Bibliothekskongress: Nutzungsaspekte von e-Books

Meinen Vortrag über die Studie der Zweigbibliothek Medizin zu dem Angebot, der Nutzung und dem Nutzerverhalten von deutsch- und englischsprachigen Online-Büchern „Nutzungsaspekte von e-Books“ steht nun als PDF und Podcast zur Verfügung (die Tonqualität ist leider nicht durchgängig gut).

http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/mp3/leipzig2007.mp3

Einige Zitate daraus:

  • Zukunft ist immer schwierig
  • Verflixt nochmal, Herr Obst, seit 1980 warte ich auf elektronische Zeitschriften!
  • Englischsprachige Bücher gehen überhaupt nicht.
  • Wir haben die Ärzte beim Essengehen abgefangen.
  • Ja, sie lachen!
  • Und dann können Sie das vergessen. Das macht der zweimal, dann benutzt er nie wieder das Angebot.
  • Wir wollen natürlich keine Benutzer aus der Bibliothek ekeln, aber das ist letztendlich genau das was wir machen, um im Geschäft zu bleiben.
  • Ich plädiere für die sofortige Abschaffung der Mahngebühren.
  • Ich kann den Verlagen einen Großteil ihrer Befürchtungen nehmen: Durch das Angebot von Online-Büchern werden gedruckte Lehrbücher häufiger ausgeliehen und gekauft, anstatt weniger.
  • Haben die Online-Bücher die Studenten davon abgehalten, die Bibliothek aufzusuchen? Das wäre ja für uns der Weltuntergang.
  • Wenn Sie nur auf den Gate Count schielen, dann ist das natürlich fatal.
  • Jetzt fragen Sie mich nicht, warum das korreliert.
  • Was die Benutzer dann total, lerntechnisch, wie ein Nürnburger Trichter aktiviert.
  • Jetzt kommen wir zu der existenziellen Frage: Was kostet das alles?
  • Im Grunde ist das ja ein ganz alter Vortrag, den ich bei den Medizinbibliotheken schon vor 15 Jahren gehalten habe.
  • Frohlocken Sie nicht!
  • Ich sag ihnen dann auch nicht, was nachher als böses Ende hinterherkommt.
  • Was wollen wir alle mehr als zufriedene Benutzer…

2 comments for “Bibliothekskongress: Nutzungsaspekte von e-Books

  1. Tobias Z.
    25. März 2007 at 11:53

    Hallo,
    den Podcast finde ich klasse! Darf man fragen wie der Mitschnitt entstanden ist? Es wäre auch sehr genial, wenn es sowas von anderen Beiträgen gäbe.

  2. ob
    26. März 2007 at 11:43

    Mit einem Edirol unter dem Pult. Mit einem simplen PDA habe ich aber schon mal bessere Resultate erzielt.

Comments are closed.