google-notice2012a
Heute Morgen poppte bei allen Google-Benutzern weltweit obiges Popup (in Deutsch und 40 anderen Sprachen) auf und man wurde zu folgendem Disclaimer geleitet:

google-notice2012

Wird einst diese Meldung von zukünftigen Generationen als Startschuß zum persönlichen Assistenzbot angesehen werden (1992 bereits visioniert) oder ist dies der Aufgalopp zum endgültig gläsernen Menschen Kunden (à la Minority Report)? Oder beides? Oder habe ich nur zu viele Science Fiction gelesen in einer Phase, als mein Gehirn noch sehr plastisch war?

PS: Es soll immer noch Menschen geben, die Google-Dienste nicht benutzen bzw. nicht identifizierbar benutzen. Diese werden von Google als Nicht-Kunden bezeichnet. Google strebt an, seine Dienste nur noch Kunden zur Verfügung zu stellen.
PPS: Es ist sehr schwer Google nicht-identifizierbar zu nutzen. Ein simples “privates Browsen”, Löschen von Browser-History, -Cookies, etc; selbst wechselnde IP-Adressen reichen dazu nicht aus. Dein Browse-Verhalten ist wie ein Fingerdabdruck. Von den anderen Diensten ganz zu schweigen.

Frontalangriff auf Lehrbuchverlage

January 21, 2012 | 485 Aufrufe | 4 Comments

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Die Frage, die sich Autoren von LehrbÜchern rund um die Welt seit vorgestern stellen, lautet: “Wieviel sind 70% von 15 €?” Und die Antwort ist einfach: Mehr, wesentlich mehr als sie pro Buch bei Thieme, Elsevier oder Springer je bekommen würden. Seit der Vorstellung von Apple’s iBooks2-App und der dazugehörigen, freien Authoring Software iBooks Author gehen die Twitter- und Kommentatorwellen im Internet hoch.

Meine Empfehlung:

Lieber Autor, wenn du gerade in Vertragsverhandlungen stehst: Pokere hoch! Lieber Verlag, wenn du gerade die 4.Auflage von xy herausbringst: Rechne mit selbstbewusster gewordenen Autoren. Liebe Bibliothek: Die Zeiten werden härter – so oder so.

Das erfolgreiche, proprietäre und geschlossene Ökosystem Apple – Apps – iOS bekommt die Erweiterung iPad – Lehrbuch. Und wird damit zum (gefährlichsten?) Gegenspieler eines anderen Ökosystems: Verlag – Lehrbuch – Bibliothek.

220px-Lemon

Nature, Springer und OUP kämpfen momentan um den Titel des langsamsten Zeitschriftenverlags. Jedenfalls was die Jahresstatistik 2011 angeht. Karger, Elsevier, Wiley, Thieme, Ovid sind schon längst durch, da tun sich diese Großen noch schwer. Nature und OUP haben dabei frühere Spitzenplätze zu verteidigen. Springer hatte erst durch Andocken an “The World’s Largest Scholarly Content Host” in diversen Kategorien aufholen können, darunter (neben der langsamsten Jahresstatistik) die unübersichtlichste Webseite und den verstecktesten Usage-Link.

Nachtrag 20.1.: OUP kriegt schon mal die Zitrone für die langsamste Webseite :-(

Foto: André Karwath, Wikimedia Commons

Im Directory of Open Access Journals (DOAJ) sind mittlerweile 7.373 Open Access-Zeitschriften nachgewiesen; davon sind 3.527 Titel auch auf Artikelebene erfasst, sodass bereits in den Metadaten von 721.540 Artikeln recherchiert werden kann.

Auch die medizinbibliothekarische Zeitschrift GMS MEDIZIN BIBLIOTHEK INFORMATION, seit 2001 von der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) dreimal jährlich herausgegeben, wird seit Vol. 5 (2005) auf Artikelebene im DOAJ erfasst. Nach der Aufnahme der Beiträge der aktuellen Ausgabe 3 von Vol. 11 (2011) von GMS Medizin – Bibliothek – Information, die dem Schwerpunktthema AGMB-Jahrestagung in Köln 2011: “Innovativ denken, strategisch planen, praktisch umsetzen” gewidmet ist, sind nunmehr exakt 200 Artikel online recherchierbar.

Auf der Website von German Medical Science, dem von der ZB MED und dem DIMDI betriebenen Open Access-Portal finden Sie auch Informationen über Über MBI.

Iris REIMANN, Sonja FRÄNTZ: Innovativ denken, strategisch planen, praktisch umsetzen – Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) e.V. vom 19. bis 21.09.2011 in Köln

Zusammenfassung: Vom 19. bis 21. September 2011 fand in der Uniklinik Köln die jährliche Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen e.V. statt. Der diesjährige Gastgeber war die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED). Besondere Programmpunkte waren neben der Firmenausstellung, den Vorträgen, Product Reviews und Workshops die Neuwahl des AGMB-Vorstandes und der Arbeitskreisleiter. Zum ersten Mal fanden 5-Minuten-Kurzvorträge statt, während die AGMB-Treffpunkte sich wachsender Beliebtheit erfreuten. Kernthemen der Veranstaltungen bildeten einerseits Literaturverwaltungsprogramme, andererseits Innovationsmanagement in bibliothekarischen Einrichtungen sowie neue Anwendungen in medizinischen Bibliotheken.

Schlüsselwörter: Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen e.V., AGMB, Jahrestagung 2011 in Köln, Fortbildung, Literaturverwaltungsprogramme, Innovationsmanagement, neue Anwendungen in medizinischen Bibliotheken

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Guus VAN DEN BREKEL: Mobile Computing & Semantic Web für Medizin und Informationsversorgung

Zusammenfassung: Mobile Computing ist groß und nicht zu stoppen. iPhone und iPad haben einen enormen Innovationsschub für die mobile Gesundheitsversorgung gebracht. Anwendungen, Daten, Software, Betriebssysteme und sogar Dinge sind in der „Cloud“, gehen über Apps durch eine exponentiell steigende Zahl an mobilen Geräten. Was ist die wirkliche Magie dieser Geräte? Ist es das Design, die Funktionalität, die einfache Handhabung, oder …? Und wo genau verändern WiFi und unbegrenzter Internet-Zugang das Gesundheitswesen für Profis und Patienten? Welche Rolle spielen Bibliotheken jetzt in dieser sich schnell verändernden Welt der Biomedizin & Informationstechnologie? Und in welche Richtung sollten sie sich weiter entwickeln? Web 2.0 gab Benutzern (und Bibliothekaren) Macht über das Internet, Verbindungen, Interoperabillity und „Sharing“. Wer gestaltet das Web 3.0, das semantische Web, das Internet der strukturierten Daten? Kann Ihre Bibliothek dazu beitragen? Aber für wen und warum sollten Sie? Im Beitrag wird versucht, die möglichen langfristigen Auswirkungen mit den praktischen Sofortmaßnahmen zusammenzuführen.

Schlüsselwörter: Mobile, Semantic Web, Gesundheitswesen, Medizin, Bibliothek, Informationsmanagement, Linked Data, Technologie, Apps

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Markus SCHMIEL: Leistungsorientierte Mittelvergabe an der Medizinischen Hochschule Hannover: Praxisbericht der Bibliothek

Zusammenfassung: Seit dem Jahr 2008 sammelt die Bibliothek der Medizinischen Hochschule Hannover die Publikationsdaten der Hochschulangehörigen und bearbeitet diese für die Berechnung Leistungsorientierter Mittel für den Bereich Publikationen. Der Praxisbericht schildert die dabei anfallenden Routinen von der Datensammlung bis zur Berechnung der Gelder.

Schlüsselwörter: Medizinische Hochschule Hannover, Leistungsorientierte Mittelvergabe, Praxisbericht

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Rudolf MUMENTHALER: Innovationsmanagement an der ETH-Bibliothek

Zusammenfassung: Im Beitrag wird über die Einfürung eines Innovationsmanagements an der ETH-Bibliothek Zürich berichtet. Es werden die Innovationsstrategie und der Innovationsprozess vorgestellt. Zur Sprache kommen Fragen, wie Mitarbeitende mit einbezogen werden können, welche Methoden und Tools für das Ideenmanagement eingesetzt werden. Dabei kann mittlerweile auf über zwei Jahre Erfahrung zurückgeblickt werden. Weiter wird die Frage der systematischen Ideensuche thematisiert und gezeigt, wie das Innovationsmanagement mit dem Produktmanagement verknüpft werden kann.

Schlüsselwörter: Innovationsmanagement, Produktmanagement, Bibliothek, Innovationsprozess, Ideenmanagement

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Marketing in OPL-Bibliotheken

January 2, 2012 | 266 Aufrufe | Comments Off

Sabine KÖHRER-WEISSER: Marketing in OPL-Bibliotheken

Zusammenfassung:In Zeiten knapper Etats und geringer Personalkapazitäten ist es wichtig, die vorhandenen Ressourcen marktorientiert, d. h. an den Bedürfnissen der Kunden orientiert, und auf die eigenen Unternehmensziele hin einzusetzen. Auch für One Person Libraries ist ein Marketingkonzept unerlässlich, um die Arbeit der Bibliothek zu optimieren. Der Artikel stellt die Stationen des Marketing-Managementprozesses vor. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Stärken-Schwächen-Analyse und der strategischen Marketingplanung.

Schlüsselwörter: Marketing, Marktanalyse, Stärken-Schwächen-Analyse, strategische Marketingplanung, Krankenhausbibliothek, Medizinische Fachbibliothek, OPL

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Systematisches Innovationsmanagement

January 1, 2012 | 292 Aufrufe | Leave a Comment

Ursula GEORGY: Systematisches Innovationsmanagement

Zusammenfassung: Dienstleistungsunternehmen (hier Bibliotheken) stehen heute im gleichen Wettbewerb wie Unternehmen des produzierenden Gewerbes. Daher ist es auch für Bibliotheken entscheidend, Trends frühzeitig zu erkennen und Kundenbedürfnisse zu erfüllen. Um diesen Anforderungen gerecht werden zu können, müssen sich auch Bibliotheken mit dem Thema Innovationsmanagement auseinander setzen.

Schlüsselwörter: Bibliothek, Innovation, Innovationsmanagement, Technologietrends, Ideengenerierung, Open Innovation, Innovationskommunikation

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Bruno BAUER, Helmut DOLLFUSS, Daniel FORMANEK: E-Books an Medizinbibliotheken – „Gekommen um zu bleiben“. Ein Erfahrungsbericht der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien

Zusammenfassung: Viele wissenschaftliche Bibliotheken, insbesondere Medizinbibliotheken, haben mittlerweile umfangreiche Sammlungen an elektronischen Büchern aufgebaut. E-Books haben bereits eine hohe Akzeptanz bei den Nutzern erreicht, trotz offener Fragen über technische Standards und Lizenzierungsmodelle, welche von Verlagen und Bibliotheken noch zu lösen sind.
Nach einer kurzen Einführung zu Vor-und Nachteilen der E-Books folgt eine Übersicht von Angebot und Nachweis der elektronischen Bücher an den Medizinbibliotheken in Berlin, Mainz, Münster und Zürich. Daran schließt eine detaillierte Darstellung der E-Book-Situation der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien an. Weiters werden auch die Problematik der Nutzungsstatistiken thematisiert und Ergebnisse einer kürzlich an der Bibliothek durchgeführten BenutzerInnenbefragung präsentiert, soweit sie die E-Books betreffen. Die Erfahrungen an der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien mit E-Books und das positive Feedback der Benutzer zum vorhandene Angebot an elektronischen Bücher bestätigen die Einschätzung, dass das E-Book an Medizinbibliotheken gekommen ist, um zu bleiben.

Schlüsselwörter: elektronisches Buch, Vorteil, Nachteil, technische Standards, Lizenzmodel, E-Book-Angebot, E-Book-Katalog, Verlag, Bibliothek, Nutzung, Benutzungsstatistik, COUNTER, Benutzerbefragung, Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien

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Bruno BAUER: Medizinbibliotheken: Innovativ denken, strategisch planen, praktisch umsetzen

Zusammenfassung: Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe 3/2011 von GMS Medizin – Bibliothek – Information ist die Jahrestagung 2011 der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) in Köln; das Motto lautete „Innovativ denken, strategisch planen, praktisch umsetzen“. Zentrales Thema der diesjährigen Tagung waren Innovationsmanagement und Marketing sowie neue Anwendungen für Medizinbibliotheken.
Die Beiträge der Schwerpunktausgabe wurden verfasst von Bruno Bauer, Daniel Formanek and Helmut Dollfuß (E-Books an Medizinbibliotheken – Gekommen um zu bleiben), Ursula Georgy (Systematisches Innovationsmanagement), Maurizio Grilli (Das neue Bibliotheksportal der Landesfachhochschule für Gesundheitsberufe Claudiana, Bozen), Sabine Köhrer-Weisser (Marketing in OPL-Bibliotheken), Roland Mumenthaler (Innovationsmanagement am Beispiel der ETH-Bibliothek), Markus Schmiel (Leistungsorientierte Mittelvergabe an der Medizinischen Hochschule Hannover), Guus van den Brekel (Mobile Computing and Semantic Web für Medizin und Informationsversorgung), Iris Reimann and Sonja Fräntz (Innovativ denken, strategisch planen, praktisch umsetzen – Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) e.V. vom 19. bis 21.09.2011 in Köln) und Eike Hentschel (Aus der AGMB).

Schlüsselwörter: Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen, Jahrestagung 2011, Köln, Medizinbibliothek, Innovation, Strategie, Editorial

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Heft 3/2011 von GMS MEDIZIN – BIBLIOTHEK – INFORMATION wurde freigeschaltet. Die aktuelle Ausgabe ist dem Schwerpunktthema AGMB-Jahrestagung in Köln 2011: “Innovativ denken, strategisch planen, praktisch umsetzen”
gewidmet.

Inhaltsverzeichnis

  • Editorial
    Medizinbibliotheken: Innovativ denken, strategisch planen, praktisch umsetzen
    Bauer B (Wien)
    GMS Med Bibl Inf 2011; 11(3):Doc12 (20111229)
  • Mitteilung
    Aus der AGMB
    Hentschel E (Kiel)
    GMS Med Bibl Inf 2011; 11(3):Doc13 (20111229
  • Fachbeitrag
    E-Books an Medizinbibliotheken – Gekommen um zu bleiben
    Bauer B, Dollfuß H, Formanek D (Wien)
    GMS Med Bibl Inf 2011; 11(3):Doc14 (20111229)
  • Fachbeitrag
    Systematisches Innovationsmanagement
    Georgy U (Köln)
    GMS Med Bibl Inf 2011; 11(3):Doc15 (20111229)
  • Fachbeitrag
    Marketing in OPL-Bibliotheken
    Köhrer-Weisser S (Karlsruhe)
    GMS Med Bibl Inf 2011; 11(3):Doc17 (20111229)
  • Fachbeitrag
    Innovationsmanagement am Beispiel der ETH-Bibliothek
    Mumenthaler R (Zürich)
    GMS Med Bibl Inf 2011; 11(3):Doc18 (20111229)
  • Fachbeitrag
    Leistungsorientierte Mittelvergabe an der Medizinischen Hochschule Hannover
    Schmiel M (Hannover)
    GMS Med Bibl Inf 2011; 11(3):Doc19 (20111229)
  • Fachbeitrag
    Mobile Computing & Semantic Weg für Medizin und Informationsversorgung
    Van den Brekel G (Groningen)
    GMS Med Bibl Inf 2011; 11(3):Doc20 (20111229)
  • Fachbeitrag
    Innovativ denken, strategisch planen, praktisch umsetzen – Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) e.V. vom 19. bis 21.09.2011 in Köln
    Reimann I, Fräntz S (Aachen)
    GMS Med Bibl Inf 2011; 11(3):Doc21 (20111229)

Der Beitrag „Das neue Bibliotheksportal der Landesfachhochschule für Gesundheitsberufe Bozen“ Von Maurizio GRILLI wird in Ausgabe 1/2012 erscheinen.

gms_only3.gifAGMB

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Antwort: “Warum nicht?”

Das Dezemberheft des Journal of the European Association for Health Information and Libraries (PDf, 3MB) enthält diesmal drei Paper zur virtuellen Bibliothek, darunter zwei, die sich mit der Schliessung der berühmten Welch Library der John Hopkins Medical University, Baltimore, beschäftigen.

Munoz-Gonzalez, Juan-Quilis: Is a Virtual Library cost effective?
N. Roderer The closing of the Welch Library building
S. Bakker: Virtual libraries, virtual librarians – what is next?

mla13

Heute hat die International Cooperation Section (ICS) der MLA folgende Ankündigung rumgeschickt:

Can you believe it? It’s already time to start planning your submissions for the joint MLA 2013 meeting in Boston! The online submission site for the Section Programs is now open: http://www.mlanet.org/am/am2013/sect_prog/index.html. Deadline for submissions is: May 1, 2012 (don’t worry, you’ll be getting lots of reminders!).

All of the processes for this meeting are running early because it combines the following meetings:

* MLA’13: Medical Library Association Annual Meeting and Exhibition

* ICML-11: 11th International Congress on Medical Librarianship

* ICLC-6: 6th International Clinical Librarian Conference

* ICAHIS-7: 7th International Conference of Animal Health Information Specialists

I encourage you to consider submitting paper proposals for any of the section program themes. BUT, below is a list of what we are sponsoring and cosponsoring in 2013.

ICS is sponsoring the following program: (descriptions for each session theme is online at http://www.mlanet.org/am/am2013/sect_prog/themes.html)

#25: Health Information For All (HIFA 2015)

ICS is co-sponsoring:

#9 – Information Support for Our Researchers and Their Partners in Global Settings (Dental Section lead)

#26 – Collaborations for Health (Leadership & Mgmt Section Lead)

#31 – One Need: Supporting Nursing and Allied Health Education and Practice in a Diverse World (Nursing and Allied Health Resources Section Lead)

#33 – EMBASE Lecture: International Collaboration Between Health Schools (Pharmacy and Drug Information Section Lead)

Frohe Weihnachten!

December 21, 2011 | 284 Aufrufe | Leave a Comment


Liebe AGMB-Mitglieder, liebe Medizinbibliothekare,

wir wünschen Ihnen frohe, besinnliche Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr!
Die Vorbereitungen für die kommende Tagung in Aachen haben bereits begonnen: über Inhalte und Termine halten wir Sie auf dem Laufenden. Freuen Sie sich außerdem auf zusätzliche Fortbildungs- und Treffpunktangebote in Fulda, Mainz und Mannheim. Wir schauen dem neuen Jahr mit Spannung entgegen und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit und ergiebigen Austausch mit Ihnen!

Ihre neuen Vorstandsmitglieder der AGMB
Christa Giese, Eike Hentschel, Alexander Messerschmidt, Stefanus Schweizer und Manuela Schulz

[Bild: Pétur Gauti via flickr.com]

Antizipation ist alles

December 21, 2011 | 264 Aufrufe | Leave a Comment

Wenn ich auf dem Display eine Telefonnummer aus dem Umland sehe, weiß ich schon Bescheid: Entweder ist es ein Student, dessen Bücher gerade heute ablaufen, der aber irgendwie verhindert ist, sie zurückzubringen, oder es ist eine Arztwitwe (nie Ärztinnenwitwer), die ein Refugium für die Bibliothek ihres Gatten sucht. In letzter Zeit bekomme ich – dank der Emmsigkeit unseres Studiendekans – immer häufiger eine dritte Kategorie von Anrufen: Sekretärinnen von Chefärzten von Lehrkrankenhäusern, die wissen wollen, wie man an unsere E-Journals rankommt. Es blieb uns nichts anderes übrig, als einen eigenen Wiki-Eintrag dazu zu verfassen: LehrKrankenhaus.

ZB MED: Gib mir Deinen Film!

December 19, 2011 | 259 Aufrufe | Leave a Comment

Als eine von vielen Massnahmen zum Marketing von MEDPILOT und GREENPILOT startete vor knapp einem Monat eine Web2.0-Kampagne der ZB MED im Sinne des “viralen Marketings”, die sich primaer an die juengere Zielgruppe richtet: die ZB MED hat einen Videowettbewerb ausgerufen. Unter dem Motto “Gib mir Deinen Film” wurde ueber die ZB MED Website, Youtube, Facebook und twitter zum Wettbewerb aufgerufen. Der Countdown laeuft: Am 21. Dezember steht die Siegerin/der Sieger fest. Die eingegangen sechs Beitraege sind z. B. hier zu finden. Auch im Youtube-Account der ZB MED sind alle Beitraege sichtbar. Auch Sie koennen noch bis zum 20.12.2011 mitvoten!

Benutzerbefragung (PDF) der UB Med Wien.

Am zufriedensten waren die Benutzer mit der Auskunft…

Aus dem Van Swieten Blog:

Die Universitätsbibliothek führte vom 2. Mai bis 30.Juni 2011 eine
Online-BenutzerInnenbefragung durch. Erfreulicherweise beteiligten
sich 1119 Personen an der Umfrage, 262 nutzten die Gelegenheit,
Freitextkommentare abzugeben. Der standardisierte Fragebogen
umfasste 11 Fragenbereiche und bot die Möglichkeit einer
differenzierten Auswertung nach BenutzerInnengruppen.
Die Informationsservices und die Leistungen der Bibliotheks-
mitarbeiterInnen erhielten Bestnoten, sehr gut bewertet wurden
auch die Öffnungszeiten. Das Literaturangebot, die Kataloge
und den verschiedenen Dienstleistungen erhielten vorwiegend
positives Feedback, während bei den Arbeitsbedingungen im Lesesaal, insbesondere der Anzahl der (Computer)- Arbeitsplätze mehrheitlich eine Optimierung gewünscht wird.

SWIB 11. Semantic Web in Bibliotheken

December 14, 2011 | 383 Aufrufe | 1 Comment

Die AGMB hat die Teilnahme von Maurizio Grilli am SWIB 11-Kongress (http://swib.org/swib11/) unterstützt.

Hier sein aktueller Bericht:

SWIB 11. Semantic Web in Bibliotheken

Fokus: Wissenschaftskommunikation im Web of Data

29.-30. November 2011

Bericht von Maurizio Grilli

Stellen Sie sich vor, Sie sind in Hamburg und suchen im Internet nach einem Film. Die Suchmaschine bringt eine Information über den gewünschten Titel mit Angaben über Regisseur, Dauer, Darsteller usw. und soweit kennen wir Internet ja schon. Aber stellen Sie sich vor, Sie bekommen gleichzeitig und unaufgefordert auch Infos über die Kinos in Hamburg, in denen der Film läuft. Nützlich oder? Dasselbe denken Sie auch von Büchern. Die Suchmaschine liefert nicht nur Infos über die Medien, sondern auch zusätzlich Infos z.B. über die nächste Bibliothek die diese Medien zur Verfügung hat, mit gleich den Öffnungszeiten, den Ausleihbedingungen und Anfahrtsangaben. Das ist Semantic Web. Angereicherte Informationen im Internet. Ein Mehrwert, der dadurch entsteht, dass Informationen auf einer gewissen Art und Weise miteinander verknüpft werden. Die Datensätze in unseren Katalogen werden im Web zugänglich und mit Inhalten aus dem Web angereichert. Diese Datenvernetzung wird Linked Data genannt. Im SW sind die Dokumente nicht nur einfach miteinander verlinkt, sondern auch so erschlossen, dass Maschinen etwas damit anfangen können. Was heißt das?

Im herkömmlichen web sagen die URLs nichts über die Dokumente und Internetseiten, wozu sie führen. Im SW spricht man nicht von URLs, sondern von URIs (Uniform Resource Identifier). Die URIs haben die gleiche Funktion wie die URLs, aber zusätzlich beinhalten sie Kernangaben über die Inhalte der verbundenen Dokumente und Seiten. Die URIs sind konzipiert worden, um leicht miteinander verbunden zu werden und um andere URIs abzurufen, mit denen sie ursprünglich nicht verbunden waren, mit denen sie aber semantisch etwas zu tun haben.

Schauen wir uns das näher an. Die URIs sind in so genannten Trippeln aufgebaut. Sie bestehen aus dem Schema Subjekt-Prädikat-Obiekt. Ein Subjekt wird durch ein Prädikat bestimmt. Der Regen z.B. kann durch die Prädikate fällt/ist/erzeugt bestimmt werden. Die Prädikate brauchen dann Objekte, um näher ihrerseits bestimmt zu werden in diesem Beispiel könnten das bzw. sein: seit drei Tagen/kalt/einen Regenbogen. Die Trippel werden mit einer mit dem HTTP kompatiblen Syntax aufgebaut, die RDF (Resource Description Framework) genannt wurde.

Ein drittes grundsätzliches Element des SW sind die Ontologien. Diese braucht man als Richtlinie, damit Dinge nach gewissen Modellen mit dem RDF beschrieben werden. Ontologien bestimmen, welche Kategorien Dingen zugeschrieben werden müßten. Natürlich ist das kein Zwang. Es ist aber vorteilhaft, wenn so viele wie möglich nach dem gleichen Muster vorgehen.

Folgende Vorträge schienen mir für Bibliotheken besonders aussagekräftig.

Rurik Greenall aus der Norwegian University of Science and Technology in Trondhjem berichtet über sein Projekt, den Mitarbeitern der Universitätsbibliothek das Katalogisieren in RDF beizubringen. Erstaunlicherweise haben alle Bibliothekare mit Begeisterung dem Projekt teilgenommen. Es wurden Prototypen realisiert, mit deren Hilfe die Bibliothekare einfach die RDF-Syntax anwenden können. Zunächst werden die Katalogisate ins RDF verwandelt und dann mit anderen Daten aus dem Web angereichert.

Magnus Pfeffer aus der Hochschule der Medien in Stuttgart berichtet über ihr interessantes Projekt, um Daten aus dem Leihverkehr ins RDF zu verwandeln. Eines der Hauptprobleme dabei ist mit dem Datenschutz verbunden. Um Daten aus dem Leihverkehr zu benutzen, müssen diese zunächst anonymisiert werden. Bewegungsdaten sind sehr wichtige Qualitätsindikatoren bezüglich der Medien, die mit dem Leihverkehr involviert sind. Auf dieser Art und Weise werden beim Retrieval Medien zusammengesetzt, die von der Bibliographischen Beschreibung her sonst nichts miteinander zu tun hätten. Wenn z.B. ein Buch als Unterstützung zum Lernen mit einem anderen Buch nützlich ist und oft zusammen mit dem anderen Buch ausgeliehen wird, werden diese zwei Bücher immer in der Ergebnisliste aufeinander hingewiesen, so dass auch andere Benutzer erfahren, dass sich die Inhalte der zwei Werke integrieren. In so einem Fall, der nicht selten sein dürfte, integriert die Benutzung die semantische bibliothekarische Sacherschließung!

Pfeffer unterscheidet zwischen Stammdaten und anderen Daten. Die Ersten ändern sich nicht oder wenig und sind z.B. mit der Identität der Medien oder der Benutzer verbunden, die Zweiten ändern sich im Gegenteil und sind mit der Benutzung und mit den Transaktionsdetails verbunden. Auch wann und wie die Medien erworben werden, enthalten wichtige Informationen. Die Ausleihen müssten auch anders gewichtet werden z.B. je nachdem, ob es sich um eine Dauerausleihe oder eine normale Ausleihe handelt oder ob die ausgeliehenen Medien im Freihandbereich oder im Magazin aufgestellt sind.

Adrian Stevenson aus der Universität Bath berichtete über das vom JISC (Joint Information Systems Committee) finanzierte Projekt Linking Lives Project in Großbritannien. Ziel des Projekts ist, den britischen Verbundkatalog COPAC ins RDF zu verwandeln und mit anderen Datenbanken wie DBpedia zu verbinden. Wegen der sehr großen Datenmenge ist dieses Projekt sehr interessant und könnte federführend werden für ähnliche Projekte in anderen Ländern.

Christopher Gutteridge aus der Universität Southampton in seinem Vortrag über Pragmatic linked data macht u.a. darauf aufmerksam, dass es wichtig ist, beim Aufbau der Vernetzung zum linked data, nur die wichtigen Informationen zu selektieren, d.h. die Informationen die für die eigenen Kunden wichtig sind.

Markus Geipel (DNB) und Adrian Pohl (BSZ) in Ihrem Bericht über das Projekt culturegraph.org betonen die Wichtigkeit der Vorbereitung der Daten, bevor man mit der Modellierung zum linked data anfängt. Daten schlechter Qualität verbessern sich nämlich nicht durch ihre Vernetzung zu anderen Daten. Die fehlerhaften Daten müssen also vorher gebessert werden.

Fabio Ricci und René Schneider aus der HEG Genf berichten über das Projekt RODIN und das damit verbundene Thema Ontologiegesteuerte wissenschaftliche Recherche. Sie haben ein Prototyp für eine Metasuchmaschine, die parallel mehrere Datenbanken auch nach dem Prinzip des Semantic Web abfragt. Die Datenbanken müssen vorher dazu vorbereitet, d.h. mit benutzerrelevanten Daten angereichert werden. Man kann sich die Sache so vorstellen, dass die Dokumente nicht mehr nur mit dem evt. vorgesehenen Thesaurium verbunden sind, sondern auch mit anderen z.B. bezüglich Informationen im Internet.

Bibliografie

Tim Berners Lee: The next web of open linked data. In: http://pr-lead.com/tim-berners-lee-on-the-next-web-tim-berners-lee/