Open Access: Plenty of potential hazards for libraries / Means, not Ends
16. October 2007 by ob | Kategorien: Open Access
Ich fühle mich durch Peter Suber unterstützt, der auch eine gewisse Gefahr in Open Access sieht, wenn man sich als Bibliothek nicht rechtzeitig in Stellung bringt. Bibliothekseigene Inhalte werden immer unwichtiger, das ist auch meine Beobachtung.
As the inveterate librarian optimist, I think that expanding OA presents some great opportunities for librarians, but there are plenty of potential hazards along the way. It’s been a disappointment that there’s been so little substantive discussion (at least that I’ve seen) about the possible consequences for libraries.
T.Scott über Open Access und Bibliotheken
Und T.Scott teilt weiter aus:
The point is, I don’t think we’re telling the right story, and I don’t think we’re worrying about the right stuff. I don’t want to hear anymore about what we need to do to make ourselves relevant so that our libraries can survive. I want to hear people telling the stories about why we’re essential, about how society can’t thrive without us, about how students and teachers won’t have the kinds of experiences that they deserve if we, well-trained, passionate, technologically-savvy librarians aren’t working with them in the classrooms and the labs.
Zur Open Access-Gefahr für Bibliotheken und Zentralbudgets schreibt Ulrich Herb in Telepolis noch etwas Interessantes:
Tags: Bibliothek, Open AccessAls für Bibliotheken riskant kann sich allerdings die teilweise Umwandlung der ihnen zur Verfügung stehenden Gelder für die Subskription wissenschaftlicher Journals in APCs erweisen. Die Summe der APCs an stark publizierenden Hochschulen kann die finanzielle Notlage der Bibliotheken weiter verstärken. Sinnvoller erscheint eine Finanzierung der APCs über einen hochschulweiten Fond.
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4 Responses to “Open Access: Plenty of potential hazards for libraries / Means, not Ends”


Das ist ziemlich einfach. Wenn Bibliotheken dem OA im Weg stehen, müssen Bibliotheken eben weg bzw. Buchmuseen werden.
Es kann keinen Bestandschutz für das Bibliothekswesen geben, der sich nicht auf nachvollziehbare Gründe stützt. Wie sattsam bekannt ist, halte ich das Bibliothekswesen für hinreichend verrottet, um ihm den heilsamen Wind einer wirklich existentiellen Krise zu wünschen.
Solange Bibliotheken mit immer schlechterem Service “glänzen” (angefangen bei den hohen Kopierpreisen und den Mondpreisen für Digitalisaten, zB Düsseldorf 1,60 je Scan), haben sie meines Erachtens einfach still zu sein. Sie sollen der Wissenschaft dienen und nicht sich selbst.
Was Ulrich Herb in seinem Artikel uebersah und was die forschungsintensiven Unis, die ihre Kosten in einer OA-Welt im Vergleich zu mehr auf Lehre orientierten Institutionen (die Subskriptionsbudgets klaffen, RELATIV gesehen, ja nicht so weit auseinander) steigen sahen, ebenfalls nicht in Erwaegung zogen, war der entscheidende Faktor, dass gerade an forschungsintensiven Unis ein grosser Teil der Forschung aus Mitteln bestritten wird, die jetzt schon und mit steigender Tendenz die Kosten fuer Publikationen in OA Journals einschliessen.
Hallo Hr. Busch,
können Sie auch verständliche Sätze formulieren?
Grüße,
JS
ein korrekter Einwand von Herrn Busch.