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	<title>Comments on: Ergebnis: Wieviel sparen Sie durch Nationallizenzen?</title>
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	<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/08/04/2714</link>
	<description>Informationen aus Medizin, Bibliothek und Fachpresse</description>
	<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 03:15:17 +0000</pubDate>
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		<title>By: ob</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/08/04/2714#comment-43747</link>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 08:42:13 +0000</pubDate>
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		<description>Danke Herr Bauer, dass Sie uns auf den Boden der Realität zurückholen. Die Verbesserung der Informationsinfrastruktur ist wahrlich herausragend - der DFG sei Dank. In Deutschland wird dies schon fast als selbstverständlich (nicht mehr) wahrgenommen. 

Dass Bibliotheken immer so auf sich selber und ihren Etat finxiert sind, muß ein Auswirkung der Zeitschriftenkrise sein, ein unüberwindbares Trauma aus alter Zeit...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Herr Bauer, dass Sie uns auf den Boden der Realität zurückholen. Die Verbesserung der Informationsinfrastruktur ist wahrlich herausragend - der DFG sei Dank. In Deutschland wird dies schon fast als selbstverständlich (nicht mehr) wahrgenommen. </p>
<p>Dass Bibliotheken immer so auf sich selber und ihren Etat finxiert sind, muß ein Auswirkung der Zeitschriftenkrise sein, ein unüberwindbares Trauma aus alter Zeit&#8230;</p>
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		<title>By: Bruno Bauer</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/08/04/2714#comment-43746</link>
		<dc:creator>Bruno Bauer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 12:47:57 +0000</pubDate>
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		<description>Zur jüngsten MEDINFO-Abstimmung "Wieviel sparen Sie durch Nationallizenzen?" möchte ich anmerken, dass ich mich daran leider - mangels österreichischer Nationallizenzen bisher - nicht beteiligen konnte ...
Allerdings werden auch an den österreichischen Universitäten die Versorgungslücken, insbesondere bei Zeitschriftenbackfile-Archiven und bei speziellen Fachdatenbanken, immer offensichtlicher. Eine Finanzierung der Backfiles aus den laufenden, ohnedies knappen Bibliotheksetats der einzelnen Universitäten ist nicht möglich. 
Während  die deutschen Bibliotheken in der glücklichen Situation sind, dass das Konzept der Nationallizenzen als Teil des Systems der Überregionalen Literaturversorgung im Wesentlichen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) getragen wird, gibt es in Österreich (derzeit) weder ein vergleichbares Programm zur Förderung der Forschungsinfrastruktur noch eine nationale Stelle für die Finanzierung. 
Neben den von Ulrich Korwitz genannten "Einsparungen" sehe ich den großen Vorteil der Nationallizenzen in einer deutlichen Verbesserung der Informationsinfrastruktur. Einschlägige Nutzungsstatistiken (z.B. von Elsevier-Zeitschriften) belegen, dass ein durchaus bemerkenswerter Anteil der Zugriffe der einzelnen Zeitschriften auf deren Backfiles zu registrieren ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur jüngsten MEDINFO-Abstimmung &#8220;Wieviel sparen Sie durch Nationallizenzen?&#8221; möchte ich anmerken, dass ich mich daran leider - mangels österreichischer Nationallizenzen bisher - nicht beteiligen konnte &#8230;<br />
Allerdings werden auch an den österreichischen Universitäten die Versorgungslücken, insbesondere bei Zeitschriftenbackfile-Archiven und bei speziellen Fachdatenbanken, immer offensichtlicher. Eine Finanzierung der Backfiles aus den laufenden, ohnedies knappen Bibliotheksetats der einzelnen Universitäten ist nicht möglich.<br />
Während  die deutschen Bibliotheken in der glücklichen Situation sind, dass das Konzept der Nationallizenzen als Teil des Systems der Überregionalen Literaturversorgung im Wesentlichen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) getragen wird, gibt es in Österreich (derzeit) weder ein vergleichbares Programm zur Förderung der Forschungsinfrastruktur noch eine nationale Stelle für die Finanzierung.<br />
Neben den von Ulrich Korwitz genannten &#8220;Einsparungen&#8221; sehe ich den großen Vorteil der Nationallizenzen in einer deutlichen Verbesserung der Informationsinfrastruktur. Einschlägige Nutzungsstatistiken (z.B. von Elsevier-Zeitschriften) belegen, dass ein durchaus bemerkenswerter Anteil der Zugriffe der einzelnen Zeitschriften auf deren Backfiles zu registrieren ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: ob</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/08/04/2714#comment-43745</link>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 09:33:10 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für die Erläuterungen. Zu den Archiven: Ich denke mir, dass alle sie als sinnvoll ansehen. Nur hätten wenige sich die Archive leisten können. "Benötigen" ist ein großes Wort, da muß ich nochmal drüber nachdenken... </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Erläuterungen. Zu den Archiven: Ich denke mir, dass alle sie als sinnvoll ansehen. Nur hätten wenige sich die Archive leisten können. &#8220;Benötigen&#8221; ist ein großes Wort, da muß ich nochmal drüber nachdenken&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Korwitz</title>
		<link>http://medinfo.netbib.de/archives/2008/08/04/2714#comment-43742</link>
		<dc:creator>Korwitz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 18:10:43 +0000</pubDate>
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		<description>Bei "Einsparungen" sollte man nicht nur an Erwerbungsmittel denken, sondern auch an Einsparungen durch
- Platzersparnis bei Aussonderung von Printbeständen
- Wegfall von Fernleih- und Dokumentbeschaffungsberatungen und -arbeit (sofern noch Aufgabe der Bibliothek)
- Erleichterung des Zugriffs durch Kunden (Ersparnisse auf Kundenseite) und Wegfall von subito-Bestellungen. Dadurch auch Ersparnisse bei den subito-Lieferbibliotheken.
Dann sieht die Rechnung schon anders aus.
Hoffentlich trifft nicht zu, dass die Verhandlungsführer Archive lizenziert haben, die nur wenige benötigen. So war und ist es jedenfalls nicht gedacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei &#8220;Einsparungen&#8221; sollte man nicht nur an Erwerbungsmittel denken, sondern auch an Einsparungen durch<br />
- Platzersparnis bei Aussonderung von Printbeständen<br />
- Wegfall von Fernleih- und Dokumentbeschaffungsberatungen und -arbeit (sofern noch Aufgabe der Bibliothek)<br />
- Erleichterung des Zugriffs durch Kunden (Ersparnisse auf Kundenseite) und Wegfall von subito-Bestellungen. Dadurch auch Ersparnisse bei den subito-Lieferbibliotheken.<br />
Dann sieht die Rechnung schon anders aus.<br />
Hoffentlich trifft nicht zu, dass die Verhandlungsführer Archive lizenziert haben, die nur wenige benötigen. So war und ist es jedenfalls nicht gedacht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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