ZB MED ohne Zukunft! Oder doch: Zukunft für ZB MED? Pressemeldungen, Stellungnahmen und Webaktivitäten …

Bruno BAUER: ZB MED ohne Zukunft! Oder doch: Zukunft für ZB MED? Pressemeldungen, Stellungnahmen und Webaktivitäten im Zusammenhang mit der Empfehlung des Senats der Leibniz-Gemeinschaft vom 17. März 2016 für die Beendigung der gemeinsamen Förderung von Bund und Ländern für die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften

Zusammenfassung: In der Stellungnahme des Senats der Leibniz-Gemeinschaft vom 17. März 2016 wurde Bund und Ländern empfohlen, die Gemeinsame Förderung der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften zu beenden. Unmittelbar nach dieser Ankündigung veröffentlichten medizinische und bibliothekarische Institutionen Stellungnahmen, in denen der Fortbestand von ZB MED eingefordert wurde. Auch im Web wurden Aktivitäten gesetzt, insbesondere die Initiative #keepzbmed erhielt regen Zulauf und wurde von 9.607 Personen unterzeichnet. Die Debatte um ZB MED erreichte auch den Deutschen Bundestag.

Schlüsselwörter: Deutschen Zentralbibliothek für Medizin – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften, ZB MED, Senat der Leibniz-Gemeinschaft, Gemeinsame Wissenschaftskonferenz, GWK, Beendigung der Finanzierung, Pressemeldungen, Stellungnahmen, Blogaktivitäten, Politik, Zukunft

Die Bedeutung von ZB MED für die AGMB

Iris REIMANN: Die Bedeutung von ZB MED für die AGMB

Zusammenfassung: Die AGMB e.V. kooperiert seit Jahren mit der Deutschen , ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften. Ihre Mitglieder profitieren von deren umfangreichen Bestand und dem auf ihre Bedürfnisse und der ihrer Kunden ausgerichteten Dienstleistungsangebot. Die Empfehlung des Senats der Leibniz-Gemeinschaft im März 2016 wurde mit Bestürzung zur Kenntnis genommen. Der Vorstand der AGMB führte daraufhin eine Umfrage unter ihren Mitgliedern durch mit dem Ziel, diejenigen Besonderheiten von ZB MED zusammenzutragen, die für die AGMB von besonderer Wichtigkeit sind. In diesem Beitrag werden die Alleinstellungsmerkmale von ZB MED und ihre Bedeutung für die AGMB skizziert.

Schlüsselwörter: AGMB, ZB MED, Empfehlung des Senats der Leibniz-Gemeinschaft, Bestand, Dienstleistungsangebot, Alleinstellungsmerkmale

ZB MED: Welchen Stellenwert hat die bibliothekarische Infrastruktur für die Wissenschaft?

Klaus-Rainer BRINTZINGER: ZB MED: Welchen Stellenwert hat die bibliothekarische Infrastruktur für die Wissenschaft?

Zusammenfassung: Der Beitrag thematisiert die Folgen der Empfehlung des Senats der Leibniz-Gemeinschaft an die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern, die gemeinsame Bund-Länder-Finanzierung von ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften zu beenden. Für ZB MED stand bis zur Gründung der Leibniz-Gemeinschaft der Servicecharakter als zentrale Fachbibliothek für Medizin im Vordergrund, während die Evaluierung unter Forschungsgesichtspunkten durchgeführt worden ist. Mit der nun drohenden Abwicklung dieser unverzichtbaren nationalen Informationseinrichtung würde die medizinische Literatur- und Informationsversorgung für ganz Deutschland einen großen Schaden nehmen. Deshalb hat der VDB – Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare Initiativen zu einem Fortbestand von ZB MED gesetzt.

Schlüsselwörter: Deutsche Zentralbibliothek für Medizin, ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften, Senat der Leibniz-Gemeinschaft, Empfehlung zur Einstellung der Förderung, nationale Informationseinrichtung für Medizin und Lebenswissenschaften, Bedeutung, Perspektive für Fortbestand

Blitzschnell zur Literatur: Literaturbestellung im Fluss

Holger LAUBE, Alena ITTNER, Sandra PFOB und Alexander SCHRÖDER: Blitzschnell zur Literatur: Literaturbestellung im Fluss

Zusammenfassung: Mit der Überarbeitung der Bestellprozesse für die Aus- und Fernleihe wollten wir Folgendes erreichen:
• einen kurzen und direkten Weg von der Recherche bis zur Literatur für unsere Nutzer
• ein professionelles Tool zur Bestellabwicklung mit erweiterten Recherchemöglichkeiten und Lieferantenverwaltung für das Bibliotheksteam
Im Poster werden der Bestellprozess, die Umsetzung, das Ergebnis und die Vorteile des entstandenen Systems dargestellt.

Schlüsselwörter: Aus- und Fernleihe, Literaturbestellung, Bestellprozess, optimierte Arbeitsabläufe, Medizinbibliothek, AGMB-Jahrestagung 2015

Auf Nutzerbedürfnisse abgestimmtes Design: Usability-Untersuchung des neuen ZB MED-Suchportals LIVIVO

Jana PÖSSEL: Auf Nutzerbedürfnisse abgestimmtes Design: Usability-Untersuchung des neuen ZB MED-Suchportals LIVIVO

Zusammenfassung:
Die Untersuchung der Nutzerfreundlichkeit auf Basis von Usability-Tests ist ein gängiges Mittel zur Verbesserung der Bedienbarkeit eines Webangebots. Beschrieben wird ein Projekt, welches das Thema Usability-Prüfung im bibliothekarischen Kontext aufgreift. Am praktischen Beispiel der Suchportale LIVIVO und MEDPILOT der Zentralen Fachbibliothek ZB MED wird der Frage nachgegangen, wie sich die Einbeziehung von Usability-Ergebnissen und eine auf Nutzerbedürfnisse basierende Neukonzeption auf die Bedienfreundlichkeit eines solchen Angebots auswirkt. Anhand von Benutzertests werden Usability-Probleme bei LIVIVO aufgedeckt und dazu Lösungsvorschläge erarbeitet. Anschließend zeigt ein Vergleich zu Usability-Ergebnissen des Vorgänger-Suchportals MEDPILOT, wie sich die Wahrnehmung der Bedienfreundlichkeit durch die Neukonzeptionierung verbessert hat. Im Bericht über den Projektverlauf werden die Unterschiede zwischen Projektplanung und praktischer Umsetzung herausgearbeitet, sowie Optimierungsvorschläge gegeben. Das Ergebnis kann als beispielhafter Projektablauf für eine Usability-Untersuchung dienen, wie sie an Bibliotheken ohne größeren personellen und finanziellen Aufwand durchgeführt werden kann.

Keywords: Gebrauchstauglichkeit, Bedienfreundlichkeit, Usability-Test, Nutzerführung, Nutzerorientierung, Benutzeroberfläche, User Interface Design, Suchportal, Discovery System, Zentrale Fachbibliothek, LIVIVO, MEDPILOT, GREENPILOT, ZB MED, Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften, Morae

Die Integration von Tablet-Computern in das Medizinstudium. Teil 2: Das easyphysikum-Projekt

Oliver OBST: Die Integration von Tablet-Computern in das Medizinstudium. Teil 2: Das easyphysikum-Projekt

Zusammenfassung:
132 Studierenden des 4. vorklinischen Semesters wurden alle für das Physikum benötigten Lernmedien für den Tablet-Computer zur Verfügung gestellt. 72 benutzten dafür ihr eigenes Tablet, den übrigen 60 wurde ein Bibliotheks-iPad leihweise zur Verfügung gestellt. Die wichtigsten Ergebnisse in Kürze: Studierende bevorzugen elektronische Lernmedien vor gedruckten, wenn diese auf einem mobilen Gerät angeboten werden. Fast drei Viertel (72%) schätzten es, dass man mit dem Tablet immer und überall lernen konnte. 58% empfanden es als deutlichen Vorteil, dass man „ungeplant“ lernen konnte, wenn es sich gerade aufgrund von Warte- und Transferzeiten ergab. 62% nannten als großen Vorteil die Zeitersparnis durch die Suchfunktion bei E-Books.70% unterstrichen, dass sie sich dank des Projekts einfacher und besser auf das Physikum vorbereiten konnten. Einhellige Meinung der Studierenden: Die Bibliothek solle weiterhin Inhalte, Apps und iPads zur Verfügung stellen, am besten bereits schon im 1. oder 2. vorklinischen Semester. 88% der easyphysikum-Teilnehmer waren sehr zufrieden oder zufrieden mit dem Projekt. Insbesondere der Support durch die Bibliothek wurde positiv angemerkt. 94% aller Entleiher würden ihren Kommilitonen empfehlen, an easyphysikum teilzunehmen.

Schlüsselwörter: Tablet-Computer, Medizin, E-Learning, Studenten, Bibliothek, Lehrbücher, Anatomie