May
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Gutenberg’s “Werck der bucher” 2.0
May 2, 2012 | Bibliotheken, Zukunft, e-Books | obst | 277 Aufrufe | 2 Comments

1442 revolutionierte Johannes Gutenberg die Herstellung von Büchern durch die Erfindung der Druckerpresse. Seine Mitstreiter Johannes Fust und Peter Schöffer entwickelten Gutenberg‘s Ideen weiter und legten den Grundstein für den Siegeszug des Buches. Fünf Jahrhunderte lang war das gedruckte Buch populärer Massenartikel und Basis der heutigen Wissensgesellschaft.
Durch die Erfindung des Computers und des Internets wurden die Grundlagen für eine zweite Revolution gelegt: Das elektronische, vernetzte Buch. Aber – wie in der Gutenberg-Ära – brauchte es auch hier Mitstreiter, um dieser Erfindung zum Durchbruch zu verhelfen. Diese Mitstreiter heissen zum einen „mobile Lesegeräte“, zum anderen „neue Geschäftsmodelle“: E-Reader machen die E-Books mobil, Geschäftsmodelle reißen traditionelle Publikationsbarrieren nieder und ermöglichen jedermann den Zugang zum Buchmarkt.
Die „Peter Schöffer der Neuzeit“ sind für mich Amazon und vor allem Apple: Mit dem iPad wurde das Genre der Tablet-PCs neu erschaffen, mit iBooks Author die Publikation von interaktiven, multimedialen Büchern neu definiert. Summa summarum stehen wir heute, im Jahre des Herrn 2012, am Anbeginn einer revolutionären Zeitenwende mit einer ähnlichen Durchschlagskraft wie 1442. Und ähnlich wie damals sind die Konsequenzen dieser Revolution auch heute noch nicht absehbar: Klar, eBook Stores sind die neuen Buchhandlungen, eBook Authoring Software die neuen Druckerpressen, und jedermann kann ein eBook Author werden. Klar: Teure Verlagslehrbücher werden sich mit den preiswerten Büchern vieler Selbstverlage den Markt teilen müssen. Wieso sollen Dozenten ihre Vorlesungsmanuskripte kostenlos abgeben, wenn sie diese – mit wenig Mehraufwand – weltweit hundertausenden Studenten preiswert anbieten können? Bei 70% Autoranteil sind Lehrbücher bereits für unter 10 Euro hochprofitabel (für den Autor) – und es ist ein unschlagbarer Preis auf dem Markt.
Medizinische Lehrbücher sind in Deutschland noch immer feste Domäne und Haupteinnahmequelle der großen Fachverlage Elsevier, Springer und Thieme. Doch mit Amazon eBook Publishing und dem Apple iBooks Store wird dieser Markt zur Zeit kräftig aufgemischt. Die Umwälzungen sind wahrhaft revolutionär: Jedermann kann nun interaktive, multimediale, professionell aufgemachte Bücher schreiben und weltweit anbieten.
Man muß aber nicht denken, das Elsevier und Co. nun Däumchen drehen, bis die eBook-Welle über sie hereingebrochen ist. Nein, auch hier nutzt man die neuen Möglichkeiten: Für 60 Euro kann man sich sein eigenes Lehrbuchpaket zusammenstellen und mit Kreuztool und Lernplaner sechs Monate lang online und offline nutzen. Das klingt erstmal gut, doch es wird wohl zu noch mehr Konkurrenz und Kannibalismus unter den Verlagen führen. Dies wird das Sterben der Lehrbuchverlage nicht aufhalten können, dafür ist der neue iBook Store von Apple einfach zu attraktiv – und das nicht nur für Leser, sondern gerade auch für Autoren.
aus med 2012, 1
Foto: Wikimedia Commons
Apr
21
Ansprechpartner und Experten der AGMB
April 21, 2012 | Allgemeines | Manuela Schulz | 343 Aufrufe | Leave a Comment

Liebe AGMB-Mitglieder, liebe Kollegen und Kolleginnen,
Sie wissen es ja selbst: nichts ist für den eigenen Wissenserwerb so gut geeignet, wie der Austausch mit anderen. Gerne wollen wir das vielfältige Know-How in unserem Fachkreis nutzen und auf unserer Webpräsenz auf Ansprechpartner und Experten für die verschiedenen Bereiche und Belange der Medizinbibliotheken verweisen. Die AGMB möchte damit einen individuellen Austausch in unserem breit gefächerten Beschäftigungsbereich erreichen und die medizinbibliothekarische Infrastruktur ausbauen.
Anbei eine Liste der Themen, die wir für relevant halten, gerne kann diese um weitere Themen ergänzt werden. Sofern Sie sich entschließen können, sich als Ansprechpartner für Ihre Kollegen und Kolleginnen zur Verfügung zu stellen, teilen Sie uns dies bitte per E-Mail mit der Angabe Ihrer entsprechenden Kontaktdaten mit. Damit bestätigen Sie die Veröffentlichung der Angaben auf unserer Webseite.
Wir hoffen auf Ihr Interesse und freuen uns auf Ihre Unterstützung!
Ihr AGMB-Vorstand
Christa Giese, Eike Hentschel, Alexander Messerschmid,
Manuela Schulz und Stefanus Schweizer
Ihre und unsere Themen:
- Arbeitskreisleiter sind entsprechend ihres Auftrags Ansprechpartner
- AGMB Deutschland, AGMB Österreich, AGMB Schweiz, AGMB Südtirol
- Ausbildung
- Bibliotheken an Forschungseinrichtungen
- Bibliotheken an Pflegeeinrichtungen und anderen Organisationen
- Bibliometrie/ Zitationsanalysen
- Datenbanken: Cochrane Library, DIMDI, EMBASE, MEDPILOT, PubMed, Scopus, Web of Science; Pflegedatenbanken/ -ressourcen (Careum Explorer, bibnet.org, CINAHL, CARE-Lit)
- Dokumentlieferung (ILV, Doctor Doc)
- Erwerbung
- Fremdsprachenkenntnisse/ Business English
- Informationskompetenz/ Schulungskonzepte
- Krankenhaus- und Qualitätsmanagement
- Literaturverwaltung: EndNote, Citavi, Zotero, Mendeley, BibTex u.a.
- Medizinbibliotheken und Organisationen international
- Mobile Dienste
- Urheberrecht
- Systematische Literaturrecherche/ Klinische Studien
- Webdienste (Blogsoftware, Wikisoftware, Soziale Netzwerke u. a.)
[Bild: Pete Prodoehl@flickr.com]
Apr
20
“10 Jahre Mobile Bibliothek Münster” im iBook Store
April 20, 2012 | e-Books | obst | 323 Aufrufe | Leave a Comment

Der Markt für Lehrbücher entwickelt sich in die Richtung bessere E-Reader, bessere Geschäftsmodelle, bessere Inhalte. Interaktive, kostenfreie, dynamische Lehrbücher werden seit dem 19. Januar von Apple mit der freien Authoring Software iBooks Author gefördert. Die Zweigbibliothek hat dies zum Anlaß genommen, die Software und den Prozeß einmal einem Test zu unterziehen. Dazu wurde ein iBook produziert und am 9. März im iBook Store eingereicht.
Ein Ergebnis: Apple hat sage und schreibe 42 Tage für den Reviewprozeß gebraucht. Dafür um festzustellen, dass das Buch “10 Jahre Mobile Bibliothek” koscher ist. Doch nun hat die Wartezeit ein Ende:
Seit heute kann das erste iBook der Zweigbibliothek Medizin im iBook Store heruntergeladen werden – kostenlos.
Es handelt sich um einen Rückblick auf zehn Jahre Mobile Bibliothek an der Medizinischen Fakultät der Universität Münster. In diesem Buch finden Sie alle in den letzten zehn Jahren in „medinfo“ publizierten Artikel, untergliedert in die drei Kapitel „E-Books“, „Mobile Bibliothek“ und „iPads“. Hinweis: Dieses Buch kann nur mit iBooks 2 auf einem iPad angezeigt werden. iOS 5 ist erforderlich.
Welche Erfahrungen haben wir bei der Veröffentlichung gemacht?
- Es dauert. 42 Tage oder 1,5 Monate ist way to much. Hier muß Apple dringend nachbessern. Wenn Ihre iBooks schneller reviewt wurden, bitte melden.
- Es macht Spaß. Mit iBooks Author zu arbeiten, ist kinderleicht. Man erzielt schnelle Erfolge.
- Es sieht gut aus. iBooks sehen nicht nur unglaublich gut und professionell auf dem iPad aus, es hat auch einen recht hohen Gimmick-Faktor. Man kann Quiz, Videos, animierte Grafiken, und und und einbauen.
- Es ist angenehm. Mit dem iTunes Connect Managing Tool ist man immer gut informiert. Der iBook Support reagiert schnell.
- Es nervt. Die Plattformabhängigkeit. Man braucht einen Mac für iBooks Author. Man braucht ein iPad, um es lesen zu können.
- Es ist kostenlos. Alle Tools sind kostenlos (bis auf den Mac). iBooks können für Autor und Leser kostenlos publiziert werden.
- Es lohnt sich. Wie berichtet bekommen die Autoren statt 10-15% bei Apple 70% vom Erlös. Aber dafür braucht man eine US-amerikanische Steuernummer. Dann kann man dick Geld verdienen. Vorausgesetzt man schreibt einen Bestseller.
- Es verpflichtet. Die Ansprüche wachsen mit der Umgebung. Konsequenz: Beim nächsten Mal: Mehr Podcasts. Mehrteilige Quizze. Vor dem nächsten Kameratermin mal zum Friseur gehen, oder besser gleich zum Visagisten.
Weitere iBooks sollen nun folgen. Es bietet sich an, ein Manual zur Benutzung der Bibliotheks-iPads zu schreiben, das die Nutzer auf den ausgeliehenen iPads immer dabei haben. Die Hefte der Bibliothekszeitung könnten jährlich als iBook-Zusammenfassung veröffentlicht werden. Sonstige Publikationen der Bibliothek wie z.B. ein Marketingführer für Medizinbibliotheken könnten im iBook Store eine Zweitnutzung erfahren.
(aus dem Weblog der ZB Med Münster)
Apr
18
O.A.S.E. in ABI Technik
April 18, 2012 | Bibliotheken, Literaturhinweise | Manuela Schulz | 356 Aufrufe | 1 Comment
Sie ist ein “modernes Lern- und Kommunikationszentrum” geworden. Die Fachbibliothek Medizin der Heinrich-Heine-Universität ist seit Ende 2011 in der Düsseldorfer O.A.S.E. (Ort des Austausches, des Studiums und der Entwicklung) samt Lehrbuchsammlung, Lernräume, Highback-Sofas, Sitz-Amöben, Sky-Lounge, Loungezone auf den Etagen 4 bis 8. Der Ort des Austauschs, des Studiums und der Entwicklung Der 12-Seiten umfassende Beitrag mit zahlreichen Abbildungen in der aktuellen ABI Technik (2012, 32 (1): 2-13) veranschaulicht nicht nur Konzept und Realisierung, sondern schiebt eine kritische Betrachtung eines unabhängigen Kollegens hinterher.
Apr
16
NPG’s Linked Data Platform
April 16, 2012 | Allgemeines | Manuela Schulz | 286 Aufrufe | Leave a Comment
Seit Anfang April ist die Nature Publishing Group mit ihrer Linked Data Platform online und stellt damit der Linked Data-Gemeinde mehrere Millionen zählende Daten zur Verfügung:
“Nature Publishing Group (NPG) today is pleased to join the linked data community by opening up access to its publication data via a linked data platform. NPG’s Linked Data Platform is available at http://data.nature.com.
The platform includes more than 20 million Resource Description Framework (RDF) statements, including primary metadata for more than 450,000 articles published by NPG since 1869. In this first release, the datasets include basic citation information (title, author, publication date, etc) as well as NPG specific ontologies. These datasets are being released under an open metadata license, Creative Commons Zero (CC0), which permits maximal use/re-use of this data.
NPG’s platform allows for easy querying, exploration and extraction of data and relationships about articles, contributors, publications, and subjects. Users can run web-standard SPARQL Protocol and RDF Query Language (SPARQL) queries to obtain and manipulate data stored as RDF. The platform uses standard vocabularies such as Dublin Core, FOAF, PRISM, BIBO and OWL, and the data is integrated with existing public datasets including CrossRef and PubMed.
“NPG is delighted to be able to surface data on published articles from Nature and many other journals, going back to 1869,” said Jason Wilde, Business Development Director, NPG. “Linked data is an important next step in the evolution of scientific publishing and, over the coming months, we hope to be able to expose more meta-data on our content to enrich the semantic web.”
Linked data refers to the publishing of structured data that is linked to other related data. It allows users to query, explore and link data from datasets across the web. NPG joins governments from around the world and other organizations including the British Library, the New York Times and the Open University, in providing a linked data platform.
The platform complements other services NPG provides for developers, but incorporates a wider audience. It has been built in collaboration with information and publishing solutions specialist The Stationery Office (TSO) to support scaling.
More information about NPG’s Linked Data Platform is available at http://developers.nature.com/docs. Sample queries can be found at http://data.nature.com/query.”
Apr
4
Registration for EAHIL Conference is open
April 4, 2012 | EAHIL | obst | 311 Aufrufe | Leave a Comment
Unter Registration Webform kann man sich nun für die Konferenz registrieren. Diw Early Bird Fee von 400 Euro gilt bis zum 2.5., danach wird die Teilnahme 450 Euro kosten.
Apr
2
Bericht aus der AGMB: Krankenhausbibliotheken
April 2, 2012 | AGMB, Krankenhaus | Manuela Schulz | 372 Aufrufe | Leave a Comment
Am Freitag, dem 24.o2.2012, fand das 1. Zwischentreffen des Arbeitskreises der Krankenhausbibliotheken im Klinikum Fulda statt. Dagmar Nentwig, Leiterin der Medizinischen Zentralbibliothek und Patientenbibliothek in Fulda, begrüßte die 19 Teilnehmerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet und skizzierte den Ablauf des Tages mit folgenden Themenschwerpunkten: Einsatz elektronischer Ressourcen, neue Aufgabenfelder für Krankenhausbibliotheken, Konsortialverträge und Einkaufgemeinschaften für Krankenhausbibliotheken, Erfahrungsaustausch zu praxisrelevanten Themen.
In der Begrüßungsrunde stellte sich jede Krankenhausbibliothek als Unikat heraus. Viele Kolleginnen arbeiten in integrierter Bibliotheksarbeit in beiden Bereichen der wissenschaftlichen Fachbibliothek und der Patientenbibliothek, angefangen von OPL (One Person Library) bis hin zu mehreren Zweigstellen und teils mit Unterstützung von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Das Spektrum der Krankenhausträger ist vielfältig und umfasst kommunale, kirchliche und private Einrichtungen. Insgesamt wurde festgestellt, dass der Sparzwang der Krankenhäuser auch nicht vor den Krankenhausbibliotheken Halt macht.
Einsatz elektronischer Ressourcen
Dieser Themenschwerpunkt umfasste den Stellenwert der elektronischen Zeitschriften und die Bedeutung von E-Books in Krankenhausbibliotheken. Welche Datenbanken für die Medizin und Pflege werden von Seiten der Nutzer angefragt und wie erfolgt die Bereitstellung der elektronischen Ressourcen? Die meisten Bibliotheken setzen zur Präsentation der elektronischen Zeitschriften das Portal der EZB (Elektronische Zeitschriftenbibliothek) ein. Sandra Pfob (HELIOS Zentralbibliothek) erläuterte die zusätzliche Schlagwortverlinkung der Zeitschriften zu den einzelnen Fachdisziplinen am Beispiel des Bibliotheksportals der Helios Kliniken. Der Zugriff auf die EZB ist in den meisten Kliniken über deren Intranetportal möglich. Die Nutzung von „daheim“ wird oft von den Nutzern gewünscht, ist aber nicht immer umsetzbar.
Elektronische Bücher werden bevorzugt im Kaufmodell erworben, meist als Verlagspaket. Die Ausweitung des Angebots ist wünschenswert, doch die Verhandlungen mit den Verlagen erweisen sich durch das besondere Anforderungsprofil der Krankenhäuser und den Preisvorstellungen der Verlage als schwierig. Für die Pflege ist in einigen Kliniken das Pflegeportal Thieme CNE lizenziert.
Neue Aufgabenfelder für Krankenhausbibliotheken
Christa Giese (Medizinische Fachbibliothek und Patientenbibliothek, Klinikum Stuttgart) stellte das neue Projekt „Karriere im Klinikum Stuttgart“ vor. Die Krankenhausbibliotheken erfahren dadurch eine neue Wertschätzung in Bezug auf neue Mitarbeiter und Mitarbeiterbindung. Bei Einführungsveranstaltungen präsentiert sich die Bibliothek. Bei Hausführungen werden die Bibliotheken aufgesucht und vorgestellt. Im Internet und Intranet werden die Bibliotheksseiten besser verlinkt und positioniert. Die Darstellung der Bibliotheken wird durch einen aktuellen Dienstleistungskatalog und ein Papier zur Bibliotheksstrategie der Zukunft verbessert.
Konsortialverträge und Einkaufgemeinschaften
Dagmar Nentwig erläuterte den aktuellen, weiterhin schwierigen Stand von Konsortialverträgen für Krankenhäuser. Als möglicher Verhandlungspartner gegenüber den Verlagen bietet sich die Dienstleistungs- und Einkaufsgemeinschaft Kommunaler Krankenhäuser eG (EKK) an. Auf Initiative von Iris Heinke (Fachbibliothek St. Georg Klinikum Leipzig) werden die Konditionen und Möglichkeiten für Krankenhausbibliotheken auf den Weg gebracht. Im September auf der AGMB-Tagung in Aachen wird Iris Heinke über die aktuellen Entwicklungen berichten.
Erfahrungsaustausch
Ein reger Gesprächskreis über aktuelle Fragestellungen aus dem Berufsalltag fand zum Abschluss des Zwischentreffens statt:
- Die Entsorgung von Altbeständen geschieht in vielen Bibliotheken als Altpapier und über einen Flohmarkt. Ein Verkauf über Antiquariate wurde diskutiert.
- Die Erfahrungen mit Bibliotheksprogrammen – speziell für kleine Bibliotheken – in Bezug auf Kosten, Umstellungen und Datenkonvertierung wurden ausgetauscht.
- Der Bestand an medizinischen Patientenratgebern als ein Schwerpunkt der Patientenbibliotheksangebote und dessen Nutzung wurde im Detail besprochen.
- Mögliche Formen der Zusammenarbeit zwischen Krankenhausbibliotheken und im Haus befindlichen Patienteninformationszentren (PIZ) wurden beleuchtet.
- Um den Schwund von Periodika im Haus zu reduzieren wurden verschiedene Ansätze vorgestellt (Inhaltsverzeichnisse in Kopie versenden, TOC-Alerts der Verlage für Ärzte einrichten, Sternverteiler).
- Die Erfassung von Statistik- und Kennzahlen findet in den einzelnen Bibliotheken in unterschiedlicher Darstellungs- und Schwerpunktsetzung statt.
- Bestellung von OPS/ICD 10 in Print, Online und als Großdruck. Es stehen weiterhin die Printversionen im Vordergrund. Eine Großdruckausgabe wurde von vielen Nutzern gewünscht, wird aber von den Verlagen nicht angeboten.
Einig waren sich die Teilnehmerinnen in dem Wunsch, weitere Treffen zwischen den Jahrestagungen folgen zu lassen.
Mar
31
Position vacancy: NLM Chief of the Office of International Programs
March 31, 2012 | NLM | obst | 324 Aufrufe | Leave a Comment
The National Library of Medicine is seeking exceptional candidates for
the position of Chief of the Office of International Programs. This
program officer position is responsible for coordinating and
conducting efforts to foster the understanding, access, and use of
NLM’s resources around the world, with particular attention to
developing countries such as those in sub-Saharan Africa. We are
recruiting from both outside (DE) and within (MP) federal government.
Links to further details are provided below.
http://www.usajobs.gov/GetJob/ViewDetails/311587500 (DE)
http://www.usajobs.gov/GetJob/ViewDetails/311585600 (MP)
Mar
23
Wieso EVA es nicht mit Amazon kann
March 23, 2012 | Publikationswesen | obst | 602 Aufrufe | 1 Comment

EVA, der neue ErwerbungsVorschlagsAssistent von uns (entwickelt an der Uni Due-Ess), könnte es theoretisch mit Amazon: Die prinzipiell gute Idee war, jedes neue Desiderat automatisch bei Amazon (API machts möglich) gegen zu prüfen, ob es lieferbar ist, und es nur dann zum Fachreferenten weiter zu leiten.
Was dabei allerdings vergessen wurde: Amazon hat nicht jeden lieferbaren Titel im Angebot. Oft aus finanziellen Gründen, oder um Verleger unter Druck zu setzen, wie jetzt Laura Owen at paidContent berichtete. Die müssen um neue Verträge betteln. Das ist wie bei Aldi, VW oder Walmart: Wenn der Marktanteil eine gewissen Grösse überschritten hat, diktieren die Oligopole den Lieferanten die Preise. Selbst große Verlage wie Macmillan geraten dann (zeitweise) unter die Räder.
Mar
22
AGMB: Sommer-Workshops
March 22, 2012 | AGMB | Manuela Schulz | 451 Aufrufe | Leave a Comment
Liebe AGMB-Mitglieder, liebe Kollegen und Kolleginnen,
wir bieten diesen Sommer für AGMB-Mitglieder zwei kostenlose Weiterbildungsveranstaltungen an und freuen uns auf Ihre Teilnahme:
PubMed-Workshop: 13.06.2012, 10:00-13:00 Uhr
Inhalte:
- Vorstellung von PubMed (Public MEDLINE)
- Thematische Suche mit Stich- und Schlagwörtern (MeSH)
- Eingrenzung der Suchergebnisse mit Limits
- Advanced Search
- Volltextsuche von einzelnen Artikeln
- Personalisierung MyNCBI (Suchstrategien speichern, Collections anlegen, automatische E-Mail-Updates)
- Weitere medizinisch relevante Datenbanken (MEDPILOT, Web of Science, Suche von Dissertationen)
- Didaktische Fragen: Aufbau eigener PubMed-Kurse
Vorlagen für Kursskript und -aufgaben können zur Verfügung gestellt werden
Teilnehmer: max. 15 Personen
Ort: Fachbibliothek Medizin
Universitätsmedizin, Gebäude 602
Langenbeckstr. 1
55131 Mainz
Anmeldung bis 30.05.12 bei Stefanus Schweizer
——
EndNote-Workshop: 11.07.2012, 10:00-13:00 Uhr
Inhalte:
- Aufbau und Funktion von EndNote Libraries und References
- Bearbeiten von / Erstellen Neuer References
- Verwalten von Dokumenten in EndNote
- Erstellen / Ausdrucken von Literaturlisten
- Erstellen und Modifizieren von Output Styles
- Verbindungen zu externen Datenbanken: direkte und indirekte, mit Import der Suchergebnisse
- Bearbeitung von Word-Dokumenten via EndNote
- Didaktische Fragen: Aufbau eigener EndNote-Kurse
Teilnehmer: max. 15 Personen
Ort: Bibliothek der Medizinischen Fakultät Mannheim
Universitätsmedizin Mannheim, Haus 42
Theodor-Kutzer-Ufer 1-3
68167 Mannheim
Anmeldung bis 27.06.2012 bei Manuela Schulz
P.S.: Eine Mitgliedschaft bei der AGMB ist kostenlos, Sie können sich gerne jederzeit anmelden.
[Foto: ruediger.pretzlaff@flickr.com]
Mar
14
Förderempfehlung für die ZB MED Köln/Bonn
March 14, 2012 | Allgemeines, Bibliotheken | korwitz | 534 Aufrufe | 1 Comment
Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat heute die Förderempfehlung für die ZB MED veröffentlicht. Die Bewertungsgruppe war im Juni 2011 im Haus gewesen.
Hier wichtige Zitate:
“Die ZB MED kommt ihrer satzungsgemäßen Aufgabe der Erwerbung, Erschließung, Archivierung und Bereitstellung von Veröffentlichungen in gedruckter und elektronischer Form aus den Bereichen Medizin und Gesundheit (Standort Köln) sowie den Ernährungs-, Umwelt- und Agrarwissenschaften (Standort Bonn) kompetent nach. Sie ist im Bereich ihres Sammelauftrages eine der international größten Fachbibliotheken.”
“Innerhalb ihres Kerngeschäfts der Bestandsentwicklung und Volltextversorgung ist die ZB MED sehr erfolgreich. Diese Leistung ist vor dem Hintergrund einer im Vergleich zu den anderen großen Fachbibliotheken in der Leibniz-Gemeinschaft geringeren institutionellen Förderung und eines dementsprechend deutlich kleineren Personalbestandes besonders hoch einzuschätzen. In der überregionalen Literatur- und Informationsversorgung nimmt die ZB MED in ihren Aufgabenbereichen eine unverzichtbare Dienstleistungsfunktion für die bibliothekarische Versorgung nahezu aller deutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen wahr.”
“Zur Weiterentwicklung ihrer Dienstleistungen führt die ZB MED satzungsgemäß zwar anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durch, in denen sie trotz sehr begrenzter Ressourcen in thematisch interessanten Einzelprojekten beachtliche Ergebnisse erzielt, auf diesen Leistungen aufbauend ist es aber für die erfolgreiche Weiterentwicklung der ZB MED dringend notwendig, dass ein an den Satzungsauftrag anknüpfendes und die verschiedenen Projekte zusammenführendes Forschungskonzept zügig entwickelt und realisiert wird. Dabei müssen gemeinsam mit den Gremien der ZB MED die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass die angewandte Forschung und Entwicklung im Bereich der Informationswissenschaften eine entsprechende Berücksichtigung auf allen organisatorischen Ebenen des Instituts findet. Dabei sollte ggf. auch geprüft werden, inwieweit zusätzliche Mittel für weiteres Personal in diesem Bereich vorgesehen werden können.”
“Für den Fortbestand der Einrichtung ist es notwendig, eine übergeordnete Gesamtstrategie ohne Verzug zu entwickeln und so bald wie möglich schrittweise umzusetzen. Sie muss neben einer Profilierung der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auch eine Anpassung des Dienstleistungsangebotes an neue Informationsbedarfe und neue Formen der Informationsvermittlung vorsehen. Es wird empfohlen, im Zuge dieses Strategieprozesses ein weiter gehendes, zielgerichtetes IT-Konzept zu entwickeln.”
“Dabei steht die ZB MED vor der Herausforderung, ihre Zukunftsfähigkeit nicht nur auf Grundlage der eigenen Potenziale, sondern auch hinsichtlich externer Chancen und Risiken zu überprüfen, was im international hochkompetitiven Bereich der Informationsdienste für die Lebenswissenschaften eine besonders anspruchsvolle Aufgabe ist. Daher sollte auch mit dem Beirat, dem Aufsichtsgremium und insbesondere den öffentlichen Geldgebern beraten werden, welche Reichweite des Informationsangebots und -managements einer Deutschen Zentralbibliothek für Medizin und dabei insbesondere auch der Fachportale MEDPILOT und GREENPILOT unter wissenschaftspolitischen Gesichtspunkten notwendig, wünschenswert und vertretbar ist.”
Der Senat empfiehlt weiterhin, die inhaltliche Integration des Bonner Fächerspektrums (Ernährung, Agrarwissenschaft und Umwelt) in die ZB MED noch stärker voranzubringen. Es ist insbesondere zu klären, wie die spezifische Fächer- und Themenkombination der beiden Standorte zu einer besseren inhaltlichen und methodischen Profilierung der Gesamtbibliothek beitragen kann.”
“Als Grundlage für die Entwicklung einer übergeordneten Gesamtstrategie wird empfohlen, systematische, belastbare und überregionale Bedarfs-, Nutzungs- und Zielgruppenanalysen durchzuführen, die eine klare Zuordnung der Dienstleistungsangebote zu eindeutig identifizierten Zielgruppen erlauben. Diese Analysen sind auch wichtig, um das Marketing adressatenspezifisch ausrichten zu können.”
“Ferner sollten die Kooperationen mit Hochschulen deutlich intensiviert werden, um die Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der angewandten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu vergrößern. Die wertvollen Datenressourcen der ZB MED liefern eine viel versprechende Basis für innovative informationswissenschaftliche Arbeitsfelder, werden aber dafür bisher kaum genutzt. Insbesondere sollte eine regionale Kooperationsstrategie erarbeitet werden, auf deren Grundlage systematische Verbindungen zu den Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen im Großraum Köln/Bonn gepflegt werden können. Das wissenschaftliche bzw. leitende Personal sollte stärker universitär integriert werden. Die Position des Leiters bzw. der Leiterin der ZB MED sollte zukünftig im Rahmen einer gemeinsamen Berufung mit einer Hochschule besetzt werden. Dies würde sich auch positiv auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auswirken.”
“Der Direktor der ZB MED organisiert die Bearbeitung und Modernisierung des klassischen Kerngeschäfts sehr gut. Die ZB MED profitiert auch sehr von der hohen Kompetenz in den fünf Dezernaten. Bei der Entwicklung der übergeordneten Gesamtstrategie einschließlich des Forschungskonzepts sollten diese Kompetenzen intensiv einbezogen werden. Es ist sicher zu stellen, dass die Direktion der ZB MED um informationswissenschaftliche Expertise erweitert und diese langfristig gesichert wird.”
“Um der ZB MED die für ihre Weiterentwicklung notwendige Autonomie und Gestaltungsfreiheit zu geben, wird empfohlen, sie in eine rechtlich selbstständige Institution zu überführen, so wie dies für Leibniz-Einrichtungen üblich ist. Dabei sollte dem Aufsichtsgremium die für Leibniz-Einrichtungen vorgesehenen Rechte und Pflichten in Bezug auf Beschlüsse zu Fragen von forschungs- und wissenschaftspolitischer Bedeutung, mit erheblichen finanziellen Auswirkungen oder in Bezug auf das Leitungspersonal der Einrichtung vollständig übertragen werden. Außerdem sollte das Aufsichtsgremium auch für die Berufung der Mitglieder des Fachbeirats verantwortlich sein.”
Zusammenfassung:
“Aufgrund ihrer deutschlandweit einzigartigen Bestände und Dienste, die in ihrer auf die Fachgebiete der ZB MED fokussierten Vollständigkeit nicht von einer universitären Bibliothek angeboten werden können, erfüllt die ZB MED die Anforderungen, die an eine Einrichtung von überregionaler Bedeutung und gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischen Interesse zu stellen sind.”
“Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft empfiehlt Bund und Ländern, die ZB MED als Einrichtung, die in erheblichem Umfange wissenschaftliche Infrastrukturaufgaben wahrnimmt, auf der Grundlage der
Ausführungsvereinbarung WGL weiter zu fördern. Vor dem Hintergrund seiner Beurteilungen und Hinweise empfiehlt der Senat, die nächste Überprüfung der Fördervoraussetzungen durch Bund und Länder 2016 vorzusehen.”
Mar
7
RWA, AAP, Elsevier & die Wissenschaft: Kein Plan B für’s Publikationswesen
March 7, 2012 | Open Access, Publikationswesen | obst | 403 Aufrufe | Comments Off
Wenn ihr euch über Elsevier’s Lobbying-Praktiken aufregen oder Elsevier’s letztes Scheitern belächeln wollt, lest das Interview von Richard Poynder mit Claudio Aspesi und Peter Suber’s neuesten Newsletter. Im folgenden einige Zitate von Aspesi, einem Finanzanalysten:
the scholarly journal system is being buffeted by three overlapping trends: “a long term unsustainable trend, a cyclical funding crisis and a more tough minded and analytical community of librarians.”
I believe their plan B (of Elsevier) is actually to try to shift spending decisions away from academic libraries and into research labs and departments.
Aspesi weiß, was Elsevier in die Knie zwingen könnte:
What would change that is a visible number of editorial board resignations. This would paralyze journals, and — if it proved impossible to replace the people leaving — could lead to shut downs. Even if the number of journals initially affected was small, the news would have a profound impact on the company. The stock market is a powerful mechanism to discount the future value of even small events, and if investors started to abandon the stock, the company would have to rethink its approach.
Nachsatz: “Academic publishers have become the enemies of science” wird überall zitiert, selbst in The Lancet (was für die editorielle Unabhängigkeit von Elsevierzeitschriften von Elsevier sprechen würde).
Mar
1
Travel Grants für Boston 2013
March 1, 2012 | Kongresse, MLA | obst | 404 Aufrufe | Comments Off
Es wird langsam Zeit, sich auf den groessten medizinbibliothekarischen Event der letzten 18 Jahre vorzubereiten. Anfang Mai 2013 wird ein gemeinsamer MLA- und ICML-Kongreß in Boston stattfinden. Die Teilnehmerzahl wird wohl wieder – wie 1995 – 2.000 Personen locker uebersteigen. Call for Papers der einzelnen Sektionen bzw. Call for Participation sind bereits raus: http://medinfo.netbib.de/archives/2011/12/22/3954 und http://www.mlanet.org/am/am2013/index.html.
Es gibt auch zahlreiche Travel Grants (s.u.) und ich glaube, dass auch die AGMB und die EAHIL sich nicht lumpen lassen werden, wenn ein Mitglied dorthin fahren moechte.
Bei Interesse bzgl. EAHIL-Scholarships bitte bei mir oder Frau Geschuhn melden.
Ich sage nur: Once in a life time!
–
Cunningham Memorial International Grants- Apply Today!
Instead of the traditional Cunningham Memorial International
Fellowship, for 2013 only, grants of up to $2,000 are being awarded
for medical librarians outside of the United States and Canada to
attend the combined MLA ‘13, 11th International Congress on Medical
Librarianship (ICML), 7th International Conference of Animal Health
Information Specialists (ICAHIS), and 6th International Clinical
Librarian Conference (ICLC) May 2013 meeting in Boston, MA. These
grants are supported in part by the 11th ICML. A grant application
form for use only during this grant cycle is available
at www.mlanet.org/awards/grants/.
Please follow grant submissions instructions on the form. The
deadline for submission is April 1, 2012. For additional questions,
contact Lydia Collins, Cunningham jury chair, at
lydia@pitt.edu
Dr Jenny Brine
Subject Librarian
Lancaster University Library
Bailrigg
Lancaster, LA1 4YH
01524-592545
j.brine@lancaster.ac.uk
http://lancaster.libguides.com/profile/JJB
Mar
1
AGMB-Tagung 2012: Call for Papers
March 1, 2012 | AGMB, Kongresse | Manuela Schulz | 401 Aufrufe | Comments Off
Liebe AGMB-Mitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen,
wie bereits angekündigt, findet die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen e. V. in diesem Jahr vom 24.09.-26.09.2012 in Aachen statt.
Für das diesjährige Motto Medizinbibliotheken 20XX. Zuverlässig, zukunftsweisend, unverzichtbar sind alle Kolleginnen und Kollegen eingeladen, Beiträge zu den Schwerpunkten, aber auch gerne zu anderen Themenbereichen einzureichen:
Die Schwerpunkte der Tagung:
- Wie können Medizinbibliotheken ihre bewährten und etablierten Angebote und Aufgaben auch unter schwieriger werdenden Bedingungen wie Personalabbau und Etatkürzungen weiterhin zuverlässig wahrnehmen und entwickeln?
- Welche neuen Dienstleistungen und Medien müssen Medizinbibliotheken in Zukunft für Forschung, Lehre und Patientenversorgung anbieten?
- Wie können sich Medizinbibliotheken damit gegenüber ihren Kunden und Trägern als unverzichtbarer Dienstleister und Partner positionieren?
Vorträge
Dauer 25 Minuten und 10 Minuten Diskussion am Dienstag und Mittwoch
5+5-Minuten-Kurzvorträge
Dauer 5 Minuten und 5 Minuten Diskussion. Alle Kurzvorträge werden in einer Session zusammen am Dienstag Nachmittag präsentiert.
Hier können Sie in 5 Minuten Ideen, innovative Ansätze und Projekte vorstellen, ohne das Thema zum umfangreichen Vortrag auszubauen.
Poster “aus der Praxis für die Praxis”
Hier können Sie Projekte, Studienarbeiten oder sonstige interessante Ansätze Ihrer Einrichtung vorstellen. Für Format und Gestaltung der Poster gibt es keine Vorgaben. Die Postersession findet Dienstag Vormittag statt, und die besten Poster werden prämiert (1. Preis: 100 EUR, 2. und 3. Preis: je 50 EUR).
Treffpunkte AGMB
In kleiner Runde mit Gleichgesinnten können Sie am Dienstag Nachmittag moderiert 60 Minuten lang ein Thema diskutieren, das Sie aktuell bewegt, und Ihre Erfahrungen dazu austauschen. In der Abschlussveranstaltung am Mittwoch werden die Ergebnisse der jeweiligen Treffpunkte kompakt vorgestellt. Schlagen Sie ein Thema vor und werden Sie Moderator. Es können jedoch auch Themen vorgeschlagen werden, und der Vorstand kümmert sich um die Moderation.
Sie benötigen Anregungen für mögliche Themen Ihrer Beiträge ?
Wir haben Ihnen viele Themenwünsche für dieses Jahr, die Teilnehmer in der Evaluation zur letzten Tagung geäußert hatten, zusammengestellt.
Unsere Tagung lebt von der aktiven Beteiligung möglichst vieler, und deshalb freuen wir uns auf zahlreiche Meldungen von Ihnen ! Bitte senden Sie Ihre Vorschläge bis zum 30. April 2012 an den Vorsitzenden der AGMB:
Dr. Eike Hentschel
E-Mail: hentschel@ub.uni-kiel.de
Weitere Informationen zur Tagung auf der AGMB-Website.
Feb
28
iBooks Author: Gründen Sie Ihr eigenes Lehrbuch-Label
February 28, 2012 | e-Books | obst | 509 Aufrufe | Comments Off

So, das iBook Authering kommt langsam auf Touren: Wie in iBooks Author: Gründen Sie Ihr eigenes Lehrbuch-Label zu lesen ist, kann man nun das erste interaktive und kostenfreie, medizinische iBook lesen. Es heißt “The Podmedics Do Surgery”. Es ist zwar noch nicht im Apple Store verfügbar (der Approval Process scheint seine Zeit zu brauchen), aber man kann es im Internet herunterladen: The Podmedics Do Surgery, iBook (74MB).
Um das iBook auf Ihrem iPad zu lesen, klicken Sie entweder
- auf den obigen Link und wählen “In iBooks öffnen” oder
- speichern Sie es mit der rechten Maustaste auf Ihrem PC und ziehen es in Ihre iTunes-Mediathek. Sie können es dann unter “Bücher” mit Ihrem iPad synchronisieren.
Die Zweigbibliothek Medizin schreibt dazu:
Das Zusammenspiel zwischen Apple & E-Books war bislang auf die reine Darstellung von E-Books auf dem iPad beschränkt. Tausende elektronische Bücher der Zweigbibliothek sind so auf dem iPad benutzbar – ein echter Segen. Der Clou von iBooks Author ist, dass Apple aus dieser Einbahnstraße eine vierspurige Autobahn macht, da nun jeder Leser zum Autor werden kann. iBooks Author erlaubt die einfache Einbindung von Video, Bildern, 3D, Präsentationen, Quizfragen, etc pp, die später im Buch per Berührung manipuliert werden können, und somit die kinderleichte Erstellung von Multi-Touch Büchern.
Die Anwendungsbeispiele sind mannigfaltig:
- Vorlesungsskripte weltweit über den iBookstore anbieten.
- Vorlesungen und Seminare als iBooks nahtlos in iTunes University einbetten.
- Tutorials und Manuals auf (ausgeliehenen Bibliotheks-) iPads anbieten.
- Schulungen multimedial aufsetzen und 24/7 verfügbar machen.
- Keynote-Präsentationen ohne große Mühe in ein Buch umwandeln.
- Wissen komplex darstellen und abprüfen.
- Sein Hobby zum Beruf machen: Ein iBook über Paul Cezanne.
Doch aufgepaßt! Die ZB Med warnt gleichzeitig vor den Tücken des Prozesses:
Da die ganze Entwicklung noch so sagenhaft jung ist, muß man wohl oder übel den Early Adopter-Preis bezahlen. Während die Gestaltung eines iBooks ein Kinderspiel ist, knirscht es beim Registrieren und Hochladen ordentlich im Apple-Getriebe, wie auch Ed Wallitt, der Autor von The Podmedics do Surgery, zu berichten weiß. Einen “Free Books Account” bei iTunes Connect einzurichten, ohne den man kein Buch in den iBook-Store hochladen kann, ist momentan ein Vabanquespiel, wie Nutzer bei Apfeltalk berichten. Apple erstickt wohl zur Zeit in Anträgen.
Ich habe mir aber den Spaß nicht nehmen lassen, auch mal ein iBook zu erstellen, um die zahlreichen Features auszuprobieren. Sie können es hier herunterladen (26MB).
Feb
28
USA: Research Works Act zurückgezogen
February 28, 2012 | Allgemeines, Open Access, Publikationswesen | korwitz | 418 Aufrufe | 1 Comment
Die Abgeordneten Darrell Issa und Carolyn Maloney haben ihren Gesetzesentwurf zurückgezogen, kurz nachdem Elsevier seine weitere Unterstützung versagte. Elsevier wollte ursprünglich verhindern, dass Autoren NIH-geförderter Projekte ihre Arbeiten weiterhin Open Access stellen müssen. Daraufhin kam es zu einem massiven Protest von Wissenschaftlern gegen Elsevier, auch was die exzessive Preispolitik betrifft. Das hat wohl Wirkung gezeigt. Die Open Access-Bewegung scheint nicht aufzuhalten zu sein …
Feb
15
First iBooks Author Medical Textbook – for free
February 15, 2012 | e-Books | obst | 613 Aufrufe | Comments Off

The first interactive medical iPad iBook by the iBooks Author DIY Tool arrives in Apple’s bookstore, free to download.
The autor of “The Podmedics Do Surgery”, Dr. Wallitt, stated in an interview (highlighting by me):
From a technical perspective it was incredibly easy to create. In the past, to create a similar textbook would have required a detailed knowledge of Xcode, Objective-C and Cocoa touch. However with iBooks author, Apple have created a gateway for anyone with any word processing ability to create compelling and high-quality content.
It’s bold to prognose that in 12 months time there will be a lot of medical textbooks in the Apple store, some for free, some for little money? And even some German ones? Stay tuned!
Feb
9
Elsevier hat unsere Lehrbuchsammlung geschrumpft!
February 9, 2012 | Studenten, Zukunft | obst | 754 Aufrufe | 3 Comments

Mit eLibrary student flat und mediscript Online plus zeigt uns Elsevier ein Zipfelchen einer möglichen Lehrbuch-Zukunft, in der Bücher nicht gekauft oder entliehen werden und in der nicht (nur) aus Büchern gelernt wird.
Ihre Lehrbuchsammlung mag auch in 10 Jahren noch genauso aussehen wie heute, aber jede Wette, dass Ihre Ausleihzahlen dann auch entsprechend sein werden.
Soll ich mich nun freuen, dass Medizinbibliotheken diesen Prozeß als erste miterleben dürfen, oder soll ich mir vor Angst darüber in die Hose machen?
Feb
7
Be prepared for the invisible
February 7, 2012 | Bibliotheken, Zukunft | obst | 443 Aufrufe | Comments Off
Heute ist mein Tag! Kaum schlage ich das Januarheft von JMLA (nicht hier sondern hier) auf, stelle ich fest, dass mein Vortrag The Medical Library of the Future: Be prepared for the invisible, den ich auf der INFORUM in Prag gehalten habe, zitiert wird. Smile! Stolz! Brustschwell! Es war im Jahre 2005, gefühlte 30 Jahre her also – ich konnte mich Null daran erinnern!
Alle meine damaligen Aussagen kann ich zu 100% unterstreichen – bis auf die E-Books, da bin ich mittlerweile doch radikaler.
Feb
6
EAHIL, die 13te
February 6, 2012 | EAHIL, Kongresse | Manuela Schulz | 497 Aufrufe | Comments Off
Wie bereits angekündigt, ist die diesjährige EAHIL-Konferenz vom 4.-6.7.12 in Brüssel. Die ersten Programmpunkte stehen und die Gebührenübersicht (Early Birds: 1.4.-2.5.12) ist da. Mit Twitter und Co. behalten Sie den Überblick über weitere Infos.




