Mehrwertsteuertrennung

Dass Mehrwertsteuer auf eJournals negativ für Angebot und Konkurrenzfähigkeit in der EU wissen wir ja bereits und deutsche Bibliotheken werden darob auch in den USA, Dänemark, Austria, Schweden, den UK, der Czech Republic und Lithuania bedauert, aber der Vorteil von Kombi-Abos (Mehrwertsteuersatz wie Print) beginnt nun auch zu schwinden, wie ich einem Brief von Swets entnehme, der sich mit der Mehrwertsteuertrennung des Verlages Taylor&Francis auseinandersetzt.

„Die Anzahl der Verlage mit dieser Vorhergehensweise könne sich erhöhen“, schreibt Swets. Statt Kombiabos werden wir demnächst vielleicht mehr e-only-Abos vorfinden. Könnten die Verlage über eine Mehrwertsteuertrennung die Bibliotheken ein bisschen in diese Richtung treiben? Doch nur, wenn die Agenturen das mitmachen, oder?

2 comments for “Mehrwertsteuertrennung

  1. B.-C. Kämper
    27. Mai 2009 at 4:03

    Lieber Herr Obst,

    es handelte sich um ein Mißverständnis: Swets hat in Sachen der Rechnungstellung bei Taylor & Francis Kombi-Abos laut vorliegendem Brief gerade einen Rückzieher gemacht, nachdem es im letzten Jahr Streit deswegen gab. Das ist zu begrüßen, da Taylor & Francis Print- und Internet-Anteile in ihren Rechnungen derzeit nicht separat ausweisen.

  2. ob
    29. Mai 2009 at 1:01

    Danke, Herr Kämper, für die Richtigstellung. Entweder bin ich nicht so richtig drin in der Materie oder der Brief war komisch formuliert. Wahrscheinlich beides 😉

Comments are closed.