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Erscheinung

13. February 2008 by ob | Kategorien: Fernleihe

Gerade hatte ich eine Erscheinung. Mitten in meiner Sprechstunde habe ich der Benutzerin erklärt, wie man einen Artikel per subito bestellt. Keine 30 Minuten später - sie war noch in meinem Büro - kam der Artikel per Fax an! SUB Bremen!! Woh, was ist das für ein Service!

Tags: Schulung, subito, Zweigbibliothek Medizin

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2 Responses to “Erscheinung”

  1. on 14 Feb 2008 at 12:071Jens De Groot

    Na ja, auch bei uns in Belgien ist man manchmal erstaunt wie schnell manche Bibliotheken aus Deutschland Aufsätze liefern. Alle Achtung! :-)

  2. on 14 Feb 2008 at 9:402ob

    Ja, mir wird auch so nach und nach erst bewußt, dass da eine ganz gesunde(?) interne Rivalität herrscht. Viele wollen im Ranking der Lieferbibliotheken ganz oben stehen.
    Wie ich dieser Tage gelernt habe, bemißt sich das Ranking übrigens nicht nur nach der Lieferschnelligkeit, sondern (nach was für einem Algorithmus auch immer) nach der Anzahl der nicht-erfüllten Bestellungen. Wegen meiner vielen - unfilled - Testbestellungen auf der Suche nach subito-Fehlern habe ich deshalb auch schon einen auf den Deckel bekommen. :-( Da habe ich eine Idee. :!: Könnte subito nicht eine virtuelle Testbibliothek für Versuchsbestellungen anlegen?

    gesunde Rivalität?: Für subito ist das kurzfristig gesund, weil die Qualität steigt. Für die einzelne Lieferbibliothek habe ich da so meine Zweifel. Der Kampf um die Plätze bindet Personalressourcen. Viel Personaleinsatz (bei der SUB Bremen scheint immer jemand vor dem PC zu sitzen und loszusprinten) bei wenig Verdienst. Noch weniger Verdienst wird generiert (bzw. nicht generiert) weil im Normaldienst schon so schnell geliefert wird, dass Eilbestellungen nicht gemacht werden. Man macht sich also gegenseitig das Geschäft kaputt. Kleine Bibliotheken können mit Fernleihen nicht wirklich was verdienen. Wieso macht man das also? Wo es doch u.U. den eigentlichen Aufgaben (Literaturversorgung für die eigene Klientel) Kapazität entzieht? Zudem kann ökonomisch betrachtet eine Geschäftspartnerschaft zwischen ganz Großen und ganz Kleinen nicht wirklich funktionieren. Langfristig könnte es also gerade für kleinere Bibliotheken unwirtschaftlich/unattraktiv werden. Sie steigen aus, subito verliert. [In Parenthese: Vielleicht haben das die Großen schon längst erkannt und deshalb GoPortis gegründet.]

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