Nature begrenzt jährliche Preiserhöhung auf 25%
27. July 2005 by ob | Kategorien: Publikationswesen, Äpfel & Zitronen

Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder. Wenn man Post von der Zeitschriftenagentur H. bekommt, dann ist es selten etwas Erfreuliches, sondern meist Rechnungen (nicht, dass hier der Eindruck entsteht, ich hätte etwas gegen die Agentur. Sie arbeitet professionell und durchaus zufriedenstellend - nur hätte ich gerne die ein oder andere Rechnung weniger
). Heute kam auch wieder so ein dicker Brief, und ich setzte mich hin in Erwartung einer ebenso dicken Rechnung, aber diesmal war alles ganz anders. Zitat des Tages:
Die Nature Publishing Group (NPG) hat Institutionen, die durch die Preiserhöhungen bei Nature und bei den Nature Research und Review Titeln besonders betroffen waren, nachträglich einen Nachlaß gewährt … Wenn der Betrag von 2005 über dem maximalen Preisanstieg von 25% lag, wurde die Differenz gutgeschrieben.
Jow!
Ich nehme mal an, dass GASCO (nicht hier oder hier, sondern hier) nicht ganz unbeteiligt an der Gutschrift war (danke, Leute!), und überreiche hiermit den Apfel des Monats Juli an GASCO & NPG. Nachahmenswerter auf jeden Fall als das 2004 neu eingeführte NPG-Preismodell, das erst zu diesen Problemen führte.
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One Response to “Nature begrenzt jährliche Preiserhöhung auf 25%”


Na, das dicke Ende kommt allerdings nach. Es handelte sich schließlich nur um einen einmalig gewährten Price cap auf den Preisanstieg von Nature und den Research und Review Journals für 2005, den wir für das GASCO-Konsortium damals aushandeln konnten (geblieben sind allerdings Vorteile durch die die damals ausgehandelten Änderungen im Zuschnitt der FTE-Bereiche gegenüber Standardkonditionen). Für die Erneuerung 2005(06) gilt dann wieder der reguläre global list price (nochmal +5% gegenüber 2004(05)), im Rahmen der GASCO natürlich abzüglich nicht unbeträchtlicher Konsortialrabatte (s. Link oben).
Wollte ich nur erwähnt haben, damit Sie sich nicht verwundert die Augen reiben, wenn die Rechnung für 2006 kommt.
B.-C. Kämper, GASCO Nature Konsortium