Kategorie: Publikationswesen

Open Access könnte Peer-Review verbessern

Gute Übersicht über Peer Review und die neuen – und von den Verlegern verschwiegenen – aufregenden Möglichkeiten im Open Access Zeitalter: Gerry McKiernan, Peer Review in the Internet Age: Five Easy Pieces (Word Doc). Aus den Open Access News

US-Committee: NIH-geförderte Forschung demnächst Open Access

Wenn sich folgende Empfehlung durchsetzt, wird dies bedeutende Konsequenzen für den Zeitschriftenmarkt und viel Auftrieb für Open Access mit sich bringen. Warten wir auf den 1. Dezember, wenn die NIH (US National Institute of Health, größter Forschungsförderer weltweit) sagt, wie…

Oxford University Press punishes publication in Nucleic Acids Research

According to the new pricing scheme (blogged at 9.7.), Institutions who publishes more than one paper a year in NAR will suffer from higher overall fees (combined publication and subscription charges), see table below (red numbers). To make publications freely…

ISI kein Geburtshelfer für neue Zeitschriften – im Gegenteil

Matthew J. Cockerill, Delayed impact: ISI’s citation tracking choices are keeping scientists in the dark, BMC Bioinformatics 5, 93 (2004), macht darauf aufmerksam, dass das ISI-System der Impact Faktoren es neuen Zeitschriften sehr schwer macht, den Durchbruch zu schaffen. Er…

Wissenschaft ist kein Freibier

Ein Klarstellung von Rüdiger Wischenbart zu den Irreführungen der Open Access Gegner. Aus dem Perlentaucher. Zuerst gesehen in netbib

Springer’s Open Choice ist kein Open Access

Springer’s neues Geschäftsmodell Open Choice (gebloggt am 5.7.04) wird von Jan Velterop von BMC in Newswire der Open Access Gedanke abgesprochen: „Springer’s program breaks from that [Open Access] definition is some key ways. [It also forbids] copying, reproducing, distributing, or…

OUP: Open Access oder Open Kommerz?

Erst heute geht mir auf, dass der 26. Juni wohl ein historisches Datum war. Oxford University Press stellte für seine Zeitschrift Nucleic Acids Research (NAR) ein neues Geschäftsmodell vor. Dieses Modell wurde als Open Access angekündigt und mit viel Vorschußlorbeeren…

Preise von medizinischen Zeitschriften explodieren weiter

Die oft zitierten Kronenfeld-Studien über die Preissteigerungen von Zeitschriften der Brandon/Hill-Liste (z.B. die von 1996) wurden nun aktualisiert: Joan B. Schlimgen and Michael R. Kronenfeld, Update on inflation of journal prices: Brandon/Hill list journals and the scientific, technical, and medical…

BioMedNet web site closed on 30 June 2004

Nur eine Randnotiz: Elsevier hat sein mit viel Elan betriebenes Endnutzerportal BioMedNet zu Ende Juni endgültig zu Grabe getragen, nachdem dort bereits seit längerem immer weniger Serviceleistungen angeboten wurden. Als Begründung wurde auf ScienceDirect verwiesen: Zwei Systeme zu pflegen mache…

Neue Zeitschrift in gms: Psycho-Social-Medicine (p-s-m)

Das große deutsche Open Access Projekt in der Medizin, German Medical Science (gms), schlüpft so langsam aus den Kinderschuhen. Nach dem etwas dahinplätschernden eigentlichem gms e-Journal, zahlreichen Kongreßabstracts und den Mitteilungen aus der AWMF ist es nun gelungen, mit Psycho-Social-Medicine…

Buchhandelslobby trägt Streit um subito nach Brüssel

Wie heise online berichtet, eskaliert der Streit zwischen dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem in Berlin ansässigen wissenschaftlichen Dokumentenlieferdienst subito: Die Verleger sehen sich durch den Kopienversand existenziell bedroht. Da fällt einem nichts mehr ein: Erst die Preisschraube bis…

Neue Ausgabe von mbi online

Das 2. Heft 2004 von medizin – bibliothek – information mit dem Schwerpunktthema „Die Zukunft der medizinischen Zeitschriftenverlage“ ist nun auch online zugänglich, nachdem es den Mitgliedern der AGMB bereits vor zwei Wochen per Post zugeschickt worden war. Inhalt in…

Springer und Kluwer mit neuem Publikationsmodell „Open Choice“

Klingt gut: Demnächst kann man auch bei Springer (und Kluwer) Artikel einreichen, die anschliessend der Öffentlichkeit frei zur Verfügung stehen. Die Höhe der zu zahlenden Author Fee wird im Pressebericht auch mutig genannt: Geschmeidige 3.000 Dollar – Aber dafür bekommt…

Wellcome Trust digitalisiert medizinische Zeitschriften

Der Wellcome Trust, das JISC und die National Library of Medicine werden bis 2006 1,7 Mio. Zeitschriftenseiten von zunächst fünf historisch bedeutenden Medizinzeitschriften digitalisieren. Der Wellcome Trust ist eine der größten Medizinstiftungen der Welt und hatte sich kürzlich noch deutlich…

Verlagskongreß unterstützt Bibliotheken

Auf ihrem 27. Kongreß hat die International Publishers Association mehrere Resolutionen erarbeitet, darunter eine für die Unterstützung der Bibliotheken: „Publishers support libraries as they face new challenges“. Daß Verleger momentan selber eine der größten Herausforderungen darstellen (Zeitschriftenpreise explodieren; subito wird…

ZB MED liefert nicht mehr ins nicht-deutschsprachige Ausland

Aufgrund eines konzertierten und massiven Angriffs einiger Verleger gegen das deutsche Dokumentlieferwesen (gebloggt am 9.6.) mußte die ZB Med die Dokumentlieferung ins nicht-deutschsprachige Ausland stoppen. Nachdem die Lieferungen über subito bereits am 20.09.2003 eingestellt worden waren, hatte die ZB Med…

EU setzt Kommission ein: „An effective scientific publishing system“

The Commission today launched a study on the economic and technical evolution of the scientific publication markets in Europe, the results of which will be available in 2005. The objective is to determine the conditions required for optimum operation of…

Klinische Studien ohne Impact?

Aus einer Lecture von John Marburger, Director of the U.S. Office of Science and Technology Policy (OSTP): „Some of the same cultural biases regarding appropriate research outputs may exist in the peer review process for evaluating clinical grant proposals. I…

Elsevier permits postprint archiving

Elsevier now permits important kinds of postprint archiving. Authors may post the final editions of their full-text Elsevier articles to their personal web sites or their institutional repositories, but not to repositories elsewhere. The OA edition must be author-made, not…