API: Scopus öffnet sich für Third-Party-Anwendungen
21. April 2008 by ob | Kategorien: Literatursuche
Pressemeldung. Eine der ersten Anwendungen, die auf der freien Scopus-API beruhen, ist TopCited, a new website that offers users the top 20 cited articles across 26 subject areas. Guter Schachzug. Web of Science unter Druck.
Tags: Elsevier, Scopus, Web of ScienceRelated posts
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3 Responses to “API: Scopus öffnet sich für Third-Party-Anwendungen”


Wie ich am 12. März 2008 nachgewiesen habe, sind von den 20 meistzitierten Artikeln (disziplinunabhängig) in TopCited alle kostenfrei zugänglich:
http://archiv.twoday.net/stories/4781179/
Schade, dass dieser Befund hier ignoriert wird. Wie wärs, wenn sich mal jemand TOP 20 cited articles
in Medicine
(2004 - 2008) vornähme?
Danke für den Hinweis. In der Medizin sieht es ähnlich aus, vielleicht bis auf die beiden Lancet-Artikel (hier hatte ich keine Lust, mich zu registrieren). Man darf allerdings 3 Sachen nicht übersehen: 1. JAMA, Diatebes Care, CA, NEJM usw. stellen Artikel zwar frei ins Netz, dies aber nur punktuell oder nach einer Schamfrist und jederzeit widerrufbar - das ist kein Open Access. 2. Vielzitierte Artikel sind meist älter und deshalb frei zugänglich. 3. Jüngere Literatur konnte noch wenig zitiert werden, ist aber aktueller und u.U. wichtiger als die Top Cited, die man - die Titel zeigen es - oft nur Methodenarbeiten sind, die man einfach um des Zitierens willen zitieren muß. Aus alledem folgt, dass frei verfügbare Top Cited Artikel kein KO-Argument gegen den Kauf/Verkauf von Zeitschriftenabos sind - die Verlager sind ja nicht dumm und verlangen für die aktuelle Literatur weiterhin ihr Geld. Allerdings gucken wir beim Abo genau auf die Embargozeit. Wir bestellen lieber einen Titel ab, der ein 3-Monatsembargo hat, als einen mit 12-Monats- oder Totalembargo - das sind ganz einfache Prinzipien des wirtschaftlichen Handelns.
[...] [via medinfo] [...]