Die Nutzung von Blogs & Kommentare als Salz

Lothar Kalok antwortet auf Constantin Cazan’s Frage in inetbib. Ich kann Herrn Kalok in allen Punkten nur zustimmen, außer … vielleicht … unser Weblog heißt medinfo nicht medibib-l. 🙂 Ach ja: Weblogs sind nicht als Einbahnstraße gedacht und funktionieren so auch nicht. Kommentare sind nicht nur Dialog, sondern auch Feedback. Kommentare gehen nicht unter, sie stehen direkt oben rechts in der Blogleiste. Sie beeinflussen das Wegblog/den Blogger, erhöhen die Meinungsvielfalt des Blogs und können über Google gefunden werden. Mit einem Wort: Kommentare sind das Salz in der Suppe.

Nachtrag: Lotthar Kalok’s Mail in Inetbib hat eine wahre Flut von medibib-l-Subskriptionen ausgelöst…

Nachtrag 2: Gerade ein passendes Zitat gelesen: „Die Art der Mediennutzung verändert sich. Sie verliert ihren Vorlesungscharakter und wird zu einer Konversation.“ Dan Gillmor (aus der FAZ)

2 comments for “Die Nutzung von Blogs & Kommentare als Salz

  1. Lothar Kalok
    31. Januar 2006 at 10:04

    Lieber Herr Obst, liebe Kolleginnen und Kollegen,
    wenn ich auf die Webseite von medinfo (!, ich werde es noch lernen)
    gehe, sehe natuerlich in der rechten Spalte die letzten Kommentare.
    Wenn ich mir das Weblog mit RSS ansehe ist es bei meiner Einstellung
    von GreatNews so, dass ich nur den Text der neuen Meldungen sehe, aber
    nicht die rechte Spalte (und gegebenenfalls auch keine Werbung, obwohl
    das fuer manche Blogs eine finanzielle Basis bildet).
    Dazu muesste ich noch mal auf die Ueberschrift klicken, meist
    klicke ich aber gleich auf die verlinkt Meldung.

    Moeglicherweise bekommt der Blog-Eintrag nach einem neuen Kommenter
    wieder den Status „unread“ ? (Ich habe das noch nicht geprueft, ich
    hatte mich nur gewundert, dass bekannte Meldung ploetzlich wieder
    den Status unread hatten).

    Viele Gruesse
    L.K.

  2. ob
    1. Februar 2006 at 12:32

    Danke für die Korrektur in inetbib. Es gibt auch RSS-Feeds für Kommentare, aber das ist mir auch zu umständlich. Wenn man selber einen Kommentar macht, wird man per E-Mail über weitere informiert. Aber das Problem kenne ich natürlich auch. Nur wichtige Blogs oder solche mit graphsichen Infos werden nicht per RSS „abgegrast“, sondern in vivo.

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