Forschungsförderung für die „Digitale Gesellschaft“

Die Unis Mannheim und Tübingen, KIT – Karlsruher Institut für Technologie sowie fünf außeruniversitäre Partner haben sich im Projekt „Gesellschaft im Digitalen Wandel“ zusammengeschlossen, um die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Einzelnen und die Gesellschaft insgesamt zu erforschen und erhalten hierfür Förderungen durch das baden-württembergsiche Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

https://idw-online.de/de/news715366

Wie Pseudo-Wettbewerbe der Wissenschaft schaden

Lesenswerter Beitrag auf den Seiten von Forschung & Lehre über vermeintliche Fehlentwicklungen in der Wissenschaft. Im Interview sprechen die Professoren Isabell Welpe und Björn Brembs u.a. auch über das wissenschaftliche Publikationswesen und die Bewertung wissenschaftlicher Leistungen durch Kennzahlen und Impact-Faktoren.

Ina Lohaus: Wie Pseudo-Wettbewerbe der Wissenschaft schaden, 8.5.2019

Norwegen und Elsevier einigen sich

Das Erklären der gescheiterten Verhandlung im März schien wohl nur der Auftakt für eine neue Verhandlungsrunde zu sein.

Am 23.4.2019 haben Elsevier und das norwegische Konsortium UNIT den Abschluß eines Lizenzvertrages mit einer Laufzeit von 2 Jahren verkündet. In dem neuen Vertrag ist auch die geforderte „Open Access“ Komponente enthalten. Künftig sollen alle bei Elsevier publizierten norwegischen Wissenschaftsbeiträge weltweit frei zugänglich sein.

Mit dem neuen Lizenzvertrag haben sich sieben Universitäten und 39 Forschungseinrichtungen in ganz Norwegen den Zugang zu den Wissenschaftspublikationen des Elsevierverlages gesichert.

Pressemitteilung UNIT „Direktoratet for IKT, 23.4.2019

Buchreport vom 23.4.2019

Ob die Einigung auf eine „Open Access“ Komponente in den neuen Lizenzverträgen auch einen neuen Weg in ein finanzierbares Publikationsmodell weist, wird die Zukunft zeigen müssen. Es bleibt dabei, dass die großen Wissenschaftsverlage auch weiterhin die wirtschaftlichen Nutznießer im wissenschaftlichen Erkenntnisprozeß sind – und das ohne sich maßgeblich an der Finanzierung der Forschungsleistung zu beteiligen.