subito: Zur Zeit keine Bestellungen möglich

Zur Zeit kann in subito offenbar nicht bestellt werden. Sucht man nach gängigen Titel wie z.B. Lancet oder Abdominal Imaging weisen fast alle Bibliotheken ihren Bestand als nicht bestellbar aus. Bibliotheken, bei denen z.Zt. noch Bestellungen angenommen werden, sind (zumindest): TIB Hannover, ZBW Kiel, UB Mannheim. Alle anderen haben wohl schon die Schotten dicht gemacht, um in Ruhe die Anpassungen an die Urheberrechtsänderungen über die Feiertage durchführen zu können bzw. um effektiv zu verhindern, dass nicht Ungesetzliches bestellt werden kann…

Die ZB Med in Köln schreibt auf ihrer Homepage:

Alle Bestellungen, die nach dem 21.12.2007 um 10:00 Uhr eingehen, werden erst nach dem 3.1.2008 bearbeitet.

Bei den anderen Bibliotheken konnte ich nichts finden. Resultat: subito-doc gibt sich offen wie ein Scheunentor, ist faktisch aber unbenützbar. Schlechte Informationspolitik, selbst über die Feiertage!

3 comments for “subito: Zur Zeit keine Bestellungen möglich

  1. Korwitz
    22. Dezember 2007 at 10:00

    Die Sache verhält sich so:
    Jede Lieferbibliothek kann sich auf „no supply“ setzen, wann immer sie es will oder muss (z.B. techn. Probleme). Die Subito-Geschäftsstelle hat damit nichts zu tun. Zurzeit haben viele Lieferbibliotheken dies getan, z.B. wegen Schließzeiten zu Weihnachten oder wegen Umstellung auf das System DOD-2, Installation eines Faxservers und Drucksystems oder in Hinblick auf den 1.1. allgemein. Dafür sollte man Verständnis haben. Eine genauere Information auf den Homepages der Lieferbibliotheken wäre jedoch sicherlich zu erwarten.

  2. ob
    27. Dezember 2007 at 10:15

    Vielen Dank, Herr Korwitz für die Klarstellung. Ich hatte mir schon so einen Mechanismus gedacht. Aus Kundensicht wäre es natürlich überaus wünschenswert, wenn auf der Homepage von subito eine Information darüber zu finden wäre, dass er nur noch einen Bruchteil (<10%) des Bestands bestellen kann. Für einen Zeitraum von fast zwei Wochen.
    Wenn wir wollen, dass uns Wissenschaftler unterstützen, wenn wir wollen, dass sie subito als Alternative zu teuren Zeitschriftenabos nutzen, dann sollte diese Alternative auch einen exzellenten Service darstellen funktionieren.
    Aber vielleicht bin ich auch nur zu perfektionistisch, falsches Sternzeichen. 😉

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