Wieso EVA es nicht mit Amazon kann

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EVA, der neue ErwerbungsVorschlagsAssistent von uns (entwickelt an der Uni Due-Ess), könnte es theoretisch mit Amazon: Die prinzipiell gute Idee war, jedes neue Desiderat automatisch bei Amazon (API machts möglich) gegen zu prüfen, ob es lieferbar ist, und es nur dann zum Fachreferenten weiter zu leiten.

Was dabei allerdings vergessen wurde: Amazon hat nicht jeden lieferbaren Titel im Angebot. Oft aus finanziellen Gründen, oder um Verleger unter Druck zu setzen, wie jetzt Laura Owen at paidContent berichtete. Die müssen um neue Verträge betteln. Das ist wie bei Aldi, VW oder Walmart: Wenn der Marktanteil eine gewissen Grösse überschritten hat, diktieren die Oligopole den Lieferanten die Preise. Selbst große Verlage wie Macmillan geraten dann (zeitweise) unter die Räder.

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1 comment for “Wieso EVA es nicht mit Amazon kann

  1. Peter Mayr
    23. März 2012 at 12:07

    Die Amazonprüfung kann man leicht abschalten lassen (ist im Endeffekt eine Abwägungssache, ob jetzt ohne Prüfung mehr nicht-lieferbare oder mit Prüfung mehr falsche Ablehnungen kommen)

    Natürlich würden wir auch gerne andere Schnittstellen einbauen, die Gespräche sind da aber nicht so vielversprechend..

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