subito demnächst nur noch per Brieftaube?

June 9, 2004 | Bibliotheken | obst | 1,211 Aufrufe

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat im Namen auch der Stichting STM, dem internationalen Verband der Verleger im Bereich Science, Technology und Medizin, dem Dokumentenlieferdienst subito eine Abmahnung geschickt. subito soll sich verpflichten, Artikel per E-Mail, Post oder Fax nicht mehr anzubieten. Dies gilt für Interessenten im In- oder Ausland. Aus dem Heise-Ticker Jetzt versteh’ ich gar nichts mehr. Laut dem VG Wort-Vertrag ist doch die analoge Lieferung ausdrücklich erlaubt worden! Nur die digitale Kopie wurde ausgeschlossen, wogegen subito postwendend die Schiedsstelle des Deutschen Patentamtes angerufen hatte.

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Comments

2 Comments so far

  1. ob on June 18, 2004 11:47

    Wordkontor schreibt dazu: “Das Ende von subito wäre ein weitere Schlag gegen den Forschungsstandort Deutschland.”

  2. ob on June 25, 2004 11:15

    Nicht nur ein Schlag gegen den Forschungsstandort, sondern auch einer gegen die Qualität der Krankenversorgung (22% aller Artikel werden am Uniklinikum Münster für die KV bestellt). Aber einige – massgebliche – Verleger pfeifen auf die Freiheit der Wissenschaft, wenn es um ihren Profit geht.

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