to rank their reasons for being on campus, after “to attend a seminar or lecture and studying for exams,” the second and third most popular reasons given were <strong>socializing with friends and playing sports</strong>.</li>
</ul>
<p>Ich bin überzeugt, dass wir a) ein tiefgreifendes Verständnis von Nutzerbedürfnissen brauchen, b) diese unvoreingenommen prüfen müssen und c) nur diejenigen Bedürfnisse abweisen dürfen, die <strong>ganz sicher</strong> nicht in die Bibliothek gehören. Das wird den Erfolg der Bibliothek in den nächsten Jahren ausmachen. Gerade eine Medizinbibliothek ist auf Nutzung, Zufriedenheit und  Unterstützung durch Studenten (seien es Under- oder Graduates) angewiesen.</p>

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		<title>SCOPUS mit Affiliation Identifier</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 10:22:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Impact Faktor]]></category>
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Scopus setzt Maßstäbe. Der Author Identifier &#8211; auch schon für PubMed gefordert &#8211; wurde von Scopus umgesetzt: Nicht perfekt, aber annehmbar. Da es kein &#8211; human made &#8211; &#8220;Unique&#8221; Identifier ist, sondern lediglich aufgrund eines Algorithmus anhand des Sachgebietes etc. versucht, Autoren auseinanderzuhalten, gibt es immer wieder Fehler oder aus zwei Autoren (z.B. Robofußballer Obst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/affil.jpg' alt='affil.jpg' /></p>
<p>Scopus setzt Maßstäbe. Der Author Identifier &#8211; auch schon für PubMed <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2005/03/30/390">gefordert</a> &#8211; wurde von <a href="http://help.scopus.com/robo/projects/schelp/h_autsrch_intro.htm">Scopus</a> umgesetzt: Nicht perfekt, aber annehmbar. Da es kein &#8211; human made &#8211; &#8220;Unique&#8221; Identifier ist, sondern lediglich aufgrund eines Algorithmus anhand des Sachgebietes etc. versucht, Autoren auseinanderzuhalten, gibt es immer wieder Fehler oder aus zwei Autoren (z.B. Robofußballer <em>Obst, O</em> und Bibliothekar <em>Obst, O</em>) werden vier oder fünf gemacht. Heute morgen wurde nun der Scopus <a href="http://info.scopus.com/april_08/">Affiliation Identifier</a> freigeschaltet &#8211; ein weiterer Schritt hin zu einer perfekten Datenbank und gerade bei den Zitierungszählungen ein großes Desiderat. <a href="http://help.scopus.com/robo/projects/schelp/h_affilsrch_intro.htm">How to</a>.</p>
<blockquote><p>The Scopus Affiliation Identifier is the world&#8217;s first online tool to help you and your users to identify and group an organization&#8217;s complete body of work.</p></blockquote>
<p><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/afid.gif' alt='afid.gif' /></p>
<p>Es gibt nun einen neuen Reiter &#8220;Affiliation Search&#8221;, der ziemlich direkt zu der gewünschten Organisationsbenennung mit den meisten Treffern verweist. Dort werden interessante Informationen zusammengeführt und es ist möglich, weitere Schreibweisen und Subinstitute der Unique Identified Affiliation zuzufügen. </p>
<p><a href='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/scopus003.gif' title='scopus003.gif'><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/scopus003.thumbnail.gif' alt='scopus003.gif' /></a></p>
<p>Bei der Eingabe von &#8220;Munster&#8221; oder &#8220;Münster&#8221; werden 14 Affiliations nach Dokumentenmenge sortiert angezeigt, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) führt mit 30.000 vor dem Universitätsklinikum Münster mit 6.000, dann kommt das ICB, das Max-Planck-Institut, die Fachhochschule und die kleineren Krankenhäuser.</p>
<p><a href='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/scopus004.gif' title='scopus004.gif'><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/scopus004.thumbnail.gif' alt='scopus004.gif' /></a></p>
<p>Was mich nun wundert: Bei der WWU finde ich ca. 40, die als &#8220;unmatched affiliations&#8221; angeboten werden und hinzuselektiert werden können (aber auch das erscheint mir zu wenig, beim MIT soll es 1.500 Namensformen geben), beim Universitätsklinikum dagegen wird keine einzige &#8220;unmatched affiliation&#8221; angezeigt &#8211; das ist offensichtlich falsch, den unter der WWU finde ich zahlreiche medizinische Institute und Kliniken des Universitätsklinikum. Aber: Die Affiliation ID &#8220;Univ. Klin. Mu&#776;nster&#8221; oder &#8220;University Clinic of Mu&#776;nster&#8221; finde ich nur über die WWU.</p>

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		<title>Der Bentham-Fall: Open Access und seine Kinder</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/04/25/2573</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 10:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur kurz: Bentham Science Publishers (ohne bekannten Eigentümer), ist in letzter Zeit durch Spam aufgefallen, die Autoren und Editoren für 300 neue(!) Open Access Zeitschriften einsammeln sollte. Einige sind drauf reingefallen und kommen jetzt von den &#8211; illustren? &#8211; Editorial Boards nicht mehr runter. Ausgelöst duch Gunther Eysenbach hat der bekannte Interviewer Richard Poynder es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur kurz: <a href="http://www.bentham.com">Bentham Science Publishers</a> (ohne bekannten Eigentümer), ist in letzter Zeit durch Spam aufgefallen, die Autoren und Editoren für 300 neue(!) Open Access Zeitschriften einsammeln sollte. Einige sind drauf reingefallen und kommen jetzt von den &#8211; illustren? &#8211; Editorial Boards nicht mehr runter. Ausgelöst duch <a href="http://gunther-eysenbach.blogspot.com/2008/03/black-sheep-among-open-access-journals.html">Gunther Eysenbach</a> hat der bekannte Interviewer <a href="http://poynder.blogspot.com/2008/04/open-access-interviews-matthew-honan.html">Richard Poynder</a> es in hartnäckiger Kleinarbeit geschafft, den Editorial Director <em>Matthew Honan</em> ans Telefon zu bekommen (Tenor: &#8220;Alles nicht wahr&#8221;).</p>
<p>Bentham ist mir auch deswegen aufgefallen, weil es im März eine Anfrage zu einem Testangebot an die NRW-Bibliotheken gab. Das Spannende an diesem Fall ist, dass offensichtlich jedes Geschäftsmodell seine Betrüger hat. Jede neue Möglichkeit, Geld zu verdienen (und die Verknüpfung von publikationssüchtigen Forschern und kostenpflichtigem Open Access ist <em>definitiv </em>eine glänzende Geschäftsidee), zieht ihr spezifisches Betrugsmodell nach sich. Und so wird Bentham nicht der letzte gewesen sein (<a href="http://www.scientificjournals.org/">Scientific Journals International</a> stehen <a href="http://gunther-eysenbach.blogspot.com/2008/03/black-sheep-among-open-access-journals.html?showComment=1205050740000#c4303841857106047035">auch in der Kritik</a>), komisch nur, dass es solange gedauert hat, bis das OA-Modell ausgenutzt wurde&#8230; </p>
<p>Wobei &#8211; fällt mir gerade ein: Wer spricht hier von Betrug? Jeder hat doch das bekommen, was er wollte: Der Verlag die Autorengebühr, der Autor die Publikation. Nach Nigeria, Viagra, Flirtumdieecke und Phishing sollte doch jeder wissen, dass die Mail in der Box wie die Katze im Sack ist &#8230;</p>
<p>Trifft uns Bibliothekare hier vielleicht eine Mitschuld? Haben wir nicht in den vergangenen Jahren unseren Wissenschaftlern immer und immer wieder &#8211; gebetsmühlenartig &#8211; vorgekaut, ja vorgeworfen, nur um Himmels willen alles unter Open Access zu publizieren, das fördert die Wissenschaft und bringt ganz tolle Zitationsraten??</p>

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		<title>8.4.: subito-Vertrag mit Springer / 7.4.: IOP Publishing</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/04/15/2558</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 06:49:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernleihe]]></category>
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		<category><![CDATA[Springer]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaftler]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut Verträge-Homepage hat subito mit dem Springer-Verlag mit Datum 8.4.2008 einen Rahmenvertrag für GALS (Germany, Austria, Lichtenstein, Swiss) abgeschlossen. Obwohl die EZBppv wie bei Wiley noch keine Einträge zu Springer (16.5.: nun Einträge vorhanden) enthält, können offensichtlich alle Springer-Zeitschriften elektronisch bestellt und geliefert werden (nach meiner kleinen Stichprobe). Das führt zu der obskuren Situation, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut <a href="http://www.subito-doc.de/index.php?pid=Vertraege">Verträge-Homepage</a> hat <a href="http://www.subito-doc.de">subito</a> mit dem <a href="http://www.springer.com">Springer-Verlag</a> mit Datum 8.4.2008 einen Rahmenvertrag für GALS (Germany, Austria, Lichtenstein, Swiss) abgeschlossen. Obwohl die EZBppv wie bei <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/03/31/2542">Wiley</a> noch <a href="http://ezb.uni-regensburg.de/ppVsearchres.phtml?&#038;pid=SPRI">keine Einträge zu Springer</a> (16.5.: nun Einträge vorhanden) enthält, können offensichtlich alle Springer-Zeitschriften elektronisch bestellt und geliefert werden (nach meiner kleinen Stichprobe). Das führt zu der obskuren Situation, dass <strong>die Lizenzgebühr auch für Jahrgänge berechnet wird, die vom Verlag <em>nicht</em> per PPV angeboten werden</strong>, z.B. der <a href="http://www.springerlink.com/content/0085-4530?sortorder=asc&#038;p_o=125">Orthopäde vor 1996</a>.</p>
<p>Die &#8211; versprochenen &#8211; Verträge mit den Verlagen kommen also so langsam. Schritt für Schritt (oder wie der Rheinländer sagt: pö a pö) werden immer mehr Zeitschriften wieder elektronisch lieferbar. Für 7,75 Euro ist dies ein echtes Schnäppchen und man möchte jubilieren. Aber realistisch betrachtet sind die nach der Übergangsfrist von 18 Monaten (im DRG-Deutsch heißt das Konvergenzzeit, habe ich jetzt gelernt) entstehenden Kosten und Abrechnungsprobleme so prohibitiv, dass man als Bibliothek gerne zu dem Schluß kommt, dass die Nutzer auch mit Fax ganz gut bedient sind &#8230; Ist ja noch keiner wirklich auf die Barrikaden gegangen (obwohl sich 75% Email zurückwünschen), die Wissenschaftler müssen schon sehr leidensfähig sein. <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  Oder es ist ihnen schlicht Wurst, weil Fernleihe (und die Diskussion darüber) einfach nicht mehr so wichtig ist wie früher? Unsere Nutzungszahlen sind da ganz klar: 98% e-Journals, 1% p-Journals, 1% Fernleihe.</p>
<p>Mit dem <strong><a href="http://www.iop.org/ ">Institute of Physics Publishing</a></strong> wurde auch ein Vertrag abgeschlossen, Datum 7.4.2008. (Das genaue Datum ist wichtig, weil &#8230; 18 Monate nach Vertragsbeginn die <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/01/31/2488">10-Artikel-Beschränkung</a> greift) Im Gegensatz zu Springer hat die EZB bereits <a href="http://ezb.uni-regensburg.de/ppVsearchres.phtml?&#038;pid=IOP">Einträge zu IOP</a>. IOP-Titel sind auch in subito bestellbar (die allermeisten sind wohl als PPV beim Verlag für 30$ zu kaufen). Damit dürften nun knapp 2000 Titel wieder über subito elektronisch lieferbar sein.</p>

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		<title>Bibliotheksnutzer als Freunde im StudiVZ?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 09:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Schreiber dieser Zeilen benutzt ja das StudiVZ für die Kommunikation mit studentischen Bibliotheksnutzern &#8211; wie es in den USA immer üblicher wird. Letztens habe ich auf einer Erstsemesterveranstaltung (mit großem Erfolg) darauf hingewiesen und bekam kurze Zeit später auch Freundschaftseinladungen aus diesem Kreis. Ich kannte diejenigen (natürlich) nicht persönlich und habe deshalb abgelehnt. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schreiber dieser Zeilen <a href="http://wwwneu.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/632">benutzt ja</a> das <a href="http://www.studivz.net">StudiVZ</a> für die Kommunikation mit studentischen Bibliotheksnutzern &#8211; wie es in den USA <a href="http://tscott.typepad.com/tsp/2008/04/a-not-very-soci.html">immer üblicher wird</a>. Letztens habe ich auf einer Erstsemesterveranstaltung (mit großem Erfolg) darauf hingewiesen und bekam kurze Zeit später auch Freundschaftseinladungen aus diesem Kreis. Ich kannte diejenigen (natürlich) nicht persönlich und habe deshalb abgelehnt. Das war jedoch ein Fehler, wie mir hinterher klar wurde: Bei Freundschaftseinladungen geht es eigentlich nicht um echte Freundschaften, sondern eher/auch darum Leute (als eine Art Bookmark) abzuspeichern, die man irgendwann einmal kontaktieren möchte. Dies haben auch Münsteraner Kommunikationswissenschaftler herausgefunden: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,546494,00.html">Was im Netzwerk Freund heißt, ist eher ein Bekannter</a>. Also nicht wundern, wenn ich demnächst ganz, ganz viele Freunde habe. <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zur grundsätzlichen Frage der bibliothekarischen Beteiligung an Netzwerken hat Anne Christensen (<a href="http://log.netbib.de/archives/2007/03/24/marketing-20-nur-von-hippen-aufsehern/">Marketing 2.0: Nur von hippen Aufsehern!</a>) bereits das Wichigste geschrieben und zitiert: <a href="http://meredith.wolfwater.com/wordpress/index.php/2006/05/10/libraries-in-social-networking-software/">Libraries in social networking software</a> von Meredith Farkas, <a href="http://onlinesocialnetworks.blogspot.com/">Friends: Social Networking Sites for Engaged Library Services</a> von Gerry Mc Kiernan.</p>

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		<title>e-Book-Pakete von Ovid: Preise purzeln</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 06:37:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch wenn ich in der Vergangenheit immer behauptet habe, für uns machten englischsprachige e-Books keinen Sinn, möchte ich Ihre Aufmerksamkeit heute auf ein solches Paket lenken. Eigentlich sind es drei Pakete, die da von Ovid (dort die einzelnen Bücher, aber nicht die Kollektionen) angeboten werden:

LWW E-Books Package, 41 in 2007/2008 erschienene Titel für 1.495-2.200 € [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn ich in der Vergangenheit immer behauptet habe, für uns machten englischsprachige e-Books keinen Sinn, möchte ich Ihre Aufmerksamkeit heute auf ein solches Paket lenken. Eigentlich sind es drei Pakete, die da von <a href="http://www.ovid.com">Ovid</a> (dort <a href="http://www.ovid.com/site/catalog/Catalog_Book.jsp?top=2&#038;mid=3&#038;bottom=7&#038;subsection=11">die einzelnen Bücher</a>, aber <a href="http://www.ovid.com/site/catalog/Catalog_Collection.jsp?top=2&#038;mid=3&#038;bottom=7&#038;subsection=11">nicht die Kollektionen</a>) angeboten werden:</p>
<ol>
<li><strong>LWW E-Books Package</strong>, 41 in 2007/2008 erschienene Titel für 1.495-2.200 € (je nach Größe der Institution). Das Angebot gilt bis Ende April 2008. Die Titel haben insg. 15.000 Seiten und einen Listenpreis in gedruckter Form von über 3.000 €. Wieso Ovid die nun so &#8220;verschleudert&#8221;? Zu vermuten ist, dass das bisherige Geschäftsmodell kein Erfolg war und man sich nun an der Springer-Kauf-Philosophie orientiert.</li>
<li><strong>Doodys Core Titles</strong>, 117 Titel für 19.718 € (große Institution). Im Gegensatz zu Kollektion 1 sind diese Titel handverlesen, da sie Teil der <a href="http://www.doody.com/dct/">Doody’s Core Title</a> sind, der Nachfolgerliste der berühmten Brandon/Hill-Liste, die alljährlich die wichtigsten Titel für Medizinbibliotheken bestimmt.</li>
<li><strong>Doodys Essentials</strong>, 39 Titel für 9.450 € (große Institution). Eine Auswahl aus der 2. Kollektion mit Titeln wie <em>Cancer: Principles &#038; Practice of Oncology, Clinical Anesthesia, Manual of Laboratory &#038; Diagnostic Tests, Wintrobe&#8217;s Clinical Hematology</em>, usw.</li>
</ol>
<p>In meinen Augen spricht einiges gegen dieses Paket (Sprache, schlechte Nutzung), aber auch einiges dafür:</p>
<ul>
<li>Es ist ein Kauf, eine Einmalzahlung, keine jährlichen Lizenzzahlungen.</li>
<li>Es eignet sich für die Beantragung von Studienbeiträgen.</li>
<li>Zumindest Kollektion 1 ist sehr preisgünstig.</li>
<li>Die Bücher sind nicht durchgehend hitverdächtig, bilden aber in der Summe eine medizinische Wissensdatenbank, die simultan durchsucht werden kann.</li>
<li>Es schließt eine Lücke bei der englischsprachigen e-Literatur.</li>
</ul>
<p>Wenn man eine Nutzung von 10 Aufrufen pro Buch und Jahr kalkuliert (was bei uns der Durchschnitt war), dann liegt Kollektion 1 nach 3-4 Jahren bei etwa 1 Euro pro Zugriff. Das ist die gleiche Größenordnung, die wir z.B. mit Zeitschriften und UpToDate erreichen.</p>
<p><ins datetime="2008-04-22T07:44:21+00:00">Nachtrag:</ins> Jetzt gibt es auch <a href="http://www.ovid.com/site/trial/lww_doody_book_collection2008/index.jsp">einen Link auf der Ovid-Seite</a>.</p>

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		<title>Geschenke gegen Anerkennung: Warum das Publikationswesen so gut funktioniert</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 09:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe mich oft gefragt, warum nur das wissenschaftliche Publikationswesen soo veränderungsunwillig, so change resistant und  unflexibel ist. Wir alle haben uns das gefragt. Und die Antwort lautete immer gleich: publish or perish. Jeder verdiente an diesem System &#8211; Autoren und Verleger zuerst, aber auch Bibliothekare und Leser. Sozusagen eine Win-Win-Win-Win-Situation. (Und deshalb handelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich oft gefragt, warum nur das wissenschaftliche Publikationswesen soo veränderungsunwillig, so change resistant und  unflexibel ist. Wir alle haben uns das gefragt. Und die Antwort lautete immer gleich: <strong>publish or perish</strong>. Jeder verdiente an diesem System &#8211; Autoren und Verleger zuerst, aber auch Bibliothekare und Leser. Sozusagen eine Win-Win-Win-Win-Situation. (Und deshalb handelt keiner dieser Akteure irrational &#8211; ein beliebter Vorwurf an Autoren &#8211; sondern ganz bewußt für die Erreichung seiner eigenen Ziele). Der Trick war, dass die Nutzer weder über die Kosten Bescheid wußten noch diese tragen mußten. (Am Ende mußte zwar einer &#8211; der Steuerzahler &#8211; für alles bezahlen, aber das fanden die vier Akteure irgendwie ganz fair). </p>
<p>Claudia Koltzenburg (ehemals <a href="http://www.gap-portal.de/">German Academic Publisher</a>) hat nun in <a href="http://eprints.rclis.org/archive/00013119/01/koltzenburg_digital-objects-as-transducers_2007-05-09.pdf">Digital objects as &#8220;transducers&#8221; in scientific web publishing</a>. In: International Journal of Feminist Technoscience, May 9, 2007 (<a href="http://eprints.rclis.org/archive/00013119/">Volltext</a>) einen weiteren Grund für diese unheilvolle und unlösbare Verquickung beschrieben: Das totsichere Tauschgeschäft: <strong>Geschenke gegen Anerkennung</strong>. [Thanks <a href="http://www.earlham.edu/~peters/fos/2008/04/more-on-gift-economy-of-scholarly.html">Peter Suber</a>]</p>
<p>Anhand des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Piezoelektrizit%C3%A4t#Piezoelektrische_Kristalle">piezoelektrischen Kristalls</a> als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sensor">Wandler</a> bei der Ultraschalluntersuchung der Gebärmutter (kein Aprilscherz!) kommt sie auf folgende Analogie: </p>
<blockquote><p>Setting up the two flow charts like this, makes us draw analogies between (1) the mother and the author, (2) the foetus and the file, (3) the ultrasonograph with the metadata, (4) the transducer with the digital object, (5) the sonograms with the editorial team, (6) the staff with the doic, (7) the utilization with the reader&#8217;s recognition.</p></blockquote>
<p>Sie schließt:</p>
<blockquote><p><strong>scholarly communication, and publishing in particular, is characterized by an economy based on gift-giving-for-recognition.</strong> </p></blockquote>
<p>Da das Geschenk-Geben nur gegen Anerkennung funktioniert, wird klar, warum die meisten Institutionellen Repositories nicht funktionieren: Es gibt keine Anerkennung, zumindest keine zusätzliche (<a href="http://www.creamofscience.org">Cream of Science</a> ist hier die löbliche Ausnahme).</p>

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		<title>subito, DRM und Datenschutz</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/02/25/2517</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 14:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Copyright]]></category>
		<category><![CDATA[Fernleihe]]></category>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[subito]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Für den Kopienversand per Email muß subito nach Verlegerwillen zum ersten Mal Digital Rights Management-Techniken zur Verhütung einer Weiternutzung der Artikel-Scans einsetzen (Infos: Vortrag von Braun-Gorgon, subito-AGB, subito-Info über DRM). Dabei werden die von der Lieferbibliothek eingescannten Artikel nicht &#8211; wie bisher &#8211; direkt per Email zum Kunden geschickt, sondern zur Verschlüsselung auf einen subito-Server [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für den Kopienversand per Email muß subito nach Verlegerwillen zum ersten Mal <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung">Digital Rights Management</a>-Techniken zur Verhütung einer Weiternutzung der Artikel-Scans einsetzen (Infos: <a href="http://www.ekz.de/fileadmin/ekz/cms_old/files/427.pdf">Vortrag von Braun-Gorgon</a>, <a href="http://www.subito-doc.de/index.php?lang=de&#038;mod=page&#038;pid=AGB">subito-AGB</a>, <a href="http://www.subito-doc.de/index.php?pid=DRM">subito-Info über DRM</a>). Dabei werden die von der Lieferbibliothek eingescannten Artikel nicht &#8211; wie bisher &#8211; direkt per Email zum Kunden geschickt, sondern zur Verschlüsselung auf einen subito-Server hochgeladen und können dort vom Kunden <a href="http://www.subito-doc.de/index.php?pid=LizenzKnigge">per Download-Link abgeholt</a> werden. </p>
<p><strong>De facto wird also gar kein Email mehr benutzt, die Email-Lieferung an den Endkunden ist tot.</strong></p>
<p><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/abb0072.jpg' alt='abb0072.jpg' /></p>
<p>Weitere Verschlechterungen sind:<br />
- Bestellung und Abholung müssen auf ein- und demselbem Rechner erfolgen<br />
- man muß ein Plugin installieren, dazu braucht man u.U. Adminrechte<br />
- das Dokument kann nur zehnmal angesehen und einmal ausgedruckt werden<br />
- man braucht eine Internetverbindung, auch wenn das PDF schon abgespeichert ist<br />
- es gibt immer mehr und immer schönere Fehlermeldungen:<br />
<img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/abb0092.jpg' alt='abb0092.jpg' /></p>
<p>Die eingesetzte DRM-Technik stammt übrigens von <a href="http://www.actino.de/pluginsh/fileopen_webpublisher.htm">FileOpen WebPublisher</a> aus den USA, was bereits zu (wilden?) <a href="http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Technik-des-subito-DRM/forum-132673/msg-14474305/read/">Verdächtigungen</a> geführt hat, dass &#8211; analog zu dem Fall <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2006/11/13/1684">RefWorks/Patriot Act</a> &#8211;  USA-Behörden die Literaturnutzung deutscher Wissenschaftler mitprotokollieren. </p>
<p><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/abb0066.jpg' alt='abb0066.jpg' /></p>
<p>subito wird diesen Theorien bestimmt keine Nahrung geben und deshalb die gesamte Technik inkl. Permissionserver in Deutschland aufbauen (aber auch hier gilt es den Datenschutz &#8211; gerade angesichts des schnell aufgekeimten Mißtrauens &#8211; strengstens zu bewahren/bestätigen. In den <a href="http://www.subito-doc.de/index.php?mod=page&#038;pid=AGB">AGBs</a> wird zwar unter Punkt 10 auf den Datenschutz Bezug genommen, aber weder die spezielle DRM-Problematik erwähnt (Tracking des Leseverhaltens) noch etwas darüber ausgesagt, wie lange die Daten aufbewahrt werden).</p>
<p><strong>Nachtrag 27.2.08: </strong>Wie vermutet, paßt subito bei diesem heiklen Thema gut auf, wie die <a href="http://permalink.gmane.org/gmane.culture.libraries.inetbib/10273">Gegendarstellung an Heise</a> belegt:</p>
<blockquote><p>Es trifft nicht zu, daß ausländische Server die Komunikation der DRM-Validierungen überwachen. subito betreibt seinen eigenen PermissionServer.</p></blockquote>

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		<title>subito wird heftig kritisiert &#8211; distanziert sich nun auch der DBV?</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/02/25/2516</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 08:51:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenverein]]></category>
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		<category><![CDATA[Verlag]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern kam eine Heise Online-Meldung zur Online-Fernleihe via Subito nur noch mit digitalen Fesseln mit Zitaten von Harald Müller, der bereits 2004 bei der AGMB einen Vortrag zu dem Thema gehalten hatte.
Der Lieferdienst habe sich mit seiner falschen Auslegung der Urheberrechtsnovelle &#8220;über den Tisch ziehen lassen&#8221; von den Verlagen und deren Lobby, dem Börsenverein des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern kam eine Heise Online-Meldung zur <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/103973">Online-Fernleihe via Subito nur noch mit digitalen Fesseln</a> mit Zitaten von <a href="http://www.mpil.de/ww/de/pub/organisation/wiss_bereich/hmueller.cfm">Harald Müller</a>, der bereits 2004 bei der AGMB einen <a href="http://www.agmb.de/04_mannheim/mueller.pdf">Vortrag</a> zu dem Thema gehalten hatte.</p>
<blockquote><p>Der Lieferdienst habe sich mit seiner falschen Auslegung der Urheberrechtsnovelle &#8220;über den Tisch ziehen lassen&#8221; von den Verlagen und deren Lobby, dem Börsenverein des deutschen Buchhandels, wettert Harald Müller, Direktor der <a href="http://www.mpil.de/ww/de/pub/bibliothek.cfm">Bibliothek des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg</a>. Der gegenüber der Öffentlichkeit bislang weitgehend verborgen gehaltene &#8220;Knebelvertrag&#8221; sei &#8220;katastrophal&#8221; für die Nutzer wissenschaftlicher Informationsdienste und &#8220;sabotiere bewusst den Willen des Gesetzgebers&#8221;.</p>
<p>Einem Studenten, der durchschnittlich fünf Euro pro Tag für Essen und Trinken ausgebe, darf laut Müller für eine Kopie geistiger Nahrung auf keinen Fall mehr abgeknöpft werden als sein Tagespensum für Aufwendungen gegen Hunger und Durst hergebe. Der Deutsche Bibliotheksverband (DBV) will sich dem Vernehmen nach vom Treiben Subitos distanzieren. Es gebe derzeit keine Notwendigkeit, aufgrund des neuen Urheberrechts Verträge mit irgendwelchen Parteien für den Kopienversand abzuschließen.</p></blockquote>
<p>In den <a href="http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?list=1&#038;forum_id=132673">Heise-Kommentaren</a> wird nicht nur der geballte Frust der (bisherigen) subito-Nutzer sichtbar, sondern auch eine gewisse Enttäuschung darüber, wieso ein so gutes und funktionierendes System wie subito nun gegen die Wand fährt.</p>
<p>Dazu der passende Spruch von Peter Suber: <a href="http://www.earlham.edu/~peters/fos/2008/02/when-copyright-compliance-undermines.html">When compliance with copyright law undermines the purpose of copyright law</a>.</p>

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</ul>

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		<title>Testbestellungen in subito nicht möglich? Lieferbibliotheken beschweren sich</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 10:08:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Habe hier nochmal meinen Kommentar nach oben geholt, da sich schon wieder eine subito-Lieferbibliothek über meine Testbestellungen beschwerte (warum?). Nur, um es nochmal klarzustellen: Ich habe auch schon bei subito angeregt, ein Demosystem für solche Zwecke aufzubauen. Vielleicht ist dies ja auch eine Idee für das subito-Anwendertreffen im März in Berlin (ebenso wie ein subito-Nachrichtenkanal, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe hier nochmal <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/02/13/2502#comment-40073">meinen Kommentar</a> nach oben geholt, da sich schon wieder eine subito-Lieferbibliothek über meine Testbestellungen beschwerte (<a href="#rivalitaet">warum?</a>). Nur, um es nochmal klarzustellen: Ich habe auch schon bei subito angeregt, ein Demosystem für solche Zwecke aufzubauen. Vielleicht ist dies ja auch eine Idee für das subito-Anwendertreffen im März in Berlin (ebenso wie ein subito-Nachrichtenkanal, sei es per Email oder RSS). </p>
<p>Testbestellungen sind immer dann nötig, wenn das subito-Bestellsystem geändert wird. Dies war in den letzten Monaten wegen der Urheberrechtsgeschichte häufiger der Fall. Nur durch aktive Bestellungen kann man testen (oder überhaupt erstmal <em>erfahren</em>), ob eine System funktioniert und wenn nein, wo der Fehler liegt. Ich mache das ja nicht, um subito oder die Lieferbibliotheken zu ärgern. Aufgrund unseres <a href="http://www.uni-muenster.de/ZBMed/zeitschriften/fernleihe/subito_info.html">subito-Projektes</a> bin ich ca. 850 Benutzern (mit 3.400 Bestellungen per anno) gegenüber direkt verantwortlich, ob das System läuft oder nicht. <strong>Und wenn es nicht läuft, will ich das wissen, weil die Nutzer selbstverständlich ein Recht haben, darüber informiert zu werden.</strong> Da die Informationspolitik von subito in dieser Hinsicht leider <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/02/08/2494">nicht ganz proaktiv</a> ist, muß man also immer wieder selber testen und testen und testen (habe ja auch noch was anderes zu tun). Aber die IT-Verantwortlichen und Programmierer bei subito sind sehr dankbar für jede Rückmeldung, wenn&#8217;s mal nicht klappt, und gemeinsam kann man die Fehler dann auch schnell eingrenzen und beheben &#8211; wofür ich dann auch wiederum sehr dankbar bin: Also ein Win-Win-Situation. </p>
<p>&#8211;<br />
<strong>Warum subito-Lieferbibliotheken keine Testbestellungen bekommen wollen</strong><br />
<a name=rivalitaet></a><br />
Ja, mir wird auch so nach und nach erst bewußt, dass da eine ganz gesunde(?) interne Rivalität herrscht. Viele wollen im Ranking der Lieferbibliotheken ganz oben stehen. Wie ich dieser Tage gelernt habe, bemißt sich das Ranking übrigens nicht nur nach der Lieferschnelligkeit, sondern (nach was für einem Algorithmus auch immer) auch nach der Anzahl der nicht-erfüllten Bestellungen. Wegen meiner vielen &#8211; unfilled &#8211; Testbestellungen auf der Suche nach subito-Fehlern habe ich deshalb auch schon einen auf den Deckel bekommen. <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  Da habe ich eine Idee. <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_exclaim.gif' alt=':!:' class='wp-smiley' />  Könnte subito nicht eine virtuelle Testbibliothek für Versuchsbestellungen anlegen?</p>

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</ul>

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		<title>Kein pay-per-view? &#8211; subito liefert per Email!</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 13:53:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Copyright]]></category>
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		<category><![CDATA[Thieme]]></category>

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		<description><![CDATA[Offensichtlich zeitgleich mit der Freischaltung der Thieme-Zeitschriften für die Emaillieferung wurde bei subito auch die Anbindung zu den EZB-Daten zu pay-per-view fertiggestellt. Je nachdem ob ein Verlagsangebot zu dem betreffenden Jahrgang vorliegt oder nicht werden 4+1 Euro VG Wort-Tantieme oder 4+3,25+0,50MwSt Euro Lizenzgebühr für das PDF berechnet.
Dies funktioniert allerdings nur bei Thieme (Wir erinneren uns: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offensichtlich zeitgleich mit der <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/02/08/2494">Freischaltung der Thieme-Zeitschriften</a> für die Emaillieferung wurde bei subito auch die Anbindung zu den <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/01/31/2487">EZB-Daten zu pay-per-view</a> fertiggestellt. Je nachdem ob ein Verlagsangebot zu dem betreffenden Jahrgang vorliegt oder nicht werden 4+1 Euro VG Wort-Tantieme oder 4+3,25+0,50MwSt Euro Lizenzgebühr für das PDF berechnet.</p>
<p>Dies funktioniert allerdings nur bei Thieme (Wir erinneren uns: Dem ersten und einzigen Verlag mit einem subito-Vertrag), obwohl bereits weitere Verlage an die EZBppv gemeldet haben.</p>
<p>Ich frage mich, wieviel Zeit die Verlage haben, in der <a href="http://ezb.uni-regensburg.de/ppVsearch.phtml">EZBppv</a> ihre Bestände nachzuweisen. Hat da der Gesetzgeber irgendeinen Zeitraum genannt, in dem das passieren muß? Darf eine schleppende Verzeichnung die Bibliotheken an der Lieferung hindern? Da (neben Thieme) auch schon Elsevier und Klostermann in der EZBppv verzeichnet sind, könnte subito die Titel dieser Verlage ja schon per Email liefern, oder etwa nicht? <a href="http://ezb.uni-regensburg.de/ppVdetail.phtml?bibid=ULBMS&#038;colors=7&#038;lang=de&#038;jour_id=9554">Acta Histochemica</a> wäre z.B. ab sofort von Jahrgang 1, 1954 bis Jahrgang 101, 1999 problemlos gesetzeskonform per Email lieferbar.</p>

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</ul>

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		<title>subito mit erstem Lizenzvertrag, Email-Lieferungen und grandioser Informationspolitik</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 10:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[subito titelt heute (gestern?): Seit 6. Februar 2008 gibt es wieder PDF-Lieferungen für einzelne Verlage und tatsächlich wird in der Verlagsliste die Zeitschriften des Thieme-Verlags als lieferbar seit dem 4.2. aufgeführt.

Zuvor muß man allerdings sein Profil erneuern und sich einer Universität zuordnen (Aha, Erstes Rätsel gelöst!):

Sowie den neuen AGBs zustimmen:

Der Hit ist allerdings, dass (seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.subito-doc.de/">subito</a> titelt heute (gestern?): <a href="http://www.subito-doc.de/index.php?lang=de&#038;pid=107&#038;mod=page">Seit 6. Februar 2008 gibt es wieder PDF-Lieferungen für einzelne Verlage</a> und tatsächlich wird in der <a href="http://www.subito-doc.de/index.php?pid=Vertraege">Verlagsliste</a> die Zeitschriften des Thieme-Verlags als lieferbar seit dem 4.2. aufgeführt.</p>
<p><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/abb0121.jpg' alt='abb0121.jpg' /></p>
<p>Zuvor muß man allerdings sein Profil erneuern und sich einer Universität zuordnen (Aha, <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/01/31/2488#comment-39937">Erstes Rätsel</a> gelöst!):</p>
<p><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/abb0091.jpg' alt='abb0091.jpg' /></p>
<p>Sowie <a href="http://www.subito-doc.de/index.php?lang=de&#038;mod=page&#038;pid=LC-GALS-allgemein">den neuen AGBs</a> zustimmen:</p>
<p><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/abb0101.jpg' alt='abb0101.jpg' /></p>
<p>Der Hit ist allerdings, dass (seit neuestem?) einige ausländische Titel <strong>überhaupt nicht mehr lieferbar</strong> sind &#8211; weder per Email, Post noch Fax. Die Meldung lautet:<br />
<img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/abb0081.jpg' alt='abb0081.jpg' /></p>
<p><ins datetime="2008-02-11T09:12:38+00:00"><strong>Nachtrag:</strong> Wie die subito-Geschäftsführerin Frau Dr. Braun-Gorgon mir heute (11.2.) mitteilte, handelt es sich bei der obigen Fehlermeldung lediglich um eine fehlerhafte Einbindung der Blackliste (Lieferveto) des Taylor&#038;Francis-Verlags, die heute noch behoben werden wird. Eine wie auch immer geartete Blacklist kann ja nicht die urheberrechtliche verbriefte Post- und Faxlieferung aushebeln.</ins></p>
<p>Der erste Gedanke ist: Liefert subito jetzt ins Ausland auf Kosten des Inlands? Folgen die Bibliotheken damit noch ihrem gesetzlichen Auftrag? In der allgemeinen Aufregung wurden Sammelaccount-Kunden wie die UB Konstanz und die ZB Med Münster bei der Neuprogrammierung der Bestellseiten schlicht vergessen. Die Zweigbibliothek Medizin ist &#8211; nicht nur deshalb &#8211; <a href="http://wwwneu.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/779">leicht säuerlich</a> (jetzt der richtige Link): Wer in den letzten Wochen was über subito erfahren wollte, mußte sich auf Verlegerseiten oder in Blogs umschauen. Ein <a href="http://log.netbib.de/archives/2008/02/01/ezb-mit-nachweis-fur-pay-per-view-angebote/">Kommentar von subito</a> zu den unglaublichen Vertragseinzelheiten? &#8211; Fehlermeldung. Die Informationspolitik könnte besser sein &#8211; und sich z.B. ein Beispiel an dem Leiter der ZB Med Köln, <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/01/31/2488#comment-39931">Ulrich Korwitz</a>, nehmen.</p>

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		<item>
		<title>Ist das Lehrbuchportal StudentConsult / eLibrary etwas für Bibliotheken?</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/02/07/2491</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 08:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publikationswesen]]></category>
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		<category><![CDATA[Elsevier]]></category>
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		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das im Juli positiv besprochene Lehrbuchportal von Elsevier mit Namen StudentConsult (web-basierte, personalisierbare HTML-Lehrbücher) hat nun einen Ableger bekommen: Die StudentConsult eLibrary ist PDF- und Festplatten-basiert und erlaubt eine Art von Social Networking (gegenseitige Bookmarks und Kommentare). Es handelt sich hierbei um ein &#8211; für die eBook-Branche geradezu revolutionär &#8211; hochinnovatives Produkt, nicht nur auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/elibrary.gif' alt='elibrary.gif' /></p>
<p>Das im Juli <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/07/04/2008">positiv besprochene</a> Lehrbuchportal von <a href="http://www.elsevier.de">Elsevier</a> mit Namen <a href="http://www.studentconsult.de/">StudentConsult</a> (web-basierte, personalisierbare HTML-Lehrbücher) hat nun einen Ableger bekommen: Die <a href="http://www.elsevier.de/sc-elibrary">StudentConsult eLibrary</a> ist PDF- und Festplatten-basiert und erlaubt eine Art von Social Networking (gegenseitige Bookmarks und Kommentare). Es handelt sich hierbei um ein &#8211; für die eBook-Branche geradezu revolutionär &#8211; hochinnovatives Produkt, nicht nur auf der Anwendungsseite. Spannender ist vielmehr die Loslösung vom gedruckten Werk und die Preisgestaltung anhand einer monatlichen Gebühr (~1 Euro pro Buch). Das kennen wir zwar schon von Thieme-Büchern &#8211; damals noch im HOS Multimedica Portal -, aber das Angebot richtete sich an Ärzte und für die 14,95 Monatsgebühr (D-Mark) bekam man auch etliche Fachzeitschriften dazu. Hat aber nicht  funktioniert. </p>
<p>Im verlagseigenen <a href="http://studentconsult.typepad.com/studentconsultblog/">StudentConsult Blog</a> erdreistete sich vor kurzem der User <em>mixmaxmux</em> zu einer <a href="http://studentconsult.typepad.com/studentconsultblog/2008/01/student-consult.html">Fundamentalkritik des Geschäftsmodells</a>:</p>
<blockquote><p>Ich habe neulich ebenfalls versucht die eLibrary zu installieren und dabei gleich Bekanntschaft mit dem meines Erachtens größten Nachteil dieses Produkts gemacht. Die Befristungsdauer der Werbe-DVD war abgelaufen. Was nützt mir ein Buch, wenn ich es nicht in den Schrank stellen und bei Bedarf wieder hervorkramen kann, weil das Haltbarkeitsdatum schlichtweg abgelaufen ist. Ich bin kein Freund derartiger Strategien zur Kundenbindung. Ein Buch stellt für mich ein Wissensspeichermedium dar. Wenn der Kauf eines Produktes schon das nächste Geschäft nach sich zieht, werde ich skeptisch.</p></blockquote>
<p>Auch wenn diese Kritik etwas an der Oberfläche kratzt, trifft sie einen wunden Punkt in Elsevier&#8217;s Lehrbuch-Geschäftsmodell, der gleichmassen auch für die StudentConsult-Bücher gilt: Die Bücher werden nicht erworben sondern für eine begrenzte Zeit lizenziert. Selbst wenn man sie &#8211; wie bei der eLibrary &#8211; auf der Festplatte hat, laufen die Nutzungsrechte nach einer gewissen Frist ab. Der hier offensichtlich zugrundeliegende Gedanke &#8220;Besitze ein Buch nur so lange, wie du es für eine Prüfung brauchst&#8221; entbehrt nicht einer gewissen Logik &#8211; aber scheint wohl an den Realitäten etlicher Nutzer vorbeizugehen. Diese gehen in die Bibliothek, kaufen sich lieber die Bücher und geben sie ein Leben lang nicht mehr her (Alle <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2005/02/17/307">Arztnachlassverwalter</a> der Welt wissen, wovon ich spreche!) oder lassen sich das Buch einfach schenken. Werden stattdessen demnächst StudentConsult eLibrary-Gutscheine unterm Weihnachtsbaum liegen?</p>
<p>Als Bibliothek kann / muß man die Finger von diesen Büchern lassen. <strong>Zum einen darf man nicht rubeln</strong> und die StudentConsult-Ausgabe an seinen Benutzer-PCs freischalten &#8211; das verbietet der Verlag. <strong>Zum anderen darf man nicht lizenzieren</strong> &#8211; das verbietet die Wirtschaftlichkeit. Das aktuelle verbreitete Geschäftsmodell für die Lizenzierung der Bücher (ob SC oder SC-eLibrary) durch Bibliotheken multipliziert die Monatsgebühren mit der Zahl <em>aller</em> Medizinstudenten der Fakultät, was selbst bei <strong>75 Cent pro Buch und Student und Monat</strong> schnell eine Summe im sechsstelligen Bereich ergibt. Das gibt das Budget nicht her und hier sind die &#8211; profanen, nicht Web 2.0 tauglichen &#8211; Lehrbücher von Springer und Thieme erste Wahl. Vielleicht kommt ja Elsevier auch drauf und bietet die Bücher dann ganz einfach als PDF bei ScienceDirect an &#8211; auf Preis und Bündelung bin ich gespannt.</p>
<p><strong>Nachtrag: </strong>Eine erste grobe Überschlagsrechnung ergibt für uns folgende Preise pro Lehrbuch pro Jahr:</p>
<table border=1 cellspacing=1 cellpadding=20>
<tr>
<th>Verlag
<th>Preis</p>
<tr>
<td>Elsevier
<td align=right>2.400 €</p>
<tr>
<td>Springer
<td align=right>100 €</p>
<tr>
<td>Thieme
<td align=right>300 €<br />
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		<title>STM bewirbt Vertragslösung mit subito / Neue Preise</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 16:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um die Vertragslösung mit subito unter seinen Mitgliedern zu bewerben, stellt die STM einen Subito Toolkit for Sign-up by Publishers zur Verfügung: &#8220;Now covering the world including German speaking countries.&#8221;
Insbesondere nett (manch einer würde sagen: entlarvend) die Antwort auf die folgenden beiden Fragen: &#8220;Warum sollte ein Verleger einen Vertrag mit subito abschliessen?&#8221; und &#8220;Was sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Vertragslösung mit subito unter seinen Mitgliedern zu bewerben, stellt die <a href="http://www.stm-assoc.org/">STM</a> einen <a href="http://www.stm-assoc.org/storage/STM%20Toolkit%20for%20sign-up%20by%20Publishers%20Subito%20International%20%20GALS%20180108.pdf">Subito Toolkit for Sign-up by Publishers</a> zur Verfügung: &#8220;Now covering the world including German speaking countries.&#8221;<br />
Insbesondere nett (manch einer würde sagen: entlarvend) die Antwort auf die folgenden beiden Fragen: &#8220;Warum sollte ein Verleger einen Vertrag mit subito abschliessen?&#8221; und &#8220;Was sind die Nachteile, wenn man nicht abschließt?&#8221; (Fettdruck durch mich):</p>
<blockquote><ol>
<li>The phenomenon of document delivery, whether legal or illegal, is here to stay. The Subito framework agreement represents a break-through and benchmark for legally controlled – licensed – international cross-border delivery.
<li>The agreement allows for a licensed and controlled approach to document delivery thereby avoiding channel conflicts. Electronic deliveries are DRM protected and individual delivery statistics are generated by Subito e.V. for each publisher. Subito e.V. bears the credit risk for non-payment by any of its customers.
<li>If not, the publisher (would) loses the potential of reaching additional readers/customers.
<li>Secondly, prior to negotiations, Subito e.V. distributed close to 2 million articles per annum at no fee or for a very low fee. <strong>It is reasonable to assume that a significant portion of this supply will convert to a fully paid licensing model. Consequently, non-participation leaves money on the table.</strong>
<li>If not, the library community may gain the impression that it is not worth negotiating with a particular publisher, if he or she is willing to forego this opportunity.</ul>
</blockquote>
<p>Preise nach dem &#8211; deutschen &#8211; <a href="http://www.stm-assoc.org/storage/Eckpunkte%20Nachtrag%20Nr.1%20German%20180108.pdf">Addendum 1</a>: </p>
<blockquote><p>Pro Lieferung eines Artikels (Kundengruppe 1, Studenten und Akademiker und Kundengruppe 3 = Library Service) beträgt die Gebühr € 3,50 in Monat 0-18, € 4 in Monat 18-24, € 4,50 im dritten Jahr nach Inkrafttreten des Nachtrages, € 5 im vierten Jahr und € 5,50 im fünften Jahr.</p></blockquote>
<p><a name=zehn></a><br />
Aber nun kommt&#8217;s:</p>
<blockquote><p>Die günstigeren Lieferungen an die Kundengruppe 1A und 1B sowie 3 sind beschränkt. 18 Monate nach Inkrafttreten des Nachtrages müssen die Lieferungen an Kundengruppe 1A und 1B über die Kundenbibliotheken der Kundengruppe 3 laufen. Subito und seine Lieferbibliotheken dürfen <strong>nach diesen 18 Monaten pro Zeitschrift und Kalenderjahr und Kundenbibliothek nur noch 10 Kopien</strong> zu der oben unter Kundengruppe 1A und 1B sowie 3 genannten günstigeren Gebühr liefern. Weitere Kopien an eine Kundenbibliothek, die bereits 10 Kopien aus einer bestimmten Zeitschrift im laufenden Kalenderjahr erhalten hat, müssen dann mit der vom Verleger für Kundengruppe 2 festgelegten Gebühr verrechnet werden.</p></blockquote>
<p>Mit anderen Worten: Wir können uns auf subito-Lieferpreise (Email+DRM) von 8,50 Euro gefasst machen, die sukzessive innerhalb der Vertragsdauer auf 10,50 Euro ansteigen werden. <strong>Jedoch</strong> gilt dies ab Mitte 2009 nur noch <strong>für die ersten 10 Artikel</strong> einer Zeitschrift, danach greifen die &#8211; viel höheren &#8211; pay-per-view Preise, die jeder Verlag individuell bestimmt (Einheitlich mit den Preisen auf seiner Homepage? Erlaubnis des PDF-Downloads?). Danach dürfen Endkunden auch nicht mehr direkt bei subito bestellen (so wie ich es verstanden habe), sondern müssen den subito Library Service über eine Bibliothek in Anspruch nehmen(!). Wenn diese die Artikel per Email an die Besteller weiterleiten will, muß 1) ein Antrag gestellt werden (Wo??) und eine um € 0,5 bis € 1 erhöhte Gebühr entrichtet werden. Halleluja! Wer soll das noch auseinanderhalten? D.h. ab Mitte 2009 würde der 10+ Lieferpreis 9,50 &#8211; 10 Euro betragen (wenn subito bei seinem Grundpreis von 5 Euro bleibt &#8211; <ins datetime="2008-02-11T10:07:32+00:00">nein, 4 Euro: die VG-Wort-Tantieme fällt ja weg</ins>) und in der höchsten Ausbaustufe <del datetime="2008-02-11T10:07:32+00:00">11,50 Euro</del> <ins datetime="2008-02-11T10:07:32+00:00">ca. 11,00 Euro (inkl. 7% MwSt.)</ins>.</p>
<p>Aber auf diese Kleckerbeträge zielt die Strategie der Verlage garnichtmal ab, wie man aus Punkt 7/2 des Toolkits ersehen kann: Dort heißt es sinngemäß: &#8220;Jungs, unterschreibt, denn die 10 Artikel sind so schnell ausgeschöpft, danach müssen die teuren Originale bei euch direkt bestellt werden und das bringt den ersehnten Profit, der euch ansonsten verloren gehen würde!&#8221;. </p>

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</ul>

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		<title>EZB nun mit Nachweis für pay-per-view-Angebote</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 13:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frau Beger weist in einem Brief mit Datum 30.1. an DBV-Mitglieder darauf hin, dass nun eine Funktion für den Nachweis eines pay-per-view-Verlagsangebotes in der EZB freigeschaltet worden ist. Hier z.B. der Infotext zu Advances in Surgery, Elsevier:
Pay-per-view für den Zeitraum: Jg. 39 (2005) &#8211; Jg. 41 (2007) Kostenpflichtiger Kauf von einzelnen Artikeln über Elsevier (30 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Beger weist in einem Brief mit Datum 30.1. an DBV-Mitglieder darauf hin, dass nun eine <a href="http://ezb.uni-regensburg.de/ppVsearch.phtml">Funktion für den Nachweis eines pay-per-view-Verlagsangebotes</a> in der EZB freigeschaltet worden ist. Hier z.B. der Infotext zu <a href="http://ezb.uni-regensburg.de/ppVdetail.phtml?bibid=ULBMS&#038;colors=7&#038;lang=de&#038;jour_id=99804">Advances in Surgery, Elsevier</a>:</p>
<blockquote><p>Pay-per-view für den Zeitraum: Jg. 39 (2005) &#8211; Jg. 41 (2007) Kostenpflichtiger Kauf von einzelnen Artikeln über Elsevier (30 USD)</p></blockquote>
<p>Es sind bereits 2858 Zeitschriften mit pay-per-view Angeboten verzeichnet &#8211; Respekt (oder wie der US boy sagt: <em>EZB rocks</em>). An großen Verlagen sind jedoch bisher nur Elsevier und Thieme nachgewiesen, zumindest sagen mir die anderen Namen nichts. Frau Beger schreibt weiter (was mich zur Frage bringt: Haben eigentlich die Verlage die Nachweispflicht? <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/01/31/2488">STM spricht auch davon</a>, dass Verleger spätestens 6 Wochen nach Unterschrift die EZB mit ihren Angaben füttern müssen):</p>
<blockquote><p>Hier erhalten die Verlage die Möglichkeit, ihr pay-per-view Angebot einzustellen.</p></blockquote>
<p>Und weiter: Da die pay-per-view Verfügbarkeit in den geistes- und sozialwiss. Fächern nur 10% betragen soll, wird vor dem Abschluß von Lizenzverträgen (mit DRM und allem Statistik/Vergütungs-Zip und Zap) mit den Verlagen gewarnt. In der Medizin bleibt uns (der ZB Med) aber gar nichts anderes übrig, hier liegt die pay-per-view Verfügbarkeit bei 90%!</p>
<p>Es werden ebenfalls neue Gebührensätze für den Kopienversand im LV auf uns zu kommen. Der dbv wird sich ausdrücklich dafür einsetzen, dass diese deutlich unter denen für den Subito Direktversand an den Besteller liegen. </p>

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		<title>2007 MLA Benchmarking Survey &#8211; auch für deutsche Bibbliotheken!</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 10:05:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Einer der großen Vorteile der Mitgliedschaft in der MLA ist &#8211; nein, nicht das Abo von JMLA &#8211; sondern das Health Sciences Library Statistics &#038; Benchmarking. Heute ist der letzte Abgabetag für den aktuellen 2007 MLA Benchmarking Survey, 280 Bibliotheken aus dem In- und Ausland haben sich bereits daran beteiligt (anscheinend auch für Nicht-Mitglieder offen). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/bench_puzzle.jpg' alt='bench_puzzle.jpg' /><br />
Einer der großen Vorteile der Mitgliedschaft in der <a href="http://www.mlanet.org/">MLA</a> ist &#8211; nein, nicht das Abo von <a href="http://www.pubmedcentral.nih.gov/tocrender.fcgi?journal=93">JMLA</a> &#8211; sondern das <a href="http://www.mlanet.org/resources/benchmark07/">Health Sciences Library Statistics &#038; Benchmarking</a>. <strong>Heute ist der letzte Abgabetag</strong> für den aktuellen <a href="http://www.mlanet.org/resources/benchmark07/worksheet_2007.html">2007 MLA Benchmarking Survey</a>, 280 Bibliotheken aus dem In- und Ausland haben sich bereits daran beteiligt (anscheinend auch für Nicht-Mitglieder offen). Man kann für wenig Geld die Daten der vergangenen Jahre kaufen (wenn man teilnimmt reduziert sich der Preis weiter). Dann gibt es noch ein paar <a href="http://www.mlanet.org/pdf/benchmark/success_stories.pdf">Medical Librarians’ Success Stories with MLA Benchmarking Data</a>. Ich habe dieses Jahr aus Neugier einfach mal dran teilgenommen, es war relativ simple, den Onlinefragebogen auszufüllen, komfortabler und leichter als die DBS (ok, ich habe es auch nicht <strong>so</strong> genau genommen).</p>
<p>Nachdem die <a href="http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/php/hbsm/">Hochschulbibliotheksstatistik Medizin</a> (mit Daten einiger weniger Bibliotheken von 1996-2004) ja quasi tot (oder totgeboren <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  ) ist, erscheint mir dies mittlerweile ein gangbarer Weg des Benchmarking, auch für deutsche Bibliotheken &#8211; besser wäre allerdings, wenn die <a href="http://www.AGMB.de">AGMB</a> die Sache übernehmen und auf professionelle Füße stellen würde. Da wir froh sein können, wenn sich überhaupt jemand die Vorstandsarbeit &#8220;antut&#8221; (ok, es macht auch <a href="http://www.agmb.de/07_ulm/Bilder/photos/photo127.html">irre viel Spaß</a>! <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ), würde ich auch etwas für ein solches professionelles Benchmarking bezahlen wollen. Siehe dazu auch die aktuelle Umfrage (rechts).</p>

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		<title>Jubiläum: 500. Ausgabe des Bibliotheksnewsletters</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 10:28:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich kann es nicht verschweigen, heute morgen bin ich &#8211; ganz gegen meine Art   &#8211; ein bißchen stolz: Gerade habe ich die 500. Ausgabe des ZB MED Newsletters verschickt. Weiß jemand, ob irgend ein anderer Newsletter (im Bibliotheksbereich) so ausdauernd war oder auf so viele Ausgaben zurückschauen kann? Als erstes fällt mir noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann es nicht verschweigen, heute morgen bin ich &#8211; ganz gegen meine Art <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8211; ein bißchen stolz: Gerade habe ich die <a href="http://listserv.uni-muenster.de/pipermail/zbmed-news/2008/000220.html">500. Ausgabe des ZB MED Newsletters</a> verschickt. Weiß jemand, ob irgend ein anderer Newsletter (im Bibliotheksbereich) so ausdauernd war oder auf so viele Ausgaben zurückschauen kann? Als erstes fällt mir noch <a href="http://www.intern.de/_ue_ber--intern.de.html">Internet Intern</a> von Wolfgang Bleh ein, das nahezu gleichzeitig im Januar 1996 startete, oder der <a href="http://tools.netbib.de/cgi-bin/mojo.cgi?f=list&#038;l=netbib">netbib-Newsletter</a> von Edlef Stabenau mit nunmehr 250. Ausgaben. Ich habe keine Ahnung, sehe aber nicht viel Konkurrenz &#8230;</p>
<p>Der Newsletter der Bibliothek (<a href="http://listserv.uni-muenster.de/pipermail/zbmed-news/2007/date.html">2007er</a>, <a href="http://listserv.uni-muenster.de/pipermail/zbmed-news/2008/date.html">2008er</a> Ausgaben) startete im November 1995 als Beigabe zu einer biomedizinischen Mailingliste der Universität Münster. Zwei Jahre später kam &#8211; inspiriert von Dr. Johannes Stegmann&#8217;s Benjamin Franklin-Newsletter &#8211; die eigene Mailingliste. 2002 wurde es dann regelmässig: Immer Freitags wurden die Abonnenten (Münsteraner Nutzer, aber auch Interessenten aus aller Welt) in Sachen Medizin, Fachinformation und Bibliothek auf dem Laufenden gehalten. Mit nunmehr 500 Ausgaben konnten so eindrucksvoll die Vorteile eines Alertingdienstes bewiesen werden. Die Zahl der rezipierten und annotierten Quellen kann nur geschätzt werden, es dürften mittlerweile weit über 1.000 Seiten und 4.000 Hinweise sein.</p>
<p>Umfragen zeigten <a href="http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/obsto/text/bd/postillion99/zbmednews.html">immer</a> <a href="http://miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-1822/1998_2_2_info.pdf#page=3">wieder</a> die große Zufriedenheit der zahlreichen Nutzer mit den ZB MED News. So konnte 1999 der <a href="http://miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-1822/1999_3_3_info.pdf#page=11">500. Abonnent</a> begrüßt werden, 2002 kam sowohl die <a href="http://www.uni-muenster.de/ZBMed/medinfo/2002/3_4_news1000.html">250. Ausgabe</a> heraus als auch <a href="http://www.uni-muenster.de/ZBMed/medinfo/2002/5_6_newsletter.html">interessante Umfrageergebnisse</a> und 2007 konnte auf <a href="http://www.uni-muenster.de/ZBMed/medinfo/2006/12_newsletter.html">10 Jahre Newsletter</a> zurückgeschaut werden. In Münster wurde heute die 500. Ausgabe in einer <a href="http://wwwneu.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/747">Jubiläumsumfrage</a> mit <a href="http://wwwneu.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/736">attraktiven Gewinnen</a> gefeiert.</p>
<p>Der Newsletter kann <a href="http://listserv.uni-muenster.de/mailman/listinfo/zbmed-news">per Email</a> subskribiert werden.</p>
<p>PS: Manch einer wird sich fragen, wieso ein Blogger einen Email-Newsletter betreibt. Und tatsächlich kann ein Blog einen Newsletter ersetzen. Aber eben nicht ganz. Die 800 Adressen, die wir jetzt in unserer Email-Datenbank haben, sind ein zu wichtiges Marketingpfund, als dass man nicht damit wuchern sollte. Solange RSS für viele noch ein Fremdwort ist, fährt man besser zweigleisig.</p>

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		<title>Google your Genome!</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/01/23/2463</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 10:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Genetik]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Personalisierte Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Silicon-Valley-Internet-Gentech-Googleboost-Startup 23andMe (wir berichteten) bietet für läppische 999 USD einen Analyse von 600.000 Single Nucleotide Polymorphism (SNP) des eigenen Genoms, titelt heute der Spiegel. Es sollen u.a. Antworten auf die folgenden Fragen möglich sein:
    * Ist mein Diabetesrisiko geringer oder höher als das der Normalbevölkerung?
    * Droht mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Silicon-Valley-Internet-Gentech-Googleboost-Startup 23andMe (<a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/07/31/2209">wir berichteten</a>) bietet für läppische 999 USD einen <a href="https://www.23andme.com/ourservice/process/genotyping/">Analyse</a> von 600.000 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Single_Nucleotide_Polymorphism">Single Nucleotide Polymorphism</a> (SNP) des eigenen Genoms, titelt heute der <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,530343,00.html">Spiegel</a>. Es sollen u.a. Antworten auf die folgenden Fragen möglich sein:</p>
<blockquote><p>    * Ist mein Diabetesrisiko geringer oder höher als das der Normalbevölkerung?<br />
    * Droht mir eines Tages ein Herzinfarkt?<br />
    * Wie sieht mein Genotyp aus, wenn man mich mit einem durchschnittlichen Nigerianer, Chinesen, Inder vergleicht?<br />
    * Gibt es irgendwo auf der Welt eine Gruppe Menschen, die mir genetisch viel ähnlicher ist als meine unmittelbaren Nachbarn?
</p></blockquote>
<p>Macht es Sinn, im Voraus zu wissen, eine um X % höhere Chance zu haben, an Y zu erkranken als der Durchschnitt? Wird man dann gesünder leben? Das könnte man auch schon jetzt. Was ist mit den falsch-positiven Ergebnissen? Ist die SNP-Analyse medizinisch so wenig sinnvoll und kommerziell so wenig erfolgreich wie ein prophylaktischer Ganzkörperscan via CT? Werden sich deshalb eher Hobbygenealogen, also Leute mit Neugier auf ihren Ursprung (also alle Amerikaner), auf 23andMe stürzen, um Verwandtschaftsstudien zu betreiben? Informationsüberflutung auf Zellkernebene. Was kann man mit der Information wirklich anfangen, wird es die Leute nicht paranoid machen, ihre Krankheitswahrscheinlichkeiten zu wissen? Informationskompetenz beinhaltet auch, wie man die Last der Entscheidung / des Wissens trägt. Will man all das wirklich wissen? Sieht man sein Leben (zumindest teilweise) durch Gene vorherbestimmt? Es liegt auf der Hand, sein Leben (und das seiner Kinder) dann auch strategisch im voraus durchzuplanen. Nur dumm, wenn man dann von einem Auto überfahren wird, bevor man den Erfolg in Form einer Lebenverlängerung erfahren kann! (siehe auch die intelligente Story von &#8220;Wired&#8221;-Autor <a href="http://www.wired.com/medtech/genetics/magazine/15-12/ff_genomics">Thomas Goetz</a>, dort auch ein Video mit den beiden smarten Gründermüttern):</p>
<blockquote><p>We go to the drugstore and buy an HIV test or a pregnancy test. We take our blood pressure, track our cholesterol, count our calories. Our genome is now just one more metric at our disposal.
</p></blockquote>
<p> Kommentar: Das ideale Weihnachts/Geburtstagsgeschenk für Leute, die schon alles haben. </p>

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		<title>Open Access und Status Quo: Wo stehen die Bibliothekare?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 08:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
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		<description><![CDATA[Habe als Antwort auf Andreas&#8217; Kommentar mal einen neuen Post aufgemacht, weil es einen wirklich interessanten Punkt berührt:
Wer hier “Mißbrauch” schreibt, braucht Downloads gar nicht erst anzubieten. Die Texte stehen bereit, sie können konsumiert werden. Wenn jemand drei Jahrgänge Zeitschriften durchblättert, kommt auch nicht die Lesesaalaufsicht mit einem Verlagsvertreter und einem Wachtmeister daher und fordert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe als Antwort auf <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2008/01/11/2448#comment-39860">Andreas&#8217; Kommenta</a>r mal einen neuen Post aufgemacht, weil es einen wirklich interessanten Punkt berührt:</p>
<blockquote><p>Wer hier “Mißbrauch” schreibt, braucht Downloads gar nicht erst anzubieten. Die Texte stehen bereit, sie können konsumiert werden. Wenn jemand drei Jahrgänge Zeitschriften durchblättert, kommt auch nicht die Lesesaalaufsicht mit einem Verlagsvertreter und einem Wachtmeister daher und fordert zum Gehen auf. </p></blockquote>
<p>Der Gesetzgeber versucht &#8211; aus seiner Sicht &#8211; einen Mittelweg zwischen Wissenschafts- und Wirtschaftsförderung zu beschreiten, um die traditionellen Strukturen der Wissensverbreitung zu erhalten. Was für eine Meinung man auch immer man persönlich dazu haben mag, Fakt ist: Es ist Gesetz und wir müssen uns dran halten: Bibliothekare, und Wissenschaftler, Autoren und Leser. Das alte Urheberrecht hat auch schon das Kopieren ganzer Bücher und Zeitschriften verboten (was u.a. zu der absurden Situation führt, dass man einen Zeitschriftenaufsatz nicht als Kopie über die Fernleihe bestellen darf, wenn er der einzige Artikel im Heft ist). Auf dieses Verbot wurde von Bibliotheken schon immer geachtet und hingewiesen.</p>
<p>Ich möchte mich aber hier nicht auf diese einfache (mancher mag sagen: billige) Verteidigungslinie beschränken. </p>
<blockquote><p>Manche Fragestellungen lassen sich eben nur mit ganzen Jahrgängen von Zeitschriften angehen. Das gehört zur Freiheit der Wissenschaft einfach dazu. </p></blockquote>
<p>Andreas, ich stimme dir zu, dass Wissenschaft besser gedeiht, wenn möglichst alle Information zur Verfügung steht. Das Urheberrecht befördert das nicht unbedingt/bedingungslos, wie jeder (auch dank des bibliothekarischen Lobbying!) mittlerweile weiss. </p>
<p>Die Vorteilsmaximierung (möglichst viele Informationen für möglichst viele Menschen) gedeiht allerdings nur im Miteinander. Wir sind nicht die einzigen Akteure im Land. Die Hauptakteure, die Wissenschaftler, publizieren noch mehrheitlich in jener seltsamen symbiotischen Liebe (ok: Hassliebe) zu den großen kommerziellen Verlage und ihren renommierten Zeitschriften. Das ist auch ein Fakt und wie viele meinen, der entscheidende Grund für die unglaubliche Sturrheit und Standhaftigkeit des alten Systems Scholarly-Industrial-Complex.</p>
<p>Gerade wegen des Miteinanders, der Vielfältigkeit der Aktuere, sind Änderungen nicht einfach und können nur pragmatisch erreicht/eingeschätzt werden. Deshalb freut sich Peter Sauber über den Sieg des Open-Access-Mandates des National Institute of Health, <em>obwohl </em>die Artikel unter einem &#8211; für OA-Aktivisten wie mich schwer erträglichen &#8211; 12 Monats-Embargo stehen.</p>
<blockquote><p>Dass sich Bibliothekare hier den absurden Vorstellungen der Wissenschaftsverlage nicht nur beugen, sondern sie sich auch noch kritiklos zu eigen machen, empfinde ich als reichlich abwegig.</p></blockquote>
<p>Kritiklos sind wir nicht, aber blosse Kritik ist billig, schnell und vergänglich. Was wirklich zählt, ist stete Überzeugungsarbeit bei unseren Nutzern, den Wissenschaftlern, den Politikern und eigene Open Access-Angebote &#8211; und die intelligente Nutzung des Status Quo für eine maximale Informationsversorgung im Hier und Jetzt. Insofern bin ich als Bibliothekar in einer echten Zwickmühle: Will ich als Dienstleister der Medizinischen Fakultät Münster deren Informationsversorgung maximieren, muß ich Open Access-Titel zu Gunsten von Toll Access-Titeln abbestellen. Letzteres könnte mittel- und langfristig aber zu einer Schwächung der Open-Access-Bewegung bzw. des Urheberrechtslobying (Links folgen) führen, da eines ihrer Argumente ist, dass die Subskriptionsbasis eben nicht wegbricht.</p>
<p>So segeln wir also wie Odysseus zwischen den beiden Ungeheuren Skylla und Charybdis und fallen mal dieser, mal jener zum Opfer. Lassen sie mich mit einer fast zu naheliegenden Analogie schliessen: <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Wie das kommerzielle Publikationswesen began <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skylla">Skylla</a> auch einmal als wunderschönes Wesen, bevor sie zu einem Monster verkam&#8230;</p>

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		<title>Download-Missbrauch mit Literaturverwaltung</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 10:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Publikationswesen]]></category>
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		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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		<description><![CDATA[Blackwell monierte gestern einen Downloadmissbrauchsfall bei einem unseren Nutzer. Er soll 250 PDFs in einer Sitzung heruntergeladen haben. Es stellte sich heraus, dass er ein Literaturverwaltungsprogramm für dem MAC benutzte mit Namen PAPERS. Neu scheint hier hierbei zu sein, dass wir es nicht mehr &#8211; wie in der Vergangenheit &#8211; mit Nutzern mit semikrimineller Energie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blackwell monierte gestern einen Downloadmissbrauchsfall bei einem unseren Nutzer. Er soll 250 PDFs in einer Sitzung heruntergeladen haben. Es stellte sich heraus, dass er ein Literaturverwaltungsprogramm für dem MAC benutzte mit Namen <a href="http://mekentosj.com/papers/">PAPERS</a>. Neu scheint hier hierbei zu sein, dass wir es nicht mehr &#8211; wie in der Vergangenheit &#8211; mit Nutzern mit semikrimineller Energie zu tun haben, sondern mit normalen Wissenschaftlern, die durch die mächtigen Möglichkeiten ihrer Literaturverwaltung dazu im Stande gesetzt werden, sich ganze Jahrgänge von Zeitschriftenaufsätzen problemlos per Mausklick zuzulegen. Das werden wir nunmehr öfter sehen, da habe ich keine Zweifel: Es entspricht der menschlichen Natur, angesichts der Unsicherheiten von Bibliotheksetats und Toll Access, sich Zeitschriftenarchive auf der eigenen Festplatte zu erstellen. Der Mensch &#8211; auch der Wissenschaftler &#8211; ist und bleibt ein Jäger und Sammler. </p>
<p>Diese Leute handeln bestenfalls in Unkenntnis (der Software, des Urheberrechts, der Lizenzvereinbarungen), aber das schützt ja bekanntermassen vor Strafe nicht. Ich habe daraufhin nochmal einen <a href="http://wwwneu.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/733">energischen Disclaimer</a> geschrieben. Einen Hinweis auf Open Access habe ich mir verkniffen, da ich ehrlich gesagt nicht weiss, wie ein Open Access Anbieter auf sowas reagieren würde. Sicher sind hier keine finanziellen Interessen betroffen, so dass vielleicht gilt: Je mehr Downloads, desto besser. Aber ich kann mir vorstellen, dass auch ein Open Access Anbieter nicht mag, wenn ein Spider seine komplette Webseite mit sämtlichen Volltexten herunterlädt. Weiß einer Näheres? Kann jemand mal Matt Cockerill oder andere bei Gelegenheit fragen?</p>
<p><strong>Nachtrag: </strong><a href="http://www.pubmedcentral.nih.gov/about/copyright.html">PubmedCentral</a> verweist auf <a href="http://www.copyright.gov/fls/fl102.pdf">Fair Use</a> (Reproduction of only a part of the work).</p>

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		<title>SJR: Konkurrenz zu den Impact Faktoren</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Dec 2007 08:54:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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Lange erwartet, nun endlich da: Elsevier hat mit seinen Scopus-Zitationsdaten eine Konkurrenz zu den Impact Faktoren von Thomson Scientific installiert. Bzw. von der &#8211; auch im Bibliothekswesen aktiven &#8211; spanischen SCImago-Gruppe installieren lassen. Laut dbis (die mich auf den Trichter brachte) ist SCImago Journal &#038; Country Rank eine &#8220;frei zugängliche Datenbank mit bibliometrischen Informationen zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/scimago.gif' alt='scimago.gif' /></p>
<p>Lange erwartet, nun endlich da: Elsevier hat mit seinen <a href="http://www.scopus.com">Scopus</a>-Zitationsdaten eine Konkurrenz zu den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Impact_factor">Impact Faktoren</a> von <a href="http://scientific.Thomson.com">Thomson Scientific</a> installiert. Bzw. von der &#8211; auch im Bibliothekswesen aktiven &#8211; spanischen <a href="http://www.scimago.es/">SCImago-Gruppe</a> installieren lassen. Laut <a href="http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo/detail.php?bib_id=alle&#038;colors=&#038;ocolors=&#038;titel_id=7817">dbis</a> (die mich auf den Trichter brachte) ist <a href="http://www.scimagojr.com/index.php">SCImago Journal &#038; Country Rank</a> eine &#8220;frei zugängliche Datenbank mit bibliometrischen Informationen zum Ranking wissenschaftlicher Zeitschriften.&#8221;</p>
<blockquote><p>SCImago verwendet einen eigenen, an Googles Pagerank orientierten Mechanismus [<a href="http://www.scimagojr.com/SCImagoJournalRank.pdf">Beschreibung</a>] zum Ranking wissenschaftlicher Zeitschriften im Bereich der Natur- und Ingenieurwissenschaften, Medizin (STM) und Sozialwissenschaften. Basierend auf den in Scopus erfassten Zeitschriften- und länderspezifischen Indikatoren werden die Zitationshäufigkeit von Publikationen analysiert und auf dieser Grundlage ein Ranking der Zeitschriften erstellt. </p></blockquote>
<p>Gibt auch schon einen E-LIS-Artikel darüber (auf Spanisch): Zaida Chinchilla-Rodríguez: <a href="http://eprints.rclis.org/archive/00012358/">SCImago journal &#038; country rank: un nuevo portal, dos nuevos rankings</a></p>
<p>In der spanischen Blogosphäre seit einiger Zeit, in der übrigen Welt seit dem 27.11. (<a href="http://rafaelsidi.blogspot.com/2007/11/scimago-new-portal-ranking-journals-and.html">sidi</a>), in der deutschen Sphäre seit dem 7.12. (<a href="http://recherchenblog.ch/index.php/weblog/scimago/">recherchenblog</a>).</p>
<p>Ein kurzer Vergleich der ersten 15 Titel in der Dermatologie ergibt folgendes Bild:<br />
<img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/abb013.jpg' alt='abb013.jpg' /></p>
<p>* Zeitschrift beim <a href="http://scientific.thomson.com/products/jcr/">Journal Citation Reports</a> (JCR) in Kategorie Infectious Diseases, Rang berechnet nach Impact Faktor.</p>
<p>Fazit: Mehr oder weniger enthalten die Rankings die selben Titel in ähnlicher Reihenfolge, die Korrelationswerte dürften hoch sein. Das ist auch nicht anders zu erwarten und ist gut so. Die einzige Zeitschrift, die bei SCImago nicht auftaucht ist <em>Pigment Cell Research</em> (JCR Rang 3), <em>Herpes</em> (SJR Rang 7) ist dafür im JCR nicht enthalten. Unter den ersten 15 JCR-Titeln gibt es nur zwei große &#8220;Verlierer&#8221;: Contact Dermatitis stürzt von Rang 8 (JCR) auf 36 ab, Dermatologic Surgery von 9 (JCR) auf 30. SJR hebt somit JCR nicht aus den Angeln, stellt aber für einige Titel und randständige/interdisziplinäre Zeitschriften eine (sinnvolle) Ergänzung dar. Das Länderranking ist schön bunt und witzig, hat jedoch noch einige Kinderkrankheiten. So führt Italien die Liste der westeuropäischen Länder in der Kategorie Biochemistry (medical) mit 97(!) Dokumenten an. Alle anderen Länder sollen nur 1 oder 2 Artikel auf diesem Gebiet veröffentlicht haben. Das gleiche unverständliche Bild bei &#8220;Family Practice&#8221; oder &#8220;Health Policy&#8221;: Hier funktioniert offensichtlich die (automatische?) Zuteilung der Artikel(?) nach Subject Categories nicht. Oder wird in den UK wirklich genausoviel an Health Policy publiziert wie in allen übrigen westeurop. Ländern zusammen? Auch sind Kategorien wie &#8220;Drug Guides&#8221; oder &#8220;Reviews and References&#8221; mit je 5 Artikeln ziemlich sinnfrei.</p>

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		<item>
		<title>Ergebnis: Kaufen Sie e-Books auch ohne VPN-Zugang?</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/12/19/2397</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 16:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abstimmung]]></category>
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		<category><![CDATA[Nutzer]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[VPN]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie nennt Peter Suber das immer so schön? Housekeeping! Ein bisschen Aufräumarbeit will ich nun auch betreiben, steht doch die letzte Abstimmung schon ziemlich lange auf der Homepage (24.10.-19.12.). Die lange Wartezeit hat sich jedoch gelohnt, denn imemrhin 34 haben dann doch ihre Stimme abgegeben. Kurz und knackig: 25 der 34 waren gegen den reinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie nennt Peter Suber das immer so schön? Housekeeping! Ein bisschen Aufräumarbeit will ich nun auch betreiben, steht doch die <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/10/24/2321">letzte Abstimmung</a> schon ziemlich lange auf der Homepage (24.10.-19.12.). Die lange Wartezeit hat sich jedoch gelohnt, denn imemrhin 34 haben dann doch ihre Stimme abgegeben. Kurz und knackig: 25 der 34 waren gegen den reinen Campuszugang für elektronische Ressourcen wie u.a. e-Books, das sind 74% und ein deutliches Zeichen an Verlage und sonstige (Datenbank)Anbieter, elektronische Angebote nicht mit einer elektronischen Fußfessel zu verkaufen. Bibliotheksnutzer können es im Jahre 2000+ sowas von überhaupt nicht verstehen, wenn sie für irgendwelche Infos noch in die Bibliothek laufen müssen, statt von zu Hause aus drauf zugreifen zu können. Also, liebe Buch- und Informationsverkäufer: Bitte die Kirche im Dorf lassen und die Katze aus dem Sack, sprich: die Angebote aus dem Campus lassen! </p>
<p>Lediglich 9% meinen, dass ein reiner Campuszugang ausreichen würde. Ok, manchmal bekommt man eine Ressource nur auf diesem Wege und beißt deshalb in den sauren Apfel. Besser überhaupt ein Angebot als gar keins. Muß man abwägen. Es verwirrt natürlich die Nutzer, wenn mal etwas aus der Reihe tanzt. Auf Nutzerseite wünsche ich mir klare Erwerbungsvorgaben von Seiten der Fakultät und Kliniken á la: &#8220;Solche Fußfessel-Angebote gehören nicht in die offene Informationspolitik unseres Hauses&#8221;.</p>
<p>Ergebnis im Detail:</p>
<p>- nein, das widerspricht unseren Leitzielen -> 29% (10 Votes)<br />
- nein -> 21% (7 Votes)<br />
- ja -> 18% (6 Votes)<br />
- nein, das ist ein Kündigungsgrund -> 15% (5 Votes)<br />
- ja, Zugang auf dem Campus reicht aus -> 9% (3 Votes)<br />
- nein, ich will mich nicht strafbar machen -> 6% (2 Votes)<br />
- nein, das verbietet unser Geldgeber -> 3% (1 Vote)</p>

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		<title>Max-Planck-Gesellschaft kündigt Lizenzvertrag mit Springer Verlag</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/10/19/2310</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Oct 2007 07:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Publikationswesen]]></category>
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		<description><![CDATA[meldet Heise Online. [Danke an Anna]
Die MPG hat für diesen brisanten Schritt eine interessante Begründung:
Die Auswertung der Nutzungsstatistiken und Vergleiche mit anderen wichtigen Verlagen hätten ergeben, dass Springer für die angebotenen Zeitschriften etwa das Doppelte des Preises forderte, den die MPG noch für vertretbar erachtet, teilte die Gesellschaft mit.
Die MPG setzt damit ein deutliches Zeichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>meldet <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/97599">Heise Online</a>. [Danke an Anna]</p>
<p>Die MPG hat für diesen brisanten Schritt eine interessante Begründung:</p>
<blockquote><p>Die Auswertung der Nutzungsstatistiken und Vergleiche mit anderen wichtigen Verlagen hätten ergeben, dass Springer für die angebotenen Zeitschriften etwa das Doppelte des Preises forderte, den die MPG noch für vertretbar erachtet, teilte die Gesellschaft mit.</p></blockquote>
<p>Die MPG setzt damit ein deutliches Zeichen auch an die Politik, denn &#8230;</p>
<blockquote><p>Wenn Verlage über die Marktmacht zur exzessiven Preisgestaltung verfügen, und dem Gesetzgeber die Bereitschaft fehle, solch unangemessenes Verhalten einer rechtlichen Kontrolle zu unterwerfen, so bleibe der Wissenschaft nur der Weg zu Selbsthilfe, heißt es seitens der MPG.</p></blockquote>
<p>Was mit <em>Selbsthilfe </em>in diesem Zusammenhang jedoch genau gemeint ist, erschließt sich mir nicht auf Anhieb. Open Access kann es ja wohl nicht sein, damit würde man sich langfristig von den Forschungsergebnissen in den Springer-Journalen abkoppeln. Und wenn die Verlage die Macht haben &#8211; was keiner bestreitet &#8211; kann dieser Akt der &#8220;Selbsthilfe&#8221; nur eine Art politisches Fanal sein, wie es auch die <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/01/09/1742">Norweger mit Blackwell</a> gesetzt haben. Späterer Vertragsabschluß zu günstigeren Konditionen nicht ausgeschlossen &#8211; Wer kann einen wie auch immer gearteten Zeitschriftenboykott schon lange durchgehalten?</p>

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		<title>Langfristige Archivierung der AGMB-Zeitschriften</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 07:16:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Überführung der AGMB-Zeitschrift Medizin &#8211; Bibliothek &#8211; Information auf die Plattform German Medical Science war die langfristige Archivierung der Ausgaben ab 2006 durch die ZB Med in Köln bzw. das DIMDI gesichert. Die Vorgängerversionen AGMB aktuell und medizin &#8211; bibliothek &#8211; information stehen zwar auf der Webseite der AGMB unter dem Provider manitu zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Überführung der AGMB-Zeitschrift <a href="http://www.egms.de/de/journals/mbi/index.shtml">Medizin &#8211; Bibliothek &#8211; Information</a> auf die Plattform <a href="http://www.egms.de">German Medical Science</a> war die langfristige Archivierung der Ausgaben ab 2006 durch die <a href="http://www.zbmed.de">ZB Med</a> in Köln bzw. das <a href="http://www.DIMDI.de">DIMDI</a> gesichert. Die Vorgängerversionen <em>AGMB aktuell</em> und <em>medizin &#8211; bibliothek &#8211; information</em> stehen zwar auf der <a href="http://www.agmb.de">Webseite der AGMB</a> unter dem Provider <a href="http://www.manitu.de">manitu</a> zur Verfügung (solange die AGMB die Serverkosten bezahlt), von echter, garantierter Langzeitverfügbarkeit war aber nicht zu sprechen. Dieses wichtige Desiderat konnte nun durch Überführung der Archivausgaben in das institutionelle Repository (klingt besser als Archiv <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) der Universität Münster erfüllt werden.</p>
<p>In <a href="http://miami.uni-muenster.de">MIAMI</a>, dem Münsterschen Informations- und Archivsystem multimedialer Inhalte, erhalten alle digitalen Dokumente dauerhafte Adressen und werden über nationale und internationale Bibliothekskataloge, Suchmaschinen sowie andere Nachweisinstrumente erschlossen. Durch Prüfsumme und Zeitstempel wird ein Schutz gegen Verfälschungen geboten. Die Universität gewährleistet die Langzeitarchivierung der digitalen Dokumente, <em>solange dies technisch und mit vertretbarem Aufwand möglich ist</em>. Betrieb und Weiterentwicklung des Publikations- und Archivservers sind eingebunden in nationale und internationale Initiativen und Projekte wie z.B. der &#8220;Open Archives Initiative&#8221;. </p>
<p>In MIAMI finden Sie nun <a href="http://miami.uni-muenster.de/servlets/DocumentServlet?id=3838">AGMB aktuell</a> (1997-2000) bzw. <a href="http://miami.uni-muenster.de/servlets/DocumentServlet?id=3840">Medizin &#8211; Bibliothek &#8211; Information</a> (2001-2005), die ZDB enthält die obigen Adressen ebenfalls bereits.</p>

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		<title>PRISM under fire</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Sep 2007 16:18:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur mal kurz zur Info, weil es ein wichtiger Teil der ongoing Open Access Debatte ist und zur Zeit in den Staaten für viel böses Blut sorgt: Die AAP (Association of American Publishers) hat eine Initiative PRISM (Partnership for Research Integrity in Science and Medicine) gegründet, die mit falschen Behauptungen und Lügen nur so um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur mal kurz zur Info, weil es ein wichtiger Teil der ongoing Open Access Debatte ist und zur Zeit in den Staaten für viel böses Blut sorgt: Die <a href="http://www.publishers.org/">AAP</a> (Association of American Publishers) hat eine Initiative <a href="http://www.prismcoalition.org/index.htm">PRISM</a> (Partnership for Research Integrity in Science and Medicine) gegründet, die mit falschen Behauptungen und Lügen nur so um sich zu werfen scheint, mit dem Resultat, dass sich AAP-Mitglieder wie OUP (und andere werden folgen) anfangen, sich von dieser Pitbull-Lobbyinginitiative zu distanzieren, Wissenschaftler mit dem Verweis auf Goebbelsche Propaganda ihre Editorenschaft hinwerfen oder Experten wie Alma Swan ihre Häme (und Sorge) ausschütten:</p>
<blockquote><p>Pat Schroeder [President AAP], quoted on the PRISM website says: “We want to share as much scientific and medical information as possible with the entire world. That’s why we got into this business in the first place.” No, ma’am. Your business works by restricting access to the information you have in your grasp.</p></blockquote>
<p><a href="http://blogs.openaccesscentral.com/blogs/bmcblog/entry/prism_bends_the_truth_as">Brian Vickery</a> von BioMed Central:</p>
<blockquote><p>What PRISM truly represents is an entrenched industry still attempting to hold at bay the disruptive effect of 21st Century communications. In the same way that the music industry was forced to adapt to iTunes, and cinema and television had no choice but to use sites like YouTube to their advantage, so will the scientific publishing industry have to eventually determine a way to use today’s technology to its advantage. Anything less than a commitment to this principle is to the detriment of scientific discovery and the global public, which stands to benefit enormously from greater access to publicly-funded research.</p></blockquote>
<p>Die Kreativität bei der Bespöttelung kennt keine Grenzen, hier ein &#8220;Trittbrettfahrer&#8221;:</p>
<p><a href="http://pisdcoalition.org/"><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/pisd.jpg' alt='pisd.jpg' /></a></p>
<blockquote><p>The present website was developed to counter the myths being propagated by OA proponents, most of whom are bloggers of low repute. The members of the PISD grant that OA proponents may have good intentions; however, there is little doubt that the OA initiative is an ill-conceived and fundamentally misguided endeavour. In particular, the PISD Coalition maintains that OA is not in the best interest of science. After undergoing extensive mediation and couples counseling, the PISD Coalition can confidently assert that scientific information does not want to be free. It wants to stay just where it is: safe and warm in the Reed Elsevier vaults, protected by the long arm of intellectual property law, earning massive profits for traditional publishers. <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>Was mich dabei nun fasziniert, ist die Tatsache, dass die Verlage bzw. deren Lobbying-Vertreter offenkundig den Kontakt mit der Basis (Wissenschaftlern wie <a href="http://phylogenomics.blogspot.com/2007/08/prism-partnership-for-research.html">Jonathan A. Eisen</a>, <a href="http://www.free-conversant.com/irweblog/879">Tom Wilson</a> und vielen anderen) verloren haben (auf der APE 200<del datetime="2007-09-10T13:46:14+00:00">7</del><ins datetime="2007-09-10T13:46:14+00:00">6</ins> flossen deswegen heftig die <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2006/04/07/1296">Krokodilstränen</a>). Wenn die Verlage <a href="http://www.arl.org/resources/pubs/br/br207/br207jrnlprices.shtml">zu groß</a> werden und börsennah (statt wissenschaftsnah) sind, scheint dies die logische Folge zu sein. Die Vermutung liegt nahe, dass es einen Punkt in der nicht allzu fernen Zukunft gibt, wo das Fass überläuft und die Wissenschaftler Ethik und Moral über Ruhm und Karriere stellen und die Verleger aus dem Business kicken.</p>

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		<title>Mobipocket und Amazon</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/08/24/2249</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 06:46:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
&#8220;Was kann ich bitteschön dafür?&#8221;
(Foto: Wikipedia)
Jetzt ist Mobipocket bereits den 10. Tag nicht erreichbar. Leser wiesen mich daraufhin, dass Mobipocket ja zu Amazon gehört und richtig: 2005 übernahm Amazon-Gründer Jeff Bezos &#8220;für &#8216;n Appel und &#8216;n Ei&#8221; alle Mobipocket-Aktien des eBook-Verlegers Franklin. Finde ich sehr weitsichtig &#8230; damals. Jetzt könnte es sich als sehr kurzsichtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/180px-jeff_bezos_2005.jpg' alt='180px-jeff_bezos_2005.jpg' /><br />
<em>&#8220;Was kann ich bitteschön dafür?&#8221;</em><br />
(Foto: Wikipedia)</p>
<p>Jetzt ist <a href="http://www.mobipocket.com">Mobipocket</a> bereits den 10. Tag nicht erreichbar. Leser wiesen mich daraufhin, dass Mobipocket ja zu <a href="http://www.Amazon.com">Amazon</a> gehört und richtig: <a href="http://www.library.uiuc.edu/blog/scholcomm/archives/2005/04/amazon_buys_2_p.html">2005 übernahm</a> Amazon-Gründer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jeff_Bezos">Jeff Bezos</a> &#8220;für &#8216;n Appel und &#8216;n Ei&#8221; alle Mobipocket-Aktien des eBook-Verlegers <a href="http://www.franklin.com/ ">Franklin</a>. Finde ich sehr weitsichtig &#8230; damals. Jetzt könnte es sich als sehr kurzsichtig und naiv erweisen, nicht gleichzeitig auch stärkeren Einfluß auf das &#8211; offensichtlich unfähige &#8211; Management (zumindest im IT-Bereich) zu nehmen. So fällt nun die Kritik auf Amazon zurück.</p>
<p>Kommentar: De facto-Standards im Publikationswesen sind auf der einen Seite sehr angenehm, weil man mit einer Installation, mit einem Reader viele Bücher gleichzeitig lesen, viele Anwendungen gleichzeitig benutzen kann. Im Krisenfall (Insolvenz, Serverprobleme, Umorientierung durch Verkauf) sieht es dafür dann ganz schnell ziemlich mau aus. Die Bildschirme bleiben schwarz. Und zwar flächendeckend. Beim Ausfall von Mobipocket betrifft es zwar nur einige PDA-Freaks, aber die Vorstellung, Adobe mit seinem PDF-Format würde in die Krise geraten &#8230; das Publikationswesen wäre im Kern getroffen &#8230;</p>

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		<title>Mobipocket nicht erreichbar</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/08/17/2238</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Aug 2007 08:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatursuche]]></category>
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		<category><![CDATA[PDA]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Webseite von Mobipocket &#8211; einem beliebten Anbieter von eBooks für die Westentasche &#8211; ist seit gestern nicht erreichbar. Dies kam unerwartet (es kam keine Maintenance-Vorwarnung obwohl man sonst mit Werbemails zugeschüttet wird) aber nicht überraschend, denn für Mobipocket sind &#8220;Kundenservice&#8221; und &#8220;Zuverlässigkeit&#8221; seit langem Fremdwörter. In der Vergangenheit war man wiederholt monatelang nicht erreichbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/mobi.jpg' alt='mobi.jpg' /></p>
<p>Die Webseite von <a href="http://www.Mobipocket.com">Mobipocket</a> &#8211; einem beliebten Anbieter von eBooks für die Westentasche &#8211; ist seit gestern nicht erreichbar. Dies kam unerwartet (es kam keine Maintenance-Vorwarnung obwohl man sonst mit Werbemails zugeschüttet wird) aber nicht überraschend, denn für Mobipocket sind &#8220;Kundenservice&#8221; und &#8220;Zuverlässigkeit&#8221; seit langem Fremdwörter. In der Vergangenheit war man <a href="http://wwwneu.uni-muenster.de/ZBMed/aktuelles/332">wiederholt</a> monatelang <a href="http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/medinfo/2006/34_pda500.pdf">nicht erreichbar</a> &#8211; weder per Fax-Nummer, Email oder Telefon (auf der Webseite wird nur eine Faxnummer genannt). Das Beste, was man wohl über diesen Pariser Anbieter sagen kann, ist, dass Mobipocket ist ein weit verbreitetes Format für eBooks darstellt. Einige Anbieter hochwertiger medizinischer Informationsprodukte (wie z.B. <a href="http://www.Mediheld.de">Mediheld</a>) sind deswegen in der Vergangenheit nicht nur zu diesem Format sondern auch zu diesem Anbieter gewechselt &#8211;  mit allen Vor- und Nachteilen (kein Rabatt für Bibliotheken). Dies könnte sich nun als etwas kurzsichtig erweisen. Das meistverkaufte Medizinbuch bei Mobipocket, der <a href="http://www.Herold-innere-medizin.de">Herold</a>, trägt sich schon mit Abwanderungsgedanken.</p>
<p>Der <a href="http://www.media4u.com">Börm-Bruckmeier-Verlag</a> ist da wesentlich schlauer: Man bedient sich zwar des Formats, aber nicht der Angebotsschiene von Mobipocket: Mit der Folge einer ausgezeichneten Zusammenarbeit mit Bibliotheken.<br />
<strong><br />
Nachtrag 1:</strong> Nach 5(!) Tagen ist Mobipocket immer noch nicht erreichbar, was auch <a href="http://www.technorati.com/posts/tag/mobipocket?language=n">andere Blogs</a> gemerkt haben: <a href="http://cjfogg.blogspot.com/2007/08/mobipocket.html">Damn you, Mobipocket</a>, <a href="http://jkontherun.blogs.com/jkontherun/2007/08/first-skype-the.html">First Skype, then Mobipocket</a> (mit Hintergrundinfos, es geht wohl um den DRM-Server von M.).</p>
<p><strong>Nachtrag 2: </strong>Mittlerweile heißt es nicht mehr &#8220;please come back in a few minutes&#8221; sondern &#8220;please come back later&#8221;. <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Die Blogosphäre gießt <a href="http://www.technorati.com/posts/tag/mobipocket?language=n">kübelweise Häme</a> über die arme Company aus, vor allem, da der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung">DRM</a>-Server wohl Schuld sein soll. Aber Mittwoch oder spätestens Donnerstag soll alles wieder laufen &#8230; Der Vertrauensverlust ist aber immens, Verlage und Autoren denken bereits über Alternativen nach.</p>
<p><strong>Nachtrag 3:</strong> Während <a href="http://www.libri.de/shop/action/magazine/6/ebooks.html">libri.de</a> und <a href="http://www.ebookcafe.de/2007/08/20/download-teilweise-gestoert/">beam-bibliothek</a> immerhin auf das Problem hinweisen, findet man bei zwei der größten deutschen Medizin-eBook-Portale <a href="http://www.Med4mobile.de">Med4mobile</a> und <a href="http://www.media4u.com">Börm Bruckmeier</a> weiterhin nicht funktionierende Links und keine Notiz zu dem Desaster. Sie müssten doch wenigstens so korrekt sein zu sagen: </p>
<blockquote><p>Ihr könnt die Bücher jetzt bei uns kaufen, aber ihr könnt sie nicht benutzen.</p></blockquote>

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</ul>

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		<title>Ergebnis: Nature-Archiv als Nationallizenz</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/08/07/2227</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 08:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle sind für Nature. Warum wohl? Weil sie es sich selber nicht leisten könnten! Das und nichts anderes heißt Spitzenversorgung, das und nichts anderes ist die Aufgabe der DFG. Warum können Sie es sich nicht leisten? Weil Nature dafür sky-rocketing Nature-Preise verlangt. In diesem Dilemma zwischen Bedarf und Kosten entscheidet sich die Zukunft dieser Nationallizenz-to-be. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medinfo.netbib.de/?p=2189">Alle sind</a> für <a href="http://www.nature.com/nature/archive/index.html">Nature</a>. Warum wohl? Weil sie es sich selber nicht leisten könnten! Das und nichts anderes heißt Spitzenversorgung, das und nichts anderes ist die Aufgabe der <a href="http://www.dfg.de">DFG</a>. Warum können Sie es sich nicht leisten? Weil Nature dafür sky-rocketing Nature-Preise verlangt. In diesem Dilemma zwischen Bedarf und Kosten entscheidet sich die Zukunft dieser Nationallizenz-to-be. Die DFG würde ja gerne, die AG Nationallizenzen würde ja gerne, die verhandelnden Bibliotheken würden ja gerne, aber Nature ist nicht ohne Grund bereits zweimal abgelehnt worden: Wenn man für das Archiv <em>einer</em> Zeitschrift anderswo <em>über 200</em> Titel bekommt, ja dann ist eine Schmerzgrenze erreicht. Auch wenn der Markt diese Preise hergeben mag (tut er das eigentlich?) und (via Impact) rechtfertigt. Aber da muß man auch mal in den sauren Apfel beissen, daraus besteht ja Excellence: Nichts unversucht lassen, keine Kosten und Mühen zu scheuen, um exzellente Bedingungen für Spitzenforscher/ung zu schaffen.</p>
<p>Nichtsdestotrotz stellen die Abstimmenden eine Stellvertretung und gute Lobby dar für die vielen, vielen nicht-institutionalisierten Nutzer, die (ebenfalls) nie die Chance hätten, an dieses zeitgeschichtlich fundamentale und bedeutsame Wissenschaftsarchiv heranzukommen. Ich sage nur: 25. April 1953, Watson/Crick: <a href="http://www.nature.com/nature/journal/v171/n4356/abs/171737a0.html">Molecular Structure of Nucleic Acids</a> !</p>
<p>Ergebnis im Detail:<br />
60 von 65 waren dafür = 92,3%<br />
2 von 65 ungewiß = 3,1%<br />
3 von 65 dagegen = 4,6% (Hier würde ich gerne ein paar Kommentare sehen! War bei allen der <a href="http://medinfo.netbib.de/?p=2189#comment-38942">Magdeburger Grund</a> ausschlaggebend?)</p>

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		<title>Ergebnis: &#8220;Worauf verweisen Sie, wenn die Online-Fernleihe ausfällt?&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jul 2007 09:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mittlerweile weiß man schon etwas mehr über die Zeit nach dem 5. Juli. Am 21. Sept. wird das Gesetz im Bundesrat verabschiedet und Bundespräsident Köhler wird wohl seine Unterschrift nicht verweigern. subito wird zweigleisig reagieren: Für die breite Masse wird die Post- und Faxlieferung durch Absenkung der Gebühren auf 6,50 Euro kompatibel gemacht, die Email-Lieferung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile weiß man schon etwas mehr über die Zeit nach dem 5. Juli. Am 21. Sept. wird das Gesetz im Bundesrat verabschiedet und Bundespräsident Köhler wird wohl seine Unterschrift nicht verweigern. <a href="http://www.subito-doc.de">subito</a> wird zweigleisig reagieren: Für die breite Masse wird die Post- und Faxlieferung durch Absenkung der Gebühren auf 6,50 Euro kompatibel gemacht, die Email-Lieferung wird durch Vereinbarungen mit Verlagsverbänden (wie <a href="http://www.stm-assoc.org/">STM</a>) für die gehobene Klientel legalisiert und durch Lizenzgebühren stark verteuert werden (aber nicht so stark wie bei den Auslandslizenzen).<br />
16 (28%) stimmten ganz pragmatisch für die (Aus)Nutzung der Spielräume, die vom Gesetz vorgegeben werden, und verweisen ihre Nutzer auf Post, Fax und PC-Fax (wie von uns getestet ist Fax sehr schnell, aber von der Qualität her schlechter als Papier und man braucht eine empfangsbereite Gegenstelle/Fax-Server). Kommerzielle Lieferdienste, PDFs beim Verlag kaufen und &#8216;Fernleihe ist out, alles ist Online/National/OA&#8217; erhielten je 5 Stimmen. Diese drei Optionen (zusammen 26%) würde ich als &#8220;nicht ganz so pragmatisch&#8221; subsummieren wollen. Ihnen ist außerdem der &#8211; sympathische &#8211; Realismus gemein, dass die Welt auch ohne bibliothekarische Fernleihe nicht zusammenbricht. Mit 18 Antwortenden sind immerhin 31% sichtbar verärgert über die Geschehnisse. Entweder ist die dumme Ministerin schuld, die <a href="http://log.netbib.de/archives/2007/07/05/was-sind-jetzt-nochmal-browser-politiker-und-computer/">keine Ahnung vom Internet</a> hat, oder die dummen Wissenschaftler, die keine Ahnung von Open Access und Lobbying haben (ich tat mich in der Tat sehr schwer, zwischen diesen beiden attraktiven Optionen zu wählen <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p>Insgesamt zeigt die Heterogenität der Antworten und die Größe der &#8220;Keine Ahnung&#8221;-Fraktion wohl, dass wir alle mehr oder weniger &#8220;kalt erwischt&#8221; wurden und uns erst langsam mit der veränderten Situation anfreunden können (gottseidank haben wir ja noch 2 Monate Schonfrist).</p>
<p>Das Ergebnis obiger <a href="http://medinfo.netbib.de/?p=2159">Abstimmung</a> im Detail:<br />
- Lieferung per Post/Fax -> 21% (12 Votes)<br />
- Auch ohne Email kann man <a href=http://textundblog.de/?p=1660#comment-80177>Ministerin</a> werden -> 17% (10 Votes)<br />
- Wissenschaftler selber schuld -> 14% (8 Votes)<br />
- Keine Ahnung -> 14% (8 Votes)<br />
- <a href=http://www.library.vcu.edu/tml/docsupp/>Kommerzielle Lieferdienste</a> -> 9% (5 Votes)<br />
- PDFs beim Verlag kaufen -> 9% (5 Votes)<br />
- Fernleihe ist out, alles ist Online/National/OA -> 9% (5 Votes)<br />
- Nutzung von <a href=http://medinfo.netbib.de/archives/2007/05/23/2073#comment-38569>PC-Fax</a> -> 7% (4 Votes)<br />
- Nur Geduld, der 3.Korb kommt 2% (1 Vote)</p>

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		<title>Abstimmung: Nature als Nationallizenz</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jul 2007 06:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abstimmung]]></category>
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		<description><![CDATA[Angesichts der drohenden Ablehnung der Nature Archive als Nationallizenz heute eine Blitzumfrage (vielleicht ist ja doch noch was zu retten).
Hintergrundinformationen: Die AG Nationallizenzen hat sich bisher nicht einstimmig für die Empfehlung des Kaufs des Nature Archive (inkl. Nature Biotechnology, Nature Genetics, Nature Medicine, Nature Structural Biology) an die DFG ausgesprochen, obwohl:

Die Nature Zeitschriften die höchsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/07/18/2187">drohenden Ablehnung</a> der <a href="http://www.nature.com/nature/archive/index.html">Nature Archive</a> als Nationallizenz heute eine Blitzumfrage (vielleicht ist ja doch noch was zu retten).</p>
<p>Hintergrundinformationen: Die AG Nationallizenzen hat sich bisher <em>nicht einstimmig</em> für die Empfehlung des Kaufs des Nature Archive (inkl. Nature Biotechnology, Nature Genetics, Nature Medicine, Nature Structural Biology) an die DFG ausgesprochen, obwohl:</p>
<ul>
<li>Die Nature Zeitschriften die höchsten Impact Faktoren besitzen</p>
<li>Bei Nutzungsraten und Preis-Nutzungsverhältnis die Nature-Titel an der Spitze des bibliothekarischen Angebots stehen. (Wenn also ein Archiv benutzt wird, dann das von Nature)
<li>Der verhandelte Preis absolut akzeptabel ist und bei Kosten/Artikel in der Größenordnung anderer Archive (LWW, Blackwell, Cell Press, Lancet) liegt
<li>Nature auch für Privatpersonen frei verfügbar wäre
<li>Die Ablehnung den Digital Divide verschärft: Reiche Unibibliotheken kaufen sich das Archiv über Gasco, die kleineren Bibliotheken (und ihre Nutzer) gucken in die Röhre.
<li>Bekanntermaßen kommen <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/01/23/1783">97% der Nutzung</a> der nationallizenzierten Ressourcen aus den STM-Fächern.
</ul>
<p>In Parenthese: Das Totschlagargument ist ja immer die <strong>Spitzenversorgung</strong>. Der SSG-Gedanke, aus dem heraus die DFG dieses Nationallizenzprojekt gestartet hat, ist ja gerade <strong>nicht</strong>, die stark genutzen Titel zu kaufen, sondern ganz im Gegenteil, diese zugunsten der nur sporadisch genutzten &#8220;Spitzentitel&#8221; auszuschliessen. Deshalb können die Kosten/Nutzen-Zahlen noch so klar sein, man sagt einfach: &#8220;Keine Spitzenversorgung!&#8221; und ist fein raus &#8230; (Definition der Spitzenversorgung <a href="http://bibliotheksdienst.zlb.de/1999/1999_04_Dokumentlieferung02.pdf">hier</a> und <a href="http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/wissenschaftliche_infrastruktur/lis/download/strategiepapier_ueberreg_lit_versorgung.pdf">hier</a>).*</p>
<p>Die Grundversorgung sei Aufgabe der Universitäten etc. Ganz ähnlich äußerten sich ja die Politiker (Zypries et al) bei der Verabschiedung des &#8220;wissenschaftsverlagsfreundlichen&#8221; Urheberrechts: <em>Die Wissenschaftler und Universitäten müßten endlich kapieren, dass Literatur nun mal Geld kostet.</em> Das Problem ist nur, dass diesselben Politiker die Unis mit zu wenig Geld ausstatten und zum anderen das Geld auch noch ungleichmäßig verteilt ist. Die meisten Universitäten/Bibliotheken leiden unter der Preiskrise. Die DFG könnte nun auch hier einspringen und tut es de facto auch: Die bis dato gekauften <a href="http://www.nationallizenzen.de/angebote">Ressourcen</a> sind beileibe nicht nur der Spitzenversorgung zuzurechnen, das <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/05/14/2060">Abonnement laufender Titel</a> ab 2008 scheint sich nun ganz von diesem zu engen Kleid zu verabschieden. Spitzenversorgung über Nationallizenzen abdecken zu wollen ist ja sowieso ein Widerspruch in sich. Wenn man die Unis/Bibliotheken aber bei der Grundversorgung entlasten würde, könnten diese in ihre Spitzenversorgung selber &#8211; und viel gezielter &#8211; investieren. Ist die DFG (und ihre Gremien) so pragmatisch?</p>
<p>* Ah, jetzt fällt bei mir der Groschen: Die Medizin wurde nicht etwa <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/01/02/1734">stiefmütterlich</a> behandelt, <em>obwohl </em>es einen starken Bedarf gibt, sondern <em>weil </em>es einen starken Bedarf gibt! <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_eek.gif' alt=':shock:' class='wp-smiley' /> </p>

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</ul>

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		<title>Elsevier&#8217;s StudentConsult II</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jul 2007 07:01:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibliotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationswesen]]></category>
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		<category><![CDATA[e-Books]]></category>
		<category><![CDATA[Elsevier]]></category>
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		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[
StudentConsult (gebloggt am 11.4.) habe ich mittlerweile mal genauer unter die Lupe genommen (wir haben ja genug Lehrbücher mit diesen Freischaltcodes   ). Es ist sehr positiv zu vermerken, dass sich Elsevier die Mühe gemacht hat, die Lehrbücher als HTML-Seiten einzustellen, die untereinander mit 40-90 so genannter &#8220;POL-Links&#8221; verknüpft sind. Eingeloggte Nutzer können zudem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/booklogo_med.thumbnail.gif' alt='booklogo_med.gif' /></p>
<p><a href="http://www.StudentConsult.de">StudentConsult</a> (<a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/04/11/2006">gebloggt am 11.4.</a>) habe ich mittlerweile mal genauer unter die Lupe genommen (wir haben ja genug Lehrbücher mit diesen Freischaltcodes <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Es ist sehr positiv zu vermerken, dass sich Elsevier die Mühe gemacht hat, die Lehrbücher als HTML-Seiten einzustellen, die untereinander mit 40-90 so genannter &#8220;POL-Links&#8221; verknüpft sind. Eingeloggte Nutzer können zudem Lesezeichen anlegen, Prüfungsfragen und Fälle bearbeiten sowie Abbildungen abspeichern (u.a. als Powerpoint-Datei, das wird gerne für Hausarbeiten genutzt). StudentConsult hat <a href="http://studentconsult.typepad.com/studentconsultblog/2007/06/mit-der-virtuel.html">14.000 Nutzer</a> mit durchschnittlich 1,5 freigeschalteten Büchern und strebt noch dieses Jahr die Vollabdeckung aller Fachgebiete mit insgesamt 40-45 Büchern an (z.Zt. sind es 25).</p>
<p>Wie sieht es mit einer Campuslizenz für Bibliotheken aus? Zwar findet man folgenden Disclaimer auf der Webseite,</p>
<blockquote><p>Der Zugang zur Online-Version [...] ist ausschließlich Einzelpersonen gestattet. Der Zugriff auf und die Nutzung von Online-Versionen von Lehrbüchern durch Institute, Bibliotheken und sonstige Einrichtungen ist strikt untersagt.</p></blockquote>
<p>doch Elsevier testet gerade, ob auch Bibliotheken auf den StudentConsult-Zug aufspringen würden (in personalisierter Form oder über ScienceDirect). Es ist aber wohl kein Geheimnis, wenn ich verrate, dass die Preisvorstellungen zur Zeit noch sehr auseinanderliegen. <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>StudentConsult macht übrigens gerade eine <a href="http://212.114.128.211/html/rogator.htm">Umfrage</a> (bis 15.7.) mit u.a. folgenden Fragen:</p>
<ul>
<li>Wie viel geben Sie insgesamt in einem Studienjahr ungefähr für Lernmaterialien aus?
<li>Haben Sie im letzten Jahr irgendeine Art von Web basierten Lernunterlagen für Ihr Studium gekauft?
<li>Bitte bewerten Sie die Wichtigkeit folgender Online-Zusatzmaterialien:
<ul>
<li>Vollständiger Buchinhalt mit Möglichkeit zur Volltextsuche</p>
<li>Herunterladbare Bilddatendank
<li>(Prüfungs-)Fragen zum Selbsttesten
<li>Praktische Fallbeispiele
</ul>
<li>Wie viel sind Sie bereit für eine reine Online-Bibliothek Ihrer Bücher, in der die Bücher gesammelt und durchsuchbar wären, auszugeben?
<li>Ist ein StudentConsult-Zugang ein Grund für Sie, ein Lehrbuch von Elsevier zu kaufen?
</ul>
<p>Die weiteren Ergebnisse dürften auch für eine Medizinbibliothek hochinteressant sein. Drängen Sie daher Ihren Elsevier-Vertreter, die allgemeinen (nicht StudentConsult-bezogenen) Ergebnisse öffentlich zu machen!</p>

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		</item>
		<item>
		<title>An der MLA teilnehmen?</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/07/03/2155</link>
		<comments>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/07/03/2155#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jul 2007 09:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[AGMB]]></category>
		<category><![CDATA[EAHIL]]></category>
		<category><![CDATA[MLA]]></category>
		<category><![CDATA[Refs]]></category>
		<category><![CDATA[ICML]]></category>
		<category><![CDATA[Staat]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medinfo.netbib.de/archives/2007/07/03/2155</guid>
		<description><![CDATA[Ich denke ja immer mal wieder dran, an der größten (und wichtigsten?) Konferenz für Medizinbibliothekare teilzunehmen, dem MLA-Kongreß in den USA. Man könnte dort z.B. einige Blogger treffen. Aber es gibt ja auch noch die deutsche Konferenz der AGMB und die europäische der EAHIL und dann alle vier Jahre die ICML. Und irgendwann ist auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke ja immer mal wieder dran, an der größten (und wichtigsten?) Konferenz für Medizinbibliothekare teilzunehmen, dem <a href="http://www.mlanet.org">MLA</a>-Kongreß in den USA. Man könnte dort z.B. einige Blogger treffen. Aber es gibt ja auch noch die deutsche Konferenz der <a href="http://www.agmb.de">AGMB</a> und die europäische der <a href="http://www.eahil.net">EAHIL</a> und dann alle vier Jahre die <a href="http://www.icml2009.com/">ICML</a>. Und irgendwann ist auch Schluß mit dem Reisekostenetat. </p>
<p>Die neue <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,491234,00.html">EU-Vereinbarung mit den USA</a> hat mir nun die Entscheidung leichter gemacht: Ein Transatlantikflug genügt und meine persönlichen Daten (inkl. Kreditkartennummer?) werden 15 Jahre lang von den USA gespeichert. <strong>15 Jahre lang</strong> &#8211; das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Hier an der Uni machen die sich schon in die Hose, wenn sie Verbindungsdaten länger als 2 Tage speichern sollen &#8211; was u.a. die Personalisierung von <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2006/02/22/1148">mißbräuchlichen Downloads</a> verhindert.</p>

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		<title>Ergebnis der Abstimmung: Burn-out</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/06/08/2118</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jun 2007 09:08:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Refs]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Abstimmung &#8220;Stehen Sie vor einem Burn-Out?&#8221; lief vom 15. Mai bis 8. Juni und wurde von 47 Medizinbibliotekaren beantwortet, darunter 34 Mitarbeitern und 13 Chefs. Von den Mitarbeitern gaben 24% an, kurz vor dem Burn-out zu stehen, und weitere 68% gaben zu, sich manchmal ausgebrannt zu fühlen. Nur 9% aller antwortenden Mitarbeiter hatten keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Abstimmung &#8220;<a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/05/15/2065">Stehen Sie vor einem Burn-Out?</a>&#8221; lief vom 15. Mai bis 8. Juni und wurde von 47 Medizinbibliotekaren beantwortet, darunter 34 Mitarbeitern und 13 Chefs. Von den Mitarbeitern gaben 24% an, kurz vor dem Burn-out zu stehen, und weitere 68% gaben zu, sich manchmal ausgebrannt zu fühlen. Nur 9% aller antwortenden Mitarbeiter hatten keine Probleme mit Burn-outs. Chefs (mit 10 und mehr Mitarbeitern) scheinen es da leichter zu haben (wirkt hier die Arbeitsbelastung eher belebend?): 15% stehen kurz vor dem Burn-out, 54% manchmal und für 31% ist Burn-out ein Fremdwort.</p>
<p>Das Ergebnis im Detail:</p>
<p>Als Mitarbeiter: Manchmal -> 49% (23 Votes)<br />
Als Mitarbeiter: Ja -> 17% (8 Votes)<br />
Als Leiter mit ~10 MA: Manchmal -> 11% (5 Votes)<br />
Als Leiter mit ~10 MA: Nein -> 9% (4 Votes)<br />
Als Mitarbeiter: Nein -> 6% (3 Votes)<br />
Als Leiter mit ~10 MA: Ja -> 4% (2 Votes)<br />
Als Leiter mit ~20 MA: Manchmal -> 4% (2 Votes)<br />
Als Leiter mit ~20 MA: Nein -> 0% (0 Votes)<br />
Als Leiter mit ~20 MA: Ja -> 0% (0 Votes)</p>
<p>Leiter mit ~30 MA haben sich nicht geoutet <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p><strong>Haben Sie eine Idee für eine neue Umfrage?</strong></p>

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		<title>PubMed-Probleme bei Anzeige eines Zitats</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jun 2007 06:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medline]]></category>
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		<category><![CDATA[Medlib-l]]></category>
		<category><![CDATA[NLM]]></category>
		<category><![CDATA[PubMed]]></category>
		<category><![CDATA[Serviceunterbrechung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern Nachmittag gibt es weltweit Probleme, wenn man in PubMed auf ein Zitat klickt. Diese Einzelanzeige ist gestört, man sieht nur eine leere Seite, am unteren Browserrand steht: &#8220;Fertig&#8221;. 
Ausserdem gibt es seit mindestens seit Montag (einige berichten seit 2 Wochen) auch Probleme mit dem Clipboard, mit der History und dem Send to Email. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern Nachmittag gibt es weltweit Probleme, wenn man in <a href="http://pubmed.gov">PubMed</a> auf ein Zitat klickt. Diese Einzelanzeige ist gestört, man sieht nur eine leere Seite, am unteren Browserrand steht: &#8220;Fertig&#8221;. </p>
<p>Ausserdem gibt es seit mindestens seit Montag (einige berichten seit 2 Wochen) auch Probleme mit dem <a href="http://list.uvm.edu/cgi-bin/wa?A2=ind0706A&#038;L=MEDLIB-L&#038;T=0&#038;O=D&#038;P=10287">Clipboard</a>, mit der History und dem <a href="http://list.uvm.edu/cgi-bin/wa?A2=ind0706A&#038;L=MEDLIB-L&#038;T=0&#038;O=D&#038;P=10406">Send to Email</a>. </p>
<p>In der Liste <a href="http://list.uvm.edu/cgi-bin/wa?A1=ind0706A&#038;L=MEDLIB-L&#038;F=&#038;S=&#038;O=D&#038;H=0&#038;D=0&#038;T=0">medlib-l</a> laufen die Warnungen heiß, die <a href="http://www.nlm.nih.gov">NLM</a> ist informiert. Angeblich vermutet die NLM ein Firewall- oder Linkout-Problem, was erklären könnte, dass nicht alle Nutzer dieses Problem haben. Ich konnte weder mit noch ohne Firewall/Linkout auf die Einzelanzeige zugreifen. </p>
<p>Die Erklärung scheint wohl eher zu sein, dass die NLM seit Ende Mai auf ein neues System (<a href="http://nnlm.gov/scr/blog/?p=346%3E">Entrez 2.0</a>) umstellt: Die URLs für die Einzelanzeige sehen anders &#8211; kryptischer &#8211; aus (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez?Db=pubmed&#038;Cmd=ShowDetailView&#038;TermToSearch=17546769&#038;ordinalpos=2&#038;itool=<br />
EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum). Also: Das Problem liegt bei der NLM und ich vermute mal stark, dass die zur Zeit (oder in 5 Stunden, wenn sie aufwachen) heftig daran arbeiten.</p>
<p><strong>Man kann das Problem umgehen, indem man den gewünschten Artikel anhakt und den Display-Modus &#8220;Abstract&#8221; auswählt.</strong> </p>
<p><img src='http://medinfo.netbib.de/wp-content/uploads/pubmed006a.jpg' alt='pubmed006a.jpg' /></p>
<p>Auch über <a href="http://www.medpilot.de">MedPilot</a>, <a href="http://www.dimdi.de/dynamic/de/db/recherche/index.htm">DIMDI</a> oder kostenpflichtige Anbieter wie <a href="http://gateway.ovid.com/autologin.html">OVID</a> kann man Medline in der neuesten Fassung problemlos benutzen.</p>
<p>Weitere Hinweise der NLM (u.a. über die neuen Adressen für PubMed): <a href="http://www.nlm.nih.gov/pubs/techbull/mj07/mj07_pubmed_url.html">http://www.nlm.nih.gov/pubs/techbull/mj07/mj07_pubmed_url.html</a></p>
<p>Die NLM verspricht sich vom neuen System:</p>
<blockquote><p>NCBI began phasing in the new Entrez 2.0 system on Thursday, May 24, 2007. The new system offers more flexibility and personalization.</p></blockquote>
<p>Und <a href="http://list.uvm.edu/cgi-bin/wa?A2=ind0706A&#038;L=MEDLIB-L&#038;T=0&#038;O=D&#038;P=11308">Catherine</a> meint dazu:</p>
<blockquote><p>Oh, yeah. &#8220;Flexibility&#8221; and &#8220;personalization&#8221;. That&#8217;s the ticket. It&#8217;s not a bug, folks, it&#8217;s a feature!</p></blockquote>
<p>Die Abhängigkeit (der Nutzer) von einem (1) solchen System ist wirklich manchmal schon beängstigend &#8230;</p>
<p><strong>Nachtrag: Freitag, 8.6.:</strong> Die Problem sind behoben. </p>

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		<title>Doping, Fingerabdrücke und der Google/Feedburner-Deal</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/05/25/2084</link>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2007 09:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Refs]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Gläserner Bürger]]></category>
		<category><![CDATA[Staat]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie unten dargestellt, kauft jetzt die Suchmaschine der Gemischtwarenladen Google wahrscheinlich den RSS-Anbieter Feedburner. Was mich besonders daran fasziniert (und eine gewisse Koinzidenz darstellt zu den Doping-Geständnissen und den gestern vom Bundestag beschlossenen digitalen Fingerabdrücken): 
Nach meinem letzten Vortrag wurde heiß über die Gefahr der Personalisierung zahlreicher Internetaktivitäten via Google diskutiert. Übereinstimmung herrschte darüber, dass, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie unten dargestellt, kauft jetzt <strike>die Suchmaschine</strike> der Gemischtwarenladen <a href="http://www.google.de/intl/en/about.html">Google</a> wahrscheinlich den RSS-Anbieter <a href="http://www.Feedburner.com">Feedburner</a>. Was mich besonders daran fasziniert (und eine gewisse Koinzidenz darstellt zu den <a href="http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,484826,00.html">Doping-Geständnissen</a> und den gestern vom Bundestag beschlossenen <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/90202">digitalen Fingerabdrücken</a>): </p>
<p>Nach meinem letzten <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/05/09/2051">Vortrag</a> wurde heiß über die Gefahr der Personalisierung zahlreicher Internetaktivitäten via Google diskutiert. Übereinstimmung herrschte darüber, dass, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,485046,00.html">was Google weiß</a>, über kurz oder lang auch die US-Regierung weiß. Mehrere Teilnehmer plädierten deshalb für eine Aufteilung der individuellen Internet-Aktivitäten nach dem Motto: Suchen bei Google, Blog bei Yahoo!, Bookmarks bei Connotea, Fotos bei Slide, RSS-Feeds bei Feedburner &#8211; oops, erwischt: Das geht nun nicht mehr&#8230; Die Zentralisierung bei den Webdiensten verhindert diese &#8211; jetzt nur noch als naiv zu bezeichnende Idee &#8211; der Anonymisierung durch Aufteilung. Und auch die Bundesregierung bzw. die Medien signalisieren uns heute deutlich: Was du auch machst, wie lange es auch her ist: Du bist nicht mehr anonym in der Masse, dein <a href="http://www.tagesschau.de/thema/0,1186,OID6212054_REF_NAV_BAB,00.html">Alltag wird überwacht</a>. </p>
<p>&#8211;</p>
<p>According to wellknown blogger <a href="http://www.techcrunch.com/2007/05/23/100-million-payday-for-feedburner-this-deal-is-confirmed/">Michael Arrington</a>, this deal is confirmed even if the exponent themselves doesn&#8217;t announce something til now.</p>
<blockquote><p>Andy Beard goes on at length about the good and bad points for WebProNews. Though &#8220;not a huge number,&#8221; Google would also acquire Feedburner&#8217;s 422,000 + publishers and their subscribers. Whatever Google&#8217;s motivation, the acquisition would fit right in with the recent Silicon Valley zeitgeist – it&#8217;s been an acquisition frenzy lately, especially from Google and Microsoft. (<a href="http://www.webpronews.com/topnews/2007/05/23/google-feedburner-deal-confirmed">Jason Lee Miller</a>)</p></blockquote>

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		<title>Inetbibtagung 2008 in Würzburg: Testbed für Konferenzblogging</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/04/02/1977</link>
		<comments>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/04/02/1977#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2007 09:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibliotheken]]></category>
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		<description><![CDATA[Michael Schaarwächter kündigte in inetbib an:
Die naechste Inetbibtagung wird vom 9.4. bis 11.4.2008 in Wuerzburg stattfinden. Sie wird gemeinsam veranstaltet [1] von der UB Wuerzburg, der FHB Wuerzburg, der Stadtbuecherei Wuerzburg und der UB Dortmund. Nach bisher zwei Besuchen in Wuerzburg freue ich mich aus vielen Gruenden besonders auf diese Tagung: Das Ambiente in dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Schaarwächter <a href="http://comments.gmane.org/gmane.culture.libraries.inetbib/7547">kündigte in inetbib an</a>:<br />
<em>Die naechste Inetbibtagung wird vom 9.4. bis 11.4.2008 in Wuerzburg stattfinden. Sie wird gemeinsam veranstaltet [1] von der UB Wuerzburg, der FHB Wuerzburg, der Stadtbuecherei Wuerzburg und der UB Dortmund. Nach bisher zwei Besuchen in Wuerzburg freue ich mich aus vielen Gruenden besonders auf diese Tagung: Das Ambiente in dieser Stadt ist etwas besonderes, der Sueden Deutschlands wurde von der Inetbibtagung bisher lediglich einmal &#8220;angekratzt&#8221; und nicht zuletzt sind wir dort von einem engagierten Team sehr freundlich empfangen worden.</p>
<p>Wir haben uns bereits auf ein paar Eckpunkte im Programm geeinigt, jetzt moechte ich allerdings noch nicht allzuviel davon erraten. Wir haben diesmal auch ein spontan gefundenes Motto: &#8220;Inetbib 2.0&#8243;. Dies ist allerdings nicht im Sinne des Hypes gemeint, der ja schon fast wieder in eine Ernuechterungsphase eingetreten ist. Nein, wir moechten einerseits auf dieser Konferenz Web 2.0 wirklich leben, zum Beispiel also <strong>Bloggern ein Forum geben</strong>, und andererseits auch in Vortraegen pruefen, wohin sich denn eine gesunde Mischung aus Bibliothek 1.0 und Bibliothek 2.0 entwickeln koennte oder schon entwickelt hat.</em> (Hervorhebung durch mich)</p>
<p>Super Idee, Michael! Hier meine 2Cent:<br />
Blog sind ein ausgezeichnetes Mittel, um &#8220;live&#8221; über Konferenzen zu berichten und lassen sich aus sonst sehr gut für Tagungen aller Art gebrauchen. Solcherart kann ein multimediales, lebendiges Konferenz-Abbild im Web entstehen, das nicht nur den Teilnehmern hilft, auf dem Laufenden zu bleiben, sondern insbesondere auch den Daheimgebliebenen das Erlebnis einer Konferenzteilnahme vermitteln kann. Auch zur Vor- und Nachbereitung von Konferenzen eignen sich Blogs hervorragend: So kann man die Referenten in einem Konferenzblog mit Fotos, biographischen Notizen und Abstracts vorstellen. Die Konferenz-Teilnehmer können den Referenten Fragen stellen, Einfluss auf die Inhalte nehmen und sogar die Vorträge bewerten. Die Referenten wiederum nutzen das Blog untereinander zur Feinabstimmung ihrer Vorträge. Unmittelbar nach dem Vortrag können Bilder, Volltexte und Mitschnitte des Vortrags eingestellt werden.</p>
<p>Was an Infrastruktur gebraucht wird: WLAN, Audio- und ev. Videomitschnitte, Flickr Pro-Account und ein Konferenzbüro mit PCs, Internet, Bearbeitungssoftware, etc.</p>

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</ul>

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		<title>Bibliothekskongress: Festabend</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/03/21/1945</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 07:41:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kongresse]]></category>
		<category><![CDATA[Refs]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothekartag]]></category>
		<category><![CDATA[ICML]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Für alle Unbill auf Angenehmste entschädigt wurde man am Dienstag auf dem Festabend in der Moritzbastei. Dieser Event &#8211; dankenswerterweise gesponsert von 3M und Ebsco &#8211; strafte all&#8217; diejenigen Lügen, die Bibliothekaren keine gelungenen Feste und ausdauerndes Tanzen zutrauen. Zum einen war es perfekt organisiert, da die Moritzbastei ideale Bedingungen für ein stressfreies Essen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für alle Unbill auf Angenehmste entschädigt wurde man am Dienstag auf dem Festabend in der <a href="http://www.moritzbastei.de">Moritzbastei</a>. Dieser Event &#8211; dankenswerterweise gesponsert von 3M und Ebsco &#8211; strafte all&#8217; diejenigen Lügen, die Bibliothekaren keine gelungenen Feste und ausdauerndes Tanzen zutrauen. Zum einen war es perfekt organisiert, da die Moritzbastei ideale Bedingungen für ein stressfreies Essen und Trinken bietet. Es gab nicht den üblichen Ansturm auf ein zentrales Buffet, weil es geschickt in zahlreiche kleine Buffet- und Service-Inseln (so nennt man das wohl) aufgeteilt war. Die Moritzbastei ist zudem in so viele Räume untergliedert, dass man doch etwas Zeit einplanen mußte, wollte man alle bewandern, und so fand man manches kulinarische Highlight erst durch Zufall (oder Mundpropaganda, danke Markus!). So kam nie das Gefühl von Hektik oder Masse auf. Wer sich dann doch selbstvergessen ins Menschengewühl stürzen wollte, konnte das später (von wegen, Bibliothekare sind alle schon um 22 Uhr im Bett!) bei den herrlichen Klängen der leicht schrägen <a href="http://www.maria-koenig-kapelle.de ">Maria König Kapelle</a> tun (ja, auch die hat eine Webseite!). Diese kollektive Tanzeuphorie erinnerte mich an nichts, was ich je auf einem deutschen Bibliothekskongress gesehen habe (aber vielleicht bin ich ja noch nicht lange genug dabei). Es reichte zwar nicht ganz an die Stimmung auf einem <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2005/09/23/790">brasilianischen Bibliothekartag</a> heran, war aber nahe dran&#8230;</p>
<p>Schön auch, dass sich die deutsche Bloggerszene fast vollständig versammelt (leider fehlten Edlef und Prof. Hobohm <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  ) zu vorgerückter Stunde an einem Tisch zusammenfand. Ich warte schon sehnsüchtig auf die bei dieser Gelegenheit gemachten Handy-Fotos (Patrick!).</p>

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		<title>Bibliothekskongress: Nationallizenzen und bundesweite Konsortien / AG NLZ</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2007 11:58:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[AG NLZ ist die &#8220;Arbeitsgemeinschaft Nationallizenzen Laufende Zeitschriften&#8221; und bereitet eine kleine Revolution vor, wie uns Frau Dr. Hildegard Schäffler in einem trockenen, wunderbar bayrischen Tonfall mitteilte: Überregionale Verfügbarkeit elektronischer Ressourcen: Neue Lizenzierungs- und Finanzierungsmodelle (Word-Abstract).
Nach dem Kauf abgeschlossener Zeitschriftenpakete geht es an die laufenden Zeitschriften. Da gibt es zwei Modelle: Beim einen bleibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>AG NLZ ist die &#8220;Arbeitsgemeinschaft Nationallizenzen Laufende Zeitschriften&#8221; und bereitet eine kleine Revolution vor, wie uns Frau Dr. Hildegard Schäffler in einem trockenen, wunderbar bayrischen Tonfall mitteilte: <a href="http://www.bid-kongress2007.de/programm_fortbildung.htm#20">Überregionale Verfügbarkeit elektronischer Ressourcen: Neue Lizenzierungs- und Finanzierungsmodelle</a> (Word-<a href="http://www.bid-kongress2007.de/abstracts/abstract_dienstag_nationallizenzen_konsortien_schaeffler.doc">Abstract</a>).</p>
<p>Nach dem Kauf abgeschlossener Zeitschriftenpakete geht es an die laufenden Zeitschriften. Da gibt es zwei Modelle: Beim einen bleibt es wie bekannt: Die DFG bezahlt, die Hochschulen (und andere) nutzen. Beim Opt-In-Modell jedoch werden die Kosten von der DFG nicht übernommen, jedenfalls nicht in voller Höhe. Die DFG wird aber die Verhandlungen (unter Federführung der bekannten Bibliotheken und der bewußten AG NLZ) unterstützen und eine Anreizfinanzierung geben. Wenn eine Bibliothek dann an diesen Zeitschriften teilnehmen will, muß sie sich mit einem Eigenanteil beteiligen, dessen Höhe sich nach den Abos richtet. Es wird sich dabei also z.B. um Medizin-Titel von Elsevier handeln, die man bisher nicht abonnieren konnte. Die Bibliothek behält ihre bisherigen 50 Elsevier-Abos (für 50.000 Euro) und bezahlt für die Nutzung aller weiteren 200 Elsevier-Medizintitel einen Obulus von (fingiert) 10.000 Euro (= 20% der 50.000 Euro) dazu.</p>
<p>Die Archivgrenze soll weiter in die Gegenwart verschoben werden, so dass ein dynamischer Moving Wall entsteht.</p>
<p><strong>Nachtrag: </strong>Elsevier erst mal nicht dabei sein, der Verlag war sowieso nur als &#8211; fingiertes &#8211; Beispiel von mir genannt worden.</p>

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		<title>Bibliothekskongress: Nationallizenzen und bundesweite Konsortien / Frust</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2007 10:00:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Frust, Frust, Frust &#8211; Die Erfahrung von früheren Bibliothekartagen: &#8220;Die wichtigsten Themen finden in den kleinsten Räumen statt&#8220;, scheint sich hier wieder zu bestätigen (dies gilt übrigens auch für die Session Soziale Software). Nationallizenzen und bundesweite Konsortien: Erfahrungen und Perspektiven (Word-Abstract), fand (oder findet vielmehr noch, ich bin geflohen) im klitzekleinen Raum 11 statt (100 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frust, Frust, Frust &#8211; Die Erfahrung von <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2006/03/24/1254">früheren Bibliothekartagen</a>: &#8220;<strong>Die wichtigsten Themen finden in den kleinsten Räumen statt</strong>&#8220;, scheint sich hier wieder zu bestätigen (dies gilt übrigens auch für die Session Soziale Software). <a href="http://www.bid-kongress2007.de/programm_fortbildung.htm#20">Nationallizenzen und bundesweite Konsortien: Erfahrungen und Perspektiven</a> (Word-<a href="http://www.bid-kongress2007.de/abstracts/abstract_dienstag_nationallizenzen_konsortien.doc">Abstract</a>), fand (oder findet vielmehr noch, ich bin geflohen) im klitzekleinen Raum 11 statt (100 Personen Nenngröße, dabei waren bereits beim letzten Bibliothekartag über 300 Leute bei dieser Session!) &#8211; die veranstaltende Expertengruppe Erwerbung und Bestandsentwicklung des DBV (oder die AG Nationallizenzen?) hat sich hier wohl schwer verkalkuliert und die deutschlandweite Bedeutung ihrer Arbeit unterschätzt. Während ich draußen auf das Ende des Vortrags von Dr. Bunzel, DFG, warte, um hereinzukommen, kehren bestimmt 50 interessierte Zuhörer wieder frustriert um, als sie sehen, dass sich die Zuhörer buchstäblich bis auf den Flur stapeln. Aber es hilft alles nichts, das ist mein Job, dafür bin ich Bibliothekar, da muß ich rein. (Und wenn ich schon mal am Knöttern bin: 3 (in Worten: drei!) Internet-PCs für wievielhundert Teinehmer ist ein absolutes Armutszeugnis. Und: Wenn schon WLAN, dann auch für die Besucher, nicht nur die Aussteller. Von mir aus auch kostenpflichtig <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  aber das ist einfach internationaler Standard und da ist <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2006/09/21/1590">selbst Rumänien</a> uns meilenweit voraus!) </p>
<p>Zurück zur Session: Das Hineindrängen lohnt sich, Frau Wiesner, HEBIS, klärt in anschaulicher Weise über die Ziele, Wege, Verhandlungen und Hintergründe von Nationallizenzen auf.</p>
<p>Leider ist der Prozess nicht so transparent &#8211; aber das soll kommen. Jeder kann doch der verhandelnden AG Nationallizenzen Datenbanken oder Zeitschriftenarchive vorschlagen &#8211; ach, seit wann denn das? Gibt es da einen formalen, öffentlichen Weg &#8211; ich kenne keinen. Das läuft wohl eher informell: Man kann ja einen der Verhandlungsführer ansprechen: Aha, sehr transparent. </p>
<p>Was mich dann vollkommen aus der Fassung bringt: Die Gutachter entscheiden anhand von <em>ad hoc Kriterien</em> über Annahme oder Ablehnung eines ausverhandelten Pakets. Das muß man sich dann wohl offensichtlich so vorstellen: Es wird über medizinische Zeitschriftenarchive von Wiley diskutiert (oder Nature etc.). Dann wird in die Runde geschaut: Top oder Flop? Einer der Gutachter sagt dann (nach Frau Wiesner): Medizinische Zeitschriftenartikel werden ja eh nicht mehr benutzt, wenn sie älter als 2 Jahre sind. Gut, das es den Kollegen gibt! Das Paket kann endlich abgelehnt werden. Nächster Punkt. <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_eek.gif' alt=':shock:' class='wp-smiley' />   </p>
<p>Wo sind wir? Werden hier allen Ernstes 45,7 Mio. Euro (und demnächst mehr, das Projekt geht bis 2012) nach solchen Kriterien vergeben?? Wo doch handfeste Studien existieren, die &#8211; z.B. anhand von Fernleihzahlen &#8211; deutlich das Gegenteil beweisen?* Diese und eine Vielzahl weiterer Studien zeigen, dass 20% der bestellten Literatur älter als 20 Jahre ist, und das selbst ein Bedarf für Artikel <em>vor 1900</em> besteht. Urteilen wir als wissenschaftliche Bibliothekare nach Emminence oder Evidence? Eine <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/01/23/1783">Evaluierung des DFG-Nationallizenzprojektes wurde bereits angemahnt</a> und erscheint nach den neuen Informationen nötiger denn je.<br />
&#8211;<br />
* z.B. <a href="http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/obsto/text/bd/Wege_bd2.pdf">Zeitschriftenmanagement II &#8211; Zeitschriftenbedürfnisse und -bewertungskonzepte</a>. Bibliotheksdienst 2000, 34: 1194-1210 (hier Seite 1209). </p>
<p><strong>Nachtrag: </strong>Ich muß Abbitte leisten bei der die Expertengruppe Erwerbung und Bestandsentwicklung des DBV. <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_redface.gif' alt=':oops:' class='wp-smiley' />  Die Gruppe hatte sich <strong>nicht</strong> verkalkuliert, sondern <strong>nachdrücklich</strong> einen großen Raum für die Veranstaltung beantragt &#8211; der schwarze Peter liegt also beim Veranstalter (In den großen Säälen 1, 2 und 3 fand parallel folgendes statt: <em>Treffpunkt Standardisierung, Bomben und Bibliotheken, Bibliotheksgesetzgebung für Deutschland</em>) &#8211; Für mich vollkommen peripher, aber für viele vielleicht nicht: Wer weiß, wieviel genau dort waren?).</p>

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		<title>BSB öffnet Fachportal BioMedLit mit Rechercheeinstieg</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2007 09:30:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit BioMedLit bewirbt die Bayerische Staatsbibliothek einen &#8220;neuen Dokumentlieferdienst für die Life Sciences&#8221;. Wenn man genauer hinschaut, ist der Lieferdienst an sich gar nicht so neu, es handelt sich dabei nämlich um subito. Neu ist das Portal, das die BSB dafür gebaut hat und vor allem der &#8220;Rechercheeinstieg Fachportal BioMedLit&#8220;. Es handelt sich aber nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit <a href="http://www.bsb-muenchen.de/Fachportal_BioMedLit.1765.0.html">BioMedLit</a> bewirbt die <a href="http://www.bsb-muenchen.de/">Bayerische Staatsbibliothek</a> einen &#8220;neuen Dokumentlieferdienst für die Life Sciences&#8221;. Wenn man genauer hinschaut, ist der Lieferdienst an sich gar nicht so neu, es handelt sich dabei nämlich um subito. Neu ist das Portal, das die BSB dafür gebaut hat und vor allem der &#8220;<a href="http://elektra.bsb-muenchen.de/servlet/Top/searchadvanced">Rechercheeinstieg Fachportal BioMedLit</a>&#8220;. Es handelt sich aber nicht um &#8220;verschiedene&#8221; Life Science Datenbanken, sondern bisher nur um PubMed &#8211; das wird sich aber wohl noch ändern, nach der Ankündigung zu urteilen. BioMedLit war aber (wohl aufgrund einer fehlenden Trunkierungsmöglichkeit) nicht in der Lage, bei einem Test mit der Autor-Suche alle meine PubMed-Artikel zu finden. Hier muß schleunigst noch nachgebessert werden! Überdies war die beworbene Aufsatzdatenbank des BVB nicht in Münster zugänglich, diese ist offenbar nur für die BSB-Nutzer frei. Eine Frage, die mich noch bewegt: Ist es purer Zufall, dass dieses Portal just zwei Wochen nach der Einigung DBV-Börsenverein (und damit einer gewissen rechtlichen/finanziellen Sicherheit) lanciert wurde?</p>
<p><em>Unter dem Namen <a href="http://www.bsb-muenchen.de/Fachportal_BioMedLit.1765.0.html">BioMedLit</a> bietet die <a href="http://www.bsb-muenchen.de/">Bayerische Staatsbibliothek</a> ein neues Recherche- und Bestellportal an. BioMedLit ermöglicht den schnellen und komfortablen Zugriff auf den größten biowissenschaftlich-medizinischen Zeitschriftenbestand Kontinentaleuropas. Die Stärke dieses Bestandes ist darin zu sehen, dass er nicht nur die medizinischen Zeitschriftentitel in höchster Vollständigkeit aufweist, sondern auch das weite naturwissenschaftliche Umfeld von der Biochemie bis zur Biophysik und der Pharmakologie nahezu zur Gänze umfasst. Wer auf Vollständigkeit gepaart mit großer Schnelligkeit Wert legt, der wird an diesem Angebot nicht vorbeikommen. Hier können mit einer einheitlichen Suchoberfläche verschiedene Datenbanken aus dem Bereich der Life Sciences sowie der Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek mit rund 9,3 Millionen bibliographischen Einheiten gleichzeitig abgefragt werden. Eine Eilbestellung wird an Werktagen innerhalb von 24 Stunden bearbeitet und geliefert. Das Datenbankangebot des Portals ist bewusst sehr schlank gehalten und wird die wichtigsten medizinischen und biowissenschaftlichen Datenbanken umfassen. Zielgruppen des Portals sind neben Forschung und Industrie auch Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte. Sie finden BioMedLit unter auf der Homepage der Bayerischen Staatsbibliothek.</em></p>

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		<title>Ergebnis: Science 2.0 oder Content 1.0?</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2007 21:06:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bei der Abstimmung Science 2.0 oder Content 1.0?, die vom 15.2. bis zum 12.3.2007 lief, wurden insgesamt 29 Stimmen abgegeben. Nur sechs davon (20,7%) stimmten &#8211; eher konservativ &#8211; für die kontinuierliche Wichtigkeit traditioneller Bibliotheksaufgaben wie Literaturbeschaffung und gegen eine zunehmende Wichtigkeit von Informationsfilterung &#8211; und Zusammenstellung. Dagegen meinten mit 79,3% mehr als drei Viertel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Abstimmung <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/02/15/1820">Science 2.0 oder Content 1.0?</a>, die vom 15.2. bis zum 12.3.2007 lief, wurden insgesamt 29 Stimmen abgegeben. Nur sechs davon (20,7%) stimmten &#8211; eher konservativ &#8211; für die kontinuierliche Wichtigkeit traditioneller Bibliotheksaufgaben wie Literaturbeschaffung und gegen eine zunehmende Wichtigkeit von Informationsfilterung &#8211; und Zusammenstellung. Dagegen meinten mit 79,3% mehr als drei Viertel dass ein &#8211; wie auch immer gearteter Umschwung bevorsteht: Literaturbeschaffung wird weniger, wie <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/03/12/1921">heute auch noch angesichts der DBV/Börsenverein-Geschichte gebloggt</a>, Informationsfilterung &#8211; und Zusammenstellung wird wichtiger und Bibliothekar und Wissenschaftler arbeiten sogar Hand in Hand! (was mir ja angesichts von 1 Fachreferenten auf 1.300 Wissenschaftler doch ein wenig Angst und Bange macht &#8211;  in <a href="http://ublib.buffalo.edu/hsl/services/resconsult.html">Buffalo</a> z.B. hat man da direkt 5 und da ist der Chef noch nicht mitgerechnet). </p>
<p>Ergebnis im Detail:<br />
- Informationsfilterung &#8211; und Zusammenstellung wird wichtiger -> 41% (12 Votes)<br />
- Bibliothekar und Wissenschaftler arbeiten Hand in Hand -> 21% (6 Votes)<br />
- Literaturbeschaffung wird weniger -> 17% (5 Votes)<br />
- Literaturbeschaffung wird wichtig bleiben -> 14% (4 Votes)<br />
- Informationsfilterung &#8211; und Zusammenstellung sind nicht wichtig -> 7% (2 Votes)</p>

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		<title>Stellungnahme des DBV zu Reaktionen auf die Stellungnahme Börsenverein/DBV</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2007 14:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Stellungnahme der DBV-Verhandlungsgruppe zu Reaktionen auf die gemeinsame Stellungnahme von Börsenverein und DBV wird nichts Neues bekannt, aber mal endlich Tacheles gesprochen.
Die STM-Verlage hatten sich über zwei Jahrzehnte daran gewöhnt, exorbitante Preissteigerungen bei den Bibliotheken durchsetzen zu können. [...] um die hohen, von den Shareholdern erwarteten Gewinne zu sichern, [...] kämpfen insbesondere die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://www.bibliotheksverband.de/ko-recht/dokumente/Stellungnahme-Verhandlungsgr.pdf">Stellungnahme der DBV-Verhandlungsgruppe zu Reaktionen auf die gemeinsame Stellungnahme von Börsenverein und DBV</a> wird <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/02/20/1839">nichts Neues</a> bekannt, aber mal endlich Tacheles gesprochen.</p>
<blockquote><p>Die STM-Verlage hatten sich über zwei Jahrzehnte daran gewöhnt, exorbitante Preissteigerungen bei den Bibliotheken durchsetzen zu können. [...] um die hohen, von den Shareholdern erwarteten Gewinne zu sichern, [...] kämpfen insbesondere die STM-Verlage darum, das Kopierrecht voll in ihre Hand zu bekommen. Die Regierungsvorlage will ihnen in der Regelung des § 53a dafür ideale Voraussetzungen schaffen. </p></blockquote>
<blockquote><p>Das Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (BMBF) hat den DBV und den Börsenverein in dieser Situation schriftlich aufgefordert, einen Kompromiss zu finden, der den Interessen der Wissenschaft wie der Wissenschaftsverlage Rechnung trägt. Damit hat sich die einzige noch realistische Chance ergeben, das drohende gesetzliche Monopol der Verlage im elektronischen Dokumentlieferbereich noch zu verhindern. Mit diesem Ziel wurden die Verhandlungen von Börsenverein und DBV aufgenommen – hätte man sich diesen Verhandlungen verschließen sollen?</p></blockquote>
<p>Nimmt man diese rhetorische Frage mal ernst: Gäbe es Alternativen? Einen Mangelzustand aus strategischen Gründen bewußt in Kauf zu nehmen? Die Politiker (und Wissenschaftler) gegen die Wand laufen zu lassen? Sich für weitere (<a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/02/15/1821">wichtigere!</a>) Kampagnen eine reine Weste bewahren? </p>
<blockquote><p>Die Monopolsituation der Verlage bei elektronischen Angeboten soll durch eine gesetzliche Zwangslizenz begrenzt werden, die für alle Bibliotheken &#8211; als Lizenznehmer sowie Besteller und Lieferanten im Rahmen des Leihverkehrs und der Dokumentlieferung &#8211; angemessene Bedingungen sichern. Dies bedeutet, dass der aggressiven Preispolitik der großen Zeitschriftenmonopole Einhalt geboten werden kann.</p></blockquote>
<p>Angesichts der real existierenden One-Click-Nutzungsmentalität (was nicht mit einem Klick zugreifbar ist, existiert nicht) ist dies meines Erachtens nur ein frommer Wunsch. Wir erleben jetzt schon ein stetes Wegbrechen der Fernleihe im wissenschaftlichen Bereich &#8211; die Fernleihe  ist ein Nebenkriegsschauplatz, es geht um Open Access auf Alles! Hätte man sich für dieses längerfristige Ziel nicht besser dem Werben der Tagespolitik entziehen sollen? Jetzt ist der Wagen vielleicht wieder notdürftig repariert und wird mit Knirschen und Kreischen eine Zeitlang weiterfahren können &#8211; aber interessiert das überhaupt jemanden? Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Was letztendlich mit heftigen Erschütterungen des Bibliothekswesens und Lachanfällen auf Verlegerseite erkauft wurde, sind <em>nicht weiterverarbeitbaren Scans mit unleserlichen Abbildungen</em> &#8211; demnächst von vorne bis hinten DRM-geschützt! </p>
<p>(allmählich wird&#8217;s kompliziert, was ich nun schreibe ist die Stellungnahme von Oliver Obst auf die Stellungnahme der DBV-Verhandlungsgruppe zu Reaktionen auf die gemeinsame Stellungnahme von Börsenverein und DBV.<br />
Wenn jetzt jemand noch einen Kommentar schreiben würde (bitte nicht!!!), ist dieser dann wohl die <em>Reaktion auf die Stellungnahme von Oliver Obst auf die Stellungnahme der DBV-Verhandlungsgruppe zu Reaktionen auf die gemeinsame Stellungnahme von Börsenverein und DBV</em> <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_eek.gif' alt=':shock:' class='wp-smiley' />  )</p>

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</ul>

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		<title>Springer steht zum Verkauf</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2007 08:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Germany&#8217;s Springer Science &#038; Business Media is for sale and looking to float on the stock market with a valuation expected to top 2 billion euros (1.3 billion pounds), The Mail on Sunday reported, without citing sources. &#8220;The media firm&#8217;s private equity owners Cinven and Candover have appointed investment banks Goldman Sachs, ABN AMRO and [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Germany&#8217;s <a href="http://www.springer-sbm.com/">Springer Science &#038; Business Media</a> is for sale and looking to float on the stock market with a valuation expected to top 2 billion euros (1.3 billion pounds), The Mail on Sunday reported, without citing sources. &#8220;The media firm&#8217;s private equity owners Cinven and Candover have appointed investment banks Goldman Sachs, ABN AMRO and UBS to prepare the company for a <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Stock_valuation">stock market valuation</a>, the newspaper said.&#8221;</em> [via <a href="http://business.scotsman.com/latest.cfm?id=300532007">business</a> via <a href="http://www.library.yale.edu/~llicense/ListArchives/0703/msg00017.html">liblicense</a>]</p>
<p>Na endlich, das wurde auch Zeit, nachdem der Börsengang es schon im September 2004 <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2004/09/02/98">von Derk Haank angekündigt</a> wurde. Für die Eigentümer von Springer, die beiden führenden europäischen Private Equity-Gesellschaften <a href="http://www.cinven.com">Cinven</a> and <a href="http://www.candover.com/">Candover</a>, scheint nun der geeignete Zeitpunkt für die &#8220;Gewinnmitnahme&#8221; gekommen zu sein. In den 3,5 Jahren seit dem <a href="http://www.springer-sbm.com/index.php?id=291&#038;tx_tnc_news=63">Verkauf und Merger mit Kluwer</a> ist allerdings auch viel passiert bei Springer: Die Erwerbung zahlreicher Kleinverlage, die globale Aufstellung, der mehr oder weniger erfolgreiche Launch der <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2005/02/10/301">eJournal Backfiles</a> und der <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/01/30/1799">eBooks</a> usw. Erfolgsmeldungen wie <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/03/02/1885">die obige</a> sind wahrscheinlich als Quvertüre zu einem Börsengang gedacht. Die Meldung über einen erfolgreichen Springerverkauf könnte dann ähnlich wie der <a href="http://www.cinven.com/pr_article.asp?PageID=17&#038;NewsID=60&#038;CompanyID=14">Verkauf von MediMedia</a> folgendermassen lauten: </p>
<blockquote><p>Nach dem Erwerb setzten das Konsortium und das Managementteam gemeinsam eine Strategie um, die sich auf mehrere Kernpunkte konzentrierte: die grundlegende Reorganisation zur gezielten Stärkung der einzelnen Geschäftsbereiche, ein erfolgreiches Kostensenkungsprogramm und im Anschluss Investitionen in Wert schaffende Wachstumsstrategien. Der ursprüngliche Investmentplan im Jahr 2003 war sehr überzeugend und ermöglichte uns, unsere umfangreiche Erfahrung im Mediensektor voll einzubringen. Die internationale Ausrichtung und die Komplexität der Situation entsprach Cinvens Kernkompetenzen. Exzellente Manager haben erfolgreich Wachstumsstrategien umgesetzt. Das erzielte Wachstum von Umsatz- und EBITDA führte zu einer erheblichen Wertsteigerung, die schließlich den erfolgreichen Verkauf an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blue_Chip">Blue-Chip</a>-Unternehmen ermöglichte.</p></blockquote>
<p>Die US- und EU-Kartellämter werden wohl die Übernahme durch einen der drei Branchenriesen Elsevier, Wiley-Blackwell, Tayler &#038; Francis verhindern, um den Zeitschriftenmarkt nicht <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/02/27/1881">noch dysfunktionaler</a> zu machen. </p>

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</ul>

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		<title>Der Gegenwind nimmt zu</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Feb 2007 10:06:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein in der deutschen Bibliothekslandschaft wohl einmaliger Vorgang: Sechs Direktoren großer Bibliotheken (s.u.) schreiben einen offenen Brief an Claudia Lux, Vorsitzende des DBV. Darin weisen sie auf die großen Probleme hin, die die Vereinbarung für subito-Lieferbibliotheken schaffen würde.
Dr. Rolf Griebel, Bayerische Staatsbibliothek München
Berndt Dugall, Universitätsbibliothek Frankfurt am Main
Ulrich Korwitz, Deutsche Zentralbibliothek der Medizin, Köln
Dr. Norbert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein in der deutschen Bibliothekslandschaft wohl einmaliger Vorgang: Sechs Direktoren großer Bibliotheken (s.u.) schreiben einen <a href="http://permalink.gmane.org/gmane.culture.libraries.inetbib/6970">offenen Brief</a> an Claudia Lux, Vorsitzende des DBV. Darin weisen sie auf die großen Probleme hin, die die Vereinbarung für subito-Lieferbibliotheken schaffen würde.<br />
<em>Dr. Rolf Griebel, Bayerische Staatsbibliothek München<br />
Berndt Dugall, Universitätsbibliothek Frankfurt am Main<br />
Ulrich Korwitz, Deutsche Zentralbibliothek der Medizin, Köln<br />
Dr. Norbert Lossau, Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen<br />
Dr. Heiner Schnelling, Universitäts- und Landesbibliothek Halle<br />
Uwe Rosemann, Technische Informationsbibliothek Hannover</em></p>
<p>Die Kommentare (u.a. die <a href="http://permalink.gmane.org/gmane.culture.libraries.inetbib/7004">Stellungnahme von Frau Lux</a>) finden Sie <a href="http://comments.gmane.org/gmane.culture.libraries.inetbib/6970">hier</a>. Interessant auch die <a href="http://www.bibliotheksverband.de/2005/presse/gemeinsame-Stellungnahme-Erlaeuterung.pdf">Erläuterung zur Vereinbarung</a> von Frau Beger: Beim gegenwärtigen Stand des Verfahrens und der Personalsituation in den entscheidenden Ministerien (Zypries/Schavan) bzw. den Mehrheiten in den entscheidenden Gremien (Rechtsausschuss des Bundestages) konnte wohl nichts Besseres erreicht werden. </p>
<blockquote><p>Die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Frau Schavan, (&#8221;<a href="http://www.bmbf.de/press/1977.php">Bildung macht die Bürger fit für die Zukunft, blablabla</a>&#8220;) hat den DBV schriftlich aufgefordert, einen Kompromiss mit dem Börsenverein zu finden, der <strong>auch den Interessen der Wissenschaftsverlage</strong> Rechnung trägt. (Einschub und Fettdruck durch mich)</p></blockquote>
<p>Resümee: Wenn Zypries und Schavan mit den Verlagsgroßkopferten tanzen und kurzfristigen Zielen folgen, dann können Bibliotheken und Wissenschaftler nur hinterherschauen. Angesichts dieser Konstellationen haben Beger und Lux wohl das Bestmögliche herausgeholt. Der Verhandlungs- und der Kompromißprozeß ist aber nicht optimal gelaufen, hier fühlten sich etliche überrrumpelt. Das zerstrittene Bild, das Bibliotheken nun bieten, ist politisch jedenfalls nicht von Vorteil.</p>

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		<title>Web 2.0, Science 2.0 and &#8230; Library 2.0?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Feb 2007 10:36:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[As part of a forthcoming two-part column in Against the Grain, Greg Tananbaum has been contemplating on Web 2.0 and its effect on scholarly communication in liblicense. 
Er listet als Paradebeispiel Plos One auf, andere weisen auf www.swivel.com, IBM&#8217;s beta Many Eyes (two examples where users can post and discuss statistical data via charts and [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>As part of a forthcoming two-part column in <a href="http://www.against-the-grain.com/">Against the Grain</a>, Greg Tananbaum has been contemplating on <a href="http://www.library.yale.edu/~llicense/ListArchives/0702/msg00083.html">Web 2.0 and its effect on scholarly communication</a></em> in liblicense. </p>
<p>Er listet als Paradebeispiel <a href="http://www.plosone.org/">Plos One</a> auf, andere weisen auf <a href="http://www.swivel.com">www.swivel.com</a>, <a href="http://services.alphaworks.ibm.com/manyeyes/home">IBM&#8217;s beta Many Eyes</a> (two examples where users can post and discuss statistical data via charts and graphs), <a href="http://www.gapminder.org/">Gapminder</a> oder das Seminar <a href="http://seminar.allenpress.com/">Scholarly Communication and the Power of Online Communities hin</a>. </p>
<p>In Lambert&#8217;s <a href="http://log.netbib.de/archives/2007/02/10/angriff-der-klonrohren/">Angriff der Klonröhren</a> und meinem Beitrag über die <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2006/11/14/1691">Aufgaben der Zentralen Fachbibliotheken</a> sind weitere (Literatur)Hinweise zu <strong>Science 2.0</strong> zu finden. </p>
<p>Was bedeutet dies für Bibliotheken? Wie Kuhlen in der <a href="http://www.urheberrechtsbuendnis.de/docs/stellungnahme-zu-BV-DBV-vereinbarung.pdf">2. Stellungnahme zur Börsenverein/DBV-Vereinbarung</a> richtig bemerkt, zeigt das ganze politische Gerangel um das Urheberrecht nur, dass man Zeuge eines Technologieverständnisses ist, das den modernen Formen der Informationsvermittlung nicht mehr entspricht (und insofern an den real bestehenden Bedürfnissen der Wissenschaftler meilenweit vorbeigeht). </p>
<p>Anstatt an der nahtlosen Integration von Volltexten und Rohdaten in die Arbeitswelt des Wissenschaftlers zu arbeiten, hinken wir endlos den neuen Normen und Taktgebern Google und Yahoo hinterher. Als Amazon schon längst Titelanreicherungen anbot, arbeiteten wir noch an der Retrokatalogisierung. Nun, da Amazon und Google schon längst Volltexte anbieten, arbeiten wir noch an der Kataloganreicherung. Bibliotheken verlieren dadurch Zug um Zug ihr Monopol auf Informationsversorgung und manche denken, dass Open Access (und Nationallizenzen) die letzten Sargnägel eines Bibliotheksverständnis werden, das sich nur durch den Kauf von Inhalten definiert.<br />
Wir schlagen uns halt lieber mit einer Millionen nicht normgerechten BVB-Schlagwörtern im HBZ-Verbund herum als auch nur einen Gedanken an die Bedürfnisse einer sich weiterentwickelnden Wissenschaft zu verschwenden, und welche Aufgabe Bibliothekare in der Zukunft spielen könnten, um sie dabei zu unterstützen!</p>
<p><strong>Siehe auch Blitzumfrage rechts!</strong></p>

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		<title>Auslaufmodell &#8211; Aus zwei mach eins</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/02/13/1830</link>
		<comments>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/02/13/1830#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2007 09:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie heißt es noch so schön bei Hesse: Durch Raum um Raum schreiten, immer bereit zum Abschied sein und Neubeginne? Hier ist also wieder ein solches Auslaufmodell, dass bereit ist, von mir verabschiedet zu werden: Der Newsletter unserer Bibliothek.
Seit November 1997, ach, was sag&#8217; ich: Seit mindestens 1995 verteilen wir Nachrichten über Gott, die Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie heißt es noch so schön bei Hesse: <em>Durch Raum um Raum schreiten, immer bereit zum Abschied sein und Neubeginne</em>? Hier ist also wieder ein solches Auslaufmodell, dass bereit ist, von mir verabschiedet zu werden: Der Newsletter unserer Bibliothek.</p>
<p>Seit November 1997, ach, was sag&#8217; ich: Seit mindestens 1995 verteilen wir Nachrichten über Gott, die Welt und die Bibliothek per Email an einen Kundenstamm von 7-800 Leutchen. Seit einigen Jahren regelmässig, einmal wöchentlich, am Freitag. Mittlerweile zählen wir die <a href="http://listserv.uni-muenster.de/pipermail/zbmed-news/2007/000182.html">Ausgabe Nr. 463</a> (mit den ungezählten davor sind es über 500), die brav archiviert werden &#8211; sowohl <a href="http://listserv.uni-muenster.de/pipermail/zbmed-news/">automatisch</a> über die Listserv-Software, als auch <a href="http://www.uni-muenster.de/ZBMed/forum/newsletter.html">manuell</a>. </p>
<p>Jetzt gibt es aber auch Dinge, die zu aktuell sind, auf das sie bis Freitag warten könnten. Dazu haben wir die Rubrik <a href="http://cgi.uni-muenster.de/exec/ZBMed/news.php?action=aktuell">Aktuelles</a> eingerichtet. Jetzt haben wir also den <em>Newsletter </em>und <em>Aktuelles</em>. Wieso gefällt mir das nicht mehr?</p>
<ul>
<li>Auf der <a href="http://www.uni-muenster.de/ZBMed/">Homepage</a> sieht es immer unübersichtlicher aus. </li>
<li>Keiner kennt den Unterschied zwischen Newsletter und Aktuelles</li>
<li>Wieso zwei Informationskanäle, wo es einer tut?</li>
<li>Der Newsletter ist nicht suchbar (der Sysadmin hat die Suche in allen Listservs per robots.txt verboten), Aktuelles ist nicht abonnierbar</li>
<li>Kommentieren kann auch keiner</li>
<li>Die Gott-und-die-Welt-Nachrichten aus Presse und Medien könne mittlerweile alle per RSS abonniert werden (wenn auch nicht so schön manuell ausgewählt (&#8221;customized&#8221;) wie von mir&#8230;</li>
<li>Das kostet aber Zeit, Zeit, die ich immer weniger habe</li>
<li>Mir hat sich der Sinn noch nicht erschlossen, etwas manuell zu erstellen, wenn es automatisch (fast) genauso gut geht</li>
</ul>
<p>Was habe ich also gemacht? Ich habe erstmal alle Pressenachrichten aus dem Newsletter rausgeschmissen. Die Abonnenten können diesen Teil nun auf folgende Weise weiterlesen:</p>
<ol>
<li>Als <a href="http://www.mysyndicaat.com/myfeed/blog/default/obsto_UKM">Webseite</a></li>
<li>Als <a href="http://feeds.feedburner.com/MedizinNews">Newsfeed per RSS</a></li>
<li>Als <a href="http://cgi.uni-muenster.de/exec/ZBMed/news.php?newsid=359">Email-Subskription</a></li>
</ol>
<p>Der grosse Vorteil von (3) ist, dass die Abonnenten nicht bis Freitags warten müßen: Sie bekommen alle Nachrichten einmal am Tag zusammengefasst als Email auf ihren Schreibtisch &#8211; unabhängig von der Bibliothek. </p>
<p>Als nächstes werden die übrigen, rein bibliotheks-orientierten Nachrichten aus Newsletter und Aktuelles in einem Weblog zusammengefasst und &#8211; so es der Sysadmin genehmigt &#8211; auf die Homepage gestellt &#8211; kommentier- und abonnierbar in allen Formaten.</p>

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		<title>Jan Velterop once again on journal value</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Feb 2007 13:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Publikationswesen]]></category>
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		<description><![CDATA[Kurz nach seinem Kommentar in medinfo weist Jan Velterop in Parachute auf die merkwürdige Wahrnehmungsdichotomie des Wertes einer Zeitschrift hin: 
From comments I come across on email lists and blogs, I detect two – conflicting – trends. One is the growing tendency to put a value on a journal according to the number of article [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz nach seinem <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/01/23/1784">Kommentar in medinfo</a> weist Jan Velterop in <a href="http://theparachute.blogspot.com/2007/01/value-perception.html">Parachute</a> auf die merkwürdige Wahrnehmungsdichotomie des Wertes einer Zeitschrift hin: </p>
<blockquote><p>From comments I come across on email lists and blogs, I detect two – conflicting – trends. One is the growing tendency to put a value on a journal according to the number of article downloads; the other a desire to base journal pricing on the actual production cost &#8230;</p></blockquote>
<p>Er argumentiert weiter, dass wenn der Wert einer Zeitschrift oder eines Artikels in der Zahl seiner Downloads läge, eine hohe Nutzung auch einen hohen Wert und damit auch einen hohen Preis implizieren würde. Naja, <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/01/23/1784#comment-34691">wie analysiert</a>, gibt es im Academic Publishing keine freien Markt und damit keine Automatik zwischen Wert und Preis (Ausnahmen wie <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2004/10/22/166">Nature</a> bestätigen eher die Regel). </p>
<p>Und dann das Problem der Einschaltquoten! Impacts und Downloads korrumpieren Editoren &#8211; dass dies wirklich ein flächendeckendes Problem ist, wag ich zu bezweifeln, aber vielleicht ist mein Glaube an die Wissenschaft und wissenschaftliche Journale auch nur zu naiv und es ist längst alles nur Geschäftemacherei.</p>
<blockquote><p>Should value be defined by downloads, then it is inevitable that decisions to publish will be influenced by the perceived ‘download potential’ of articles.</p></blockquote>
<p>Dann enttäuscht mich Jan Veleterop auch doch, als er das altbekannte, abgedroschene Argument bemüht, nicht die Verlage, sondern die Bibliotheken hätten die Zeitschriftenpreiskrise hervorgerufen: </p>
<blockquote><p>Due to unremitting annual cancellation rounds, if publishers wanted or needed to maintain the same income to keep a journal going, they had to secure that income from fewer subscriptions. Year on year. Voilà, the serials crisis.</p></blockquote>
<p>Seit der <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2006/04/07/1296">APE2006-Konferenz</a> (bzw. seit der Buffetrede von Pieter Bolman) wissen wir aber gottseidank, dass Verleger intern über das Ende der fetten Jahre sinnieren, und darüber, dass sie in den vergangenen Jahrzehnten vielleicht zu sehr &#8220;abgesahnt&#8221; haben. Die flachen Bibliotheksetats (und Open Access) haben sie jetzt anscheinend sehr unsanft aus diesen fetten Träumen geweckt.</p>

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		<title>Jan Veterop zum &#8220;Wert&#8221; einer Zeitschrift</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jan 2007 09:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie immer liefert Veleterop einige interessante Argumente, diesmal zur der oben gebloggten Studie &#8220;Value based Prices&#8220;. (Hervorhebungen von mir)
What are &#8220;prices that are not commensurate with the value they  provide to libraries and their communities&#8221;? The value will be  different in different circumstances. Even in one institution,  the value of a particular [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie immer liefert Veleterop <a href="http://www.library.yale.edu/~llicense/ListArchives/0701/msg00055.html">einige interessante Argumente</a>, diesmal zur der oben gebloggten Studie &#8220;<a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/01/19/1771">Value based Prices</a>&#8220;. (Hervorhebungen von mir)</p>
<p>What are &#8220;prices that are not commensurate with the value they  provide to libraries and their communities&#8221;? The value will be  different in different circumstances. <strong>Even in one institution,  the value of a particular article or journal may vary from one  day to the next.</strong> Much of the value resides in the availability  rather than in the usage. And what we are prepared to pay, i.e.  how we value things, is a judgement that underlies market  economics. We, society at large, justify paying more for top  researchers than for beginning ones; we justify putting more  expensive equipment in one laboratory than in the next. We put  more money in one research project than another. We balance the  price and the value we perceive to be getting. If we give  ourselves a chance to come to fair prices for the services of  publishing, then we have gained a lot.  </p>
<p>The current subscription system doesn&#8217;t easily give us that  chance. Nobody knows what a fair price is. Cost-based pricing  would make a small number of very popular journals less  expensive, but an awful lot more niche journals, now in effect  cross-subsidised, a lot more expensive. Do niche journals have a  higher or lower quality? Or value? <strong>We are, absurdly, measuring  &#8220;cost per download,&#8221; &#8220;cost of citation&#8221; and the like and believe  we are measuring value. </strong> [<em>Das ist natürlich ein "Super-Argument" und würde zum Stillstand sämtlicher Evaluierungsversuche führen. Preis ist nunmal wichtig, und welche verläßliche Größen haben wir schon ausser der Nutzung? Geschweige denn auf Artikelbasis! Mein erstes Gedanke war: Das kann nur das Argument eines teuren Verlags sein ...</em>] Has anybody ever approached, say, the  proceedings of a parliamentary debate in that way? Even just as a  thought experiment? What is &#8216;usage&#8217; anyway? Scientific articles  are important documents. The only thing that valuing them by  their usage and citation does is to make the usage and citation  potential of articles into criteria for publishing them, instead  of their intrinsic scientific merit. Thus making a brilliant  article that few understand seem pretty worthless. And &#8211; possibly  worse &#8211; making a poor, but controversial, popular, and  fashionable article seem the more valuable of the two. Surely,  that can&#8217;t be where we want to go?  </p>

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		<title>DFG-Nationallizenzen: Evaluation des Preis- / Leistungsverhältnis erforderlich</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jan 2007 08:44:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Peter Ahrens von exLibris hat mal die eJournal-Nutzung der Nationalpakete untersucht und kommt zu interessanten Ergebnissen:
Auch ohne gesonderte Ankündigung der Bibliothek besteht also scheinbar reges Interesse und zwar interessanterweise vor allem aus verschiedensten STM Bereichen (97 % der Nutzung) und bisher nur geringerem Maße von Geistes- und Sozialwisssenschaften (3%). (Hervorhebung von mir)
Wundern irgend jemanden diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Ahrens von exLibris hat mal die <a href="http://permalink.gmane.org/gmane.culture.libraries.inetbib/6682">eJournal-Nutzung der Nationalpakete</a> untersucht und kommt zu interessanten Ergebnissen:</p>
<blockquote><p>Auch ohne gesonderte Ankündigung der Bibliothek besteht also scheinbar reges Interesse und zwar interessanterweise <strong>vor allem aus verschiedensten STM Bereichen</strong> (97 % der Nutzung) und bisher nur geringerem Maße von Geistes- und Sozialwisssenschaften (3%). (Hervorhebung von mir)</p></blockquote>
<p>Wundern irgend jemanden diese Ergebnisse? Mich nicht. 1) Jeder weiß, dass die STM-Fächer aus den unterschiedlichsten Gründen am weitesten mit der Nutzung elektronischer Ressourcen sind, und dass die Geistes- und Sozialwisssenschaften anders &#8220;ticken&#8221;. Und 2) wenn es ein Fach gibt, wo der freie Zugang zu Informationen wirklich wichtig ist &#8211; lebenswichtig &#8211; dann ist es die Medizin (aber das müßte man auch an die Türen des <a href="http://www.bmg.bund.de">Ulla Schmidt</a>-Ministeriums nageln, die noch nicht einmal eine Nationallizenz für die <a href="http://www.thecochranelibrary.com/">Cochrane Library</a> hinbekommen :frown: ). </p>
<p>Die <a href="http://www.dfg.de">DFG</a> muß sich angesichts dieser deutlichen Verteilung von 97% zu 3% die Frage gefallen lassen, ob sie die Mittel des Steuerzahlers sinnvoll und wirtschaftlich einsetzt. In den <a href="https://www.gbv.de/vd-nl/ueber-nationallizenzen">Grundlegenden Kriterien der Begutachtung von Nationallizenzen</a> stellt das Preis- / Leistungsverhältnis eine zentrale Größe dar. Insgesamt wurden jetzt 45,7 Mio. € ausgegeben (2005: 5,9; 2006: 21,5; 2007: 18,3). Wieviel wurden davon für STM-Inhalte aufgewendet? <strong>Wie sieht das Preis- / Leistungsverhältnis für jedes Fachgebiet aus?</strong> Die Zahlen gibt es doch. Würde mich mal wirklich interessieren. Hat man das gekauft, was &#8220;halt gerade auf dem Markt war&#8221; oder das, wozu wirklich ein Bedarf vorhanden (und vielleicht auch nachweisbar) war?</p>
<p>Die Medizin wird <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2007/01/02/1734">das dritte Jahr</a> in Folge <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2006/03/17/1242">vernachlässigt</a>. Wo ist das <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2006/06/01/1375">Blackwell Legacy Archiv</a>? Wo ist <a href="http://www.info.sciencedirect.com/content/journals/backfiles/collections/lancet/">Lancet</a>? Wo sind die medizinischen <a href="http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/browsebycollection">Wiley-Collections</a>? Wo ist das <a href="http://www.nature.com/nature/archive/index.html">Nature Archive</a>? Wo ist die <a href="http://www.thecochranelibrary.com/">Cochrane Library</a>? Wo ist <a href="http://www.info.sciencedirect.com/content/journals/cell_press/">Cell Press</a>? Wo sind die elektronischen STM-Bücher (von <a href="http://www.info.sciencedirect.com/content/books/">Elsevier</a>, <a href="http://www.thieme.de/ebooklibrary/index.php">Thieme</a>, <a href="http://springerlink.metapress.com/books/">Springer</a>)? Hier liegt der Goldschatz &#8220;Hohe Nutzung / Hoher Bedarf&#8221; begraben. Fördert ihn! Siehe auch die entsprechende Umfrage rechts oben.</p>
<p>Und wenn ich mich schon mal am ärgern bin <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  : Diesen Satz möchte ich auch nicht mehr hören &#8211; gerade in der Medizin: <em>&#8220;Private Nutzung ist leider nicht möglich&#8221;</em>. </p>

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		<title>Zeitschriftenpreise ziehen weiter an</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/01/18/1769</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jan 2007 11:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach ein paar Jahren, in denen sich die Verleger offensichtlich zurückgehalten haben, lag die Preissteigerung 2006 bei uns (400 Titel Vergleichsgrundlage) mit 13,2% wieder deutlich über den Steigerungsraten der Vorjahre (2004: 6%, 2005: 4,5%) und weit weit über der Inflationsrate (ca. 1,5%) oder der Veränderung des Bibliotheksetats (±0%). Ich führe den Anstieg auf die weite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach ein paar Jahren, in denen sich die Verleger offensichtlich zurückgehalten haben, lag die Preissteigerung 2006 bei uns (400 Titel Vergleichsgrundlage) mit 13,2% wieder deutlich über den Steigerungsraten der Vorjahre (2004: 6%, 2005: 4,5%) und weit weit über der Inflationsrate (ca. 1,5%) oder der Veränderung des Bibliotheksetats (±0%). Ich führe den Anstieg auf die weite Verbreitung der <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2006/06/30/1429">Tier-Modelle</a> zurück, die anscheinend zum Standard in der &#8220;gerechten&#8221; :wall: Zeitschriftenbepreisung geworden sind. Nur ein geringer Trost ist, dass die ersten Zahlen für 2007 von einer &#8220;moderaten&#8221; Preissteigerung von 7,4% sprechen, denn bei uns hat der Kaufkraftverlust alleine in den letzten fünf Jahren genau 1/3 des Etats aufgefressen &#8211; für einen Titel, der 2001 noch 700 € kostete, mußte 2006 50% mehr (1050 €) ausgegeben werden. Haben Sie ähnliche Statistiken erhoben?</p>

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		<title>Rechteeinräumung</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/01/16/1764</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Jan 2007 07:41:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Copyright]]></category>
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		<description><![CDATA[Was man nicht selber den Verlagen alles an Rechten einräumt, nur um publiziert zu werden&#8230; Und dann beschweren wir uns über die &#8220;dummen&#8221; Wissenschaftler, die einfach ihr Copyright weggeben, anstatt alles auf unseren Open Access Server zu legen. Und dabei geht es bei mir noch nicht mal um die Karriere. :shame:

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		<title>Ergebnis: Haben Sie von medinfo profitiert?</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/01/09/1741</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Jan 2007 15:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Refs]]></category>
		<category><![CDATA[Referenzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte ja im November schon geschrieben, dass diese Art von Abstimmung nicht gerade repräsentativ ist. 
Der Profit ist da, sonst würde man nicht via Email oder RSS subskribiert bleiben.
Allerdings verirrt sich dann doch der ein oder andere Nicht-Profitierende zu medinfo, wie die drei &#8220;Nein&#8221;-Stimmen zeigen. Alles in allem ist die Abstimmung aber sehr positiv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja im November <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2006/11/29/1718">schon geschrieben</a>, dass diese Art von Abstimmung nicht gerade repräsentativ ist. </p>
<blockquote><p>Der Profit ist da, sonst würde man nicht via Email oder RSS subskribiert bleiben.</p></blockquote>
<p>Allerdings verirrt sich dann doch der ein oder andere Nicht-Profitierende zu medinfo, wie die drei &#8220;Nein&#8221;-Stimmen zeigen. Alles in allem ist die Abstimmung aber sehr positiv und hoffnungsvoll (jedenfalls werte ich es so für mich <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ): 60% geben die Informationen, die sie in medinfo erhalten, weiter; 51% lernen viel (was genau, wäre eine schöne Followup-Interviewumfrage &#8211; wappnen sie sich also schon mal, falls das Telefon nach 18 Uhr bei ihnen klingelt und Infratest oder sonst eine hartnäckige Marketingschleuder dran ist); 48% haben einen Informationsvorsprung (Vor wem? Vermutlich vor ihren Kollegen &#8230;) und 41% (!) kaufen (!!) gezielter (!!!):<br />
Nach <strong>diesem</strong> Umfrageergebnis erwarte ich von den Bibliotheksanbietern deutlich hochwertigere <strike>Geschenke</strike> ähem, Kalender als sonst! (und tatsächlich ist Elsevier schon vorgeprescht &#8211; schade nur für die, dass der <em>absolut hochwertige Kalender über alte Bibliotheken</em> nun wirklich nicht mein Geschmack ist &#8230; Der zukunftsorientierte Nature-Kalender in der CD-Box ist zwar absolut platzsparend, aber das Loch zum an die Wand hängen habe ich trotz intensiver Suche noch nicht gefunden &#8230; Ich warte also noch auf den ultimativen <strike>Kalender</strike> medinfo-Bibliotheksanbieter des Jahres 2007</strong> <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  &#8230;)</p>
<p>Ergebnis im Detail:<br />
-      ja, alles zusammen -> 36% (15 Votes)<br />
-      ja, gebe Infos weiter -> 24% (10 Votes)<br />
-      ja, lerne viel -> 17% (7 Votes)<br />
-      ja, habe Infovorsprung -> 12% (5 Votes)<br />
-      nein -> 7% (3 Votes)<br />
-      ja, kaufe gezielter -> 5% (2 Votes)</p>

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		<title>3. Korb der DFG-Nationallizenzen: Was ist los mit der Medizin?</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2007/01/02/1734</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Jan 2007 19:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
				<category><![CDATA[DFG]]></category>
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		<category><![CDATA[ZBMED]]></category>
		<category><![CDATA[Lizenzen]]></category>
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		<description><![CDATA[Neues von der Front &#8230;
Wie ist die Medizin diesmal weggekommen? Nachdem dieses Fachgebiet in den Vorjahren stiefmütterlich behandelt worden war, und viele Verlagspakete geradezu &#8216;um die Medizin herum&#8217; gekauft worden waren, waren nicht wenige Stimmen im Vorfeld zu hören, daß &#8220;Im Dritten Korb (2006) alles anders und die Medizin einen großen, wenn nicht den größten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/wissenschaftliche_infrastruktur/lis/aktuelles/nationallizenzen_2006.html">Neues</a> von der Front &#8230;</p>
<p>Wie ist die Medizin diesmal weggekommen? Nachdem dieses Fachgebiet <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2006/02/08/1108">in den Vorjahren</a> stiefmütterlich behandelt worden war, und viele Verlagspakete geradezu &#8216;um die Medizin herum&#8217; gekauft worden waren, waren nicht wenige Stimmen im <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2006/06/22/1411">Vorfeld</a> zu hören, daß &#8220;Im Dritten Korb (2006) alles anders und die Medizin einen großen, wenn nicht den größten Raum einnehmen würde.&#8221;</p>
<p>Wie sieht es nun aus, ist es Wirklichkeit geworden? Orientiert man sich an der &#8211; ersten, noch detaillosen &#8211; <a href="http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/wissenschaftliche_infrastruktur/lis/aktuelles/nationallizenzen_2006.html">Liste</a> auf der DFG-Webseite, fällt die Bilanz ernüchternd aus. Die Vorhersage ist nicht eingetroffen, die wichtigen Archive von Wiley und Nature wurden nicht gekauft. Ist die Medizin wieder ein Fachgebiet non grata?</p>
<p>Schaut man sich nur die dort aufgeführten Zeitschriftenarchive an, so sind Elsevier, LWW und Thieme die einzig Neuen mit eventuell medizinischen Inhalten. Bei genaueren Hinsehen besitzt jedoch lediglich Elsevier <a href="http://www.elsevier.com/wps/find/authored_newsitem.cws_home/companynews05_00604">nennenswerte medizinische Archive</a> (hier finden wir einen kräftigen Zuwachs durch 4 medizinische Collections. Lancet ist jedoch nicht enthalten). Dies erscheint mir zum einen quantitativ (>600 Titel, Jahrgänge ab 1995) der Fall zu sein, aber auch qualitativ: Die LWW- und Thieme-Titel sind wohl nicht so impact-stark wie diejenigen von Elsevier (genauere Informationen und Analysen wären nötig, um dies zu verifizieren). Die Archive der benutzungsstärksten LWW-Titel (die <a href="http://www.ahajournals.org/">Journals</a> der American Heart Association) sind zudem Open Access. </p>
<p>Bei <a href="http://www.tandf.co.uk/journals/sublist.asp">Taylor &#038; Francis</a> scheint auch wieder um die Medizin herum gekauft worden zu sein, wie die Liste der Fachgebiete (Chemistry/Physics/Education/BME) vermuten läßt. Was ist das kryptische BME? Biomedicine? Business &#038; Management? </p>
<p>Sind die Verhandlungen gescheitert? War der DFG der Preis zu hoch? Vermutungen machen die Runde, keine <a href="http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/wissenschaftliche_infrastruktur/lis/aktuelles/liste_der_nationallizenzen.html">Presseerklärung</a> informiert über die Hintergründe &#8211; schade! Ein weiterer Kritikpunkt ist die sehr späte Entscheidung am Jahresende &#8211; für Bibliotheken, die selber Archive kaufen wollten, wurde dies dadurch zu einem Vabanquespiel.</p>
<p>Wie die <a href="http://www.zbmed.de">ZB MED</a> dankenswerterweise mitteilte, hatte sie den LWW-Vertrag (Inhalte bis 2004) und den Thieme-Vertrag (Inhalte bis 2006) abgeschlossen (Details noch nicht unter <a href="http://www.nationallizenen.de">nationallizenen.de</a> enthalten). Die Bibliotheken können ab Februar um Freischaltung bitten.</p>
<p>Was wäre <strong>mir</strong> wichtig an Nationallizenzen? Die deutschsprachigen (Facharzt)Springertitel natürlich, der Rest von Elsevier (Lancet!), Wiley und T&#038;F. Das Archiv von Nature 1869-1996 ist auch ein Leckerbissen, ebenso wie die von Blackwell (jetzt Wiley). Man sieht, es fehlt also noch eine ganze Menge in der Medizin.<br />
Und wenn schon Geld für eBooks da ist, dann bitte nicht die Collections von Springer, Thieme und Elsevier vergessen &#8211; zuerst allerdings bitte die deutschen Bücher.</p>

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		<title>Ziele und Zukunft der AGMB: &#8220;AGMB 2.0&#8243;</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2006/12/30/1732</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Dec 2006 08:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>obst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Vorsitzende der AGMB, Frau Dorothee Boeckh, schlägt im GMS mbi folgendes vor: 
unter dem Eindruck der letzten Tagungen wäre es vielleicht sinnvoll, eine Arbeitsgruppe innerhalb der AGMB zu bilden, die sich mit den Zielen und der Zukunft der AGMB auseinandersetzt.
Die Ziele der AGMB sind für mich unverändert aktuell und mit den Worten von Ex-Präsident [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorsitzende der <a href="http://www.agmb.de">AGMB</a>, Frau Dorothee Boeckh, <a href="http://www.egms.de/de/journals/mbi/2006-6/mbi000041.shtml#Abstract">schlägt im GMS mbi folgendes vor:</a> </p>
<blockquote><p>unter dem Eindruck der letzten Tagungen wäre es vielleicht sinnvoll, eine Arbeitsgruppe innerhalb der AGMB zu bilden, die sich mit den Zielen und der Zukunft der AGMB auseinandersetzt.</p></blockquote>
<p>Die Ziele der AGMB sind für mich unverändert aktuell und mit den <a href="http://www.agmb.de/95/gerberneu.html">Worten</a> von Ex-Präsident Herrn Gerber gut wiedergegeben: </p>
<blockquote><p>Die AGMB bietet ihren Mitgliedern umfangreiche Informationen, Austausch von Erfahrungen, persönliche Kontakte und gegenseitigen Rat &#8211; manchmal sogar Hilfe. </p></blockquote>
<p>Frau Boeckh thematisiert die zurückgehenden Teilnehmerzahlen an. Nun gibt es halt immer weniger Medizinbibliothekare, gerade an Krankenhäusern wird kräftig eingespart, und so wundert es mich nicht, wenn weniger kommen. (Ist die Umfrage von Graz eigentlich schon ausgewertet?)<br />
Ein Weg wäre es, mehr Teilnehmer anzulocken: Die Tagungen durch attraktive Fortbildungen und prominente Redner aufzuwerten. Das kostet Geld. Ein anderer Weg ist, die Tagungen mehr Teilnehmern zugänglich zu machen: Durch Life-Mitschnitte, Onlinedienste wie z.B. den <a href="http://socialsoftwarefobi.blogspot.com/">Social Software Blog</a>, etc. &#8211; die Möglichkeiten sind endlos, brauchen allerdings Manpower. So oder so braucht man sich wohl keine Sorgen um die Zukunft der Tagungen zu machen, die waren und sind immer attraktiv (auch wenn ich persönlich diesmal Jena aus Zeitgründen geschwänzt habe <img src='http://medinfo.netbib.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Die Aufgaben der AGMB als Berufsstandsvertretung sind da schon diffiziler. Die <a href="http://medinfo.netbib.de/archives/2006/05/17/1380">Taskforce</a> hat blendene Arbeit geleistet und auch die FAQ-Sammlung geht in die richtige Richtung. In USA und UK werden die Mitglieder durch Fortbildungsakademien in ihrer professionellen Karriere gefördert, das ist für Deutschland wohl ein paar Nummern zu groß. Aber <strong>eine</strong> Sache wäre mit wenig Aufwand verbesserbar: Der <a href="http://medinfo.netbib.de">medinfo-Blog</a>, den Sie zur Zeit lesen, als Kommunikationsorgan zwischen den Tagungen ernst zu nehmen und durch Beiträge und Kommentare aufzuwerten. Wie sich Web 2.0-Technologien für Berufsorganisationen nutzen lassen, hat auch Patrick in seinem Beitrag <a href="http://bibliothek2.wordpress.com/2006/12/01/ifla-20/">IFLA 2.0</a> beschrieben. Hier sind alle Mitglieder gefragt, sich ihr eigenes &#8220;Berufsstand-El-Dorado 2.0&#8243; zu schaffen. </p>

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