Velterop geht zu Springer – Nachtrag

Velterop

Bereits am 16. September gab es dazu eine Pressemitteilung Springers. Darin feiert sich Springer als „Vorreiter in der Branche“, weil er seinen Autoren seit Juli 2004 frei[stellt], gegen eine Gebühr von 3.000 US Dollar ihre Zeitschriftenartikel kostenlos jedem Interessierten zur Verfügung zu stellen. Mit keinem Wort wird etwas über den Erfolg von / die Nachfrage nach Open Choice gesagt. Meine Aufforderung an Springer: Teilen Sie endlich harte Zahlen mit. Wie oft wurde Open Choice im vergangenen Jahr in Anspruch genommen? Solange Springer keine Zahlen nennt, behaupte ich: Open Choice ist ein Flop! Nachtrag: Das sehen auch andere so.

1 comment for “Velterop geht zu Springer – Nachtrag

  1. 26. August 2005 at 6:57

    Springer ist der erste und bisher einzige große kommerzielle Verlag, der ein Open Access Modell anbietet. Dies wurde vor etwa einem Jahr unter dem Namen „Springer Open Choice“ gestartet und der Community vorgestellt. Damit war und ist Springer noch immer ein Vorreiter in der Verlagsbranche weltweit. Dennoch hat Open Choice seitdem nicht die Aufmerksamkeit erlangt, die wir erwartet haben. Um diesem Modell die Attraktivität zu verleihen, die es verdient – zumindest für einen beträchtlichen Teil der Wissenschaftler – haben wir Jan Velterop für Springer gewonnen. Er wird Open Choice einen neuen Impuls geben und dieses Modell als zusätzliche Möglichkeit, bei Springer zu publizieren, ausbauen. Und dann werden die Zahlen dies ganz sicher unterstreichen.

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