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Buchhandelslobby trägt Streit um subito nach Brüssel
July 7, 2004 | Publikationswesen | obst | 789 Aufrufe
Wie heise online berichtet, eskaliert der Streit zwischen dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem in Berlin ansässigen wissenschaftlichen Dokumentenlieferdienst subito: Die Verleger sehen sich durch den Kopienversand existenziell bedroht. Da fällt einem nichts mehr ein: Erst die Preisschraube bis zum geht-nicht-mehr andrehen und wenn fast das ganze Budget für Zeitschriften ausgegeben wird, kommt der Gnadenstoß in Form eines Fernleihverbotes! Mal schauen, wer sich am Ende durchsetzt: Freiheit der Wissenschaft / Qualität der Krankenversorgung versus Profitmaximierung kommerzieller Verleger – ich habe nicht allzuviel Hoffnung, wenn ich sehe, wer da alles gegen subito aufmarschiert. Ein Zitat von “Cyberglyphics” aus dem Heise Forum muntert mich jedoch wieder etwas auf: Was die Buchhändlerlobby hier in Bezug auf Fachpublikationen abgibt, ist das letzte laute Grunzen eines Dinosauriers, der seine verbliebenen Tage zählen kann…
Zuerst gesehen in netbib
